Welpe im Büro
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so, weil ich es wissen wollte habe ich heute dem veterinäramt meines kantons angerufen und einfach mal nachgefragt. ich wurde ausgelacht:
wenn man seinen hund im büro 2 stunden anleint, daneben sitzt und ihn betreut, er wasser hat, einen kennel, eine decke, dann könne man dies in keinster weise als anleinehaltung benennen. auch für junghunde und welpen absolut kein problem.
dann sagte der herr noch ich solle mich in zukunft daran gewöhnen dass ich dumm angemacht werde... sie bekämen oft anrufe wegen tierquälerei weil andere hunde "schwimmen müssen" und so weiter.
Es beruhigt mich doch arg, dass doch die meisten Menschen noch gesunden Menschenverstand einsetzen. Man muss immer alles in Relation sehen und schauen, wie es dem Tier geht.
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so, weil ich es wissen wollte habe ich heute dem veterinäramt meines kantons angerufen und einfach mal nachgefragt. ich wurde ausgelacht:
wenn man seinen hund im büro 2 stunden anleint, daneben sitzt und ihn betreut, er wasser hat, einen kennel, eine decke, dann könne man dies in keinster weise als anleinehaltung benennen. auch für junghunde und welpen absolut kein problem.
dann sagte der herr noch ich solle mich in zukunft daran gewöhnen dass ich dumm angemacht werde... sie bekämen oft anrufe wegen tierquälerei weil andere hunde "schwimmen müssen" und so weiter.
Super! :) danke für den anruf und für die info. -
Zitat
... glaub mir KEIN EINZIGES Veterinäramt wird da jemals ernsthaft eine Verletzung des Tierschutzgesetzes sehen, wenn der Hund, gut gepflegt, gut genährt, genug bewegt und verhaltensunauffällig, einige Stunden am Tag im BÜRO, NEBEN dem HALTER, SCHLAFEND, im WARMEN angeleint unterm Tisch liegt.
Das ist einfach nur unfassbar lächerlich.Genau so sehe ich das auch ... es ist doch ein Unterschied, ob ich einen Hund anleine/einsperre und ihn dann alleine lasse oder ihn bei mir habe .. Habe jetzt mal den ganzen Thread studiert, ich verstehe zwar die eindeutigen Gesetzeshinweise von manchen hier - aber, jetzt mal im ernst: von den fünf Mio Hunden in Deutschland leben mit Sicherheit die meisten viel schlechter, als ein Hundchen, dass überall mit hin darf, dafür aber situationsbedingt "gesichert" werden MUSS. Ob nun an der Leine oder in einem Welpenauslauf. Wir nutzten einen solchen Auslauf von Anfang an (ursprünglich zum Schutz gegen die ungnädigen Katzen) stundenweise zuhause und mein Mann später auch stundenweise im Büro, wenn dort Menschenbetrieb war und die Türen aufstanden. Unser Ches hat darin immer schnell geschlafen - er war ja auch müd, wurde er doch zuvor entsprechend beschäftigt. Doch die Ablenkung im "freien" Lauf wäre einfach immer viel zu groß für einen Tiefschlaf gewesen, so viel gibt es zu entdecken und anzustellen. Als er älter wurde, haben wir die Tür des Auslaufs immer öfter offen gelassen - er ging freiwillig rein beim Stichwort "Mach Schläfchen Ches" - und hat sichs dort gemütlich gemacht bei dem Kommando "Bleib Ches" und sich an einem Kauknochen müd gelutscht und die meiste Zeit verdöst. Er war NIE alleine, hat seine Menschen immer gesehen. Und natürlich haben wir darauf geachtet, das es die Ruhephasen sich mit Aktivitätsphasen abwechselten.
Auch nachts ist unser Hund eingeschränkt (und damit vor den Katzen sicher) - vor unserer einsehbaren Schlafzimmertür, hat er den kleinen Flur zur Verfügung - dort steht sein Nachtbett. Er legt sich freiwillig auf diesen Platz wenns Schlafenzeit ist, selbst wenn noch alle Türen offenstehen - er will dann in Ruhe pennen.
Ich denke auch, nur sehr wenigen Haltern ist es möglich, ihren Welpen von Anfang an komplett frei zu halten - weil sie zum Beispiel sehr ländlich und abgeschieden leben und es eh nie einen Grund geben wird, dass er Hund eben mal ein paar Stunden Ruhe geben muss - auch zu seinem Schutz. Ein Welpe muss ja erst auch erstmal lernen, wie er sich in unserer Umwelt zu verhalten hat und lernen, dass er Kommandos wie "Bleib" zuverlässig zu befolgen hat, nicht überall seine Geschäfte erledigen darf usw. Das dauert eben ein paar Monate, manchmal auch Jahre. Und bis dahin, bleibt der arbeitenden Hundehalterbevölkerung eben nur die zeitweise Sicherung. Ist ja auch nicht realistisch, dass Hunde sich überall und immer frei bewegen dürften, in der Stadt, auf den Straßen, in Büros und überhaupt: an Arbeitsplätzen.
Und wenn ein Amt tatsächlich solche Gesetze bzw. Verstöße verfolgt, dann sollte es mal bitte die vielen Hunde- und Katzenhalterwohnungen überprüfen, wo Tiere den ganzen Tag im Bad oder im Keller verbringen müssen, weil ihre Halter sich es zu einfach machten und das Tier mangels artgerechter Haltung und Erziehung alles kaputt macht. Oder oder oder - es gibt viele Verstöße und massive Einschränkungen, bei Auslaufmöglichkeiten, bei der Ernährung, Gesundheitspflege usw. Hündische Sozialkontakte ist auch bei leider sehr vielen Hunden massiv eingeschränkt, wenn überhaupt vom Halter erlaubt (da bin ich beispielsweise sehr pingelig und schnell auf 200, wenn ich so was mitbekomme) ...
Ich meine, wenn sich hier jemand Hilfe und Rat sucht, dann tut er das in der Regal aus Sorge um sein Tier. Das sollte man doch nicht vergessen? Ein Hundetrainer in unserer Hundeschule sagte mir mal "Wenn ich einen Halter zusammenscheiße, weil er seinen Hund nicht gut behandelt, dann kommt er nicht wieder ... also bin ich ermahnend aber freundlich und arbeite Stück für Stück daran, dass sich die Situation für den Hund bessert, in dem ich nicht nur bei seiner Erziehung behilflich bin, sondern auch den Halter dazu erziehe, ein guter Hundehalter zu werden ."
Recht hat er - oder?
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Ich frage mich,welche Alternativen diejenigen vorschlagen,die gegen das Anbinden sind. Ihn frei im Büro laufen,egal ,ob er was anstellt?
Soll der Hund den ganzen Tag allein Zuhause bleiben? Eine Betreuung kann sich nicht jeder leisten.
Also,was soll man tun ?Gesendet von meinem LG-E610 mit Tapatalk
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der welpe hat von anfang an den ganzen tagesablauf mit uns mitgemacht. das wäre eine quälerei wenn er auch noch im büro so arg gefordert wird. da ist es mir lieber er bleibt neben dem tisch alleine und merkt so: im büro kann ich schlafen ohne etwas zu verpassen. ohne leine wäre der drang einfach riesig alles entdecken zu müssen.
wäre in etwa so wie wenn man einen 5 jährigen jeden tag 20 stunden in disneyland herumrennen lässt.
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Zitat
Ich frage mich,welche Alternativen diejenigen vorschlagen,die gegen das Anbinden sind. Ihn frei im Büro laufen,egal ,ob er was anstellt?
Wie behandelst du einen Welpen denn in den eigenen vier Wänden? Dort bist du mit deiner Aufmerksamkeit doch auch nicht ununterbrochen beim Hund und schränkst ihn (ohne Anbinden) ein, wenn er beginnt, Dinge zu tun, die du nicht duldest.
Jeder Hundehalter bringt seinem Welpen ab dem Tag seines Einzuges schrittweise die Grundregeln bei, die später für das gemeinsame Zusammenleben gelten sollen, nur beim Thema "Arbeitsplatz" wird so ein (pardon) Gesch*ss gemacht, als ob es eine unüberwindbare Hürde wäre.
Wir reden hier von ein paar Wochen, in denen der Hund sich an die Arbeitssituation gewöhnen und lernen muss und nicht von Monaten oder Jahren. -
Du vergißt nur eins, am Arbeitsplatz habe ich mich mit meiner Arbeit zu beschäftigen und nicht mit
dem Hund. Zu Hause kann ich das machen wie ich möchte.
Wenn du selbstständig bíst kannst du da auch frei entscheiden. Aber das ist nun mal nicht jeder.Für mich ist da auch viel Neid dabei, bei denen, die ihren Hund eben nicht mitnehmen dürfen und dann
irgendwas an den Haaren herbeiziehen um das schlecht zu reden. Anstatt sich für die zu freuen, die die
Möglichkeit haben und es wird ja auch mehr. Jedenfalls höre ich das immer öfter, dass Arbeitgeber da
großzügig sind und Hunde erlauben. -
Es ist doch ein himmelweiter Unterschied, ob mein Hund Zuhause was kaputt macht oder auf Arbeit! Die meisten Chefs würden einen was husten, wenn der Hund im Büro absolute Narrenfreiheit hätte. Und auf Arbeit hat man schlichtweg nicht die Zeit, einen Hund zu erziehen oder ihn ständig im Auge zu behalten.
Ich hatte bei meiner letzten Stelle das Glück, dass Mogli sich dort frei bewegen durfte. Aber auch nur,weil es zum einen ein kleinerer Betrieb war und zum anderen nur wenig Kundenverkehr war.Gesendet von meinem LG-E610 mit Tapatalk
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Hab mal nach einigen Monaten wieder hier in den Thread geschaut und muss sagen: Herzlichen Glückwunsch Bubuka und Co. ihr habt es geschafft jemanden aus dem Forum zu ekeln, weil ihr - natürlich ganz unvoreingenommen - nur auf ihr / ihm rumgehackt habt, ohne mal euer Hirn einzuschalten.
Und als würde das nicht reichen, jetzt macht ihr Monate später noch weiter, weil jemand das Thema hochgeholt hat. Ich hab's schonmal gesagt: Mehr als Fremdschämen kann man sich für dieses Verhalten echt nicht mehr.
Ich find das echt ätzten wie ihr euch verhalten habt... Selbst nachdem die Leute, schon mehrfach beim VetAmt direkt nachgefragt und hier die Antworten gepostet haben.
Es ging nie um Anbindehaltung, sondern um gelegentliches Sichern des Hundes durch eine Leine.
Mal gucken ob es in einigen Monaten wieder von vorne losgeht hier
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Ich hab mir den Thread jetzt auch nochmal von Anfang bis Ende angetan und will eigentlich nur noch eines loswerden:
ZitatAlso manchmal frag ich mich ja echt, ob gewisse Leute (ziehe sich den Schuh an, wer will) nichts besseres mit ihrer Zeit anzufangen wissen, als auf Leuten rum zu hacken und andere bei GANZ ALLTÄGLICHEN NORMALEN SACHEN als Tierquäler hin zu stellen.
"Natürliche Bedürfnisse des Welpen eingeschränkt"...bla... Die natürlichen Bedürfnisse JEDES Hundes werden in einer Wohnungshaltung mit mehr oder weniger sozial Beteiligten Herrchen (alias "Arbeitende Bevölkerung") an der ein oder anderen Seite ein wenig eingeschränkt. Immerhin kann der arme arme Hund nicht nach belieben an die frische Luft, nicht nach Lust und Laune irgendwelche Sachen zerkauen (kauen ist ja schließlich ein Bedürfnis junger hunde! Aber NICHT an meinen Möbeln!!!), nicht nach Gutdünken durch die gegend Toben (auch nett, aber ebenfalls NICHT in meiner Mietwohnung oder an meinem Arbeitsplatz!)
Bubuka, wenn ich mich recht erinnere, hattest du doch auch die Auffassung, dass meine völlig tiefenentspannte Hündin schon tierschutzrelevant ist, weil sie auf den Fotos im Lokal so "resigniert und gelangweilt" aussah und auch -situationsbedingt- angebunden war, gelle?
Ganz ehrlich, ich mag ja niemanden irgendwie verletzen, aber ICH PERSÖNLICH finde: Du hast nen ziemlichen Hau weg. Wenn man alle deine Aussagen zusammen zieht, müssten 3/4 der Leute hier im Forum (und vermutlich Jeder Normalhunde-Halter) ihren Hund wegen Tierquälerei ins Tierheim geben, weil er MAL angebunden wird, MAL nicht seinen Willen und seine Bedürfnisse bekommt und einfach der Mensch MIT dem Hund lebt und nicht FÜR und ausschließlich FÜR den Hund.
Davon mal abgesehen dass AnbindeHALTUNG einfach was völlig anderes ist als "situationsbezogenes kurzzeitiges Anbinden" zum Wohl des allgemeinen Haus- oder Berufsfriedens. Deine absolute Ablehnung anderer Meinungen und dieses extreme Schwarz-Weiß denken gehen mir gelinde gesagt ziemlich auf die Nerven.
Man lebt MIT dem Hund, der Hund erhält die bestmögliche Behandlung seinem Charakter entsprechend und genießt die Nähe, Zuwendung und Führung durch SEINEN Menschen. Und dafür muss er halt GELEGENTLICH mal kleine Abstriche machen. Meine Meinung.
Boah, danke dir. DAS hat gut getan, sowas zwischendurch zu lesen!
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