Mein Hund wird alt.... und blind....
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Moin,
eben komm ich mit meinem Malik vom Tierarzt, die jährlichen Impfungen haben angestanden.... zeitgleich gibt`s natürlich immer eine Untersuchung.
Seit einiger Zeit ist mir aufgefallen, das mein Hundchen leicht milchige Augen bekommt, ich hab besonders auf ihn geachtet, aber seinem Verhalten war nichts anzumerken. Er rennt und wetzt, wie eh und je. Nur als wir unser Wohnzimmer umgeräumt haben, da ist er zweimal gegen den Tannenbaum gelaufen, ich hab das nicht so ernst genommen, weil meine zwei eh wie die depperten um die Ecken rasen..... scheint aber, als orientiere er sich mehr riechend.
Und, dann sagte mein TA, das sei halt so, der Hund sei alt.... ein paar Jahre noch, so zwei vielleicht.......
"Alt" hab ich empört gesagt, "im März wird er 11....." und er hat gelacht und gesagt, "ja, das ist dann schon alt....." *grummel*
Ich muss das einfach mal los werden, irgendwie war er gestern doch noch jung und quirlig und irgendwie ist er das immer noch, okay, er schläft in letzter Zeit ein bisschen mehr.... aber alt?
Ansonsten, die Augen. Hat jemand von Euch Erfahrung mit einer OP? Mein TA meint, das sei nicht nötig, aber ich hab darüber nachgedacht, wenn der graue Star dadurch weg ginge..... warum nicht? Es würde seine Lebensqualität enorm verbessern. Und, was kostet so etwas, oder ist das zuviel Quälerei?
Fragende Grüße
Sundri -
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Was für einen Hund hast du denn?
Zu der OP kann ich dir nicht wirklich weiter helfen, hab persönlich keine Erfahrung. Aber vom Hören her, ist eine OP beim grauen Star durchaus möglich und erfolgversprechend. Man muss halt das Narkoserisiko beachten.
Was hat dir denn dein TA geraten?
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Zu der OP kann ich leider auch nichts sagen - aber würde mich auch interessieren, vielleicht meldet sich ja noch jemand.
Zu der Aussage des TA "der Hund ist alt - hat noch so 2 Jahre" ....so lapidar darher geredet...finde ich ziemlich daneben.
Klar ist ein 11 Jahre alter Hund kein Reenager mehr, aber kann mit 11 Jahren auch noch sehr fit und agil sein und muss nicht Senior-Like sein.
Naja, manche TA´s sind in der Beziehung etwas taktlos -
Naja, ich würds eher als Realismus bezeichnen. Es sagt ja keiner das er nicht mehr über die Wiese tollen darf und nun nen Rollator braucht ;-)
Ich wäre aber mit OPs in dem Alter eher vorsichtig wegen dem Nakoserisko. Das kommt dann aber auch immer auf den hund an und das muss der HH selbst entscheiden.
Ich kenne aus dem Näheren Bekanntenkreis 3 Fälle wo der Star operiert wurde.
Ein Hund hat alles super überstanden und sieht wie ne Eule, bei anderen hat sich die Situation verschlechtert (durch Narbenbildung) und der 3. Hund ist nach der OP nicht mehr aufgewacht. -
also unsere Hüpndin ist jetzt 13 Jahre alt und auch fast blind. Nähere Dinge sieht sie noch gut, Leckerchen fängt sie auch noch super. Nur Dinge in der Ferne werden schwer.Waren deswegen auch beim Tierarzt und er hat zu uns gesagt, dass man zwar ne OP machen könnte, man aber auch überlegen sollte das es ein alter hund ist und ab dem 10. Lebensjahr jedes Jahr ein Geschenk ist. Wir haben es bei Blanka so gelassen, denn sie ist so was man beobachtet nicht eingeschränkt. Wenn dein Hund sonst keine großen Probleme hat, würde ich ihm auch nicht dem Narkoserisiko aussetzen. Genieß einfach die Jahre mit dem alten Hund :)
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Hej,
erst mal Danke für Eure Antworten.... es ist komisch, ich hab einfach nie vorher darüber nachgedacht, das mein Hund alt sein könnte. :/
Malik ist ein kleiner Münsterländer und natürlich, die ersten Jahre ist er viel im Jagdbetrieb gelaufen, das lässt wohl zusätzlich altern. Das mit dem Narkoserisiko ist ein Punkt, der mich nicht so beruhigt.
Das letzte Mal, vor gut zwei Jahren, als er Narkosen brauchte, ging es ihm anschliessend grottenschlecht, da hab ich schon gedacht, das war`s, es hat ein gutes Jahr gedauert, bis er wieder der Alte war. *seuftz*
Ich werde mit meinem Liebsten reden und, mein TA ist so`n Dorftierarzt, gut für`s Grobe, weil unschlagbar preiswert, aber für`s Feine geh ich noch einmal woanders hin, dort lasse ich mich dann umfangbreich beraten und auch ein großes Blutbild machen.
Erst mal Danke und liebe Grüße
Sundri -
Hallo,
ich hatte mal für einen Bekannten hier nachgefragt:
https://www.dogforum.de/ftopic118640.htmlWenn Dein Hund blind werden sollte, dann wird er sich auf die neue Situation einstellen, macht er ja jetzt schon
Gruß
Bibi -
Ich habe mal folgendes gelesen, und kann es aus eigener Erfahrung bestätigen:
Es gibt 3 Tage im Leben eines Hundehalters, an die er sich IMMER erinnern wird
1) der Tag an dem sein Hund zu ihm gekommen ist.
2) der Tag, an dem er zum ersten Mal bewusst wahrgenommen hat, dass sein Hund "alt" wird
3) der Tag, an dem sein Hund gegangen ist.Aber jetzt zum eigentlichen Problem. Dein Tierarzt hat insofern Recht, als dass die durchschnittliche Lebenserwartung des Kleinen Münsterländers mit 12 Jahren angegeben wird. Und was sagt diese Statistik aus? Gar nichts :)
Wegen der Augen. Hunde gewöhnen sich bekanntermassen an einen langsamen Verlust der Sehkraft, wesentlich besser als Menschen. Dennoch, es ist sinnvoll, die Diagnostik und ggf. Therapievorschläge einen Facharzt für Augenheilkunde zu überlassen. Bei den Therapievorschlägen würde ich immer nachfragen, wie hoch die prozentuale Erfolgsquote ist und dann entscheiden, nachdem das Narkoserisiko -- ebenfalls diagnostisch -- abgeklärt ist.
Lass erst mal rausfinden, was er genau hat -- wieviel er momentan noch sieht und wie der prognostizierte Verlauf ist.
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Mein Golden begann etwa mit 8 Jahren schlechter zu sehen. Bis zu seinem Tod mit 13 Jahren war er fast erblindet und taub.
Er hat noch das gesehen was sich unmittelbar vor ihm abgespielt hat.
Ich hatte nicht den Eindruck dass sich seine Lebensqualität deshalb verschlechtert hat. Er lebte einfach vermehrt in seiner Nasenwelt, war so manchesmal so richtig weggetreten beim "untersuchen" bestimmter Stellen und durch das vermehrte Schnüffeln auch oder gerade deshalb richtig zufrieden.
Was ihm als junger Hund das Spielen war, wurde nachher mit nachlassender Sehkraft das Schnüffeln.Und weil ich das "Alterserblinden" eben schon mit einem Hund erlebt habe, fürchte ich es auch nicht, wenn es bei meinen anderen Hunden eintreten würde.
Grüßle
Antonius -
Mein Hund war die letzten 3 Jahre ihres LEbens blind und ist blendend damit umgegangen. Es war ein schleichender Prozess, sie konnte sich daran gewöhnen.
Ich würde in dem Alter wohl einer OP nicht mehr zustimmen. Die Belastung gerade für die Nieren durch die Narkose sollte man nicht ausser acht lassen. Es wäre doch fatal, wenn der Hund zwar anschliessend sehen könnte, aber dann an einer Niereninsuffizienz leiden würde.
Durch den grauen Star kann Dein Hund zumindest hell und dunkel unterscheiden - konnte meine Hündin nicht. Sie sah ganix mehr - aber wenn es jemand nicht gewusst hatte, wäre er nie darauf gekommen.
Ich kenne eine blinde UND taube Dogge - als ich sie kennen lernte, wusste ich auch nichts von ihrer Behinderung. Nie hätte ich geglaubt, dass dieser Hund nix sieht und hört. SIe tollte mit anderen Hunden herum, riss mich auch nicht um, als sie mich begrüsste - wie ein ganz normaler Hund eben.
Überleg es Dir einfach nochmal.
Gruss
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