Hilfe wie wird er ruhiger?
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Mein Labbi-Rüde Tyson ist jetzt 7 Monate alt.
Jedes mal wenn wir ausgehen dreht er völlig durch wenn er andere Hunde oder Menschen sieht. Bellt, quiescht und knurrt etc.
Mittlerweile ist er sehr stark und es fällt mir schwer ihn zu halten.
Neulich meinte eine Walkerin zu uns, daß er aber sehr wild wäre und die Postbotin meinte er müsste mit 7 Monaten schon ruhiger sein.
Ist es nicht normal das ein so junger Hund so wild ist?
Wie schaffe ich es das er ruhiger wird? -
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Hi,
mit 7 Monaten soll er ruhiger werden?
Das wird noch schlimmer.
Was machst Du denn mit ihm ausser Gassi gehen. Wie bringst Du ihn dazu auf Dich zu achten, also Dich interessant zu machen?
Gruß
Andrea -
Oh das sind ja schöne Aussichten.
Ich versuche ihn immer mit seinen Lieblings-Leckerchen abzulenken, außerdem hab ich da so ein paar schöne Worte mit ihm trainiert auf die er sehr gut reagiert und dann entsprechend schaut. -
ja ich kenn das - von wegen mit 7 Monaten ruhiger - da legen die Süßen Racker erst mal ne Scheibe drauf.
Ich habe mit meinem immer draussen gespielt oder wenn er mit anderen spielen konnte, dann hab ich das zugelassen - 1/2h mit Artgenossen ist effektiver als 2 h Gassi. Mach Dir keine Sorgen es ist jedenfalls nicht unnormal - zumal der Labrador ein sehr lebhafter Hund ist, der gefordert werden will, sonst sucht er sich ne Beschäftigung und ob die dann immer in Deinem Sinn ist wage ich mal zu bezweifeln. -
Klartext: Mit 7 Monaten wird da gar nix ruhiger. Es ist vollkommen normal, dass der vor Energie nur so überschäumt und das ist auch gut so, weil es auf einen gesunden Hund hindeutet.
Du willst mehr Ruhe? Gut. Sorg dafür, in dem Du ihn auslastest. Damit mein ich nicht "eine Runde um den Block" an der Leine. Damit mein ich eher sowas wie "anständig rumtoben" und auch geistig Auslasten. Spielchen spielen, leckerlies verstecken, etc. pp.
Wenn Du dem Hund mehr von dem gibst was er braucht, nämlich Auslastung, gibt er dir mehr von dem was Du brauchst, nämlich Ruhe.
Klingt ein bisschen hart, ist aber wirklich so. In dem Alter haben die einfach genug Energie, um eine ganze Großstadt mit Strom zu versorgen. Zähne zusammenbeissen, das mögliche tun und beim unmöglichen einfach die Augen verschliessen. Es wird alles gut, nur eben ein bisschen später.
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ja jetzt geht es erst richtig los
Das Kerlchen entdeckt die Welt, und versucht die Weltherrschaft an sich zu reissen. So war es zumindest bei unserem in dem Alter.
Geistige Auslastung ist neben körperlicher sehr wichtig. Hier im Forum findest du tolle Tipps.
Ruhe ist wahrscheinlich ein Fremdwort für ihn, deshalb gilt es ihn runter zu fahren (nach genügend Auslastung versteht sich)
Also dafür zu sorgen das er Ruhe bekommt.lg
Snoepje
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Zitat
Oh das sind ja schöne Aussichten.
Ich versuche ihn immer mit seinen Lieblings-Leckerchen abzulenken, außerdem hab ich da so ein paar schöne Worte mit ihm trainiert auf die er sehr gut reagiert und dann entsprechend schaut.Das ist viiiieeeeel zu wenig. Mit 7 Monaten kannst Du schon langsam anfangen zu arbeiten. Lass Dir was einfallen was nur Du mit ihm machst
und was super Spass macht. Kommt halt auf den Hund an. Ich gehe z.B.
jetzt zum Mantrailing.Wenn Du interessant bist, wird er nix anderes mehr anschauen.
Wenn meiner meint abends nochmal aufdrehen zu müssen, werden seine Lieblingsspielzeuge versteckt und er darf eine Runde suchen.
Nach 20 min ist Ende mit dem rumkaspern. Da ist er nämlich schön müde.
Du mußt ihn nicht körperlich auslasten, sondern geistig. Das ist viel anstrengender für den Hund.
Aber ruhiger wird er natürlich auch irgendwann. Nur nicht jetzt. (hast Du 2- 3 Jahre Zeit ?
)
Gruß
Andrea -
Bei den Theater an der Tür ist es doch leicht was zu machen,jedes Mal wenn er Theater macht,Tür einfach kommentarlos zu ("schhaaaaddddeeee),irgendwann wird ihm das langweilig und just in dem Moment wo er ruhig ist lobst du ihn verbal und gehst mit dem Hund raus,da hat er dann sein Bestätigung fürs ruhig sein!
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Zitat
ja ich kenn das - von wegen mit 7 Monaten ruhiger - da legen die Süßen Racker erst mal ne Scheibe drauf.
Ich habe mit meinem immer draussen gespielt oder wenn er mit anderen spielen konnte, dann hab ich das zugelassen - 1/2h mit Artgenossen ist effektiver als 2 h Gassi. Mach Dir keine Sorgen es ist jedenfalls nicht unnormal - zumal der Labrador ein sehr lebhafter Hund ist, der gefordert werden will, sonst sucht er sich ne Beschäftigung und ob die dann immer in Deinem Sinn ist wage ich mal zu bezweifeln.Kann ich nur bestätigen, unser wird jetzt 11 Monate, hat regelmässig seine Spieltermine mit anderen Hunden und 1x in der Woche Agility, das macht ihn richtig Spass. Kein ziehen an der Leine und ein lieber Hund, sind dass Resultat. Leckerlies sind unserem Hund wurst.
Viel Spass, denn man sollte diese Zeit geniessen, sie werden viel zu schnell vernünftig und ruhig.
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Eines noch ... ! Bei aller Motivation deinen Hund durch Spiel & Spaß "totzukriegen" bitte nicht übertreiben. Das ist noch ein Baby, der weiß nicht, wann Schluß ist, also musst Du (die "Mami") das übernehmen. Nicht überfordern, weder geistig noch körperlich. Die gesunde Mischung macht den gesunden und ausgeglichenen Hund. Denk daran, dass er noch mitten im Wachstum ist und seine Knochen sehr weich und angreifbar sind. Was natürlich nicht heissen soll, dass dein Hund aus Watte ist.
Du wirst dafür noch ein Gefühl bekommen, aber so lange Du nicht sicher bist, lieber etwas kürzer treten und beobachten.
Wenn er nach dem Heimkommen vollkommen überdreht ist, obwohl er draussen total viel gespielt hat. Leine ihn an, beruhige ihn mit etwas streicheln und setz dich irgendwo in seinen Sichtbereich, ignoriere ihn dann aber völlig. Dann fährt er von alleine runter und kippt recht bald in den Schlaf. Wenn er aufwacht: Geh kurz Pipi, er muss bestimmt!
Wird schon. Durch diese Hölle sind alle Welpenbesitzer gegangen.
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