Hundetraining in einer anderen Dimension
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Zu diesem "Trainingskonzept" wurden eine DVD und ein Webinar veröffentlicht.
ZitatViviane Theby präsentiert eine völlig neuartige, sensationelle Art des Hundetrainings! Training über positive Verstärkung muss nicht lange dauern. Und vor allen Dingen soll es Spaß machen; auch wenn man kompletter Anfänger in Sachen Hundetraining ist. Das Prinzip der Hundeschule 4.0 ist ganz einfach: Ein Profi trainiert den Hund! Dieser versteht die Übungsinhalte sehr schnell, weil der Trainer das korrekte Timing beherrscht. Punktgenaue Belohnung ist der Schlüssel zum Erfolg. Und das will gelernt sein! Der Hundehalter schaut beim Training zu und lernt dadurch bereits eine ganze Menge. Im Anschluss wird er vom Trainer in kleinen Schritten angeleitet das trainierte Verhalten zu erhalten und zu festigen. Somit ist schneller Trainingserfolg garantiert!
ZitatDie meisten Hundehalter wollen keine Trainer sein. Sie wollen einfach ein beschwerdefreies Leben mit ihrem Hund. Da das leider nicht immer der Fall ist, brauchen sie Hilfe von professionellen Trainern. Bei der Auswahl eines solchen spielt der Zeitfaktor durchaus eine Rolle.
Training in einer anderen Dimension, the dog-ibox ShopIch weiß nicht so richtig, was ich davon halten soll.
Die Inhalte, die so vermittelt werden, sind eigentlich relativ einfacher Natur (Platz, Sitz, Bleib, Leinenführigkeit..).. Wenn ein Hundetrainer nicht in kurzer Zeit die dafür notwendigen Schritte anleiten kann, müsste er meiner Meinung nach seine Methodik/Didaktik verbessern.
Außerdem gehört es für mich dazu, sich Dinge selbst zu erarbeiten, um gemeinsam Erfolgserlebnisse mit dem Hundetier zu haben, auch wenn man sich durch manche Schwierigkeiten hindurchbeißen muss.Im Sport mag das vielleicht nochmal was anderes sein, vor allen Dingen wenn es um sehr hohe Präzision geht, aber will man da nicht auch selbst zum größten Teil beim "Erarbeiten" beteiligt sein?
Und wenn ein Hundetrainer zunehmend so arbeitet, fehlen ihm dann nicht langfristig wichtige Erfahrungen und Erkenntnisgewinne in Sachen "Vermittlung"?
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Es passt in unsere Zeit, wo schneller Erfolg her muss und outsourcing en vogue ist. Mein Weg wäre es nicht.
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Ich habe bei einem Symposium Videos von Viviane selbst gesehen, die dort diese ihre neue Methode präsentierte.
Kurzum: Das, was ich dort gesehen habe entspricht in keinster Weise meiner Vorstellung.
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Ich hatte das auch gelesen. Finde es interessant, wobei ich es mir anders vorgestellt hatte und deiner Meinung bin @dragonwog, die so einfache Kommandos und Basics sollte meiner Meinung nach jeder Hundehalte noch hinbekommen und ein Trainer sollte ihn ggf. anweisen, wenn nötig. Außerdem möchte ich das auch meinem Hund beibringen, um gemeinsam etwas zu unternehmen, erreichen etc.
Im Bezug auf Problemhunde finde ich den Ansatz nicht schlecht. Ich freu mich immer, wenn meine Trainerin mir meinen Hund mal kurz aus der Hand nimmt und ich beobachten kann, wie sie mit bestimmten Situationen umgeht. Nicht nur, dass es eine kurzzeitige Entlastung für mich ist. Es lernen sowohl Hund (durch perfektes Timing, bessere Einschätzung der Situation usw) als auch ich (andere Perspektive, sehen worauf sie achtet etc.) da viel dazu. Außerdem hilft es mir an ganz miesen Tagen, neuen Mut zu fassen wenn ich sehe, dass viel Geduld, Ruhe und Erfahrung dazu führen, das Verhalten in die richtige Richtung zu lenken.
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Also so neuartig ist das nicht. Vor etwa 15 Jahren haben unsere damaligen Nachbarn regelmäßig ihren Goldi für ein paar Tage/Wochen zum Trainer gebracht, wo er erzogen wurde. Gut, dass wird damals nicht nur über Verstärkung gegangen sein, aber das Grundprinzip (Trainer erzieht mir den Hund) ist das selbe.
LG Anna
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Also so neuartig ist das nicht. Vor etwa 15 Jahren haben unsere damaligen Nachbarn regelmäßig ihren Goldi für ein paar Tage/Wochen zum Trainer gebracht, wo er erzogen wurde. Gut, dass wird damals nicht nur über Verstärkung gegangen sein, aber das Grundprinzip (Trainer erzieht mir den Hund) ist das selbe.
In diesem Fall hier wird der Hund nicht beim Trainer abgegeben.
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Die Ausbildung von Ambi lief am Anfang so ähnlich ab. Meine Trainerin hat die Ausbildung übernommen, wenn ich bei ihr war. Das war ca einmal im Monat. Ich hab mir alles genau angeschaut und es daheim nachgemacht. Hab mich dabei gefilmt und ihr das zum auswerten geschickt. Nach ein paar Trainingseinheiten konnte ich es aber auch bei meiner Trainerin selber machen. Bei mir war einfach das Problem, dass ich im Training wenn ich nicht alleine war so nervös war, dass Ambi bei mir gehemmt war. Dadurch hat es ihr und mir damals echt geholfen, dass unsere Trainerin das immer an der Ambi gezeigt hat.
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Ich bin gerade irgendwie leicht geschockt und entsetzt! Aber irgendwie auch über die Art, wie das angepriesen wird
Ich halte davon nichts, weil ich mit meinem Hund zusammen etwas erarbeiten möchte und das baut ja auch erst so etwas wie eine Bindung auf. In manchen HS finde ich es schon für mich selber blöd, wenn der Trainer ständig den Hund nimmt, um es selber dem Hund klarzumachen, worum es geht.
Außerdem vertrete ich die Meinung, dass ich mir vor der Anschaffung Gedanken über Erziehung und Ausbildung mache und ob ich in der Lage dazu wäre. Hier geht es ja nichtmal um schwierige Situationen/Übungen, sondern um die Grundlagen. In schwierigeren Fällen würde ich es noch nachvollziehen können. Daher kann ich diese 'völlig neuartige, sensationelle Art des Hundetrainings' nicht gutheißen.
Schade, dass es heutzutage schon der Trend zu werden scheint, möglichst wenig Arbeit mit dem eigenen Hund zu haben. Ich kann mir vorstellen, dass es leider nicht wenige Leute gibt, für die es DAS Angebot wird.
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Das kann aber auch für den Besitzer sehr frustrierend wenn, wenn der Hund bei ihm nicht "funktioniert" wie beim Trainer. Diesen Effekt kennt man doch, Trainer übernimmt den Hund alles super - klar es ist für den Hund ja auch keine Alltagssituation. Um eine Übung zu zeigen ok, aber als Trainingsmethode nein. Meine Hunde hören auch nicht so gut auf andere Familienmitglieder, obwohl sie die Kommandos beherrschen.
Ich mag lieber Trainer die mich anleiten und das nehmen was ich dem Hund geben kann. -
Schade, dass es heutzutage schon der Trend zu werden scheint, möglichst wenig Arbeit mit dem eigenen Hund zu haben.
Hältst du das wirklich für einen Trend? Wo ich aufgewachsen bin, wurde gar nichts mit den Hunden gemacht. Mal Futter gegeben, das wars.
Von der Methode halte ich nichts, aber wahrscheinlich weiß ich darüber auch zu wenig. @flying-paws was meinst du mit entspricht in keinster Weise deiner Vorstellung? Deiner Vorstellung von Training oder deiner Vorstellung von der "neuartigen Methode" die angepriesen wird?
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