Völlig verkommene Hündin

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    Davon abgesehen, daß ich glaube, die TS wird sich weiterhin um den Hund kümmern,


    Was passiert, wenn sie wegzieht?


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    Glaubst Du im Ernst jemandem wird wegen eines einzigen verwahrlosten Hundes Tierhalteverbot ausgesprochen?


    Nicht? Sind Eiterbeulen am Gaumen kein Grund?


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    Zumal hier noch die mangelnde finanzielle Grundlage angeführt werden kann.


    Ja - ein Grund mehr. Entweder man kann einen Hund ordnungsgemäß halten, oder eben nicht. Außerdem gibt es Angebote, wie z.B. Tiertafel oder ehrenamtlich arbeitende Tierärzte. Die Situation der Halterin ist nach der Beschreibung weder kurzfristig noch vorübergehend, noch überraschend eingetreten.


    Zitat


    Mach doch mal einen konstriktiven und durchführbaren Vorschlag.


    http://www.catterys.de/veterinaer/kgvv.pl?1102955056.dat
    http://branchenbuch.meinestadt.de/hannover/company/5261336
    http://www.dastelefonbuch.de/k…tierheim/emmerthal-1.html


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    Kannst Du so was oder ähnlichem berichten, Alina?


    Kann ich. Tut hier aber nichts zur Sache.


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    Was ist so schlimm daran Nachbarn zu helfen die in einer Notsituation sind?


    Der Hund ist in einer Notsituation, nicht die Nachbarin. Und das seit, wieviel? sechzehn Jahren.

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    Amt anrufen? :???:


    Selber würde ich es nicht zahlen. Dafür sind andere zuständig. Ich würde den Hund auch nicht beaufsichtigen oder mit ihm Gassi gehen. Warum unterstützt du jemanden, der seinen Hund verwahrlosen lässt?! Kann ich echt nicht verstehen, tut mir leid.



    ...und ich verstehe deine Einstellung nicht!!!


    Es gibt eine Menge (ältere, alleinstehender) Menschen, für die so ein Hund oftmals der einzige Kontakt zur Außenwelt ist. Die aber, und das geht oftmals einher, im Alter nur eine minimale Rente beziehen, die manchmal nicht mal für´s Nötigste reicht. Willst du wirklich hergehen, und diesen Menschen das Liebste nehmen, was Sie haben? Glaubst Du wirklich, dieser Hund wäre im Tierheim besser aufgehoben? Er würde warscheinlich vor Kummer eingehen. Ich hab in so einem Fall auch schon geholfen und hatte mich sofort bereiterklärt, auch in diesem Falle finanziell mitzuhelfen. Wenn ich dazu in der Lage bin, sehe ich dieses Handeln als meine Pflicht an.


    Diese Familie verdient unsere Hochachtung und nicht diese unangebrachte Kritik.
    Sowas nennt man Tier- oder auch Menschenliebe,
    aber leider sind das heutzutage für viele Menschen Fremdwörter.

  • Ach, Alina, fast bin ich versucht zu schreiben, werde erwachsen.


    Veterinäramt, Ordnungsamt, Tierheim.


    Wahrlich konstruktive Vorschläge von Dir für einen 16 Jahre alten Hund.


    Das Ordnungsamt macht in solch einem Fall gar nichts, da es nicht zum Schutz des Tieres da ist, sondern zum Schutz von Menschen durch Belästigung von Tieren.


    Der Amts-Veterinär, wenn er denn wegen eines Tieres kommt, wird die HH auffordern zum TA zu gehen, das wahr´s.


    Das Tierheim hat gar keine Befugnisse.


    Sollte die TS den Hund ins TH bringen, macht sie sich strafbar.


    Auch wenn Du anderer Meinung bist. Wenn der Hund heute operiert wurde, ist ihm erstmal geholfen worden und nicht der HH. Die war nämlich nicht in solch einem Zustand.


    Was man später unternimmt, sollte der Hund sich wieder erholen, kann dann auch später geklärt werden.


    Dies war jetzt "ERSTE HILFE" und die kann ich eben nur bewundern.


    Gaby, Idefix und ihre schweren Jungs

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    Es gibt eine Menge (ältere, alleinstehender) Menschen, für die so ein Hund oftmals der einzige Kontakt zur Außenwelt ist.


    Dafür kann doch der Hund nichts.


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    Die aber, und das geht oftmals einher, im Alter nur eine minimale Rente beziehen, die manchmal nicht mal für´s Nötigste reicht.


    In Deutschland gibt es Sozialhilfe.


    Zitat


    Willst du wirklich hergehen, und diesen Menschen das Liebste nehmen, was Sie haben?


    Lässt man dem Liebsten, was man hat, Eiterbeulen am Gaumen wachsen? Also denjenigen möchte ich nicht zum Feind haben ..


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    Glaubst Du wirklich, dieser Hund wäre im Tierheim besser aufgehoben?


    Dort wird er vermittelt.

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    Ist mir auch klar, sehe ich genauso, nur ich glaube, danach kommt nix mehr. :ka:


    Die Halterin wird zufrieden sein, dass man sich um ihr Viehch kümmert, und sie keinen Cent bezahlen muss. Läuft doch alles super für sie. Der Hund ist wieder gesund .. bis auf weiteres .. also warum was unternehmen .. :roll:


    Weißt Du Alina, es gibt richtig arme Socken. Erst gestern kam ein Beitrag auf RTL darüber, wie Obdachlose für ihre Hunde um Futter betteln, darunter ein Rentner, der froh ist, daß es so eine mobile Tafel für Hunde gibt, wo er Futter für seinen Hund bekommt.
    Er sagte, wenn das nicht wäre, dann würde er selbst hungern, um dem Hund das Futter zu ermöglichen.


    Es gibt Städte, da gibt es auch TA´s, die für Bedürftige die Hunde behandeln, da wird dann so ein Obulus bezahlt.


    Ich würde nicht immer das Haar in der Suppe suchen, sondern freue Dich doch, daß der Fellnase geholfen werden konnte.


    Ich hoffe sehr, daß sie die OP gut verkraftet hat und das die Lütte noch ein paar schöne Monate oder Jahre haben wird.


    Gruß
    Bianca

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    für einen 16 Jahre alten Hund.


    Hat der kein Recht auf eine Chance auf artgerechte Unterbringung und medizinische Versorgung?

  • Also Alina ehrlich, hast du jemals gesehen wie es in Tierheimen ist? Hast du geschaut, wie die Vermittlungsraten von solchen Tieren sind? Davon mal abgesehen, das die Hunde unter Umständen gar nicht in er Lage sind mit solch einer Situation zurechtzukommen, sondern elendig verkümmern.


    Zitat

    In Deutschland gibt es Sozialhilfe.


    Das heißt Harz4 Sozialhilfe gibt es nicht mehr. Warst du jemals in der Situation, das du so wenig Geld hattest, warst du jemals so einsam, das dein Haustier dein einziger Lebensinhalt war? Wenn nein, dann rede nicht von etwas, von dem du keine Ahnung hast.



    Zitat

    Dies war jetzt "Erste Hilfe" und die kann ich eben nur bewundern.


    Genauso. Und wer trotz dessen, das er selber nicht viel Geld hat, mal eben 200 Euro auftreibt für eine Op, wird den Hund danach nicht einfach wieder sich selbst überlassen.

  • Skippy nach der OP wieder zuhause. Mit Sabbertuch :smile:


    EDIT: Bilder gelöscht, bitte zulässige Größe beachten!


    Das sind die ( 10!!!) gezogenen Zähne.



    SIE HAT ES GESCHAFFT!!!!!!!!!!!


    Heute Morgen um 8 war es soweit.
    Ich konnte Skippy leider nicht in die Narkose begleiten, habe mich aber noch ganz oft von ihr verabschiedet und ihr viel Glück gewünscht.
    Um 14 Uhr sollten wir sie wieder abholen kommen.
    Konnte es natürlich nicht abwarten und hab um 10 Uhr angerufen.
    Alles war gut verlaufen, um 11 Uhr war Skippy wieder fast fit und wir konnten sie abholen. Sie hat zwar aus Verwirrung noch ziemlich geweint, aber zuhause hörte sie schnell wieder auf.


    Danke fürs Daumen drücken! Es hat geholfen!
    Werde jetzt die Besitzerin fragen, ob ich Skippy eventuell übernehmen kann.

  • Supper, ich habe auch die Daumen gedrückt, und freue mich, dass Dein Einsatz viel, viel gebracht hat.


    Ich denke dass viele auch mal über die nächstenliebe für die Tiere nachgedacht haben.#Habe auch schon vielen Tieren geholfen, von Vögel, Enten, Katzen, etc. Habe mir leider auch immer wieder dumme Kommentare anhören muessen.


    Gerade habe ich einen Hund 7 Monate, der monatelang vernachlässigt wurde, aufgenommen und mit nach Deutschland gebracht, zwar mit schlechtem Gewissen, da ich weiss, dass hier die Tierheime auch voll sind.
    Wahrscheinlich werden wir ihn auch behalten. Weiss noch nicht wie ich es schaffen soll, aber die Zeit wird es zeigen.


    Also danke für Deinen Einsatz!!

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