Nachbarn gemeldet...

  • lotuselise: Danke!


    Der erste Satz ist ja schon ganz toll!! (Vorsicht Ironie)


    "Deshalb schreibt die Verordnung vor, dass allen Hunden ausreichend Auslauf und Umgang mit der Betreuungsperson gewährt werden muss."
    Was heißt denn ausreichend? 5 min am Tag gassi gehen oder spielen reichen??


    Für diesen Fall bedeutet dass dann ja, hat der Hund ne Hütte und sieht seine Menschen ein mal am Tag, dann gehts ihm theoretisch gut!!

  • Zitat


    Manchmal braucht man einfach die Bestätigung, dass andere ähnlich gehandelt hätten
    LG, Chris


    Okay - wenn du es so siehst, will ich nichts gesagt haben. Für mich kam das halt nicht so rüber. :hilfe:


    Nicht das jemand denkt, ich finde es prinzipiell verkehrt was die TS getan hat. Ich hab mich nur über den Beitrag ansich gewundert :???:

  • Sie waren da, natürlich war drüben niemand da und der Hund zeigte sich auch nicht. Muss dazu sagen, dass zur Zeit nur eine Person im Haus wohnt und es mich nicht wundern würde, wenn sie den Hund tagsüber im Schuppen einsperrt.
    Dass sie nicht viel machen können, haben sie mir auch gesagt, aber vielleicht können sie etwas aufrütteln... und das Gekläffe geht mir so langsam auf die Nerven und er tut mir einfach leid.

  • hi,


    als ich das gelesen habe ist mir eigentlich erstma nur eine Frage durch den Kopf gschossen.


    warum darf ein hund nicht draußen gehalten werden?


    wäre es für euch auch Tierschutzrechtlich relevant wenn es sich hierbei um einen Husky oder ähnlichem handelt?


    nicht das ihr mich falsch versteht. Ich meine diese Frage wirklich ernst!
    Auf dem Land ist es durchaus üblich einen Hund draußen zu halten... das ist hier nichts seltenes.


    (Ich habe die Beiträge auch richtig gelsen, ich weiß das dort keine Hütte vorhanden ist! )


    viele grüße

  • Dieser Hund ist 24 Stunden am Tag draußen und hat maximal 1/2 Stunde am Tag Kontakt zu seinen Bezugspersonen, einen richtigen Unterschlupf scheint er auch nicht zu haben.
    Ein Husky ist im Winter sicherlich besser durch sein Fell geschützt als diese kleine Wurst, die so gut wie keine Unterwolle besitzt und bei -10 Grad im Winter jämmerlich gefroren hat. Außerdem kläfft er ziemlich viel (wer will´s ihm verübeln), was irgendwann nervt.
    Ich würde das bei jedem Hund melden, einfach weil sich keiner um ihn kümmert und jetzt niemand mehr mit ihm rausgeht.


    Wenn er einfach weg wäre, würde das keinem auffallen. Die Leute haben keinen Bock mehr auf ihn, er war quasi ein Geschenk, dem sie jetzt überdrüssig sind.

  • Hallo,


    warum fragst Du sie nicht ob Du den Hund zu Dir holen kannst?
    Natürlich nur wenn Du das möchtest.
    Wenn sie ihn abgeben würden, dann kann er zumindest ein neues Zuhause finden. Ob das nun bei Dir ist oder bei jemand anderem.


    Generell hab ich nichts dagegen wenn Hunde draußen im Garten sind. Jedoch kenne ich viele Beispiele, wo die Hunde einfach sich selbst überlassen werden. Das einzige was es gibt ist Futter und Wasser, welches im Winter auch mal zufrieren kann.


    Ich habe vier Jahre neben einer Person gelebt, die ihre Hunde immer im Garten hatte. Diese kläfften jede Ameise an und wurden nicht ausgeführt.
    Tierschutzrelevant war da nichts, denn über Nacht waren sie im Haus, der Garten war groß genug und Futter bekamen sie auch.


    Das Kläffen hätte ich höchstens als Lärmbelästigung anzeigen können. Ich bin weggezogen, denn tun hätte ich nichts können.
    Diese Frau bezog ihre Hunde vom Tierschutz!


    Liebe Grüße


    Steffi


    PS: die schon öfter mal das Vet-Amt angerufen hat weil sie gesehen hat wie Hunde wirklich misshandelt wurden (Schläge und Tritte). Diese Person war damals 80 Jahre alt und vermöbelte einen Spitzmischling. Da ich nicht sagen konnte ob es die Hausnummer X oder Y war, wollte sich das Amt nicht darum kümmern.
    Die Häuser waren Mehrfamilienhäuser mit einer Verwaltung! Ein Anruf und man hätte es gewusst!


    Das war aber zuviel verlangt und so musste ich das machen.


    Die Frau hatte Hundeverbot, da ihr schon zwei Hunde weggenommen wurden. Auch dieser Hund wurde ihr weggenommen. Ein halbes Jahr später hatte sie den nächsten! Ich bin nicht mehr oft in der Gegend, da meine Bekannten dort weggezogen sind. Daher weiss ich nicht ob sie mittlerweile etwas unternommen haben.


    Da kann man nur den Kopf schütteln...


    Liebe Grüße


    Steffi (die diese Welt nicht mehr versteht)

  • Zitat

    Dieser Hund ist 24 Stunden am Tag draußen und hat maximal 1/2 Stunde am Tag Kontakt zu seinen Bezugspersonen, einen richtigen Unterschlupf scheint er auch nicht zu haben.
    Ein Husky ist im Winter sicherlich besser durch sein Fell geschützt als diese kleine Wurst, die so gut wie keine Unterwolle besitzt und bei -10 Grad im Winter jämmerlich gefroren hat. Außerdem kläfft er ziemlich viel (wer will´s ihm verübeln), was irgendwann nervt.
    Ich würde das bei jedem Hund melden, einfach weil sich keiner um ihn kümmert und jetzt niemand mehr mit ihm rausgeht.


    Wenn er einfach weg wäre, würde das keinem auffallen. Die Leute haben keinen Bock mehr auf ihn, er war quasi ein Geschenk, dem sie jetzt überdrüssig sind.


    Was ein trauiger kleiner Kerl.


    Ich hätte auch den Tierschutz informiert - ganz unabhängig von der Frage, ob die dann tatsächlich was unternehmen können. Wichtig ist doch, dass man eben nicht bis zur letzten Minute wartet, wie es das Tierschutz-Gesetz vorsieht bzw. ab wann es greift, sondern schon vorher einmal aufrüttelt. Unter Umständen muss es dann nämlich erst gar nicht soweit kommen - auch wenn der Tierschutz den Hund nicht direkt rausholt, werden die sicher ein paar deutliche Worte und der Besuch in jedem Fall einen Denkanstoss hinterlassen. Wenn das nur in 1 von 100 Fällen wirkt, ist das zumindest schonmal ein kleiner Schritt.


    Hätte ich den Tierschutz informiert, würde ich mir hier vermutlich auch ein bisschen Rückhalt suchen. Man fühlt sich ja nicht eben großartig, wenn man gerade die Nachbarn "angeschwärzt" hat - und sei man noch so sehr im Recht.


    Ich finds toll, dass Du nicht wegsiehst :gut:


    ... und ich hoffe der arme kleine Kerl wird bald ein bisschen besser leben können.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!