futter und beute verteigigen bis aufs blut :-o
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hallo zusammen!
wir haben seit 5 wochen unseren kleinen pumi. sie entwickelt sich sehr gut und folgt auch schon ganz toll!!!
nur ein riesen problem haben wir mit ihr. ihr verhalten bei der futter und beuteverteigigung. da wird sie sehr agressiv und beisst unsere hände mal auch blutig. und je älter sie wird, desto stärker beisst sie natürlich. es sind mittlerweile grosse machtkämpfe entstanden. sie wird ziemlich strenk "gehalten" aber es schenit nicht zu wirken. wir sind sehr konsewuent mit ihr, aber bis jetzt hats nicht geholfen.
eigentlich ist das rassetypisch und soll sich legen. wir hatten früher auch immer pumis in ungarn und die waren auch so, aber nicht so verbissen! ich habe angst, dass es in die andere richtung gehen wird. und heutzutage kann sich ein hund nichts erlauben. und ich will das einafch auch nicht haben.
habe die situation "schuhe wegnehmen" kurz mit dem handy aufgenommen. das ist nur ein bruchstück davon. die ganze szene hatte 15 min gedauert.
habt ihr noch tips wie ich mich verhalten kann?
http://www.border-dancing.ch/bilder/Video008.3gp
http://www.border-dancing.ch/bilder/Video009.3gp -
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hallo husi
euer hund ist ja noch recht klein und muss erst lernen, dass er das nicht darf. ich würde ihn erst mal eine weile von hand füttern, damit er lernt, dass die hand das futter nicht bloss wegnimmt, sondern vor allem gibt.
wenn er beim fressen zu gierig zupackt und in die hand hackt, habe ich auch noch einen guten trick auf lager, den ich bei meinem zweiten hund mit erfolg angewendet habe.
du behältst das futter in der geschlossenen faust und lässt dir (autsch) in die hand beissen. dabei solltest du die nerven behalten und null reaktion zeigen. sobald dein hund ablässt und nur für einen moment abwartet, lobst du ihn und gibst ihm das futter. das wiederholst du. du wirst sehen, dein hund ist fix und lernt sehr schnell sich rund ums futter zu benehmen.
wünsche dir viel erfolg und spass!
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Aua!
Doch nicht im Nacken halten!
Solche Probleme kenne ich persönlich nicht.
Mein Leithund und Vater der Gang hat seine Kiddis so erzogen: Er hat sich neben/vor den Napf gelegt und gewartet bis die Welpen kamen. Kamen sie zu nahe wurden sie weggebissen oder weggeworfen. Erst wenn er einen bestiimten Abstand zum Napf einhielt, durften sie ran. Das gab etwa 4 oder 5 Mal ein herzzereissendes Geschrei, aber dann war Ruhe. -
Ich schliesse mich meinen Vorrednern an.
Warum im Nacken halten und runterdrücken ?
Und dann am Ende gewinnt doch der Hund (zu sehen im ersten Video).Anstatt mit dem Hund zu kämpfen, würde ich eher cool bleiben und ihn erst mal gar nicht an's Futter lassen, oder eben nur aus der Hand füttern.
Ihm erst 'Macht' in Form von Futter überlassen, und dann versuchen, ihm diese wegzunehmen erscheint mir eine Provokation von eben diesen Verteidigungs-Situationen.LG
Chrissi -
hallo,
kann die videos leider nicht anschauen *schade*ich weiß nicht ob du es schon weißt, aber es ist nicht natürlich das einem hund beute weggenommen wird, deshalb wehren viele sich auch so.
selbst der rangniedrigste wolf darf in einem rudel seine beute gegenüber jedem verteidigen, das aktzeptiert jeder und niemand geht da ran.
bei uns ist es auch so, das die rangniedrigste border hündin beim fressen eine geräuschkulisse wie ein ganzes wolfrudel von sich gibt und niemand kommt ihr zu nahe.das heißt also wenn du üben möchtest das dein hund aktzeptiert das du ihm immer und jeder zeit alles wegnehmen kannst (was du auch tun können solltest) dann musst du daran denken das dies keinesfalls normal ist und du deshalb nie mit gewalt oder druck weiter kommst, denn für ihn ist es das normalste der welt seine beute vor dir zu verteidigen.
also musst du daran arbeiten das er dir seine beute gerne gibt.
den tip mit dem aus der hand füttern find ich für den anfang schon mal super.
bei allen anderen beutefängen solltest du als erstes versuchen mit dem hund zu tauschen (lieblingsspielzeug gegen alten hausschuh,...)
du musst immer mit etwas noch schönerem ankommen, dem hund dies zum tausch anbieten, oder es auf die erde legen.
das was er los lassen soll, solltest du nicht anfassen, erst wenn es auf dem boden liegt.
gehört es dann dir hast du natürlich das recht es zu verteidigen, also dir darf man auch nichts mit gewalt wegnehmen :wink:ich gehe mit einem goldi ab und an gassi, der hat das auch nicht gelernt.
er wird zwar nicht aggessiv, aber er lässt nichts los was er einmal zwischen den zähnen hat.
ich habe mit ihm das "spucks aus" wirklich nur über tauschen geübt.
also das was er im maul hat nicht beachtet (ist ja soo langweilig) und mich mit etwas viel tollerem beschäftigt, das er dann natürlich haben wollte.
er hat es erst bekommen, wenn er das andere auf die erde gelegt hat.
anfangs habe ich das mit zwei "gleich-langweiligen" socken geübt und ihn immer dolle gelobt wenn er den einen socken für den anderen ausgespuckt hat. :freude:ein mal hat er ein rehbein gefunden, da wurde es schon schwieriger etwas zu finden was besser ist :/
da muss man einfallsreich werden.
das spielen mit einem anderen hund hat ihn dann kurz vor dem vermoderten ding abgelenkt und schups war es im gebüsch verschwundenalso übe das "aus" doch mal mit tauschen und denke daran das der hund das freiwillig machen muss, denn "müssen" tut er es eigentlich nicht.
:freude:vg christina
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Ihr habt einen 13 Wochen alten Welpen und seid jetzt an einem Punkt, wo ihr „Machtkämpfe“ austragt ??? Das ist, als würdest du einen Säugling ins Gesicht schlagen, weil er den Schnuller nicht ausspuckt !!
Wo soll eure konsequente, strenge Erziehung denn hinführen ? Mensch, ihr habt einen Welpen, noch dazu einen Pumi, eine Rasse, die für ihren unbändigen Tatendrang, ihre Entdeckungsfreude und kaum zu bändigende, quirlige Lebensart bekannt ist.
In dem Alter würde er normalerweise alles entdecken, ankauen, zum Spielen mißbrauchen und könnte mit der grenzenlosen Geduld seiner „Erziehungsberechtigten“ rechnen. Nur im aller nervigsten Fall wird ein Welpe zurecht gewiesen, ansonsten kann er sich frei entfalten und soll auch auf Erkundungstour gehen, das macht 80 % eines Welpenlebens aus !
Warum stehen Schuhe für den Kleinen in erreichbarer Nähe, wenn er sie nicht ankauen darf ?? Wieso ist es überhaupt soweit gekommen, daß er sein Futter verteidigt ? Was um alles in der Welt habt ihr bisher gemacht ?Habt ihr nicht noch einen Zweithund ? Wie kommen die zwei miteinander klar ? Wie verhält er sich in der Welpengruppe ? Beißhemmung und Beutespiele muß er unter Hunden lernen, da ist es ein gegenseitiges Geben und Nehmen, daraus wird gelernt ! Hinzu kommt, daß es in einer Hundegruppe sehr wohl Eigentum gibt, wer etwas hat darf es behalten, jeder respektiert das. Nur im Spiel versucht man mit Zerrspielen oder auf gerissene Art und Weise etwas zu ergaunern ! Keine Hündin würde ihre Welpen mißhandeln, um ihnen etwas wegzunehmen !
Ihr seid Menschen, ihr solltet schlauer sein und ihm solche Dinge auf konsequente = liebevolle, verständliche Art beibringen. Strenge in Form von Machtkämpfen, Handgreiflichkeiten, Schreien und anschließendem Frust auf beiden Seiten sind eine super Grundlage, um einen angstagressiven, unsicheren Hund heran zu ziehen !
Räumt alles weg, was er nicht haben darf, spielt gezielt mit ihm, tauscht Spielzeug, gebt ihm ausreichend Möglichkeiten, seinem Entdeckungsdrang nachzukommen, bietet ihm reichlich Hundekontakte, vermeidet jegliche Handgreiflichkeiten (ignorieren und weggehen bedeutet nicht gewinnen lassen !) und tauscht jedes bisherige „Nein“ gegen ein freudiges Lob – vorausschauen, Verstand einsetzen und was sinnvolles aus der Situation machen.
Kopfschüttelnde, verständnislose Grüße
staffy -
Zitat
In dem Alter würde er normalerweise alles entdecken, ankauen, zum Spielen mißbrauchen und könnte mit der grenzenlosen Geduld seiner „Erziehungsberechtigten“ rechnen. Nur im aller nervigsten Fall wird ein Welpe zurecht gewiesen, ansonsten kann er sich frei entfalten und soll auch auf Erkundungstour gehen, das macht 80 % eines Welpenlebens aus !
Warum stehen Schuhe für den Kleinen in erreichbarer Nähe, wenn er sie nicht ankauen darf ?? Wieso ist es überhaupt soweit gekommen, daß er sein Futter verteidigt ? Was um alles in der Welt habt ihr bisher gemacht ?und was hast du gemacht :wink:
das futter hat er von anfang an verteidigt. es gibt auch tage, wo sie nichts macht.
unser hund darf ihr welpendasein ausleben und wo der hund hindarf und er darf überall hin, ausser ins gästezimmer, ist alles hundegerecht auisgelegt. und wie du schon sagst, 80% dseines welpenlebens. entschuldige, aber ich darf ja noch schuhe anhaben oder???
und ich halte es für wichtig, dass ich dem hund futter oder beute wegnehmen kann. denn wenn er mal auf dem feld ein totes huhn, ferkel, schinkenbein usw erwischt, möchte ich es ihm wegnehmen können."strenge" habe ich ja direkt in die hochklammer gesetzt und konsequent sein heisst nicht ohne liebe zu erziehen. für mich heisst dass, dass ich ihm in einem augenbilck was erlaube und im anderen das gleiche nicht. es wird mal nicht auf den bett gesprungen und im nächsten augenblick darf er. ich verstehe das unter strenger konsequenter erziehung.das futter überkommt er immer aus der hand. aber danke für den tipp
ZitatMensch, ihr habt einen Welpen, noch dazu einen Pumi, eine Rasse, die für ihren unbändigen Tatendrang, ihre Entdeckungsfreude und kaum zu bändigende, quirlige Lebensart bekannt ist.
hab ja geshcrieben, dass es nicht unser erster pumi ist und dass es in gewisser massen ein normales verhalten ist. aber das hier, ins nicht mehr so "normal". und ich kenne die rasse.ZitatHabt ihr nicht noch einen Zweithund ? Wie kommen die zwei miteinander klar ? Wie verhält er sich in der Welpengruppe ?
ja haben wir und die hat der kleinen auch shcon ihre "meining" gesagt. denn auch mit hunden geht sie sehr grob um. wir gehen 2x in der woche in die welpengruppe und täglich trifft sie sich mit hunden.. auch gegenüber diese verhält sie sich "aufspielend und nicht freundlich". sie attakiert die meissten hunde sofort. sie wird natürlich abgeputzt aber daraufhin springt, oder besser gesagt greift sie den hund wieder an. egal ob ein DSH oder ein kleiner mischling ist. -
Laut deiner hp ist es dein erster Pumi, ansonsten hattest du 2 Huskies und jetzt einen BC ! Ausserdem betreibst du Dogdancing und bietest eine Hundepension an ... die Pumidame möchtest du als Grundlage für eine Zucht haben !? Stimmt das nicht ???
Da gehe ich eigentlich davon aus, daß ein gewisser Hundeverstand vorliegt. Das passt aber absolut nicht damit zusammen, daß du mit einem 13 Wochen alten Welpen bereits
Zitatgrosse Machtkämpfe
austrägst !Klar sollte man seinem Hund alles wegnehmen können, aber er muß doch lernen, dies freiwillig zu tun. Wie soll er Sicherheit finden und Vertrauen aufbauen, wenn man ihm unter Zwang und Strafe seine Beute entreisst !? Läßt du sie danach einfach frustriert zurück oder bietest du ihr eine Alternative an ?
Vielleicht solltest du deine Hausregeln einmal überdenken. Streng konsequent im menschlichen Sinne muß nicht umbedingt hundegerecht und verständlich bedeuten. Jeder Hund ist anders, was bei dem BC hervorragend funktioniert hat, wird bei einem Pumi das Gegenteil bewirken. Wenn ihre jetzige Reaktion schon so bedenklich ist, dann überleg dir einen anderen Weg.
Laß sie kleine Dinge erarbeiten, dafür gibts dann Futter und Lob. Rück deine Position wieder dadurch zurecht, daß du zwar konsequent, aber absolut vertrauenswürdig bist. Finde tolle Spielzeuge, bestaune sie und spiel dann mit ihr. Schaff Situationen (keine Gefahren), in denen sie lernt, sich auf dich Verlassen zu können, bei dir Sicherheit zu finden, wo sie lernt, "die hat das sagen, aber bei ihr passiert mir nix" - im Gegenteil, bei dir sollte alles positiv sein. Vermeide so gut es geht alles, wo ihr zwei in einen Konflikt geraten könntet ! Wenn sich so etwas anbahnt, mach etwas anderes, laß sie stehen, ignorier sie und fang später noch mal neu an. -
Zitat
.Laut deiner hp ist es dein erster Pumi, ansonsten hattest du 2 Huskies und jetzt einen BC !
es ist mein erster pumi, der hier in der schweiz ist udn auf meinen namen eingetragen ist. die pumis und pulis sind nicht erwähnt, die in ungarn bei meinen grosseltern waren[/code]
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Hi Du,
ich hab gerade ein ähnliches Problem. Bei besonders Leckeren Sachen fängt mein Kleiner auch an riiiießen Terz zumachen. ER knurrt und bellt, aber zubeißen oder schnappen hat er nicht und würder er glaube ich auch nicht.Ich habe den Tipp bekommen mich seinem Napf wenn er frisst langsam mit der Hand zu nähern und ihm was gaaanz tolles reinzulegen. Also einfach das er die Hand mit an/in seinem Futter mit was gutem verbindet.
Ansonsten würde ich auch einfach Tauschgeschäfte vorschlagen. Ich weiss das klappt nicht immer und manchmal muss man eben zurechtweisen, aber bei uns klappt es immer besser, da er langsam versteht dass es was besseres gibt wenn er das jetzige loslässt.. -
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