Schulmedizin vs. alternative Medizin & Spontanheilung

  • Da in diesem : https://www.dogforum.de/sinnvo…suchungen-t159884-50.html Thema nicht mehr weiter geschrieben werden darf, ich die Diskussion jedoch interessant fand, mache ich mal ein neues Thema auf.
    Ist Schulmedizin in jedem Fall besser als alternative Heilmethoden oder andersrum? Ich persönlich denke das kommt wirklich immer auf den Fall an. Es gibt alternative Heilmethoden die Tatsächlich efektiver sind als die der Schulmedizin. Kältekammer gegen Rheuma usw. z.B. ist sehr effektiv wird jedoch von den meisten Schulmediziner auch auf Grund der Bestimmungen der Krankenkassen viel zu wenig angewand.


    Auch bei Tierärzten finde ich dass viele viel zu schnell zu Antibiotika greifen. Das sollte doch in manchen Fällen auch anders zu regeln sein?


    Ihr könnt auch gerne da weiter diskutieren wo im anderen Thread aufgehört wurde. :smile:

  • Beides ergaenzt sich.
    Es gibt Sachen da kann die Natureilkunde nicht mehr helfen, andersherum genauso.
    Ich kenne Faelle bei denen die Schulmedizin gesagt hat dass keine Therapie mehr moeglich ist, die Tiere leben heute jedoch mit naturheilkundlicher Behandlung ohne Schulmedizin besser denn je.
    Andersherum brauche ich bei einem komplizierten Bruch nicht mit Globuli oder Akupunktur als alleiniges Mittel ankommen
    Leute die nur eines von beiden akzeptieren geht eine Menge an Chance verloren.
    Im Zweifelsfall gilt eh, wer heilt hat Recht. :smile:

  • Für mich ist da die Frage, was genau ist Schulmedizin, was ist alternative Medizin, bzw. wo wird die Grenze gezogen?


    Physiotherapie (in den unterschiedlichsten Formen), Akupunktur, und auch viele, konzentrierte pflanzliche Wirkstoffe haben für mich einen Nutzen und auch Daseinsberechtigung.


    Für Hokospokos a la Warzenbesprechen, 1 Atom in Tausenden L Wasser/EtOH mischung, Heilsteine und ähnliches hab ich null verständnis, wenn es um wirklich schwere Erkrankungen geht, noch weniger, wenn verzweifelten Menschen damit das Geld aus der Tasche gezogen wird (egal ob jetzt beim Mensch oder Hund)

  • Zitat

    Für Hokospokos a la Warzenbesprechen, 1 Atom in Tausenden L Wasser/EtOH mischung, Heilsteine und ähnliches hab ich null verständnis, wenn es um wirklich schwere Erkrankungen geht, noch weniger, wenn verzweifelten Menschen damit das Geld aus der Tasche gezogen wird (egal ob jetzt beim Mensch oder Hund)


    Hmm...aber da viele Krankheiten auch eine psychosomatische Ursache haben, kann auch das durchaus seine Berechtigung haben.

  • Warzenbesprechen hilft in vielen Fällen - ich schätze mal, 70 % der Betroffenen.
    Ich hatte als Kind eine Warze an der Fußsohle, die wurde vereist und herausoperiert. Das war ein schmerzhafter Prozess. Hätte ich das mit dem Besprechen gewusst - meine Eltern hielten davon auch nichts - es wäre mir einen Versuch wert gewesen.

  • - Das ist dann aber beim Hund etwas anderes als beim Menschen- wenn ich wirklich daran glaube, dass es mir hilft wird es (bei nicht ganz akuten Sachen) wohl eine Wirkung für mich zeigen- mehr oder weniger.


    Wenn ich das für Humbug halte und dafür gar nicht erst offen bin ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass sich da überhaupt was tut.


    Ein Hund kann ja gar nicht daran glauben- allenfalls kann der Halter daran glauben und sie einbilden, dass es besser wird. - bei vielen Sachen ist es meiner Meinung nach schon so, dass sie etwas bringen, Hausmittel, Pflanzliches etc. benutze ich für Mensch und Tier gerne- bei weitergehender ,,alternativer Medizin" kommt es auf das Mittel an.


    Manche Sachen sehe ich schon als Placebo Mittel mit dem Homöopathiestempel drauf. ;) - aber das muss jeder ja für sich entscheiden.



    Generell nehme ich keine Antibiotika- das letzte Mal, dass ich sowas genommen habe war als ich ein Kleinkind war und schwer krank war. Wenn ich mal krank bin gibt es pflanzliches und Hausmittel und anderes alternatives- davon wird es auch so gut wie immer besser. Ich kombiniere das bei Schmerzen ggf. mit normalen Medikamenten gegen den Schmerz/entzündungshemmend.

  • Ich finde das Thema total interessant und ehrlich gesagt...
    Bis heute hab ich nie verstanden warum so viele Menschen der Meinung sind, dass das eine durch das andere ausgeschlossen wird.


    Warum sollten denn nicht Schulmedizin und Homöopathie ineinander greifen können?


    Es gibt mit Sicherheit Krankheiten, da würde ich mich nicht nur auf Homöopathie allein verlassen (würde sie aber ggf unterstützend neben der Behandlung anwenden) und man muss auch nicht beim kleinen Schnupfen sofort zur Antibiotikakeule greifen.


    Ich finde einfach, dass beide Bereiche ihre Berechtigung haben und würde es begrüßen wenn Homöopathen und Schulmediziner viel mehr miteinander arbeiten würden.

  • Was mich an gewissen Diskussionen/Themen immer wieder stört ist, dass es für manche User nur schwarz oder weiß gibt :roll: . Ähnlich es es bei heißen Eisen wie z.B.: BARF, Kastration, usw. Wenn dann noch ein - vorsichtig ausgedrückt - missionarischer Eifer dazu kommt, andere überzeugen zu müssen, dann nervt mich das gewaltig. Und das, obwohl mein Hund auch ne Bernsteinkette gegen Zecken trägt, ich alternativ gegen Würmer vorbeuge, ich oft die Homöopathie nutze und RÜBE kastriert ist :hust: .

  • Zitat

    Was mich an gewissen Diskussionen/Themen immer wieder stört ist, dass es für manche User nur schwarz oder weiß gibt :roll: . Ähnlich es es bei heißen Eisen wie z.B.: BARF, Kastration, usw. Wenn dann noch ein - vorsichtig ausgedrückt - missionarischer Eifer dazu kommt, andere überzeugen zu müssen, dann nervt mich das gewaltig.


    Ja, das gibt es leider immer. Aber ich glaube nicht, dass der Großteil der Menschen so denkt.


    Eine Bekannte von mir ist eigentlich auch in allen Lebensbereichen gegen Chemie eingestellt, sei es bei der Ernährung, Waschmittel oder Medizin. Sie hat auch eine Ärztin die eigentlich Schulmedizin und Naturheilpraktiken anwenden sollte. Neulich hatte sie eine eitrige Mandelentzündung. Als die Ärztin dann mit ihrem Pendel ankam und meinte "Ja, das Pendel sagt sie brauchen keine Tabletten, hier haben sie nen Salbeibonbon" kam sie sich echt verarscht vor.
    Genauso andersrum. Da hatte sich Jemand einen Splitter in den Finger rezogen und das war ein bischen entzündet und hat geeitert. Der eine Arzt wollte das sofort unter örtlicher Betäubung aufschneiden.
    Sie ist dann noch mal zu einem anderen Arzt gegangen, der hat das mit einer Kanüle angeritzt und gut wars.


    Es kann also durchaus sinnvoll sind sich auch mal eine Zweitmeinung einzuholen.

  • Zitat

    Genauso andersrum. Da hatte sich Jemand einen Splitter in den Finger rezogen und das war ein bischen entzündet und hat geeitert. Der eine Arzt wollte das sofort unter örtlicher Betäubung aufschneiden.
    Sie ist dann noch mal zu einem anderen Arzt gegangen, der hat das mit einer Kanüle angeritzt und gut wars.


    Es kann also durchaus sinnvoll sind sich auch mal eine Zweitmeinung einzuholen.


    Ich hatte das mal als meine Katze und ich ausgefochten haben ob sie nun zum TA geht oder nicht.
    Meine Hand sah uebel aus, der Arzt wollte aufschneiden.
    Ich habe aber stattdessen das Antibiotikum von ihm genommen und es mit Homoeopathie ergaenzt.
    Die Hand schwoll durch die Globuli innerhalb von Stunden ab, das AB hat dann noch seinen Teil dazu getan.
    Natuerlich haette ich zur Not schneiden lassen, aber es ist nicht noetig gewesen.
    Ach ja, ich hab dann doch noch gewonnen, es ging zum TA. :D

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