Hundeleben um jeden Preis?
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nee...reicht nicht: beißt ein hund einen menschen, egal ob einbrecher oder nicht geht es ab zum wesenstest und der halter wird haftbar gemacht.
völlig wurscht, wat da auf dem schild steht!
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Zitat
Und es gibt genügend Ställe oder Biogasanlagen im Außenbereich, auch Gewerbebetriebe außerhalb, wo die Mindestanforderungen erfüllt werden können. Wo es sogar erwünscht ist, wenn der Hund auf ungebetene Besucher nicht gerade freundlich reagiert. Und ein popeliges Schild "Betreten verboten, bissiger Hund" reicht auch aus, dass dem Hund nichts geschieht, wenn er denn doch mal einen nächtlichen "Besucher" mit seinem Futter verwechselt. Eigentlich würde schon "Betreten verboten" reichen.
Da gibt es vielleicht verschiedene Urteile, eines spricht auf jeden Fall dem Hundehalter die Schuld zu, wenn der Hund beißt, obwohl ein entsprechendes Schild angebacht war:
Halter haftet wenn Hunde Besucher anfallen
Ein Halter kann sich auch der Verantwortung dann nicht entziehen, indem er behauptet, es handle sich bei den Angreifern um Wachhunde, für die er wegen der so genannten Nutztier-Bestimmung nur beschränkt haften müsse.Neben dem Tor eines Reiterhofs warnte ein großes Schild mit der Abbildung eines Rottweilers: "Vorsicht, bissiger Hund ". An der Tür zum Wohnhaus stand noch einmal "Warnung vor dem Hunde". Davon ließ sich ein Mann aber nicht abhalten, der seine Frau vom Reitunterricht abholen wollte. Nach mehrfachen, vergeblichem Klopfen öffnete er die Tür des Wohngebäudes und wurde von den dort befindlichen Rottweilern und einem Staffordshire Terrier, bei Publikumsverkehr normalerweise im Zwinger, zu diesem Zeitpunkt allerdings im Haus, arg zugerichtet.
"Purer Leichtsinn", sagten dazu die Richter und sahen den Hundehalter in der vollen Verantwortung: Sind Hunde bekanntermaßen aggressivund bissig, müssen sie besonders sorgfältig beaufsichtigt werden. Je gefährlicher die Hunde sind, desto größere Bedeutung erlangt ihre sichere Verwahrung. Das bedeutet: der Halter eines Kampfhundes haftet auch dann, wenn sich jemand dem Tier unbefugt nähert und es sich in einem eingezäunten Gelände befindet.
Der Hundehalter hat zu verhindern, dass Tiere ins Freie gelangen und Menschen verletzten können. Im vorliegenden Fall sei es also nicht ausreichend gewesen, dass die Tiere im Haus waren und Warnschilder auf die Hundehaltung hinwiesen.
BGH Karlsruhe, Az. VI ZR 238/04
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Falsch verstanden. Entscheidend ist nicht die Warnung vor dem Hund, entscheidend ist das Verbot des Betretens des Grundstückes. Denn, wer trotz Verbotes ein Grundstück betritt, der trägt allein die Schuld. Das ist geltendes Recht, ich erspare es mir aber jetzt die Quelle zu suchen.
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Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ein gewerblich gehaltener Hund beißt oder ein privater.
LG
das Schnauzermädel -
... muss ein Hund sterben, nur weil er falsch gehalten oder mangelhaft
oder falsch erzogen wurde oder seine Anlagen problematisch ?... oder, mal abgesehen von der Anbindehaltung (verboten)
ist eine gute Orga oder Pflegestelle oder ein Gnadenhof keine
Option?Heute und im Hier und Jetzt... bei all den Tierschützern und en-
gagierten Menschen im Tierschutz?fragend
Susanne -
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Ähm, irgendwie hatte ich Patrick so verstanden, daß der Hund mit den derzeitigen Besitzern gut klarkommt, also keine Alles zerfleischende Bestie ist. Ich denke, mit nem guten Trainer ist der Hund im entsprechenden Umfeld (Haus, Garten, erfahrene HH) durchaus in normaler Haltung zu halten.
Außerdem finde ich es interessant, daß einige User eher den Tod eines ihnen unbekannten und somit von ihnen gar nicht beurteilungsfähigen Hundes in Kauf nehmen würden, weil er verhaltensauffällig ist. Natürlich nur im Sinne des Hundes.
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So ein Hund braucht einen Platz und diese Plätze sind Mangelware.
Das ist hart, es ist nicht fair, aber es ist Realität.
Unser Rüde würde auch nicht mehr leben, hätten wir nicht gerade den Platz frei gehabt. Und jetzt hat er einen Platz, eben bei uns, und daher haben andere Hunde Pech.LG
das Schnauzermädel -
Zitat
So ein Hund braucht einen Platz und diese Plätze sind Mangelware.
Das ist hart, es ist nicht fair, aber es ist Realität.
Unser Rüde würde auch nicht mehr leben, hätten wir nicht gerade den Platz frei gehabt. Und jetzt hat er einen Platz, eben bei uns, und daher haben andere Hunde Pech.LG
das Schnauzermädel... ist es denn wirklich so, das reinrassige Riesen ( auch problematische)
nicht auf ein eine ... na ... zumindest Pflegestelle ... vermittelt werden
können ?
( ... ja, ich weiss das euer Rüde eine Ausnahme ist ...aber mit dem Hund
den Patrick beschreibt wohl nicht vergleichbar !?)Zitat
Außerdem finde ich es interessant, daß einige User eher den Tod eines ihnen unbekannten und somit von ihnen gar nicht beurteilungsfähigen Hundes in Kauf nehmen würden, weil er verhaltensauffällig ist. Natürlich nur im Sinne des Hundes.....wie wahr...
Susanne
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Zitat
Ähm, irgendwie hatte ich Patrick so verstanden, daß der Hund mit den derzeitigen Besitzern gut klarkommt, also keine Alles zerfleischende Bestie ist.
Hallo,
...so ist es. Mit meinem Kollegen und dessen Freundin ist er ganz friedlich.
Das Problem ist, dass er sobald sie mit ihm raus gehen, versucht Leute
zu beissen. Sie kommt damit gar nicht klar, weil ihr auch die Kraft fehlt,
in dauerhaft zu kontrollieren.
Die beiden hatten übrigens die Wohnung bereits bezogen, bevor der Hund
ins Spiel kam.
Die Mutter des Kollegen geht wieder arbeiten und hat keine Zeit mehr für
den Hund und ich fürchte auch keine rechte Lust mehr. Ausserdem hat
sie einen neuen Lebensgefährten, der auch einen Hund hat. Und der Hund
der Mutter kam nicht klar mit dem.Mein Kollege hat ihn einfach zu sich geholt, damit er da weg ist. Er ver-
sucht das Beste draus zu machen, aber er ist unerfahren und schafft es
nicht mit der Situation klar zu kommen.Das Ganze stellt keine Lösung dar. Das Einschläfern nach meinem Dafür-
halten natürlich erst Recht nicht...
Es ist schwierig.liebe Grüsse ... Patrick
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Patrick:
Dein Kollege und die Freundin unerfahren, sie scheinbar eher genervt, sonst hätte sie ihn, statt ihn einschläfern zu wollen, in gute Hände abgegeben.Also mal ehrlich Leute, das klingt nicht wirklich nach einem soooo schwer zu vermittelnden Hund, wenn man sich etwas auskennt.
Wie oft liest man hier Threads über Leinenagression? Das ist ja kein seltenes Problem, und sicher lösbar.
Was also ist zu tun?
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