Ärger nach Waldspaziergang... :-(
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Also...ich finde man kann es nur gelassen sehen wenn alles stimmt,sprich man einen völlig komplikationslosen Hund hat,der gerade nicht operiert ist oder nicht besonders ängstlich usw......Mit einem bisschen Feingefühl bemerkt man meiner Meinung nach,ob jemand den Kontakt wünscht oder nicht.Es gibt natürlich auch unter Hundehaltern solche und solche....wie überall im Leben trifft man auf nette oder grenzüberschreitende.....und manchmal kann man echt nur mit dem Kopf schütteln und manchmal ist es so schlimm,dass man sogar pöbeln muss.Im Bezug auf meine Tochter finde ich es so schlimm,weil sie grenzenloses Vertrauen hat,hat noch nie eine schlechte Erfahrung mit Hunden gemacht.Wenn das durch sowas erschüttert,weil ein HH einfach ignorant war und sich nicht gekümmert hat,finde ich das richtig ätzend und das kann ich dann nicht mehr gelassen sehen.
LG
Honigpop -
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Ich gehöre schon lange zu der Fraktion, die sowas ganz schnell selber regelt, wenn der betreffende Hundehalter nicht fix reagiert.
Allerdings hatten wir über all die Monate, in denen mein Welpe/Junghund gelegentlich noch beschützt werden mußte, das Glück 1. keine aggressiven Hunde zu treffen, sondern wirklich nur tölpelige "der will nur spielen/rammeln" -Typen aller Größen, und 2. waren all diese Hunde immer deutlich einsichtiger als ihre Besitzer und ließen sich spätestens beim zweiten Treffen notfalls verbal auf Abstand halten.
Den erwähnte Beagle hätte ich also nicht mehrmals, und schon gar nicht bei mehreren Gelegenheiten hart zwicken lassen, sondern ihn mir sofort beim Nicht-Einschreiten der Halterin mit einen sehr energischen "Schluß jetzt" geschnappt, weggezogen und entweder weggeschickt oder festgehalten, bis er abgeholt wird. Klar kann man bei sowas theoretisch gebissen werden, ist mir aber noch nie auch nur andeutungsweise passiert - und notfalls werde ich immer noch lieber selbst gebissen, als daß z.B. ein fröhlicher halbstarker Dreißigkilo-Flegel meiner fünfmonatigen Vierkilo-Junghündin die Hüften kaputtrammelt.
WAS allerdings gern passiert ist, daß die eben noch absolut passiven Besitzer regelrecht hysterisch und richtig beweglich werden, wenn ihr Liebling gemeinerweise daran gehindert wird, soooo nett zu spielen....
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Wollte nur kurz noch einwerfen, zum Thema, anderen "abwehren":
- bei uns wird es sehr viel eher akzeptiert, wenn ich sage: "Lucy (also mein wenig kontaktfreudiger Hund) will den Kontakt nicht". Die Aussage wird fast nie in Frage gestellt. Ein "ich möchte den Kontakt nicht" oder "sie ist unverträglich" führt tendentiell zu mehr Rückfragen. Wobei Lucy meine Aussage auch ausstrahlt. Ignorieren verbunden mit etwas aufplustern...
- in 90% der Fälle hilft es, sich umzudrehen und zu gehen oder im Wald zu verschwinden oder Richtung Straße abzuschwenken oder so.... Mein Hund kommt runter, der andere Hund ist verunsichert bis desinteressiert (es kommt nichts bei ihm an; ein "provozierender" Blick schafft sehr viel mehr an Reaktion beim anderen Hund, als ein abdrehen!). Das liegt dann natürlich auch am eigenen Hund, der sollte mitgehen
. Wenn das klappt beim eigenen Hund, braucht man auch nicht anleinen. Man signalisiert dem anderen Hund völliges Desinteresse und man deeskaliert auch ganz stark, wenn der andere Hund auf Stunk aus ist. Außerdem reagiert auch der andere Halter, wenn er seinen Hund uns hinterher am Horizont verschwinden sieht
. Die meisten femden Hunde greifen ja nicht mit Verletzungsabsicht an, wenn es Alternativen gibt. Der Rückzug ist eine Alternative und spielverrückten anderen Hunden signalisiert es: hier ist es eh langweilig... Wie gesagt, klappt bei uns besser als alles andere.
- wenn man den Kontakt nicht möchte, ein ganz klares Signal aussenden. Abrufen (deutlich, auch wenn es für den Hund nicht sein müsste), deutlich anleinen, dann gehen. Jedes zögern wird vom entgegen kommenden im Zweifelsfall in dessen Sinn ausgelegt. Man muss signalisieren, sich seiner Handlungen absolut sicher zu sein
- Wenn es zu einem Disput kommt, der andere Hundehalter einen doofen Spruch anbringt: hey, ist dessen Magengeschwür und dessen Herzinfarkt, wenn er sich aufregen will. Nicht mein Problem. Lächeln, auflaufen lassen und gehen. Ist sehr gut für die eigene Stimmung
. Ich muss mich beim besten Willen nicht mit runter ziehen lassen und niemandem etwas erklären, der eh nicht so wirkt als würde er es hören wollen...
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hallo Lucy_Lou,
leider ist Deine leidvolle Erfahrung kein Einzelfall. Auch mir passiert es mit meinem TH-Hund immer wieder, dass andere -meist auch viel größere - Hunde dahergerannt kommen.
1.Vorgestern waren Rocky und ich auf Tour. Plötzlich kamen hinter einer Hecke zwei Terrier hervorgerannt, kein HH sichtbar. Ich habe dann die Beiden mit Fußtritten verjagt. Später sah ich dann die HHin mit Baby auf dem Arm mit den Hunden gehen.
2. Anfang letzter Woche kommt uns eine Joggerin mit freilaufendem Schäferhund entgegen. Ich nahm Rocky sofort an die Leine, denn er ist fremden Hunden gegenüber sehr unsicher. Die Joggerin hat alles gesehen
aber ihren Hund nicht angeleint. Natürlich kam der Hund sofort auf Rocky zugerannt. Wieder kamen meine speziellen Fußtritte zum Einsatz. Daraufhin wollte die Joggerin mich zur Minna machen : wie ich dazu käme ihren Hund zu schlagen :explodieren: etc.. Ich bin normalerweise ein ruhiger Typ, aber in diesem Falle mußte ich an mich halten um der Frau? nicht eine zu knallen.....
Jürgen -
Ist mir unbegreiflich, dass sich manche Hundehalter selbst nicht unter Kontrolle haben, wenn der eigene Hund andere belästigt und abgewehrt werden muss. Ich frage mich immer, warum "den eigenen Fehler einsehen" immer so schwer ist
Ich war mit dem Bokey kürzlich im Wald, etwas entfernt kreuzt ein Pärchen mit großem Schäfimischling. Die gehen weiter, der Hund entscheidet sich dann doch mal den Bokey zu begutachten. So wie der Schäfi aus dem Wald gerannt kam, dachte ich noch, NA, konfliktfrei und entspannt ist anders. Aber Bokey lässt sich auch von 30kg und 30 cm mehr nicht beeindrucken und hat ordentlich Kante gegeben. Da rufen die Halter dann auch schon mal schnell den Namen des Hundes, denn der andere könnte ja beissen
Hätte ich den Schäfimix abwehren müssen (Ambitionen zum Besteigen waren ja da), wäre 100pro ein "Der tut nix" von den Leuten gekommen.
LG
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Verstehe nicht warum es so schwer ist,ein paar kleine regeln im Umgang miteinander und den Hunden einzuhalten.Mir ist auch schon mal was doofes passiert,dass mein Hund sich nicht sofort zurück rufen liess oder ich geträumt habe und die Hunde nicht rechtzeitig angeleint habe usw.Fehler passieren ja...aber ich entschuldige mich dann sofort und sehe zu die Situation zu Gunsten aller so schnell wie möglich zu regeln.Kann doch nicht sein,dass man Hunde mit Fusstritten abwehren muss weil die HH nix raffen.Ich persönlich würde mich das gar nicht trauen.....gerade bei so kleinen Terriern nicht........
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......... also
einen fremden hund mit fußtritten traktieren ?? "abwehren" ?
gehts noch ?
das find ich unmöglich.mir begegnen sehr selten HH, die ihre hunde ohne jede kontrolle frei herumlaufen lassen.
sehr häufig treffe ich aber auf HH, die vollkommen hysterisch und ängstlich ihre hunde krampfhaft festhalten. und damit eine problematische situation erst verursachen. -
das ganze "Gutmenschentum" nützt überhaupt nichts.
Wenn auf meinen Hund (ca 30cm hoch, 7 kg) ein größerer Hund zukommt und vom Besitzer nicht abgerufen wird, gibt es Dresche. Nur so lernen
HH und Hund, daß man Rücksicht nehmen muß. Sicher kann der Hund nichts dafür. Aber da er keine Vernunft kennt, sondern nur seinen Instinkten folgt, kann die Konditionierung nur über den Halter erfolgen. Und wegen eines unvernünftigen Halters lasse ich meinen Hund nicht zusammenbeissen und bezahle schon mal gar nicht die evtl. entstehenden
TA-Kosten, wenn sich der schuldige HH (wie bereits geschehen) einfach entfernt.
Übrigens ( ich höre die Aufschreie schon ) waren es in allen brenzligen Fällen HHinnen. -
also ich finde es einfach rücksichtsvoll, wenn ich meine hunde nicht auf alles gehen lasse.
mein kleiner macht es eh net, denn er findet fast alle hunde doof,
meine große möchte gerne, traut sich aber nicht mehr, seit sie vor paar wochen von einem hund auf die straße gejagd wurde.zwei situationen gestern:
1. es kam wieder die hündin knurrend angerannt, die mora vor paar wochen auf die straße gejagd hat, diesmal mit noch einem anderem hund im gepäck, also 2 hunde auf uns los, und in nicht gerade freundlicher absicht.
das schlimme ist, die beiden HH waren keine 20 meter entfernt, und der HH der hündin weiß, dass seine auf meine losgeht, unternimmt aber nichts.ich habe sie laut versucht wegzuscheuchen, habe diesmal aber mora nicht losgelassen, ich weiss, ist nicht richtig, aber ich hatte sie zwischen meinen beinen und versuchte sie vor der hündin zu schützen.
mora versuchte sich zu winden um vor dem hund wegzukommen, wobei ich mir so wehgetan habe, aber lieber tue ich mir weh, als dass sie wieder auf die straße gejagd wird.der HH kam dann, ich schrie ihn nur noch an, dass wenn er doch weiß, dass seine auf meine so zugeht, dass er sie anleinen soll, denn hören tut sie sowieso nicht.
da kam nur ein lachen und nichts weiter. der andere hund der dabei war, ca 50 cm, um den hat sich mein kleiner pekingese gekümmert2. situation
wir laufen weiter, mora rennt vergnügt rum, gremly an der schlepp, da sah ich von weitem ein päärchen mit einem freilaufendem rotti.
ich nahm gremly kürzer, weil ich weiss, dass er ihn nicht mögen wird.
liefen weiter, dann sah ich, dass sie den rotti anleinten und in platz legten.ich rief mora ran, da der andere hund ja jetzt angeleint war, und ließ sie im fuß laufen bis wir auf 10 meter ran waren.
ich rief dann zu den anderen HH rüber, ob ich meine auch anleinen soll, da ich jetzt bei dem rotti keienrlei signale warnehm, dass er was tun könnte. und die beiden sagten dann auch, dass das nicht nötig ist, sie haben ihren nur angeleint, weil mein gremly an der leine war.
ich guckte ungefähr so:
total überrascht, weil mir das noch nie passiert ist, dass einer seinen hudn anleinte, wenn ich mit gremly kam.
wir unterhielten uns dann auch und sagten dann beide, dass es leider viel zu selten ist, dass rücksicht genommen wird.auch frage ich andere HH, ob das in ordnung ist, wenn mora mit ihren hunden spielt, wenn ja, lasse ich sie, wenn sie nein sagen, rufe ich mora ab und es ist gut.
so gehört sich das meiner meinung.
gruß
sandra -
Auch ich hatte schon unschöne begegnungen mit solchen HH´S, ich mache es inzwischen so das ich drohe meine Hunde freizu lassen und bei bissig sind
. Man glaubt gar nicht wie schnell die Hunde dann angeleint werden.
Meine Hunde beißen definitiv nicht aber Scotty kann schon sehr eindrucksvoll bellen, das reicht.
Weg treten würde ich nur im allergrößten Notfall!
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