11.01.10 21:25Uhr ARD Schwere Tierschutzverletzung bei


  • hm, dann müsstest du aber nicht nur auf fleisch verzichten...meeresfrüchte, fisch, eier, milchprodukte, daunen in bettwäsche oder kleidung, leder, ja sogar angeblicher kunstpelz ist tier-, sogar hunde- und katzenfell!
    glaubst du den tieren, die nicht der fleischgewinnung dienen geht es besser?


    meiner meinung nutzt der reine verzicht auf fleisch nicht wirklich viel. besser wäre eine bessere aufklärung und wenn die menschen auf qualität und artgerechte haltung achten, auch wenn es ein mehr an kosten bedeutet!



  • Ich erkläre mich gerne noch einmal.Ich z.B. achte darauf das die Produkte die ich kaufe aus der Region kommen. OK, klar im Winter sind die Äpfel aus Holland, aber mein frisches Obst und Gemüse lasse ich mir genausowenig nehmen wie Fleisch. Ich habe nicht wirklich Verständis das Regenwälder abgeholzt werden nur damit Mensch sich Bananen oder was weiss ich kaufen kann. So etwas kommt z.B. bei mir nicht auf den Teller. ;)



    So hat halt jeder seine Prioritäten.


    Zitat

    hm, dann müsstest du aber nicht nur auf fleisch verzichten...meeresfrüchte, fisch, eier, milchprodukte, daunen in bettwäsche oder kleidung, leder, ja sogar angeblicher kunstpelz ist tier-, sogar hunde- und katzenfell!
    glaubst du den tieren, die nicht der fleischgewinnung dienen geht es besser?



    meiner meinung nutzt der reine verzicht auf fleisch nicht wirklich viel. besser wäre eine bessere aufklärung und wenn die menschen auf qualität und artgerechte haltung achten, auch wenn es ein mehr an kosten bedeutet!


    :gut:
    Dem ist nichts mehr hinzu zufügen!

  • Zitat

    Ich habe nicht wirklich Verständis das Regenwälder abgeholzt werden


    Rund 75 Millionen Tonnen Soyabohnen werden in den USA jaehrlich produziert und in alle Welt verschifft......mehr als aus Brasilien, Paraguay und Argentinien....und hier in den USA werden dafuer garantiert keine Regenwaelder abgeholzt.

  • Zitat

    Rund 75 Millionen Tonnen Soyabohnen werden in den USA jaehrlich produziert und in alle Welt verschifft......mehr als aus Brasilien, Paraguay und Argentinien....und hier in den USA werden dafuer garantiert keine Regenwaelder abgeholzt.


    Es war nicht nur auf die Sojabohnen bezogen. ;)


    Aber trotzdem Danke für den Hinweis. Wieder was dazu gelernt. :smile:

  • @LeniDee...das ist mir schon klar. Auf alles komplett verzichte ich nicht. Auf Eier nicht, die hole ich von meinem Bauernhof hier. Da laufen die Hühner alle um nen See ;) Die Milch kommt vom Bauernhof einer Freundin, da war ich schon oft und weiss wie sie gehalten werden. Trotzdem ist es nicht korrekt Milch zu trinken wegen den Kühen, die regelmässig kalben müssen, Kälber werden weggenommen, Bullenkälber geschlachtet. Klar ist das scheisse. Deswegen versuche ich gaaanz wenig Milch zu trinken.
    Daunen? Neee!!! Wo die herkommen weiss man ja. Gibts hier nicht.
    Leder? Ebenfalls nicht. Ich renn in Kunstleder rum.
    Meeresfrüchte? Leiden ja angeblich nicht, da sie kein Nervensystem wie Säugetier haben...weiss nicht ob ich das glauben soll, deswegen esse ich sie nicht.
    Kunstfell...? Nee, hab ich auch nicht.


    Du hast recht, der reine Verzicht auf Fleisch reicht nicht...aber er ist ein Anfang. Bei mir war es auch der Anfang eines Nachdenkprozesses. Heute keine Daunen, kein Leder, kein Fisch, kaum Milch mehr.


    @Ziggy...erstmal möchte ich dir sagen, dass ich es gut finde, dass du dich viel vegetarisch ernährst und darauf achtest wo dein Fleisch herkommt. Auch das ist schon ein Anfang, finde ich.
    Ich habe dich auch nicht direkt gemeint mit meinem Post ;)


    Das Abholzen von Regenwäldern für Soja ist für mich aber nicht wirklich ein Argument. Auf eine kg Fleisch kommen 4 kg Getreide. Das muss ja auch alles wachsen. Dafür wird unsere Erde plattgemacht. Egal wo.
    Man spricht immer von Klimaproblemen...dabei ist wissenschaftlich bestätigt, dass nach den Autoabgasen die Fleischindustrie die höchste Umweltbelastung darstellt. Würden wir Menschen mehr verzichten, könnten wir klimatechnisch ne Menge tun (oder wie du weniger Fleisch essen, auf bessere Haltung achten).
    ach, und Sojaprodukte, Tofu oder Seitan kommt bei mir ca. 1x die Woche auf den Tisch.


    Was ich halt nicht mag (man möge mich militant nennen) ist, wenn Menschen es schrecklich finden, wie die Tiere gequält, gehalten und geschlachtet werden, trotzdem aber ihr Fleisch im Discounter kaufen und eben nicht assoziieren. Das ist genaus das Fleisch, worüber sie sich eben noch aufgeregt haben :???:
    Schlimm finde ich einfach, dass Kinder z.B. im Aldi unbedingt die Wurst mit dem süssen Bärchengesicht haben wollen, und keinem mehr bewusst ist, dass dafür ein Schwein mit süssem Schweinegesicht gestorben ist.
    Diese Assoziation hat mir als Fleischesser früher auch gefehlt. Nun bin ich Vegetarierin und dadurch einfach viel bewusster geworden.

  • ohje...erinnert mich an meinem Feldversuch als Veganer.
    Wie einem da die Augen aufgehen und man plötzlich Dinge sieht an die ich früher Betriebsblind vorbeigegangen bin.....


    Die guten Eier aus der tollen Freilandhaltung...lach...hüstel....hat wohl kaum einer Die Informationen das den Hühnern die Schnäbel abgeschnitten werden, da es unnatürlich ist, so eine Masse auf einem Haufen zu halten.
    Ohne die beschnittenen Schnäbel würden sie sich gegenseitig todhacken.


    Aufklärung ist wichtig, dann kann auf dem Mittagstisch Qualität statt Quantität.
    Kostet schon ein wenig mehr, ausser man nutzt auch mal vegetarisch bis hin zum veganen Tag in der Woche.


    Da spart man das Geld für das teuere Qualitätsfleisch.


    Überlege gerade mal wieder ein paar monate Vegan zu leben....der Industrie schade ich damit zwar nicht, tu aber was für meine gesundheit.


    Gruß Gwen die noch ein paar Schauergeschichten zum Thema tierische Lebensmittel kennt :outofthebox:

  • irgendwo muß man ja ansetzen, wenn man was tun will.. aber wenn man sich genau überlegt, was man anfängt..
    kunstleder schön und gut, aber wieviele kubikmeter virtuelles wasser stecken in kunstprodukten?
    wer weiß schon, daß z.b. zur herstellung von einem pfund kaffee 1000 liter wasser benötigt werden?


    diese diskussion macht mir mal wieder klar, daß ab nächstem jahr zwei hühner hier am teich ein glückliches dasein fristen werden und meine hundis und ich uns über frische eier freuen können...


    mein fleischkonsum liegt bei vielleicht 10%, wenns hochkommt. ich esse lieber salat mit kartoffeln, ich brauch da kein fleisch dazu.
    4 tage gemüsesuppe sind auch keine seltenheit. mir schmeckts einfach.
    mal ne frikadelle oder bei muttern mal eine roulade, die dann mit genuß, aber sonst? selbst wurst hab ich selten da, und wenn dann vom bauern nebenan.
    gestern gabs bei muttern am geburtstag schnitzel mit kartoffelsalat. ich hatte dann kartoffelsalat mit champignonsoße und knobibaguette. war sehr lecker.


    ich kann täglichen fleischkonsum auch nicht nachvollziehen, ich würd irgendwann kein stück mehr reinkriegen... einfach übersättigt...

  • Spinnen wir den Faden mal weiter.


    Niemand ißt mehr Fleisch, Eier, trinkt Milch usw. usf.


    Wir brauchen also keine Rinder, Schweine, Hühner usw. mehr.


    Tiere, die also aussterben werden, oder vielleicht in einem Zoo gehalten werden, damit wir unseren Kindern zeigen können, schaut mal, das haben wir früher gegessen.


    Oder wie stellt ihr euch das vor?


    Das interessiert mich jetzt sehr.


    Was wird aus den Nutztieren?


    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

  • so extrem muß mans doch gar nicht sehen. wenn aber viele menschen ihr essverhalten ändern und den fleischkonsum reduzieren, dann kommt man eher wieder auf eine artgerechtere tierhaltung zurück, weil man einfach auf massentierhaltung verzichten kann.

  • Es geht denke in erster Linie um die überproduktion die einfach da ist.
    Der Bedarf ist da und wird übermässig gesätigt.
    Vllt angst, dass man im Laden plötzlich mal kein Fleisch mehr kaufen kann?
    Ich habe keine ahnung welche politik dahinter steckt.


    Vllt werden die Höfe auch subventioniert wenn sie ihr Fleisch für die Mülltonne produzieren, und dieser Gedanke wäre noch nicht mal so weit hergeholt.


    Nutzvieh wird es immer geben, ist auch in Ordnung.
    Aber es könnten weniger sein die die paar Wochen die sie leben ein besseres dasein haben als in der Massenviehhaltung.


    Gruß Gwen

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