Dobermann beißt uns - Angst und Ratlosigkeit
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Der Fred ist schon sowieso zerschreddert.
deshalb von mir auch grade noch ganz kurz was OT.
Mir ist gerade die letzten Wochen aufgefallen, dass auf Nachfrgen, wie denn bestimmte Sachen (Härte, Strafen, xyz) denn nun genau aussehen oder gemacht werden, entweder gar nicht oder mit schwammigen Floskeln oder gar mit so Sätzen wie "das ist mit absicht schwammig ausgedrückt, weil... fahrlässig... " warum auch immer - beantwortet werden.
Man kann so dann leider nicht beurteilen, mit welchen Mitteln gearbeitet wird, mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist, und welche Gefahren damit verbunden sind.
Meiner Meinung nach sollte man entweder genau beschreiben können, was man genau wie macht und warum, oder man kann eben keine "Tipps" geben. DAS wäre nämlich Fahrlässigkeit.
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@ redtool
herzlich willkommen mit deinen 3 Dobermännern, ich nehme an du hast dich wegen diesem Thread hier angemeldet.
hallo bentley,
NEIN, bin schon seit februar hier angemeldet, fand aber das thema dobermann passend mal was zu schreiben weil ich die rasse selbst führe und sehr viel ausbilde...
ich habe den rest gelesen, auch die verweise zu anderen beiträgen der themenerstellerin.
ich wollte damit auch keinesfalls andeuten das es "normal" ist das ein hund so gegen den hf geht, wie du sagst besonders in dem alter !
und ich gehe weiter davon aus das es ein haltungs-, erziehungsfehler der grund ist das der hund nun auffällig wurde....
aber erstens neigt der eine hund aufgrund seiner genetik dazu in unprofessioneller haltung auszuufern, beim anderen gehts unter gleichen bedinungen gut weil er ein anderer typus hund ist. daher sollte man die situation der themenstellerin nicht unterschätzen und viele die nicht mehr ahnung wie sie haben froh sein das sie nicht so ein "kaliber" erwischt haben.
und zweitens sind nicht alle hunde so führerweich das ein harter kommandoton immer ausreicht, schon garnicht wenn der hund durch unzureichende erziehung "vermurkst" wurde, das bestreitest du nicht oder ?! gerade wenn du dobis und rottis kennst.......lg
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und zweitens sind nicht alle hunde so führerweich das ein harter kommandoton immer ausreicht, schon garnicht wenn der hund durch unzureichende erziehung "vermurkst" wurde,
lgAber was genau rätst du denn, dann zu tun? Das würde mich wirklich interessieren. Was, wenn der "harte Kommandoton" nicht ausreicht?
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bei einem starken hund reicht ggf. "dein tieferer kommandoton" nicht immer aus.jetzt weiß ich endlich, warum auf so vielen hundeplätzen so rumgebölkt wird, obwohl ja hunde bekanntlich recht gut hören.
dein beitrag hilft hier keinem, ich hoffe, die ts überliest solche beiträge von rassekennern.
ein halter, der es in einem jahr nicht geschafft hat, seinem hund beizubringen, auf seinen platz zu gehen und dort zu bleiben, kann man doch nicht aus der entfernung mit tipps helfen. ich halte das für sehr gefährlich.
diesem dobi fehlt orientierung, die muß er bekommen, dazu müssen sich die halter ändern. gewalt wäre da ganz falsch.
gruß marion
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und zweitens sind nicht alle hunde so führerweich das ein harter kommandoton immer ausreicht, schon garnicht wenn der hund durch unzureichende erziehung "vermurkst" wurde, das bestreitest du nicht oder ?! gerade wenn du dobis und rottis kennst.......Was, wenn der harte Kommano-Ton nicht ausreicht?
Was rätst du denn in diesem Fall?
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..die rasse selbst führe und sehr viel ausbilde...
...und zweitens sind nicht alle hunde so führerweich das ein harter kommandoton immer ausreichtdurch
lg
Himmel hilf.
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Ja, soll es alles geben, ich habe es so verstanden, dass sie diesen Hund seit Welpenbeinen haben, woher, weiß ich nicht, aber eigentlich dürfte er nicht schon vorher "versaut" worden sein.
Und dein Rat wäre konkret?
Gruß
Leoleo,
du verwechselst was. diese antwort von dir oben zitiert war von mir nicht auf den dobi der themenstarterin bezogen, sondern auf das bsp. des hundes der die herunterhängende hand gebissen hat....
mein rat wäre nicht weiter selbst rumfummeln, sondern VORERST maulkorb drauf damit nix weiter passiert, dann trainer aufsuchen.
sowas kann im forum nicht wirklich geklärt / behandelt werden ohne den hund live zu sehen was er macht und warum..... -
Zitat
Die schönsten Unterordnungen habe ich von einer Finnin im Obedience gesehen, die ungefähr die Höhe von Micky Maus' Stimme hatte.
Ich persönlich halte es so, dass ich mir Steigerungen (laut, tief) für Notfälle reserviere. Sonst reicht auch konsequenter Ton in Zimmerlautstärke.
Wenn die Tontiefe alles wäre, was einen souveränen HF ausmacht
Aber wer's braucht . . .
Es war der Unterschied gemeint zwischen einer freundlichen Aufforderung und einem Befehl. Meine Güte.
Hauptargument für den Klicker z.B. ist u.a., dass das Lob keinen Stimmungsschwankungen unterliegt.
Wenn ich jetzt beschreibe, dass ich genau dieses mit einer bestimmten Stimmlage und Tonfall zu erreichen versuche und das auch ganz gut klappt, was ist daran schon wieder verkehrt??
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aber erstens neigt der eine hund aufgrund seiner genetik dazu in unprofessioneller haltung auszuufern, beim anderen gehts unter gleichen bedinungen gut weil er ein anderer typus hund ist. daher sollte man die situation der themenstellerin nicht unterschätzen...Bei den geschilderten Haltungs/Erziehungsumständen würde vermutlich auch Tante Emmas Dackel so ausufern... nur dass ein "ausufernder" Dackel eben maximal auf Kniekehle geht...
und ein ausufernder Dackel dennoch anders zu handeln ist, schon alleine, weil einfach andere Kräfte (nicht die spirituellen..) am Werk sind.
Aber mal im Ernst - meiner Meinung nach macht die Rasse in dem geschilderten Fall vielleicht 10 % der Brisanz der geschilderten Situation aus, der Rest ist hausgemacht. Aus allem, was man so lesen kann in den bisherigen Threads.
Wobei ich "hausgemacht" nicht vorwurfsvoll meine, sondern mehr in Richtung Handlungsbedarf halterseits interpretiert haben möchte.
Und ich wiederhole mich gern:
Ein HH, der nicht in der Lage ist, seinem Hund wirklich einfache Dinge wie die Wörtchen "Geh an Deinen Platz" beizubringen, wird nicht bloss scheitern, weil es nun mal grad ein Dobermann ist.
Da fehlt etwas völlig anderes, als ein spezieller Rassen-Kenner.
Da fehlt einfach eine sinnvolle Ausbildung mit einem vernünftigen Konzept dahinter.
Da fehlen einfach schon Grundlagen - wie bringe ich einem Hund etwas bei, wie lernt ein Hund, was braucht ein Hund an Grenzen und Regeln.Und das ist völlig unabhängig davon, ob das nun ein Dobi ist oder nicht.
Ich sehe in dem von der TS geschilderten Hund immer noch kein großartiges Aggressionspotential - ich sehe nur einen Hund, dem jegliche Orientierung fehlt.
Edit:
Wobei ich damit nicht die Brisanz der Situation verniedlichen will - da besteht akuter Handlungsbedarf, denn es IST eine gefährliche Situation, in der aber der Hund nur das tut, was ihm versehentlich genau so beigebracht worden ist.Und deshalb kommt immer wieder von allen Seiten der Rat, sich professionelle Hilfe zu holen.
LG, Chris
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Man kann so dann leider nicht beurteilen, mit welchen Mitteln gearbeitet wird, mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist, und welche Gefahren damit verbunden sind.Meiner Meinung nach sollte man entweder genau beschreiben können, was man genau wie macht und warum, oder man kann eben keine "Tipps" geben. DAS wäre nämlich Fahrlässigkeit.
Es gibt doch aber keine allgemein gültigen Tipps.
Jeder Hund (auch innerhalb einer Rasse) ist anders, jeder HH ist anders und jeder Vorfall sowieso.
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