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Hallo,
ich bin Pflegestelle für Kätzchen und heute wurde mir eine wunderhübsche junge Dame gebracht, die an einem Nervenschaden leidet. Dieser äußert sich so, daß sie auf der rechten Seite auf dem Handgelenk läuft anstatt auf den Zehen. Der Teil unter der Handwurzel ist unbrauchbar. Sie hat dadurch kleine offene Stellen.
Zwei TÄ haben 2 verschiedene Meinungen dazu. Der eine meint es wird, der andere rät zu einer Versteifung zu einem späteren Zeitpunkt.
Ich werde auch noch einmal meine Profs dazu befragen.
Mein Problem ist jetzt eher der praktische Teil. Ich hab etwas Salbe auf die Stellen getan und ein Verband drumrum gemacht um etwas zu schützen.
Meine Frage ist jetzt ob schon irgendjemand Erfahrungen mit so etwas hat und dann auch vielleicht Ratschläge wie ich weiter verfahren kann.
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Hallo,
habt Ihr denn eine Ahnung, was der Auslöser gewesen ist und wie lange die Verletzung schon besteht?Als Tierphysiotherapeutin habe ich öfters mit so etwas zu tun und kann nur davon berichten, dass manchmal nach einigen Monaten intensiver Physiotherapie noch einiges erreicht werden kann.
Auch homöopathisch könnte man unterstützend einwirken.
Ebenfalls immer empfehlenswert bei Nervenverletzungen sind B-Vitamine.Die Frage ist z. B. ob die Nerven komplett geschädigt sind - kann man z. B. noch Reflexe an den Zwischenzehen auslösen? Oder ob noch Schmerzempfinden in der betroffenen Pfote vorhanden ist? So doof das klingt - aber "wo Schmerz ist, ist auch Leben", das liesse nämlich hoffen, dass man mit intensiver Physiotherapie noch einiges erreichen könnte.
Die offenen Stellen werden ohne Maßnahmen i. d. R. kaum verheilen können und neigen dazu, immer tiefer und schlimmer zu werden.
Da helfen auf Dauer, wenn gar keine Besserung zu erreichen ist, nur Schutzmaßnahmen (s. z. B. bei Tierorthopäde Dieter Pfaff) oder die vom 2. TA angesprochene operative Versteifung, bei schwerwiegenden Verletzungen mit schlecht heilenden, infizierten Wunden hilft sogar manchmal nur die Amputation der Gliedmaße.Aber bevor ich über sowas nachdenken würde, würde ich erstmal trainieren bis die Katze qualmt!
Wie kooperativ ist die Katzendame denn?
Wie alt etwa?LG, Chris
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Hallo und danke für die Antwort.
ZitatHallo,
habt Ihr denn eine Ahnung, was der Auslöser gewesen ist und wie lange die Verletzung schon besteht?Leider nicht, sie war ein Streuner und wurde so gefunden.
Als Tierphysiotherapeutin habe ich öfters mit so etwas zu tun und kann nur davon berichten, dass manchmal nach einigen Monaten intensiver Physiotherapie noch einiges erreicht werden kann.
Auch homöopathisch könnte man unterstützend einwirken.
Ebenfalls immer empfehlenswert bei Nervenverletzungen sind B-Vitamine.Vit. B hab ich mir schon gedacht und auch begonnen zu geben. Was wäre das Homöopathische Mittel der Wahl?
Die Frage ist z. B. ob die Nerven komplett geschädigt sind - kann man z. B. noch Reflexe an den Zwischenzehen auslösen? Oder ob noch Schmerzempfinden in der betroffenen Pfote vorhanden ist? So doof das klingt - aber "wo Schmerz ist, ist auch Leben", das liesse nämlich hoffen, dass man mit intensiver Physiotherapie noch einiges erreichen könnte.
Hm, Reflex müsste ich mal testen, Schmerzempfinden ist aber noch da.
Die offenen Stellen werden ohne Maßnahmen i. d. R. kaum verheilen können und neigen dazu, immer tiefer und schlimmer zu werden.
Da helfen auf Dauer, wenn gar keine Besserung zu erreichen ist, nur Schutzmaßnahmen (s. z. B. bei Tierorthopäde Dieter Pfaff) oder die vom 2. TA angesprochene operative Versteifung, bei schwerwiegenden Verletzungen mit schlecht heilenden, infizierten Wunden hilft sogar manchmal nur die Amputation der Gliedmaße.Uf! Das hab ich schon befürchtet. Klar, wenn gar nichts mehr geht wird das gemacht. Meinst du es bringt was die Pfote zu verbinden?
Aber bevor ich über sowas nachdenken würde, würde ich erstmal trainieren bis die Katze qualmt!
Könntest du mir ein paar Übungen empfehlen? Tierphysiotherapeuten sind hier dünn gesät um nicht zu sagen gar nicht vorhanden!
Wie kooperativ ist die Katzendame denn?
Na ja, sie ist nicht gerade begeistert von meinen Machenschaften. Aber wir lernen uns auch erst kennen...
Wie alt etwa?
Ich schätze sie auf 3-4 Monate.
LG, Chris
Ich möchte sie auch, wenn sie sich etwas eingewöhnt hat, in der Uniklinik vorstellen. Vielleicht kann mir da jemand mehr sagen.
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Reich mir doch mal Deine Mail rüber.
LG, Chris
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Email ist raus
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Hi,
die Mails kommen immer zurück - frei übersetzt "nicht zustellbar". Ist Dein Posteingang vielleicht überfüllt? Bei der ersten hats ja geklappt.LG, Chris
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Nochmal zum Anschubsen - ich hab den Behandlungs-Plan nun über eine andere Mail-Addy rausgeschickt, Dein Mailserver hatte Probleme mit meinem sozusagen.
LG, chris
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Hallo,
ich wollte nachdem die Katze nun ein paar Monate bei mir lebt, mal erzählen wie es weitergegangen ist.
Sie hat sich mittlerweile zu einer wunderschönen Katzendame entwickelt, die am liebsten zufrieden schnurrt
Im Februar wurden Stahlstifte eigesetzt um das gelenk zu versteifen und heute wurden sie endlich wieder herausgenommen.
Ihre Pfote sieht ziemlich mitgenommen und verkrüppelt aus, aber ich denke wenn ihr schönes, langes Fell wieder gewachsen ist wirds schon passen
Chris, ich wollte dir noch einmal ganz herzlich danken für die großzügige Hilfe mit der Physio und allem! Dank der Übungen waren die Muskeln soweit wieder hergestellt und erhalten, daß wir versteifen konnten anstatt zu amputieren.
Sie läuft und springt und macht alles was sie will. Wenn sie langsam läuft humpelt sie zwar noch, aber das behindert sie kaum.
Das allerbeste ist aber, daß sie im Juli mit mir zusammen nach D fliegt und auch da bleibt. Meine Eltern werden sie als Drittkatze adoptieren!!! Ich hätte mir kein besseres Zuhause für Bella wünschen können! -
Klasse, einfach nur klasse!
Und jetzt winkt ein neues Leben für Bella!
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Das sind mal wirklich schöne Neuigkeiten!
Das freut mich sehr für Bella und Dich.LG, Chris
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