• Hallo,ich bin Claudia,Mutter vierer Kinder und seit ca. einem Monat haben wir einen BorderCollieTerrier.
    Ich mag dieses Tier sehr gerne,die Kinder mögen sie wohl noch viel mehr,aber auf der anderen Seite bringt der Hund derart viel Stress in unsere Familie,ich bin sehr oft nur noch am Weinen.Mir ist sehr daran gelegen,diese Stressfaktoren zu beseitigen,wie auch immer das möglich sein wird.
    Es überwältigt mich halt derartig,ich weiß nicht,ob das jemand verstehen kann.
    Claudia.
    :hilfe:

    • Neu

    Hi


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    • Zitat


      BorderCollieTerrier.


      Herzlich willkommen im Forum! :winken:


      Eine Frage, was verstehst du unter einem Border CollieTerrier? Hast du einen Border Collie, wie das Avatar vermuten lässt, oder einen Border Terrier (die Rasse gibts nämlich auch)? Oder einen Mix aus beiden und du warst etwas kreativ? :???:

    • Es handelt sich um einen Mix.
      Kreativ war ich nicht,ich bin die Mutter der Kinder,nicht des Hundes((-;
      Allerdings steht die Bezeichnung so im Impfausweis,ich habe sie übernommen,nur,wie ich eben sehe den Bindestrich vergessen.
      Claudia.

    • Hallo Claudia,


      erstmal willkommen im Forum!


      ich glaube, fast jeder kann nachvollziehen, dass man sich manchmal überfordert fühlt mit dem Hund. Ich jedenfalls kenne das auch! In der ersten Woche, in der wir Toby bei uns hatten, habe ich abends vor Erschöpfung auch oft geheult...Aber dann hat alles nach und nach seine Routine bekommen und alles wurde einfacher. Ich weiß, wie das ist, wenn man meint, nicht allen Anforderungen gerecht werden zu können. Aber gib nicht auf - es findet sich immer ein Weg, keine Sorge! Der Hund und Deine Familie müssen sich erst an einander gewöhnen, ihr müsst Euren Rhythmus finden, dann klappt alles besser. Und dann wird der Tag kommen, da wirst Du Dich von dem Hundi nie wieder trennen wollen!


      Wie alt ist den der Hund und wie alt sind Deine Kinder? Meine Erfahrung ist, dass ein geregelter Tagesablauf sowohl dem Hund Sicherheit als auch Dir entsprechende Ruhe bringen wird. Wie läuft das denn derzeit bei Euch ab? Wer kümmert sich denn wie um den Hund?


      Einen weiteren Tipp den ich Dir geben möchte, ist, sich nach einer netten Hundeschule umzuschauen, bei der ihr eine Anlaufstelle habt. Erstens wird es Dir und dem Hund gut tun, zusammen zu arbeiten, der Hund wird dadurch ausgelastet - und für mich war es sehr wichtig, jemanden zu haben, den ich einfach um Rat fragen kann, wenn ich mal nicht weiter weiß. Stress führt manchmal erst Recht zu Problemen und man steckt dann in einem Teufelskreis drin. Da ist es wichtig, dass jemand Dich da raus holt.


      Schildere doch mal Deine Situation ein bisschen näher, vielleicht können wir dann mit ein paar Ideen helfen.


      Liebe Grüße
      Dani

    • Ich kann dich verstehen, es dauert eine Weile, bis sich der Alltag mit Hund eingespielt hat, wenn man noch keine Erfahrungen mit der Hundehaltung sammeln konnte. Auch ich habe vier Kinder und einen Border Collie Mischling (jetzt 11 Monate alt) und anfangs war schon alles etwas chaotisch. Mittlerweile läuft es aber recht gut ;).
      Du hast dir mit einem BC/Terrier Mix wahrscheinlich keinen einfachen Hund und obendrein ein Powerpaket ins Haus geholt (ich habe auch erst hinterher erfahren, was es mit Border Collies so auf sich hat - nicht der ideale, ich weiß), aber das weißt du wahrscheinlich.
      Was genau verursacht denn den Stress bei Euch? Wie öäuft der Alltag mit Hund? Geht ihr in eine Hundeschule?


      LG Tanja mit Leila

    • Danke erstmal für die liebe Antwort.
      Der Hund ist weiblich und fünf Monate alt.
      Die Kinder sind 4/8/12 und unsere Pflegetochter ist 20 Jahre.
      Generell ist es ersteinmal so;
      Ich habe bis vor drei Jahren sehr viele Allergien gehabt,am schlimmsten war die Allergie gegen Tierhaare.Von den Allergien bin ich befreit,die Tierhaarallergie ist laut unseres Arztes psychisch und so gestaltet sich das auch bei mir.Wie ist das zu verstehen?Also wenn ich weiß,daß da jemand ist,der einen Hund oder ein anderes Tier hat und ich weiß,daß dieser Hund sehr ungepflegt ist oder auch die Wohnung oder irgendwelche Umstände,die mit dem Tier zusammenhängen,die mich irgendwie abschrecken könnten,dann bekomme ich diese Allergie,nicht mal nur wenn das Tier da ist,sondern schon wenn ich in der Nähe des Besitzers bin,der ohne das Tier unterwegs ist.Ich weiß nicht,ob das nachvollziehbar ist,aber es ist so.Meine Mutter war strickt gegen Tiere und somit auch ich als Kind.So kann eine Tierhaarallergie entstehen.Nun,dann ließ ich mich von den Kindern zu Hasen überzeugen,die sind nun nicht mehr da und danach hatten wir Hamster.Als die Kinder dann einen Hund wollten,ich hatte sogar zuvor panische Angst vor Hunden,außer eben einige,die ich sogar auf den Schoss nehmen konnte,hängt woghl auch mit meinem Job als Postzustellerin zusammen,da war ich sehr verwundert,wie ich ja sagte,weil ich dieses Gefühl einen Hund zu wollen garnicht kannte.Ich wußte garnicht,wie mir geschah,letzendlich war ich es,die dieses Tier wollte und dafür sorgte,daß wir es bekommen.Das überwältigt mich schon einmal immer mal wieder,vor allem auch,wenn wir beim Tierarzt sind,dem Ort,an dem ich mich in meinem Leben zuletzt gesehen hätte,hätte ich das auflisten müssen.
      Morgens um halb sechs geht unsere Pflegetochter mit dem Hund raus,das weiß er und so wartet er immer schon.
      Unsere Wohnung ist 140qm groß,er darf überall hin,außer in die Schlaf und Kinderzimmer,damit auch die Kleinen mal ihre Ruhe haben können,ebenso auch der Hund(-;
      Bis um acht oder halb neun sind dann alle aus dem Haus,außer mir.
      Das ist dann der Zeitpunkt,daß ich mit ihr rausgehe.Sie läuft sehr lieb,macht Sitz an der Straße oder wann immer es nötig ist und selbst an anderen Hunden kann ich mit ihr grundsätzlich vorbeilaufen ohne das sie bellt,auch Menschen,das geht gut,allerdings nur,wenn wir alleine laufen,nicht wenn eines der Kinder mit ist und wenn die Kinder oder mein Mann mit ihr laufen bellt sie grundsätzlich,außer bei meiner Tochter Svenja(12)Nach zwei Stunden kommen wir dann wieder nach Hause und ich lege mich hin,auch der Hund legt sich neben mich und dann schlafen wir eine Runde.Danach kann ich den Alltag bewältigen und wer das liest sollte denken,wo hat die Frau ein Problem?!
      Die beginnen wenn die Kinder wiederkommen,denn Nala schnappt immer wieder nach unserer Vierjährigen,die sich dann nicht wehren kann,einmal in die Taille,bei uns ja etwa Kniehöhe und wenn sie sich aufstellt ist sie größer als das Kind.Sie lieben sich,aber sie sieht das Kind nicht als Autorität an.
      Mit unserem Sohn (8) ist es so,daß er sehr wild ist und ich zum Schutz des Hundes eigentlich oft mal den Jungen beruhigen muß,erst ist er wild,dann wundert er sich,daß der Hund nicht versteht,daß Ende ist,dann ist er genervt und sowas schaukelt sich bisweilen hoch.
      Diese beiden Kinder ziehen sich dann letztendlich zurück,was sie früher nie getan haben, sowas macht mich dann traurig.
      Mein Mann geht mit dem Hund,wenn er mal daheim ist,selten,immer spät,aber eines muß ich sagen,der Hund hört auf ihn und das ist gut.
      Dann die beiden Größeren,die Pflegetochter,sie geht mit dem Hund sehr gerne aber er gehorcht sehr schlecht und bellt sehr viel,ich denke mal,der Hund merkt,daß sie viele Probleme hat,kann das sein?
      Dann Svenja,sie ist diejenige,die sehr gut mit dem Hund umgehen kann,allerdings hat sie sehr wenig Zeit,geht aufs Gymnasium und hat sehr oft neun Stunden,wenn sie dann heimkommt hat sie oft nicht mehr die Kraft mit dem Hund zu gehen.
      Ein Problempunkt sind dann die Endlosstreitereien der Kinder,was dem Hund gut tut und wer was gut oder falsch macht,dann rufen die Kinder den Hund von allen Seiten,und hier fehlt echt eine einheitliche Linie.
      Ich brauche also nur einmal den Namen zu rufen,dann ist der Hund da,macht Platz oder Sitz oder läuft unmittelbar neben mir,aber wenn die Familie kommt scheint damit Schluß zu sein.
      Ein weiterer Problempunkt,den ich wohl selber verursacht habe,Nala frisst kein Trockenfutter und Hundfutter aus der Dose oder Leckerlies lehnt sie offenbar auch ab.Als sie kam fraß sie noch diesen Dosenkram,den uns die Besitzer sagten,daß sie frisst,ich mag so ein Zeug nicht,habe auch meinen Kindern keine Gläßchen gegeben und so gab ich ihr nach Absprache der Tierärztin Fleisch mit Trockenfutter auf Müslibasis und einigem was wohl laut der Ärztin für den Hund gut ist,aber nun frisst er weder Leckerlies noch irgendetwas anders.Und der Witz ist,daß er das Trockenfutter nun auch liegen lässt,d.h. er sortiert aus,neben den Napf das was er nicht fressen will und das was er fressen will verbuddelt er an den verschiedenen Stellen unserer Wohnung,auch nicht so toll.Aus dem Fressnapf frisst er eher weniger.
      Nachmittags geht oft noch jemand mit ihm raus,das bedeutet,er ist mindestens fünf Stunden derzeit draußen,manchmal auch mehr.
      Leider darf ich ihn nicht im Garten anbinden weil dann unsere zwölf Jährige schimpft,sowas wäre Tierquälerei,ich gestehe,daß ich das nicht verstehe.
      Autofahren verträgt Nala leider auch nur,wenn man sie unentwegt streichelt beim Fahren,was ich nicht leisten kann und so kotzt sie entweder beim Fahren oder danach.
      Wenn ich mal etwas länger weg bin,ca. drei bis vier Stunden,kommt genau einmal in der Woche vor,dann ging es bislang gut,wenn sie in der Wohnung blieb,allerdings macht sie dann alles voll und das wiederum finde ich nicht gut.Im Auto möchte ich sie aber so lange auch ncht lassen,weil schon nach zehn Minuten sind Tier und ich total fertig,ich weiß halt nicht,ob sowas gut ist für ein Tier.Aber das sind wichtige Termine die ich wahrnehmen muß.
      Auch macht sie,nachdem ich lange mit ihr draußen war und sie mehrfach gemacht hat dann doch nochmal in die Wohnung und auch Nachts,obwohl der Vorbesitzer sagte sie sei trocken.Der Letzte,der mit ihr rausgeht,geht um 24Uhr,das ist dann ja nicht mehr lange bis zum Morgen,aber sie macht doch immer mal wieder in die Wohnung.
      Auch zerbeisst sie oft sehr schöne oder liebgewordene Dinge,auch Teppiche vor allem,aber naja das wird.
      Gut nur ist es,daß wir wissen,daß wir sie alle sehr lieb haben und daß sie es nicht tut weil sie böse ist,im Gegenteil,aber ich freue mich schon drauf,wenn sich das alles einspielt.
      Manche Menschen kommen uns nun nicht mehr besuchen,aber sowas kann ich nicht ändern,andere kommen und das sogar trotz großer Hundeangst und da klappt es dann sehr toll,so das Nala letztens sogar von einer dieser Personen eingeladen wurde,anstatt im Auto auf ihrem Balkon zu sein.
      Auch ist sie sehr lieb zu den Menschen die wir immer mal betreuen,Kinder wie Erwachsene,fast therapeutisch.
      Ich möchte lernen,Hund und Kindern ein zufriedenes Miteinander zu ermöglichen.
      Ach ja und dann werden wir halt auch viel Campen,weil wir Camper sind und darauf freuen wir uns am meißten.
      Claudia.

    • Wenn ich Deine Ausführungen so lese, dann habe ich das Gefühl, daß der Hund nicht wirklich zur Ruhe kommt, sobald die ganze Familie da ist. Fünf Stunden draußen ist zuviel für einen 5 Monate alten Hund. Dazu kommt dann noch, daß sich immer andere Familienmitglieder mit dem Hund beschäftigen, jeder wohl mal mit ihm spielen will. Das ist verständlich, aber für den Hund ist das arg viel Trubel. Da ist es dann auch kein Wunder, wenn Nala aufdreht, nicht mehr hört und anfängt, nach dem jüngsten Kind zu schnappen. Letzteres ist natürlich problematisch und es muß jeder Ansatz sofort unterbunden werden (und der Hund darf auf keinen Fall mit dem Kind allein sein). Die Frage wäre auch, inwieweit der hund beim Vorbesitzer gelernt hat, daß Schnappen tabu ist.
      Wenn ihr jetzt schon so ein Mordsprogramm mit dem Hund macht, was wollt ihr dann mit einem erwachsenen Tier machen? Nala wird immer mehr fordern. Es ist wichtig, daß sie auch Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten (Box?) hat, wenn im Haus viel los ist. Ich weiß wie das ist, wenn alle Kinder zuhause sind (mein Jüngster ist 6, der Älteste 11). Ab und zu muß ich die Jungs mal bremsen ;). Unsere Hündin zieht sich zurück, wenn es ihr zuviel wird (meist in unser Schlafzimmer).
      Gerade Border Collies bzw. deren Mischlinge sind eben nicht die idealen Familienhunde und müssen erstmal auch lernen, Ruhe zu halten. Sie pushen sich oft schnell hoch und drehen dann am Rad. deshalb ist es wichtig, den Hund im ersten Lebensjahr "ruhig" zu halten , nicht zu sehr zu fordern. Klare Regeln und Strukturen (feste Spiel- und Gassizeiten z.B. - natürlich gibt es Tage, an denen das so nicht funktioniert) sind da hilfreich für alle Beteiligten.
      Was die Probleme mit dem Alleinbleiben betrifft - habt ihr das langsam gesteigert und richtig geübt?
      und wenn sie nachts in die Wohnung macht, dann wäre zu überlegen, ob sie nicht in einer Box schlafen kann. Normalerweise sollte sie durchhalten.
      Und was das Anknabbern von Sachen angeht - Leila macht das bis heute gelegentlich (hauptsächlich Buntstifte, die die Kinder liegen lassen, ab und zu mal ein Buch, Plüschtier ö.ä. - aber es ist schon wesentlich besser geworden). Und mit 5 Monaten dürfte der Zahnwechsel ja aktuell sein - da wird gern alles angeknabbert (hier haben Teppiche, ein Türrahmen samt Tür und diverse kleine Teil gelitten). Da hilft nur Alternativen anbieten, den Hund beobachten und am "Nein" und "Aus" dranbleiben.


      Wenn Du das Gefühl hast, so gar nicht richtig klar zu kommen, weil es eben viele kleine Bauststellen sind, dann wäre ein Hundetrainer, der zu euch nach hause kommt, vielleicht nicht schlecht.

    • Hallo,


      ich kann dich sehr gut verstehen.
      Nala meine Labradorhündin war anfangs ein sehr schwieriger Hund.
      Die ersten Tage hatte sie vorallem Angst und fast schon Panik. In dieser Zeit war es noch schön, endlich der erste eigene Hund.
      Kurze Zeit hat sie jedoch die scheu verloren und es war der reinste Horror mit ihr.
      Auch wenn ich sonst keine Kinder hatte und mich neben der Arbeit nur um Nala gekümmert habe, war ich total fertig.
      War sie frei, ist sie weggerannt, war nur am spielen mit Mensch und Tier aber ich war ihr egal.
      ich war fertig und niemand konnte mir so wirklich helfen.
      Ich war nur noch am heulen und wollte sie abgeben.
      Teilweise habe ich sie nur noch an der Leine gelassen, weil es in keinster weise ein Spaß war, mit ihr spazeiren zu gehen. Auch, wenn sie zu Hause ein super klasse Hund war, so war es in der freien Natur ein Horror für mich.
      Letztes Jahr im Frühling habe ich mich einer Hundegruppe angeschlossen, durch diese Hundegruppe habe ich gelernt, meinem Hund mehr zu vertrauen und ich habe die Lust am harten Arbeiten gewonnen und seitdem geht es stätig berg auf.
      Es gab zwar noch ständig durchhänger und co, aber ich habe gekämpft und nun nach einem knappen Jahr harten kampfes, haben wir es gschafft.


      Nala ist ein super Hund geworden und ich kann endlich locker lässig spazieren gehen, egal ob alleine oder in der Gruppe.


      Was ich dir damit sagen will:


      Gib nicht auf, Kopf hoch und schließe dich einer Hundegruppe an.
      Leute mit denen du dich vestehst, die dich aufmuntern können.
      Auch von Vorteil sind Menschen, die ebenfalls Probleme mit ihren Hunden haben, dann könnt ihr euch zusammen aufmuntern und mitziehen.


      Gib nicht auf, ich drücke dir die Daumen!!!!!

    • Hallo Claudia,


      ich finde auch, dass sich das so anhört, als würde der Hund keine Ruhe finden. Du sagst, es gibt Endlosstreitereien bei den Kindern, was dem Hund gut tut und was nicht. Wie wär's, wenn ihr "Hunde-Spielregeln" aufstellt, die ihr gemeinsam erarbeitet? An dem jedes Kind seine Meinung sagen darf, und dann gemeinsam festgelegt wird, was für und mit Nala okay ist und was nicht. Manchmal ist es ja wichtig, das einmal komplett durchzuspielen und in Ruhe zu besprechen, statt einfach alles erstmal irgendwie laufen zu lassen. Denn Deine Kinder werden das Problem ja nicht von selbst erkennen. Ich finde es auch wichtig, für den Hund einen Platz einzurichten, bei dem er weiß, hier hat er seine Ruhe, und an dem ihm die Kinder auch nicht stören dürfen.


      Ein Hundetrainer wäre sicherlich sehr gut für Euch, einfach, weil er Dir Tipps geben kann, wie man richtig reagiert.


      Ich drücke die Daumen, dass sich alles einpendelt, aber ich bin sicher, dass es wird - ihr müsst nur Geduld haben. Und nicht verzweifeln - das kennt jeder, und es gibt auch Lösungen für die Probleme, aber man muss sie Schritt für Schritt angehen...


      Liebe Grüße
      Dani

    • Hallo,


      Du gibst Dir wirklich viel Mühe mit der Kleinen - das kann man herauslesen.


      Allerdings finde ich auch, dass es "zuviel des Guten" ist. Du schreibst z.B., dass sie ca. fünf Stunden draußen unterwegs ist täglich. Das ist für einen jungen Hund viel zu viel. Das würde sogar jeden erwachsenen Hund überfordern! Insgesamt nie mehr als zwei Stunden für einen erwachsenen Hund Gassi, für einen jungen noch weniger. Pipimachen natürlich nicht mitgezählt.


      Dann habe ich noch den Eindruck, dass sie viel zu wenig Schlaf bekommt. Ein Welpe/Junghund sollte 18 Stunden am Tag schlafen.


      Diese ganze Unruhe, der Stress, kann dazu beitragen, dass sie nicht stubenrein wird. Bei vielen Hunden äußert sich das nämlich über den Wasserhaushalt. Das heißt, sie müssen durch den ständig aufgeputschten Körper ständig. Dann kann sie nicht durchhalten - es ist ihr einfach unmöglich.


      Ich denke, Du solltest mehr Struktur und Auszeiten für den Hund einführen.


      Dabei ist es sinnvoll, dass Du ihr ein Rückzugsmöglichkeit bietest, an die Du sie jetzt ersteinmal gewöhnen musst. Dafür eignet sich ein ruhiger Raum - also einer, an dem nicht dauernd die Kinder vorbeirennen und schon gar nicht reingehen. Dort würde ich ihr eine "Höhle" anbieten - das mögen viele Hunde sehr gern und fühlen sich dort geborgen. Ich würde ihr beibringen, dass sie jeden Tag zur gleichen Zeit dort ihre Ruhephasen bekommt. Dabei kannst Du auch gleich noch das allein bleiben üben. Anfangs würde ich mit einer halben Stunde anfangen und das Ganze dann auf drei Stunden ausdehnen.


      Border Collies und Terrier haben generell beide das Problem, dass sie nicht von selber abschalten können, daher muss man sie sanft dazu "zwingen". Wenn man das nicht tut, versuchen sie immer überall dabei zu sein - und das überfordert sie, auch, wenn man das als Mensch erstmal gar nicht so sieht.


      Viele Grüße
      Corinna

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