Club der Halter chronisch kranker Hunde
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Oh jetzt hab ich mich bis zum Ende dieses Threads durchgekämpft und nu scheint er ein wenig brach zu liegen
Ich wollte hier meinen Pflegi Goldi vorstellen, einen ca 10-12 jährigen tauben Cockerbuben mit Mitralklappeninsuffizienz und EPI.
Goldi ist seit Ende Januar bei mir und hat mir viele Tränen, Sorgen und schlaflose Nächte bereitet aber auch Momente des größten Glücks. Jedesmal wenn er wieder wie Phönix aus der Asche steigt und mal keinen Durchfall oder Husten hat könnte ich den ganzen Tag singen
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Noctze, wie geht es Luna?
Claudia, wie wird Goldi therapiert?
Nun muss ich auch mal hier jammern, denn ich weiß nicht mehr, was ich machen soll.
Dago (wird im Oktober 12) hatte im letzten Jahr eine Ellenbogenverletzung mit daraus folgender Kapselentzündung. Er wurde geröntgt, gespritzt mit cortison und Metacam.
Es war besser, wurde wieder schlimmer, einfach ein Auf und Ab.Im Märzt suchten wir Rat bei einer THP, die uns Hoffnung machte. Die Behandlung begann mit Traumeel und Zeel, dann bekam Dago eine Laserbehandlung, die die Entzündung im Ellenbogen abklingen ließ.
Lt.TA ist der Ellenbogen wieder "weich", gut beweglich, kein Knacken, keine Abwehrreaktion bei Bewegung durch den TA, aber das Humpeln ist nach wie vor da.Nun wird eine Magnetfeldtherapie gemacht, die bisher auch keinen Erfolg verzeichnet und ich geh' bald auf dem Zahnfleisch, wenn ich sehe, wie Dago drauf ist.
Das Lahmen kommt von einer Verspannung im Rücken, die sich durch die lange Schonhaltung ergeben hat, aber diese Verspannung bekommen wir nicht weg.
Ich bin so weit, dass ich ihm Prednisolon geben werde, niedrige Dosierung, denn darauf reagiert er besser als auf Schmerzmittel.
Wie seht Ihr das?
5mg Predni in niedriger Dosierung schadet einem alten Hund sicher weniger als ständig Rimadyl, worauf er eh nicht gut reagiert und Metacam verträgt er magenmäßig schlecht.
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Huhu,
hast du Dago denn mal bei nem Physiotherapeuten vorgestellt?
Wurden detonisierende Massagen durchgeführt?LG
Shalea -
Huhu,
der Thread ist irgendwie in Vergessenheit geraten.
Wie geht es euren chronisch kranken Hunden denn so? :)
LG
Shalea -
Zitat
Huhu,
der Thread ist irgendwie in Vergessenheit geraten.
Wie geht es euren chronisch kranken Hunden denn so? :)
LG
ShaleaDa hast du Recht ... Meiner Luna geht es insgesamt recht gut. Der Bewegungsapparat ist freilich nicht so uneingeschränkt nutzbar, wie ich das gern hätte, aber sie macht sich nichts draus. Ansonsten hat sie immermal Rückfälle, so wie wir das kennen, in denen es ihr mehr oder weniger schlecht geht. Aber sie ist rundrum fröhlich, die meiste Zeit über.
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Zitat
Da hast du Recht ... Meiner Luna geht es insgesamt recht gut. Der Bewegungsapparat ist freilich nicht so uneingeschränkt nutzbar, wie ich das gern hätte, aber sie macht sich nichts draus. Ansonsten hat sie immermal Rückfälle, so wie wir das kennen, in denen es ihr mehr oder weniger schlecht geht. Aber sie ist rundrum fröhlich, die meiste Zeit über.
Aus manchen Erkrankungen muss man einfach das Bestmögliche machen - die guten Phasen nutzen und die schlechten irgendwie überstehen.
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Zitat
Aus manchen Erkrankungen muss man einfach das Bestmögliche machen - die guten Phasen nutzen und die schlechten irgendwie überstehen.
Ja, mitlerweile nehme ich sie gar nicht mehr als chronisch krank wahr. Wir sind fein aufeinander eingetuned. Wir haben bei der HD dank exzellenter Chirurgen und Physiotherapeuten so gute Ergebnisse erziehlt - besser, als ich mir erträumt hatte. Sie kann springen, rennen, laufen, schwimmen und ist recht wendig unterwegs. Da fällt es mir manchmal schwer, nicht aus den Augen zu verlieren, dass sie eben doch nicht "normal" belastbar ist. Beim Training ist es aufgefallen und weil sie sich die Vorderbeine geleckt hat. Sie weiß selbst aber, was gut für sie ist und wenn sie nicht mehr kann, dann lässt sie das arbeiten einfach sein. Das hat nichts mit fehlendem Interesse zu tun, sondern der Tatsache, dass sie sich nicht richtig biegen kann und im Grunde nicht auf jedem Untergrund arbeiten. Sie ist aber nicht unglücklich, wenn wir eben andere Sachen zur Auslastung und Beschäftigung machen, sondern nimmt es, wie es kommt. Da ist sie mir weit voraus :-) und ich weiß, dass ich bloß auf das hören brauche, das sie mir mitteilt.
Was die Allergien und Nieren und so angeht ... es geht lange gut, aber wenn dann mal was kommt, ist es ein paar Tage anstrengend für Mensch und Tier. Im Grunde sind wir aber gut dran, weil wir mitlerweile so gut wie medikamentenfrei sind und diese Tage "nur" unangenehme Überraschungen parat halten. Der Hund wird dann eben inkontinent - Ergebnis: wir haben nun eine komplett eingehüllte Matratze (diese Inkontinenzdinger aus dem Pflegebedarf), damit die nicht drauf geht und einen Industrie-Sprühsauger. Kann man mit leben, denke ich.
Schlecht leben kann ich eigentlich immer an den Stellen damit, an denen ich aus menschlich-sentimentalen Gründen ein schlechtes Gewissen habe, wenn sie z.B. nicht mit zum Training darf, weil sie eh nicht trainieren kann und ich sie in der Sommerhitze sicher nicht im Autokennel parke, wenn es unnötig ist. Sie nimmt es mir aber nicht übel. Ist eben mein bestes Lunchen <3
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Ich weiß jetzt gar nicht, ob ich hier einen Status von Maja posten soll. Immerhin hat der Hund "nur" Allergien und einen kaputten Ellenbogen/Rücken. Ich schreibe das so, weil ich mich weigere, meinen Hund als krank zu betrachten, solange sie sich nicht krank verhält/fühlt. Und das ist auch schon die positive Seite an der ganzen Nummer. Ich habe einen weitestgehend stabilen Hund hier - ich hab bloß Angst, das zu laut zu sagen
Durch regelmäßiges Schwimmen hat sie absolut tolle Muskeln, die dafür sorgen, dass Madame keine Rückenschmerzen hat. Im Alltag achte ich drauf, dass der Ellbogen nicht zu krass belastet wird, aber eigentlich darf sie alles damit machen, ich muss sie nun nur nicht 50x hintereinander hart am Ball stoppen lassen oder so.
Und solange ich mir neue Futter-Experimente verkneife, ist auch der Allergie-Status absolut toll. Der Hund wird also bewusst mangelernährt, ist aber dafür fit.Ab und an krieg ich zwar auch einen kleinen Koller, inwiefern sie eigentlich doch in allem ein wenig eingeschränkt ist, aber im Großen und Ganzen bin ich im Reinen mit mir, mit ihren Einschränkungen und vor allem dem Umgang, den sie und ich damit gefunden haben. Wie gesagt, solange Maja sich gut fühlt, werde ich ihr keinen Patienten-Status zuweisen - und bin dankbar für jeden Moment, in dem das so ist.
LG Rike
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Zitat
Sie ist aber nicht unglücklich, wenn wir eben andere Sachen zur Auslastung und Beschäftigung machen, sondern nimmt es, wie es kommt. Da ist sie mir weit voraus :-)
Das kann ich aus Ebby's akuter Krankheitsphase (in erster Linie hat sie damals die Borreliose schachmatt gesetzt) nur bestätigen: Mein Hund nahm alles viel leichter als ich. Während ich mir auch die wenigen guten Tage mit Gedanken an Ebby's Zukunft verhagelte, nahm sie einfach alles, wie es eben kam. Sie nutzte die guten Tage für sich und tat, wozu sich sich fit fühlte und an den schlechten wurde eben viel geschlafen und noch mehr gekuschelt.
ZitatIch weiß jetzt gar nicht, ob ich hier einen Status von Maja posten soll. Immerhin hat der Hund "nur" Allergien und einen kaputten Ellenbogen/Rücken. Ich schreibe das so, weil ich mich weigere, meinen Hund als krank zu betrachten, solange sie sich nicht krank verhält/fühlt. Und das ist auch schon die positive Seite an der ganzen Nummer. Ich habe einen weitestgehend stabilen Hund hier - ich hab bloß Angst, das zu laut zu sagen
"Nur" Allergien und kaputter Ellenbogen & Rücken...
Ich verstehe aber, was du meinst.Morgen haben wir einen Termin in der Kardiologiepraxis zum Herzultraschall. Ich hoffe sehr, dass sich nichts gravierend verschlechtert hat, denke aber, die Veränderungen dürften sich im Rahmen halten. Aufhalten lässt sich die Krankheit nicht, aber solange mein 9-Jähriger mehr Power hat als die meisten Jungspunde, mache ich mir ums Herz nicht allzu große Sorgen.
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Zitat
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Morgen haben wir einen Termin in der Kardiologiepraxis zum Herzultraschall. Ich hoffe sehr, dass sich nichts gravierend verschlechtert hat, denke aber, die Veränderungen dürften sich im Rahmen halten. Aufhalten lässt sich die Krankheit nicht, aber solange mein 9-Jähriger mehr Power hat als die meisten Jungspunde, mache ich mir ums Herz nicht allzu große Sorgen.
Und? Was kam raus?
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