Pipi-Problem bei alter Hündin
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Hallo
Es gibt zwar bereits schon zwei ähnliche Themen, aber keines konnte mir bei meinem Problem helfen. :/
Also, es geht um folgendes:
Meine 14-jährige Deutsche Schäferhündin Layka verliert bereits seit längerem tröpfchenweise Pipi. Seit ein paar Wochen bilden sich nun bereits kleine Fützen. Wir kommen schon nicht mehr nach mit Decken waschen. Alle zwei Stunden gehen wir mit der alten Dame eine Runde gassie, zum Pipi machen, doch ins Haus macht sie trotzdem.
Meine Mutter meint, wir sollten sie einschläfern lassen.
Ich selbst bin der Meinung, dass es für Layka noch nicht soweit ist. Außer ihrem Pipi-Problem hat sie Artrose (die jedoch behandelt wird, sodass sie keine Schmerzen hat). Aber sonst ist sie für ihr Alter noch fit, freut sich über ihr Futter, weist unseren 5-jährigen Mischlingsrüden noch in die Schranken, und liegt nicht einfach teilnahmslos da.Ich weiß, dass uns keiner bei einer solch schwierigen Entscheidung wirklich helfen kann, trotzdem würde ich gerne wetere Meinungen einholen.
Vielleicht hat auch jemand einen Tipp was das Pipi-Problem angeht. Gibt es vielelicht irgendwelche Mittel (bitte keine zu starken Medikamente) die ihr helfen könnten ihren Urin wieder besser halten zu können?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße
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Hi!
Müssen edis sein? Kann msn nicht einfach irgendwas umbinden, solange sie drinnen ist?
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Hallo,
jetzt hast Du nichts davon geschrieben, ob das Pipi-Problem schon tierärztlich abgecheckt worden ist.Natürlich kann eine alte Hündin auch einfach inkontinent werden. Besonders bei kastrierten Hündinnen kommt das vor, aber auch bei anderen alten Damen...
Aber es können auch sonstige gesundheitliche Probleme dahinterstecken - eine simple Blasenentzündung, aber auch hormonelle Erkrankungen wie z. B. die Zuckerkrankheit oder Nebennierenerkrankungen. Dabei fällt oft auf, dass die Tiere auch vermehrt trinken, und nicht nur undicht sind, sondern auch die Harnmenge an sich dramatisch ansteigt.
Das sollte also grundsätzlich vor jeglichem Behandlungsversuch abgeklärt werden.
Gibt es keine sonstige Ursache für die Inkontinenz, hat man sehr gute Möglichkeiten, zunächst mal "mildere" Mittel aus der Homöopathie zu versuchen - welches für Eure HÜndin in Frage käme, kann Euch ein guter THP sagen.
Vom TA gibt es auch ein Medikament, das Caniphedrin, was sehr bewährt ist, sehr gut hilft, aber eben auch kein Bonbon ist (der Wirkstoff steckt auch in s. g. Party-Drogen....) und auch da sollte im Vorfeld zumindest eine gründliche Untersuchung der Herz-Kreislaufsystemes vorangehen.Was auch ein gutes Stichwort ist - denn auch bei Herzerkrankungen, wie der s. g. Herzinsuffizienz, kommt es durch "Flüssigkeitsumverteilungen" besonders in den frühen Morgenstunden zu vermehrtem Harndrang - also auch etwas, was man klären lassen sollte.
Also - Suppenkelle drunter halten, Pipi-Probe mitnehmen und den TA um Rat fragen.
LG, Chris
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Der Gedanke an einschläfern ist sehr
Gott sei dank läßt du dich davon nicht anstecken. Ich würde einfach mal zum Arzt gehen kastrierte Hündinnen tröpfeln nunmal im Alter recht gerne, sei froh das es erst mit 14 kam
Mit dem richtigen Mittelchen ist das schnell wieder unter kontrolle :)
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unsere Hündin ist 11 Jahre und seit der kastration inkontinent. Was aber mit einem Medikament (Propalin)kein Problem mehr ist. Ich schlage vor vom Arzt checken zu lassen ob es irgendetwas Anderes ist (Blasenentzündung o.Ä). Bei Inkontinenz lässt sich gut was machen. Ganz ohne Medis... Windel um;)(im Haus*lol)
glg -
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Hallo *Mimi* & alle anderen :)
Meine Mischlingshündin ist fast 13 Jahre alt. Vor knapp 2 Jahren fing sie an permanent auszulaufen und ich habe unseren Tierarzt aufgesucht. Er hat nach einem Ultraschall einen Tumor in der Blase festgestellt und diesen mit einem homöopatischen Mittel behandelt. Danach war sie wieder "dicht". Das Ganze hat ca 1,5 Jahre gehalten, nun kann sie seit geraumer Zeit wieder nicht mehr einhalten. Ganz schlimm ist es morgens, ich gehe nach dem aufstehen sofort mit ihr raus, allerdings müssen wir 2 Etagen runter und meist macht sie dann unten vor die Tür in den Hausflur.
Mein Vater sagt, ich soll sie einschläfern lassen und konnte absolut nicht verstehen, dass ich knapp 400 € für die Bahandlung investierte. Aber: Der Hund ist doch ansonsten noch fit, also kann ich sie doch nicht einschläfern lassen. Außerdem will ich das auch gar nicht, denn sie ist mein bester Freund. Ich überlege nun, noch einmal soviel Geld auszugeben, auch wenns wieder nur ein Jahr hält.
Ich habe es in der Wohnung mit Windeln (Höschenwindeln und normale) versucht, da sie aber keine normal lange Rute hat (die wurde ihr nach der Geburt vom Tierfänger auf Ibiza abgehackt) halten die Windeln nicht.
Nun habe ich Kinderhosenträger bestellt und werde mein Glück damit versuchen.Im Moment suche ich noch nach einer Lösung für den Schlafplatz, weil sie auch Nachts öfter mal ausläuft. Ich hatte überlegt, einen Plastik-Hundekorb zu kaufen, aber dummerweise sind im Boden Luftschlitze, der Urin würde also rauslaufen.
Da deine Hündin "nur" tröpfelt, solltest du erst einmal herausfinden (lassen), ob sie einen Tumor oder Steine in der Blase hat. Vielleicht kommen ja für deine Hündin auch die homöopathischen Spritzen infrage, zwar nicht ganz billig, wie ich oben schon erwähnte, aber doch ganz hilfreich.
Falls noch jemand den ein oder anderen Tipp für mich hat, wäre ich sehr dankbar :)
Viele Grüße
Vanessa -
Hallo Texasmim
wir haben eine Kindermatraze und einen Gummiüberzug dafür, wie für Kinder eben. Ein Laken und eine Decke drüber, die kann man immer wieder waschen und fertig...
Glg -
Ich denke ,viele ältere Wauzels haben dieses Problem.....
Es ist hier schon angesprochen worden,das PROPALIN,es ist ein Präparat ,was die Blasenmuskulatur innerviert und sich nicht zusätzlich schädlcih auf den Organismus auswirkt.
Da dein Hund auch einen Blasentu hat,würde ich auch abschecken,wie dahin gehend schon Auswirkungen vorhanden sind....
Ich möchte Dir vorschlagen ,nicht mit allen Willen und Vorsätzen den Hund für "ein Jahr" noch kurieren zu wollen,sondern ihn mit Absprache deines TA zu behandeln....Ich weiß,dass sind harte Worte ....,aber denke daran ,deinem hund muß es gut gehn ....
Ich habe es bei meinem hund auch versucht zuwindeln (Rüde)
es gibt bei Fressnapf ,neue Windelhosen...,die könnte man nutzen und noch Einlagen reinstecken....
Und auch er hat Propalin bekommen,das Problem wurde maßgeblich eingedämmt....Lg KellyBilly
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Geh zum Tierarzt und lass das abklären.
Sammy fing vor etwa 1,5 Jahren auch an zu tröpfeln. Beim Tierarzt kam dann raus, dass er ein gutartiges Fettgeschwulst unter der Haut hat, was einfach auf die Blase gedrückt hat. Fettgeschwulst rausoperiert, Problem vorbei. Es kann also was ganz harmloses sein.
Ansonsten würde ich es mit Medikamenten versuchen. Einschläfern halte ich für viel zu übertrieben. Solange die Hündin noch Lebensqualität hat, schläfert man doch kein Tier ein. Und Inkontinenz ist ja behandelbar und sei es nur mit Windeln im Haus.
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Einschläfer sollte sie auch nicht.....
Aber sie hat einen TU in der Blase,hast du das auch gelesen....Aber ihr Ta wird ihr bestimmt helfen.
Lg KB
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