Euer Leben mit einem kranken Hund

  • Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    Das sie zwei kaputte Pfoten hat wußten wir ja recht am Anfang schon, da sie schon immer ein recht unrundes Gangbild hatte. Dann fing sie an auf drei Beinen zu laufen und wir liessen sie checken. Patellaluxation auf beiden Knien an den Hinterbeinen. Die eine Seite, die akut war wurde operiert und dabei auch geröngt und festgestellt, dass sie leichte HD hat und ich glaube sogar schon erste Anzeichen von Arthrose.


    Wie war die Diagnose für euch?
    Schon ein wenig traurig, sie war zu dem Zeitpunkt ja gerade erst 2.5 Jahre alt. Sowas wünscht man sich eben nicht für sein geliebts Tier.



    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?

    Hundesport gibt es nicht mit ihr. Wir üben dann eher mal Tricks ein. Wobei sie recht wenig fordert, die ist glücklich wenn sie überallhin mit darf und abends dann ins Bett zum Kuscheln. Mit Spielzeug kann sie gar nichts anfangen, so dass wir uns da keine Gedanken machen müssen. Das Spielen mit anderen Hunde verbieten wir ihr allerdings nicht. Sie spielt nicht oft, sucht sich die Hunde genau aus, das wollen wir ihr nicht nehmen. Sie darf rennen wie sie will. Ein bisschen Lebensfreude muss sie auch haben.



    Welche Therapie verfolgt ihr?

    Ich habe schon immer aufs Futter geachtet, das tue ich verstärkt. Ansonsten im Moment noch nicht viel. Sollte sie Beschwerden bekommen muss ich schauen. Leider mag sie kein Wasser und geht auch nicht schwimmen.



    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?

    Natürlich das sie trotz der Beeinträchtigung schmerzfrei altern kann und uns lange begleiten wird.

  • Und wir leider Gottes auch...


    Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    Durchfall (so stark dass sie an den Tropf mußte), extermer Gewichtsverlust, der ganze Hund war mehr als schlapp, teilweise fressen eingestellt



    Wie war die Diagnose für euch?
    Hm.. Eigentlich ganz gut. Krebs wurde als Ursache ausgeschlossen und auch wenn die IBD nicht heilbar ist, kann man einen Schub unter Kontrolle bekommen und einen möglichen Schub bei Pepper ganz gut verhindern



    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?
    Aufpassen wie bescheuert. Sie darf absolut nichts anderes außer ihrem Futter fressen bzw. eine Umstellung erfolgt dann in sehr kleinen Schritten.. Futter füttern, dass ich sonst niemals füttern würde, den Kotabsatz beobachten



    Welche Therapie verfolgt ihr?
    Momentan? Nichts, außer kein Leckerchen aus der Reihe..
    Sie hat ihr Futter und wird sehr langsam davon weggebracht. Sobald ein neuer Schub da ist, Kot untersuchen lassen und dann erstmal ohne Cortison theraphieren, weil die Dosis so hoch ist, dass wir es immer über einen sehr langen Zeitraum ausschleichen müssen. Cortison also nur im absoluten Notfall!



    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    Wünsche? Das es ihr weiterhin gut geht. Aussichten? Weiß ich nicht. Es wird sich zeigen, wie es weiter geht. Es gibt Hunde die sehr alt werden ohne Cortison zu bekommen und es gibt Hunde, denen schon nach kurzer Zeit nichts mehr hilft. Momentan geht es ihr gut, der Rest ist egal..




    EDIT:


    "negative Begleiterscheinungen"


    Das es einfach teuer ist, laß ich mal weg ;)
    Es ist enorm anstrengend, finde ich. Das auf und ab hat zumindest mich echt geschlaucht, was sehr stark auch an Lee zu sehen war.
    Abgabe stand niemals zur Debatte. Aber das ganze Umfeld meinte "Laß sie einschläfern" und sie bzw. ich stand einige mal davor..


  • Also meine Omi ist ja nun schon 13 und da bleiben nunmal einige Blessuren nicht aus. Sie hat neben schlechterem hören und sehen, Spondylose (rücken aber schon steif), HD, Athrose, Herz, leicht was mit der Galle, bissl inkontinent, bissl verwirrt, schluckprobleme usw.


    Alles wurde in zuge von verhaltensänderungen, schmerzverhalten, konditionsverhalten odg. bemerkt. Manches auch durch Alters Vorsorgeuntersuchungen.


    Die Diagnose bedeutet primär ein zurückschrauben einiger aktivitäten, plötzliche ständige medizinische Kosten, mehr zeit für manches brauchen.
    Hatte man damals gerade mal 30 euro futterkosten im monat und ein wenig leckerein, sind wir mittlerweile sicher bei 300 im Monat für medizinische Betreuungen Medikamente behandlungen hochwertiges futter und leckerein udg. das muß man erstmal so nebenbei vom haushaltsbuget abzwacken können.
    Auch darf man nebenkosten nicht verachten die man so auf den ersten blick gar nicht sieht. ständiges Deckenwaschen, weil sie mal wieder unter sich gemacht hat, oder ihr magen etwas gegen das Futter hatte, Unterlagen, steigende spritkosten weil immer zum TA usw.


    therapien machen wir jede erdenkliche für diverse Krankheiten halt. Als die spondylose noch net ausgehärtet war, gabs regelmässig UWL und massagen sowie normalephysio und bewegungstherapie daheim, das UWL war gleichzeitig gut fürs HD, beim hören kann man ja leider nichts machen, beim herz bekommt sie ihre medis und wir immer kontrolliert, für die galle bekommt sie nu was. und immer alles schön kontrolliert mit blutbildern röntgen und ultraschalls.


    Die zukunftsaussichten sind natürlich wie bei jedem lebewesen irgendwann, am anfang dachte ich noch mit genügend geld kann ich alles aufhalten, aber das spielt es leider nicht, die Natur ist stärker und man muß irgendwann damit leben das man gegen Mühlen kämpft. Ich wünsche ihr das sie nicht zu viele Schmerzen hat, noch etwas Freude hat auch wenn sie nicht mehr ständig hinter ihrem geliebten Bällchen hinterherwetzen kann, sie kann es mir ja leider nicht sagen.


    Aufgeben würde ich sie niemals, und der Gedanke käme mir auch niemals in den Sinn, together, durch dick und dünn. Etwas nervenraubend ist das sie manchmal halt oben gassi freut und unten dann wie angewurzelt da steht weil es ihr dann doch zu viel ist, weil es z.b. dunkler ist, madame nun in die andere richtung gehen möchte usw. Erspartes hat sie noch nicht angeknabbert ich hab das derweilen immer porto bezahlt, aber es gibt noch eion sparbuch in das ich einen dauerauftrag laufen hab für notfälle, plötzlich teure notops odg.


    Ich hoffe ich konnte alle fragen zur vollen zufriedenheit beantworten ^^

  • Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    als ich mit ihm bei einer freundin übernachtet habe, fing er abend plötzlich an zu krampfen. ich konnte damit überhaupt nichts anfangen und dachte er hat bauchweh umd müsste mal, da er ja auch uriniert hat. meine mutter war nicht dabei. mach einigen sekunden war auch wieder alles gut. ein jahr später bekam er bei meiner mutter einen anfall und ich erinnerte mich an den ersten. irgendwie kam ich sofort auf epilepsie. wie am nächszen tag zum taund nachgefragt. wir sollten aber nochmal schauen, ob er weitere anfälle bekommt. ein halbes jahr war nichts. nich dem anfall wieder zum ta und epilepsie wurde bestätigt. nachem sich die anfälle häuften bekam er taletten, mit denen er bis heute anfallsfrei ist.


    Wie war die Diagnose für euch?
    nach den schauergeschichten, die uns der ta erzählt hat, war ich kurz geschockt. ich habe aber relativ schnell gemerkt, dass ich einen ganz normmalen hund habe, der keine schonung oder sonderbehandlung braucht. auf anraten des ta mache ich sogar hundesport weiter, obwohl ich in manchen foren deshalb als tierquäler abgestempelt wurde.

    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?

    er bekommt tabletten, sonst lebt er ganz normal. keine futterumstellung, kein auf ihn abgestimmten stressfreien, festen tagesablauf. beim hundesport kann er sich nicht solange konzentrieren wie andere hunde.


    Welche Therapie verfolgt ihr?
    er bekommt seine medis und gut ist. er ist seit jahren anfallsfrei, alle halte jahr wird ein blutbild gemacht. bis jetzt hat er ganz normale werte.


    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    das er lange lebt und nicht wie der ta gesagt hat mit 9 jahren sterben könnte. immerhin ist er eigentlich kerngesund und fit. seine letzte krankheit war vor 7 jahren eine mandelentzüngung. sonst waren wir nur wegen irgendwelchen verletzungen beim ta.

  • Ich habe einen echten Montagshund (mittlerweile 12 jahre alt)erwischt :shocked: .


    Wie sich die Krankheiten bemerkbar machten und deren Therapien würde hier den Rahmen sprengen, ich zähle die nur mal auf.


    - primäre Linsenluxation, Linsen entfernt im Abstand von ca. 1,5 Jahren.
    - danach Glaukome, mit Augentropfen in Schach gehalten, bis es nicht mehr ging, dann beide Augen entfernt. Hund blind. Beide Male Implantate, links hat es gehalten, rechts nicht, Hund sieht also so aus: ;)
    - Hornhautverletzungen, -geschwüre, -prellungen vorher, mal OP nötig, ansonsten literweise Tropfen, Salben verabreicht...
    - Gesäugetumore, eine Milchleiste entfernt, die andere bleibt jetzt so, denn es kommt nicht mehr drauf an (Knubbel hat sich auch seit 4 Jahren nicht verändert), denn
    - Epi-Anfälle aufgrund von Unterzuckerung, Diagnose Insulinom mit ganz ungünstiger Prognose. Hund bekommt Cortison, weil das den Glukosespiegel hebt und viele kleine Portionen Futter am Tag. Hund hat das auch nicht ganz verstanden mit dem "todgeweiht" und amüsiert sich seit nun 3 Jahren trotz dieser Diagnose. Wie lang das noch geht, weiß ich nicht, letzte Woche dachte ich, es wäre an der Zeit, über einen würdigen Abgang nachzudenken, diese Woche ist wieder alles gut. Ich warte weiter ab, wie es sich entwickelt.
    - Patella-Luxation, diverse Bisswunden, faule Zähne fallen kaum noch ins Gewicht... Akutes wird behandelt, eine Kniescheiben-OP fällt aus, immer wenn ich einen Termin machen wollte, stand schon eine Augen-OP an. Und nun isses auch nicht mehr wichtig.


    Seit 9 Jahren ist mein Zusammenleben mit diesem Hund geprägt von Hoffen und Bangen, Heulen und Zähneklappern, finanziell war es möglich, aber Ersparnisse habe ich nicht.
    Gelernt habe ich (vom Hund), dass wir das Leben genießen, so gut es geht. Carpe Diem!


    Jeder Tag soll der Schönste im Leben meines Hundes sein; ich wusste nicht, dass sich die Prognose des nahenden Todes in 3 Jahren nicht verwirklichen würde, aber was solls? Es ist ein verwöhntes kleines Biest, miregal :D . Ich freue mich über jeden Tag, nein, jeden Moment, an dem es dem Hund gut geht.


    Ich habe mir oft insgeheim gewünscht, ich hätte diesen Hund nicht, aber abgeben kam gar nicht in Frage, für mich ist das ein klassisches "das tut man nicht!". Ich habe den Hund trotzdem lieb, egal, wie er aussieht und welchen "Pflegebedarf" er hat.


    Zukunftsaussichten sind eher düster, aber innerlich habe ich schon lange Abschied genommen; meine Zukunftswünsche gehen eher in die Richtung, dass ich auch den Moment erkenne, an dem ich meinem Hund das letzte Mal helfen muss...


    LG


    Eureka

  • Wieso interessiert dich dass denn alles?


    Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    Er ist in der Hundeschule zusammengebrochen. Dann wurde eine E-Hüfte festgestellt die mittlerweile auch starke Atrhrose verursacht hat.


    Wie war die Diagnose für euch?
    Ich war geschockt! Von sowas hatte ich gehört, aber das es uns trifft...


    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?
    Ganz klar Einschränkungen. Wohin kann man den Hund mit nehmen? Wie weit ist der Weg? Schafft er das?


    Welche Therapie verfolgt ihr?
    Mittlerweile hat er 1 neues Hüftgelenk und nun muss er aufgebaut werden.


    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    Na es wäre schön wenn er mal laufen würde und irgendwann vielleicht auch mal wieder ein Stücken länger als 20min.


    "negative Begleiterscheinungen"
    Abgeben kam niemals in Frage!
    Das Angebot stand allerdings, wir hätten ihn umtauschen können :hust:
    Ich konnte bis vor der Hüft-OP sehr gut damit umgehen und hab mich kaum noch von schlechten Tagen runter ziehen lassen. Seit der OP vor 4 Monaten ist es jedoch ein reges Auf-und Ab und ich stand mehr als einmal davor zu überlegen ob ich das nicht beenden soll.
    Jetzt hab ich mir aber vorgenommen dass ich das lockerer sehen werde. Bringt ja nichts wenn ich gestresst bin und der Hund dadurch auch. Ich lass ihn jetzt laufen (natürlich seinem Trainingslevel angemessen), entweder es klappt oder nicht.


    grüße

  • Maxe und Pondi selig waren beide mehrfach chronisch krank von früher Jugend an. Auf die einzelnen Diagnosen geh ich mal nicht näher ein. Sprengt sonst den Rahmen und ich hab das in verschiedenen Threads schon aufgezählt.


    Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    Pondi: Anfälle, keine Kondition, Durchfälle, Lahmen...
    Maxe: ein Junghund, der sich nach 3x Ball holen hinlegt? Hecheln und Co, Saufen, Pinkeln, Gewichtsverlust


    Wie war die Diagnose für euch?
    Ich liebe schlüssige Diagnosen :smile: Vor allem bei Pondi war es nervenaufreibend, aufwendig (und nicht zu vergessen teuer) bis mal Diagnosen wirklich standen und dem Hund auch mal wirklich geholfen werden konnte. Mich hat das gelehrt, dass ich mit jeder Diagnose besser zurecht komme, als mit Ungewissheit.


    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?
    Pondi konnte ich etwa 1 1/2 - 2 Jahre überhaupt nicht mehr allein lassen, vor allem auch nicht mit den Kindern damals oder dem Mithund. Also habe ich ihn immer mitgenommen und Termine, die nur ohne Hund machbar waren, auf Zeiten schieben müssen, wo mein Mann zu hause war. Das hat in Folge bedeutet, dass Pondi ein schlechter Alleinbleiber war und niemals nicht für ne halbe Stunde nur bei Freunden sein konnte - der ist schlicht durchgetillert.
    Maxes Diabetes war am Einschneidensten. Werte kontrollieren, Insulin spritzen, anders Füttern, immer ein Auge auf den Hund. Eingeladen um 20h? Nö, da braucht der Hund sein Insulin.


    Welche Therapie verfolgt ihr?
    Beide Hunde hatten eine gute Mischung aus Schulmedizin und Homöopathie.


    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    Mir ging es immer darum, für den Hund die bestmögliche Lebensqualität herauszuschlagen. Auch im Tausch gegen Quantität. Als bei Pondi so mit 18 Monaten die Diagnosen standen, hieß es: schonen, kein Streß, etc. Ich habe beschlossen, dass er lieber 5 Jahre kürzer lebt, aber dafür mehr erlebt, als nur auf dem Sofa zu liegen. Und das habe ich für beide Hunde so beibehalten bis an ihr Lebensende.

    Zitat


    Auch würd ich gern was über "negative Begleiterscheinungen" wissen :ops:
    Wolltet ihr aufgrund der Krankheit den Hund vllt. zurück-/abgeben, wolltet ihr selbst schonmal aufgeben, hat die Behandlung der Krankheit eurer Gespartes aufgefressen, was hat euch den letzten Nerv geraubt?


    Beide Hunde haben immens viel Geld gekostet, ja. Abgeben wollte ich nie einen von Ihnen. Was so ist, ist so und ich kann mich immer irgendwie arrangieren. Aber ich habe natürlich immer mitgelitten, mich mit Tierärzten rumgeärgert, um Diagnosen (und damit ja erst Behandlung) gebettelt, mein Hirn immer hin und her gewälzt. Wenn Hunde so viele Dinge haben, dann weiß man nie, wo man was zuordnen muß oder ob man noch was Neues hat.
    Ich habe mir auch in der Verwandtschaft oft anhören müssen, dass Pondi mindestens 2m tiefer unter die Erde gehört.

  • bei uns ja leider auch...


    unser marley hat diabetes. wir haben bemerkt, das er plötzlich fürchterlich viel zu trinken anfing und auch dementsprechend andauernd ins haus gepieselt hat. da das ganze mit dem wetterumschwung von winter auf frühling anfing, haben wir uns erst nicht viel dabei gedacht. aber es wurde immer schlimmer. marley fing dann auch an, ständig richtig schlapp zu sein und wurde immer dünner. der urin war furchtbar klebrig. ich bin dann zum ta, dort wurde erstmal ein urintest gemacht. marley hat im urin wahnsinnig viel zucker ausgeschieden. wir sind dann in eine tierklinik. dort wurden blutwerte gemacht und der verdacht hat sich bestätigt. wo es herkommt kann mir bis dato keiner sagen. marley ist erst ein jahr alt. wir sind nun dabei, die richtige einstellung des insulins zu finden. das bedeutet ständiges messen, auch nachts. marley muss auch nachts raus. ich fühle mich momentan an die zeiten erinnert, als meine kinder noch kleine babys waren. es ist im moment richtig anstrengend. ich hoffe mal, das marley nicht eines tages blind wird oder andere aus dem zucker resultierende probleme bekommt. es wird aber sein leben lang so bleiben, zweimal täglich eine spritze, höllisch aufpassen was und wieviel er frisst. ein irgendwo gefundenes und gefressenes brötchen kann schon schlimme folgen haben. ich habe zwischendurch - ganz ehrlich - schonmal ans aufgeben gedacht. ich habe ernsthaft überlegt, einen guten platz für marley zu finden. das wäre nicht leicht geworden, einen kranken hund zu vermitteln. ich bin jetzt froh, das ich es nicht gemacht habe. es sind einfach hohe Kosten, man muss immer genau 12 stunden zwischen zwei mahlzeiten einhalten. man kann marley auch nicht mehr einfach mal für einen tag bei freunden unterbringen und eine urlaubsbereuung würde noch schwieriger. all das sind sachen, die einem im kopf umgehen. ich habe zusätzlich auch noch zwei kinder und einen job. da ist man eigentlich so schon genug ausgelastet und dann kommt noch eine zusätzliche "Belastung" dazu. aber ich bin immernoch guter dinge, das wir all das mit zunehmender routine hinbekommen...

  • Wir haben letzten Dienstag die schlechte Diagnose über den Zustand von Hercules-Notfellchens Herzen bekommen. Seine Mitralklappe ist extrem verdickt und schliesst nicht mehr richtig. Dadurch fliesst ein Teil des Blutes von der Herzkammer zurück in den Vorhof und verwirbelt mit dem nachfliessenden Blut. Das Herz muss so häufiger und stärker kontraktieren, damit der Blutfluss bestehen bleibt. Das Blut wird nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff angereichert, die Lunge füllt sich mit Flüssigkeit.


    Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    Hercules war zur Voruntersuchung für eine ZAHN-OP in der TK, dabei hat unser TA beim Abhören Herznebengeräusche gehört. Zur genauen Diagnostik haben wir ein Farbdopplerultraschall machen lassen. In der Zwischenzeit fing Hercules wegen der Flüssigkeit in der Lunge auch an zu husten.


    Wie war die Diagnose für euch?
    Nicht besonders schön natürlich, aber auch nicht überraschend. Herzprobleme treten bei vielen Chis ab einem gewissen Alter auf, er passt da genau rein. (Zumal er auch nicht aus einer sorgfältigen Zucht kommt).


    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?
    Rgelmässige Kontrollen beim TA, Tablettengaben für den Rest des Hundelebens, ansonsten haben wir keinerlei Einschränkungen.


    Welche Therapie verfolgt ihr?
    Entlastung des Herzens durch ACE.Hemmer (zur Senkung des Blutdrucks) und Entwässerung der Lunge durch ein Furosemid


    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    Er wird nicht geheilt werden können, der Zustand des Herzens wird sich immer weiter verschlechtern, das ist sicher und unabwendbar.
    Wünschen tun wir uns, daß seine (hoffentlich laaaaaaange) verbliebene Lebenszeit eine großartige Qualität hat und wenn es damit mal zuende sein wird, wird er ohne Qual und Angst vorm Ersticken gehen dürfen


    LG von Julie

  • unser Basko (kommt aus einem französischen TH)
    ist INKONTINENT...
    Wie hat sich die Krankheit bemerkbar gemacht?
    er verliert tröpfchenweise (manchmal auch mehr) Urin im Schlaf.


    Wie war die Diagnose für euch?
    Anfangs denkt man ja :OK wenns nur das ist...aber mit der Zeit wirds dann doch anstrengend..ich zb bilde mir immer ein bei mir riechts.... :headbash:


    Was genau bedeutet die Diagnose für euer weiteres Zusammenleben?
    In der Tk wurde uns gesagt das wäre ein Grund zum einschläfern... :shocked:
    NO WAY!!! irgendwie kriegen wir das hin....


    Welche Therapie verfolgt ihr?
    bei Basko schlägt leider kein Medi 100% an...
    am besten kommen wir klar mit Propalin aber auch das wirkt nur zu ca 80%.Deswegen haben wir hier extra Hundewindeln die man waschen kann.


    Was sind Zukunftsaussichten/-wünsche für euch und den Hund?
    die Aussichten sind eher schlecht,bei Basko ist es eine Folgeerscheinung nach der Kastra vom Tierheim und hat sich seit letztem Jahr deutlich verschlechtert.Ich hoffe das wir bei dem jetzigen Zustand bleiben und
    ich wünsche mir ein Medi das besser wirkt...

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