Klischee: Kleiner Hund der kläfft!

  • Hallo zusammen!


    ich habe ein großes Problem mit meiner kleinen Hündin :omg:


    Haylee ist eine Prager Rattler Hündin und seit Ostern bei uns. Sie ist die jüngere meiner beiden Mädels, die andere ist ein Jahr älter. Obwohl diese meine ersten eigenen Hunde sind, habe ich bereits mein ganzes Leben lang Erfahrungen sammeln dürfen (wir hatten eigentlich immer einen Vierbeiner daheim).


    Ich musste relativ schnell feststellen, dass der Prager Rattler vom Wesen und der Erziehbarkeit ganz anders ist, als unsere Goldi-Dame (mittlerweile schon stolze 12 Jahre alt). Ich denke, meine erste Hündin, Zojka, habe ich ganz gut erzogen. Sie geht an der Leine und kann die Grundkommandos. Allerdings ist sie auch eher ruhig und sensibel.


    Als Haylee bei uns einzog, veränderte sich unser friedliches Beisammensein :headbash: :hilfe:
    Ich habe schon wenige Tage später bereut, sie nicht doch Hurricane genannt zu haben. Sie ist sehr wild, temperamentvoll und vor allem verspielt. Als Haylee etwas über 6 Monate alt war, musste ich feststellen, dass ich bei ihrer Erziehung auf ganzer Linie versagt habe. Sie konnte weder an der Leine gehen, noch einfache Kommandos wie platz oder bleib. Es lag jetzt nicht daran, dass ich weniger Zeit in die Erziehung investiert hatte. Mit der nötigen Motivationshilfe ging auch das, nur im Alltag eben nicht. Etwa in diesem Alter fing Haylee dann auch mit dem Kläffen an. Anfangs nur ein kurzes Laut geben... Mittlerweile ist es eine Katastrophe mit ihr. Sie erfüllt so jedes Klischee vom kleinen unerzogenen Kläffer. Dazu muss ich sagen, dass Haylee von Anfang an große Angst vor fremden Hunden hat und sich nie auf mehr als ein kurzes Schnüffeln mit eingezogenem Schwanz einlässt. Ich habe es nie verstanden, warum das so ist, da sie aus einer Zucht mit einigen Zuchttieren kommt und die Züchterin sie mir gut sozialisiert übergeben hat. Bei mir war sie von ersten Tag an ängstlich, trotz täglichem Kontakt zu Hunden. :???:


    Seit September gehe ich 1 - 2 mal zur Hundeschule. Wir haben mit dem Clickern angefangen. Dort hat Haylee gelernt an der Leine zu gehen und hat schon große Fortschritte mit anderen Hunden gemacht. Auch das Bellen ist in der Hundeschule fast komplett verschwunden. Mein Problem sind die 99% der Zeit außerhalb der Hundeschule. Sie bellt, zerrt und benimmt sich einfach furchtbar, trotz Clicker und Leckerlie. Ich habe Wasserspritze, Rasselbox uvm. schon probiert. Angeleint. Abgeleint. Geschimpft. Beruhigt. Sie hinter mich gezogen, damit sie nicht vorpreschen kann. Ich bin total verzweifelt! :verzweifelt:

  • Du hast also seit September richtig geübt?
    Das bedeutet du hast in 3 Monaten 8 verschiedene Methoden ausprobiert?


    Ehrlich, das bringt nichts. Suche dir eine (!) aus, sowas dauert seine Weile. Mit meinem Whippet arbeite ich seit über 5 Monaten an der Leinenführigkeit alleine!


    So Dinge wie Rappeldose und Wasserspritze würde ich nie empfehlen, schon garnicht bei Hunden die von Natur aus leicht aufdrehen.
    Ich mein, das ist ein Rattler! Klar sind die anders als Goldens. Das sind Pinscher, die brauchen Konsequenz und vor allem eine ruhige Erziehung!
    Versuch mal langsamer zu machen, bleib beim Clicker wenn ihr damit in der Hundeschule gut klarkommt.
    Clicker solange sie ruhig ist, aber führ auch ein Kommando ein um eine Übung zu beenden. Dann du wirst in der ersten Zeit niemals bellfrei weiter als 50 Meter kommen.
    Übe in kleinen Schritten, solange die Kleine noch in der Lage ist auf dich zu achten. Sobald du merkst "Gleich flippt sie wieder" gibts du das Wort für Übung beendet und gehst zügig mit ihr weiter, egal wie sie sich benimmt.


    Hast du schon probiert sie einfach mal an anderen Hunden vorbeizutragen?



    (Lass uns tauschen, ich habe 2 junge Rüden, je 15 Kilo, die beide liebend gerne an der Leine ziehen... *seufz*)

  • Hast dus mal mit was richtig Leckerem, Leberwurst oder so, probiert, irgendwas, was viel interessanter ist, als andere Hunde anzubellen? Vielleicht könnte das helfen.....

  • in welchen Situationen genau fängt sie denn an zu kläffen?

  • Frag doch mal in der Hundeschule, ob ein Trainer dich mal draussen begleiten kann. Dass vieles
    auf dem Hundeplatz klappt und im wirklichen Leben nicht ist gar nicht selten, das liegt an dir.
    Du bist auf dem Platz sicher und ruhig, fühlst dich nicht so unter Druck.
    Kläffen aus Unsicherheit ist weit verbreitet und auch da liegt es zum Teil an dir. Ob es Sinn macht
    einen Hund dafür zu bestrafen, dass er unsicher ist kannst du dir sicher selber beantworten. Wenn
    du noch draufhaust wenn dein Hund es schon ängstlich ist, dann stärkt das nicht gerade das
    Vertrauen zu dir.

  • Zitat

    Du hast also seit September richtig geübt?
    Das bedeutet du hast in 3 Monaten 8 verschiedene Methoden ausprobiert?


    Ehrlich, das bringt nichts. Suche dir eine (!) aus, sowas dauert seine Weile. Mit meinem Whippet arbeite ich seit über 5 Monaten an der Leinenführigkeit alleine!


    So Dinge wie Rappeldose und Wasserspritze würde ich nie empfehlen, schon garnicht bei Hunden die von Natur aus leicht aufdrehen.


    Geübt hatte ich davor schon viel mit ihr. Ich hatte mit der Rasseldose begonnen, die hat sie allersings gar nicht gejuckt. Seit ich in der Hudeschule bin, Clicker ich, auch beim normalen gassi gehen. Dass es eine Weile dauert, weiß ich. Allerdings habe ich das Gefühl, dass es schlimmer wird und nicht besser.
    Eine Zeit lang hatte ich die Wasserspritze, als es noch nicht so kalt und nass draußen war in Zusammenarbeit mit dem Clicker. Bei guten Verhalten Click, bei bellen die Wasserspritze um sie wieder zurück ins Leben zu holen. Wenn sie ruhig war und zu mir kam, gab es wieder ein Click und Leckerlie. Aber irgendwann hat sie dann auch die Wasserspritze null interessiert. Ich hätte einen Eimer über ihr ausschütten können.


    Zitat

    Ich mein, das ist ein Rattler! Klar sind die anders als Goldens. Das sind Pinscher, die brauchen Konsequenz und vor allem eine ruhige Erziehung!
    Versuch mal langsamer zu machen, bleib beim Clicker wenn ihr damit in der Hundeschule gut klarkommt.
    Clicker solange sie ruhig ist, aber führ auch ein Kommando ein um eine Übung zu beenden. Dann du wirst in der ersten Zeit niemals bellfrei weiter als 50 Meter kommen.
    Übe in kleinen Schritten, solange die Kleine noch in der Lage ist auf dich zu achten. Sobald du merkst "Gleich flippt sie wieder" gibts du das Wort für Übung beendet und gehst zügig mit ihr weiter, egal wie sie sich benimmt.


    Hast du schon probiert sie einfach mal an anderen Hunden vorbeizutragen?


    Ich weiß, dass es ein Rattler ist und ich liebe ihre Energie und das aktive Wesen. Ich kann ganz hervorragend mit ihr Arbeiten. Sie ist ein Weltklasse Apportierthund. Sie ist in der Fährtenarbeit wundervoll (das nutzen wir vor allem abends viel, um sie von Kopf her auszupowern). Sie liebt lange Spaziergänge und geht mit mir voller Euphorie joggen. Sie ist nicht besonders verschmust oder anhänglich. Viel lieber spielt sie abends mit ihrem Häschen oder knabbert Knochen. Aber das ist okay, das ist ihr Charakter, den möchte ich auch nicht verändern. Ich möchte nur, dass sie aufhört zu kläffen...


    Mit dem Clicker arbeite ich aktiv weiter. Ein "beenden Wort" haben wir auch gleich von Anfang an mit eingeführt. Manchmal flippt sie auch völlig ohne Grund, hat eine riesen Flosse auf dem Rücken und ist in Alarmbereitschaft. Dann gucke ich mich auf dem (z.B.) Feld um und da ist gar nichts :???: Also sie ist wirklich ein klasse Wachhund. Sie hat uns durch ihr knurren und Laut geben erst aufmerksam gemacht, dass eine Dachplatte locker ist und klappert :lol: Nicht, dass wir ihr in der Wohnung gestatten würden zu bellen. Knurren aber ist erlaubt, das macht die Ältere auch.


    Zum Tragen. Ja auch schon versucht. Nicht besser, nicht schlechter.


    Zitat

    Hast dus mal mit was richtig Leckerem, Leberwurst oder so, probiert, irgendwas, was viel interessanter ist, als andere Hunde anzubellen? Vielleicht könnte das helfen.....


    Wir haben Kinderwiener und Käse für das Clickertraining. Die Trainerin meinte, fürs Üben soll es was besonderes sein, dass sie sonst nie bekommen...


    Zitat

    in welchen Situationen genau fängt sie denn an zu kläffen?


    Hmm sehr verschieden. Hauptsächlich wenn sie Hunde schon von weitem sieht. Wenn sie Halsbänder oder Schlüssel rasseln hört. Manchmal wenn Menschen uns entgegen kommen, bis sie merkt, da ist gar kein Hund dabei, dann freut sie sich. Wenn sie Kinderwagen oder einen Rollator sieht. Manchmal auch wenn sie irgendwas neues sieht, z.B. einen raschelnden Müllbeutel. Und manchmal weiß ich gar nicht warum, da hat sie wie gesagt eine Flosse und ist in Kampfbereitschaft.


    Lustig ist, dass ich immer dachte, sie hätte Angst. Die Trainerin erst meinte, dein Hund ist nicht ängstlich, der "beschützt" dich. Es ist ein Mischverhalten aus Angst und Dominanz, und dieses Verhalten ist eine explosive Mischung. Als es anfing so schlimm zu werden, gab es einen Vorfall mit einem anderen Hund, der unangeleint auf sie los ging, der sie weggejagt hat und wir sie stundenlang suchen mussten, bis sie wieder zurück kam. Seit dem ist sie... anders.



    Ich weiß, dass es an mir liegt. Sie hat ja nicht von Anfang an gekläfft. Ich bin auch nicht zur Hundeschule gegangen, damit die Trainerin meinen Hund trainiert, sondern mir sagt was ich falsch mache. Sie sagte dann, wir hätten kaum eine Bindung und müssen die erstmal stärken, was bisher schon viel besser geworden ist. Im Frühjahr, Sommer sollen wir sogar schon die BH machen dürfen, weil wir so große Fortschritte gemacht haben...


    Die Tarinerin war schon mit. es war auch schon ein anderer bei mit zu Hause. Meine Tarinerin meinte, ich soll ihr Zeit geben und es weiter versuchen. Der Trainer war überhaupt nicht hilfreich...

  • Also bei Angst würde ich mal versuchen, wenn sie irgendwas ankläfft (Mülltüten o.ä.), mit ihr hinzugehen und das "gefährliche Ding" als vollkommen harmlos zu zeigen.


    Nimms einfach auf, wenn sie kläfft, und geh drauf ein: "Ja, ist da was? Das is ne Mülltüte - komm, wir schauns uns zusammen an" (auffordernder Tonfall). Und dann gehst hin (lange Leine, wenn möglich, sodaß sie sich selbst entscheiden kann, wann sie sich nähert, und ob direkt oder im Bogen o.ä.), zeigst ihr, daß Du nicht gebissen wirst von dem Ding, und lockst sie dann zu dem Teil hin. Wenn sie sich nähert und sogar schnuppert, clickern/belohnen, und gerne auch ermutigen auf dem Weg dorthin.


    Bei Hunden würde ich erstmal, nach dem, was da vorgefallen war, versuchen, sie zu beschützen, indem ich andere Hunde abblocke und wegschicke, oder eben nur vorsichtige an sie ranlasse zum Schnuppern. Aber auch das nur kurzm, und dann Dich dazwischenstellen, sodaß sie sicht, Du paßt auf sie auf, und das Vertauen in Dich wiederfindet, daß Du auf sie aufpaßt.


    Wenn Leute kommen, die ihr offensichtlich umheimlich sind, versuch, einen ganz großen Bogen zu machen, wo möglich, und sie auf die der Peronen abgewandten Seite zu führen, damit sie den größtmäglichen Sicherheitsabstand haben kann und sich auch nicht genötigt sieht, Dich zu verteidigen. Das erledigst Du selbst. Kannst dabei auch diese Leute nett und fröhlich grüßen, kurzen Smalltalk auf Entfernung machen, der ihr zeigt, die Leute fressen sie nicht...


    Wenn ich merke, daß mein Terriertier einen entgegenkommenden Hund anpöbeln möchte, fang ich auch manchmal einfach nur an, zu rennen - "Schau mal!" (Spielzeug in die Hand nehmen), und damit losrennen. In dem Moment ist bei ihm sogar der andere Hund vergessen. Und wenn er sich wieder auf den besinnt, sind wir längst vorbei, und der ist über alle Berge - ätsch *gg Ausgetrickst..... klar, das ist Ablenkung. Andererseits ne schöne Möglichkeit, dem hund zu zeigen, an dem Anderen Hund ist nix Aufregendes, spiel mit mir ist wichtiger.


    Generell könnte Dir auch ein Aufmerksamkeits-Signal ("schau") in solchen Situationen helfen, das sofort mit Leckerli bestätigt wird, oder eine Aufgabe wie Fußlaufen (nur, wenn das schon sitzt!), sodaß sie das Kläffen vergißt - wer Dich aufmerksam ansieht beim Fußgehen, hat schonmal nicht den anderen Hund im Blick.


    Oder, wenn sie sich aufführt unterwegs, ablenken mit einem lauten "Hey!", Anstupsen oder was auch immer in solchen Momenten zieht, und sobald sie guckt, ein Leckerli weg vom Gegenstand ihrer Kläfferei rollen (bitte echt nur, wenn sie guckt (und in dem Moment das Kläffen vergessen hat), sonst verknüpft sie, daß sie für´s Gekläffe bestätigt wird!! Da kann Dich falsches Timing hinterher viel Arbeit kosten *gg). Dem Leckerli wird sie bestimmt hinterhergehen (sprich den Jagdtrieb an), und evtl. dann wieder zu Dir gucken, in Erwartung des Nächsten Leckerlis. Und verknüpft evtl. noch den erschreckenden entgegenkommenden Hund mit Spaß. Immer, wenn ein fremder Hund kommt, gibt´s Spaß mit Dir! Sodaß fremde Hunde wieder positiv verknüpft werden können.
    Dann im weiteren Verlauf mußt Du sofort bestätigen, wenn sie anfängt, bei "Fremder Hund in Sicht" erstmal Dich anzusehen, um abzuchecken, obs diesmal auch Spielchen gibt, sofort beim ersten Anzeichen bestätigen, noch bevor sie wieder zu dem Hund gucken kann oder doch zu kläffen beginnt. Den Moment mußt halt abpassen, da mußt schnell sein. Aber Achtung: wenn der andere Hund zu nah rankommen sollte, Leckerli besser wegpacken und ruhig weitergehen - nicht daß es Ärger gibt wegen der Leckerlis...... (Ressourcenverteidigung)

  • Also hast du einen Pinscher, der nichtmal ein Jahr alt und da wird schon apportiert, gefährt, gejoggt, nebenbei noch gespielt und geclickert und so?
    Und das kommt dir nicht ein bisschen viel vor?


    Ebenso wurde in nichtmal 1 Jahr 8 verschiedene Erziehungsmethoden ausprobiert... Wie wärs denn mal mit dabeibleiben?
    Darum schrieb ich ja: Ruhige, konsequente Erziehung!
    Mal ehrlich, im Schnitt hast du ja nichts länger als 5 Wochen gemacht, natürlich wird alles immer schlimmer.
    Geh du einen großen Schritt zurück und atme tief durch. Dann überlegst du welche Methode du verwenden möchtest, eine die dir gut liegt und die du auch lange durchziehen kannst. Und dann gehst du und arbeitest danach und zwar nicht für 5 Wochen, sondern durchaus 5 Monate und länger.


    Du hast einen jungen Hund, der inzwischen anscheinend völlig überdreht ist, völlig überfordert.
    Der nach einer schlimmen Erfahrung (gejagt und allein) nun versucht alles von sich wegzuhalten, von dir wegzuhalten. Pinscher brauchen Führung. Ruhige, konstante Führung.
    Übrigens bedeutet Haare stellen nicht unbedingt Kampfbereitschaft....
    Und sorry, für mich klingt das hier nach einem Hund, der völlig überdreht, ängstlich und hilflos versucht die böse Welt irgendwie in Schach zu halten, weil er nicht nur überfordert ist, sondern auch denkt das er das alleine regeln muss. Denn von Frauchen gibts alle paar Tage was neues, da gibt es nichts worauf sich die Kleine verlassen könnte.



    Und das hier:

    Zitat

    Ich weiß, dass es ein Rattler ist und ich liebe ihre Energie und das aktive Wesen.


    klingt im ersten Post halt ganz anders.
    Da klingt es nach "Ich hab mich nicht so richtig informiert", da du schreibst das du schnell feststellen musstest das sie ganz anders ist als der Golden. (Den du laut Vorstellung garnicht hast, sondern 2 Rattlerdamen. Auch auf deiner Homepage sind nur 2 Rattler. Und wenn du so Sachen wie Alpha-Tier von deiner Trainerin hast würde ich dir raten dich da einfach mal genauer zu informieren)

  • Zitat

    Seit September gehe ich 1 - 2 mal zur Hundeschule. Wir haben mit dem Clickern angefangen. Dort hat Haylee gelernt an der Leine zu gehen und hat schon große Fortschritte mit anderen Hunden gemacht. Auch das Bellen ist in der Hundeschule fast komplett verschwunden. Mein Problem sind die 99% der Zeit außerhalb der Hundeschule. Sie bellt, zerrt und benimmt sich einfach furchtbar, trotz Clicker und Leckerlie. Ich habe Wasserspritze, Rasselbox uvm. schon probiert. Angeleint. Abgeleint. Geschimpft. Beruhigt. Sie hinter mich gezogen, damit sie nicht vorpreschen kann. Ich bin total verzweifelt! :verzweifelt:


    Bedenke bitte, dass Du in der Hundeschule in einer kontrollierten Situation bist, die Du draußen nicht hast. Setze Dich mit Deiner Trainerin zusammen und dann schaut mal, was wichtig wäre, dass Du draußen den Punkt bis zu dem Deine Hündin ansprechbar bleibt nicht überschreitet. Ist das Erregungsnivea zu hoch, ist kein Hund ansprechbar.
    Ich würde sagen: Bleib beim Clicker, dass das funktioniert siehst Du in der Hundeschule, es liest sich für mich alles danach, dass es draußen einfach zu eng wird, wenn Du überhaupt nichts machen kannst - keinen Bogen laufen, abbiegen oder nach hinten ausweichen, dann einfach kommentarlos weiter, nimm sie einfach mit.
    Vielleicht kann Deine Trainerin ja auch mal mit laufen, wenn ihr draußen spazieren geht.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!