Mein(?) Problem

  • In unseren Flitterwochen fing Alanna in Holland mit einer Spooky-Phase. Sie verkroch sich nur noch. Wollte nicht zu uns und verhielt sich lethargisch. Auch auf Gassigänge war sie lustlos.


    Beim TA wurde soweit nichts festgestellt. Sie bekam Zylkene- kapseln.
    Als ich der TÄin erzählte das Alanna kaum Hundekontakt hat schaute sie merkwürdig, sagte aber nichts.


    Mittlerweile habe ich verstärkt drauf geachtet...Ergebnis:


    Immer, wenn Alanna abends wenigstens mit HUndefreundin Holly toben konnte ist sie ausgelastet, ruhig und für alles offen was Training angeht usw.


    Treffen wir 2 Tage oder länger Holly NICHT, dann fällt sie in dieses lethargische Verhalten zurück.


    Auf der Arbeit sind 2 Hunde (13 u 10Jahre beide HD krank und dementsprechewnd null Action).


    Zu Hause heult sie und treibt mich dann ims chlimmsten fall alle 2 Std raus. Bis zur ersten Kreuzung im Wald und legt sich dort hin und beginnt wieder zu jammern.


    Das ich ewig den Wunsch habe einen 2.Hund zu halten ist kein Geheimnis.


    Nur mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Alanna DRINGEND einen dauerhaften Kumpel braucht.


    Was mache ich jetzt???


    Es tut mir so weh Alanna so leiden zu sehen. Oder bilde ich mir das nur ein, weil ich mir so einen 2.Hund wünsche?


    Mein Mann meint übrigens das er Alanna 'nen Hundekumpel ersetzen kann. Er versteht es nicht, dass dies ein Ding der Unmöglicxhkeit ist , denn er ist KEIN HUND.


    Verenne ich mich da?

    • Neu

    Hi


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    • Alanna ist nun 4 jahre.


      Holly auf den Tag genau 13Monate.


      Richtig begonnen (aus grössentechnischen Gründen) haben sie als Holly ca 6 Monate war.
      Vorher durften sie aber schon Seite an Seite laufen und Alanna hat Holly super beigebracht Löcher im Wald zu buddeln. Holly darf mit auf Alannas Liegeplatz und sogar an den Meerschweinchenkäfig!!! Beginnt Holly mit der Pfote an den Käfig zu gehen, macht Alanna bei Holly den Schnauzgriff.


      Alanna verhält sich also wirklich vorbildlich (allerdings bei jedem Welpen- nur die meisten wollen keinen Kontakt zu so einem groooooooßen Hund).


      Holly hat keine Angst vor Alanna, obwohl meine Schäferhundmässig ordentlich Tohuwabohu beim Spielen macht.
      Leider kann ich nun nicht von Uwe verlangen, dass er NUR noch mit Alanna und mir spazieren geht.


      Hundekumpel Paul kommt nicht mehr zur Hunderunde( Todesfall in der Fmailie) und Benson darf nicht wirklich ohne Leine Laufen.

    • Prinzipiell sollte man Hunde immer mit einem Artgenossen zusammen halten, schon allein deshalb weil beide die selbe Sprache sprechen.


      Allerdings bin ich nicht davon überzeugt ob das Euer Problem wirklich löst bzw. nachhaltig löst.
      Dein Hund wird Dir nicht sagen warum er sich so verhält, alles sind Deine Vermutungen. Du suchst nach einer Begründung und interpretierst das so, das alanna einen Kumpel braucht.
      Du solltest einen kompetenten Fachmann hinzuziehen. Denn was machst Du wenn es trotz Zweithund sich nicht ändert. Du musst herausfinden was dieses Verhalten auslöst. Für jede Art von Verhalten gibt es einen Auslöser. Hunde sind egoistisch und denken nur an sich, wie kann ich Zuwendung, Aufmerksamkeit, Futter... das für mich erreichen. Dabei sind sie konsequent in der Verfolgung dieser Ziele. Hunde sind keine Menschen und handeln nicht wie wir sozial und rücksichtsvoll.


      LG
      Jens

    • Naja, aber warum ist sie eben nur dann "lustlos", wenn sie mehrere tage keinen Sozialkontakt hatte?


      Belese mich ja schon viel im Inet, aber da hab ich noch nichts gefunden was passen würde.

    • Ein HUnd ist nicht "lustlos", er hat allenfalls keine Motivation. Motivation bedeutet etwas freiwillig zu tun, aber das natürlich nur wenn es etwas als Gegenleistung gibt. Bei Artgenossen ist das eben rennen, toben usw., außerdem sprechen Artgenossen die selbe Sprache. Vielleicht solltest Du nach einer Art der Motivation suchen die deinen Hund richtig motiviert, offensichtlich ist das momentan nicht der Fall.
      Wenn Du jeden Tag Hamburger zu essen bekommst, könnte ich Dich dann damit noch motivieren?


      LG
      Jens

    • Ich glaube schon, dass Alanna mit einem Kumpel oder Kumpeline "besser" drauf wäre. Sie scheint ja in der mütterlichen/korrigierenden/verantwortungsnahen Rolle aufzugehen. Doch ich würde jetzt nicht auf Teufel komm raus einen Zweithund holen.
      Wenn Alanna SEHR lethargisch ist, würde ich tatsächlich mal zum TA gehen. Evtl. ist das was hormonelles (?!?), dass durchs Spielen mit Jüngeren (welpenhafteren) Hunden hervorkommt.
      Wie siehts denn aus mit Hund-Mensch-Spielen? Was ist ihr Lieblingsspiel mit euch? Hat sie daran auch das Interesse verloren?


      LG

    • Also mit SUCHspielen bekomme ich sie am ehesten wieder zu mir..


      Da arbeitet sie schön mit. Aber das Toben kann ich nicht ersetzen, das gegenseitige "abknutschen".


      Beide stehen Seite an Seite und buddeln imselben Loch rum und wechseln sich mit Bällchen ab.


      Laut TA ist Alanna gesund.

    • Huhu Mel,


      aus ähnlichen Gründen kam Bibo damals zu uns.
      Dusty war nur richtig gut drauf, wenn sie am Tag mit ihren Kumpels toben konnte.
      Ging das nicht, dann war sie mehr lustlos und hatte keinen Spaß.


      Gehst Du denn unterschiedliche Runden oder ist es immer die gleiche Runde?


      Gruß
      Bibi


      PS: Hast Du mal überlegt, im Tierheim nach einem Spazier-Kumpel zu gucken?

    • Sollte die Ursache hormoneller Herkunft sein, ist sie ja nicht zwangsläufig körperlich krank, aber das könnte sie werden.
      Konsultiere einen zweiten Tierarzt und einen Hundepsychologen, alles andere sind Spekulationen.


      LG
      Jens

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