hund ja oder nein?
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Nun ich denke eine Stunde spazieren gehen reicht dann, wenn genug noch im Garten passiert, besser wären aber zwei Runden evtl. morgens ne 1/2 Std. dann am Nachmittag nochmal eine 3/4 Std.
Wie gesagt, das kommt auch auf den Hund an. Habt ihr schon eine Rasse ins Auge gefasst, soll es ein Welpe sein oder schon ein erwachsener Hund.
Und wenn du mit ihm im Garten spielst, dann kannst du doch auch spazieren mit ihm gehn, oder?
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Nun ich denke eine Stunde spazieren gehen reicht dann, wenn genug noch im Garten passiert, besser wären aber zwei Runden evtl. morgens ne 1/2 Std. dann am Nachmittag nochmal eine 3/4 Std.
Wie gesagt, das kommt auch auf den Hund an. Habt ihr schon eine Rasse ins Auge gefasst, soll es ein Welpe sein oder schon ein erwachsener Hund.
Und wenn du mit ihm im Garten spielst, dann kannst du doch auch spazieren mit ihm gehn, oder
Oh leider doppelt gesendelt- Sorry
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Nimms mir nicht übel aber ich denke du stellst dir das zu leicht vor. Ein Hund ist kein Tier das mal eben so mitläuft wie zum Beispeil Kaninchen. Die vereinsamen nicht (wenn es zwei sind) wenn du dich mal nicht um sie kümmern kannst, ein Hund schon.
Sieh mal ich bin 21 und konnte mir meinen Wunsch erst mit 20 erfüllen. Ich habe 10 Jahre darauf gewartet. Ich hatte immer Pflegehunde wenn die Besitzer mal im Urlaub waren und bin mit Hunden für Geld rausgegangen.
Auch wenn ich jetzt schon 21 bin habe ich durch meinen Hund viele Probleme. Meine beste Freundin zum Beispiel versteht nicht das mein Hund mir wichtig ist und das er mich braucht. Für sie ist es übertrieben mit einem Hund 3 Stunden im Feld zu sein. Aber sie sagt nichts mehr weil sie weiß das ich mich jederzeit gegen sie und für meinen Hund entscheiden würde. Kannst du das auch? Also deinen Freunden sagen das du nicht kommst weil dein Hund krank ist oder raus muss oder sonst was?
Und dann ist der Auslauf viel zu wenig und auch ein Garten macht das nicht wieder gut. Der Hund kennt nach ein paar Tagen jeden Grashalm im Garten und langweilt sich. Da bist du dann schon gefordert dich mit ihm zu beschäftigen! Und wenn das nicht geht weil du ja nur eine Stunde am Tag Zeit hast wird dein Hund unglücklich sein!
Dann scheint es auch so zu sein das du dir die geistige Auslastung viel zu einfach vorstellst. Einige Tricks beibringen reicht nicht. Ich habe einen Jagdhundmix der besonders auf Fährten abfährt. Das heißt für mich das ich noch zusätzlich zum Spazieren gehen alle zwei bis drei Tage eine halbe bis ganze Stunde Fährtenarbeit mache. Und dann noch ab und zu Sachen wir Tricks und co. Bei einem anderen Hund kann das auch was anderes sein als nur Fährten. Es kommt eben auf die Rasse oder Mix bzw. auf die Veranlagung des Hundes an!
Was ist dir damit sagen will ist das du dir das sehr gut überlegen solltest und am besten sammelst du schon mal praktische Erfahrung! Kannst du nicht mal einen Hund von Bekanten über ein paar Tage nehmen wenn sie weg fahren oder so?
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Ich erzähl dir mal wie mein Tagesablauf zu Schulzeiten mit Hund aussah:
5.30 Uhr aufstehen 1 Stunde Gassi
7.00 Uhr auf gehts zur Schule
zwischen 13.00 und 14.00 Uhr nach Hause
dann erstmal ne kleine Runde mit Hundi
Mittagessen
wieder los zur großen Spassrunde mit HUndi, entweder mit anderen Hunden oder aber in den Stall
Kurz vor 22.00Uhr die letze Runde
ein Hund muss auch erzogen werden, nebenbei hast du Hausaufgaben usw und im Haushalt musst du vielleicht auch noch was machen.
Überleg es dir sehr genau ob du das schaffen kannst.
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Hallo Elisa!
Ich habe 26 Jahre lang auf den ersten eigenen Hund gewartet, weil ich zeitlich keinen Puffer für einen Hund hatte. Dann habe ich eine andere Stelle angenommen, bin mit den Stunden runter und konnte den Hund auch auf die Arbeit mitnehmen.
Neben dem ganzen Beschäftigungsprogramm das ein Hund so braucht (körperliche und geistige Auslastung damit er keinen Unsinn anstellt) darf man auch nicht vergessen, dass der Hund wie jedes Lebewesen auch einmal krank werden kann und unter Umständen intensiv betreut werden muss. Mit meinem Rüden hatte ich bisher immer Glück, mit meiner Hündin allerdings nicht. Die braucht seit einem halben Jahr intensivste Betreuung, weil sie so schwer krank geworden ist. Ohne die intensive Betreuung wäre sie nicht mehr. Und das ist am Tag noch immer mehr als nur eine Stunde (Gassigänge und so nicht einberechnet). Solche Notfälle, Zwischenfälle und Ausnahmesituationen müssen auch unbedingt bedacht und in die Planung einbezogen werden!
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Mensch, wann hattet/habt ihr denn alle Schulschluss? Ich bin früher selten vor um vier nach Hause gekommen.
Ich würde euch auch nicht zu einem Hund raten, eher zu einem anderen Haustier, z.B. Katzen...
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Du musst unter anderem aufs Alter achten. Als ich noch zur Schule ging, hatte ich spätestens um 15 Uhr (an einem Tag) Schluss, an anderen meistens eher. :) Die gute alte Zeit halt.
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Hallo Elisa,
Herzlich Willkommen im Hundeforum.
Ich denke ganz realistisch betrachtet wird die Entscheidung bei Deiner Mutter bleiben müssen.
Auch wenn es Dir schwerfällt, das zu akzeptieren.Ist Deine Mutter morgens zu Hause oder geht sie arbeiten?
Du mußt bedenken, das sich Dein Alltagsleben in Zukunft noch öfter ändern wird.
Die Schulzeiten werden eventuell länger...viele Prüfungen kommen in Zukunft auf Dich zu...und Du wirst erwachsen...das alles sind große Phasen der Veränderung,die auch die Zeitabläufe betreffen und die Du ohne Deine Mutter (auch wenn Du es wolltest) mit Hund nicht allein nicht meistern könntest.
Auch wir Erwachsenen müssen unsere Zeit gut einteilen und sind häufig auf Hilfe bei der Hundebetreuung angewiesen.
Wenn deine Mutter auch einen Hundewunsch hegt, Zeit hat und Ihr es Euch gründlich überlegt, könnte es funktionieren.
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Ich finde auch, dass der Zeitaufwand, den Ihr für den Hund einplanen könnt, viel zu wenig ist. Gerade, wenn man am Anfang glaubt, soundsoviel ist machbar - im Alltag kommt dann immer noch was dazwischen und unterm Strich ist es dann doch weniger.
Aber ein anderer wichtiger Punkt: Du bist 14. Du bist zwar alt genug, um Dich um einen Hund zu kümmern, aber über kurz oder lang wirst Du auch Vollzeit arbeiten oder in eine andere Stadt zum studieren gehen. Und dann sieht's für den Hund ganz schlecht aus, weil Deine Ma ja auch tagsüber arbeitet.
Ich würde auch andere Haustiere empfehlen. Wenn Du kein Katzenmensch bist, sind Ratten zum Beispiel super. Das waren immer meine Haustiere der Wahl, als ich einem Hund noch nicht gerecht werden konnte.
Eine andere Alternative: Biete Dich als Gassigänger an. Es gibt ja genug Leute (hauptsächlich Berufstätige), die es genau am Nachmittag super fänden, wenn jemand mit ihrem Schnuffel rausgehen kann. Damit hast Du Verantwortung, Gesellschaft, Spaß und einen Hund, der sich jeden Tag auf Dich freut. Und vielleicht sogar ein kleines Taschengeld extra. Wie wär's denn damit?
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Hallo Elisa,
willkommen im Forum und ein Lob, dass du dich vorher imformierst!
Ich würde es ganz stark von deinen Eltern abhängig machen, ob ein Hund für euch in Frage kommt.
Wie so ziemlich jedes Kind habe ich mir auch schon seit klein auf einen Hund gewünscht und war natürlich auch immer enttäuscht, dass meine Eltern mir das lange versagt haben - heute weiß ich, dass das genau richtig war, denn sie haben gewartet, bis ihre Lebensumstände so passend waren, dass sie sich im Zweifel auch um meine Maus hätten kümmern können.
Sie hätten mir niemals einen Hund geschenkt - aber sie haben sich (auch für mich) einen Familienhund angeschafft.In deinem Alter ist die Zukunftsplanung noch ziemlich unstet, es mag diese Art Leute geben, bei denen schon mit 14 Jahren bis ins Erwachsenenalter alles nach Plan verläuft, aber ehrlich... ich kenne keinen
Deswegen empfinde ich es für wichtig, dass man als Jugendlicher Rückhalt in der Familie hat.
Die Verantwortung und den Zeitaufwand unterschätzt man leicht, wenn man die süßen Viecherse siehtEine Stunde halte ich auch für zu wenig an Beschäftigung. Wobei das natürlich auch auf den Hund ankommt.
Wenn ihr z.B. einen Welpen wolltet, bräuchte der z.B. relativ wenig Beschäftigung und dürfte nur 5m/Lebensmonat am Stück spazieren gehen, dafür muss man ihn ständig beaufsichtigen, weil er viele Flausen im Kopf hat, er sollte nicht alleine gelassen werden und man muss alle 2h (auch nachts) raus.
Wenn das alles dein Job wäre, wäre der einzig passende Zeitpunkt die Sommerferien, sonst ist das völlig unschaffbar für dich alleine.Einem Junghund kann man zwar schon mehr Eigenständigkeit zuschreiben, was das Alleinsein und die Beschäftigung angeht, dafür ist die Pubertät (die gibt´s auch beim Hund
) anstrengend. Da werde die ersten Triebe aktiv, vielleicht entwickelt er Macken, die man im Keim ersticken sollte. Das kostet auch wieder Zeit und vor Allem Nerven.
Im erwachsenen Alter sind 1h/pro Tag dann definitiv zu wenig. Die Gesamtzeit, die ich mit meinem Hund am Tag unterwegs bin, beträgt zwischen 2 1/2h und 3 1/2h. Und damit bin ich noch lange nicht am Limit.
Und zu der reinen Bewegung muss auch noch Beschäftigung kommen; wenn man die nämlich nicht bietet, sucht sich der Hund oft selber eine und das kann unschön enden, wenn dann aus Langeweile der Garten bewacht und alles verbellt oder Radfahrer und Jogger gejagt werden.Jeder Hund kann auch, sei es wegen seines Charakters oder weil nicht jeder zum perfekten Hundeführer geboren ist, Probleme bekommen. Daran zu arbeiten kostet wiederum viel Zeit und auch Geld, wenn man unterstützung von einer Hundeschule oder einem Trainer benötigt.
Eigentlich mag ich nur sagen: Hinter vielen idyllischen Hund-Mensch-Paaren, die verloren und entspannt über´s Feld streifen, steckt jede Menge Arbeit. Das sollte man nicht unterschätzen.
Ausreden mag ich dir gar nichts.
Meiner Meinung nach solltest du dich mit deinen Eltern zusammensetzen und ganz genau klären, wer bereit wäre, was zu leisten, was passieren würde, wenn du mal nicht kannst, krank wirst oder wenn sich deine Lebenssituation durch eine Ausbildung/ ein Studium so ändert, dass du eigentlich nicht mehr die Zeit hättest, den Hund ausreichend zu umsorgen. Und ob sie dich auch finanziell unterstützen würden, wenn du Hilfe durch Dritte in der Erziehung benötigst (Hier gab es mal ein Thema eines jungen Mädchens, dass ihren Hund nicht halten und deswegen nicht mehr mit ihm rausgehen konnte und wo die Eltern keinen Trainer bezahlen wollten, deswegen finde ich diesen Punkt auch wichtig). Oder eben auch, was passiert, wenn der Hund schwer erkrankt.Wenn das zufriedenstellend verläuft solltest du für dich selber überlegen, ob du wirklich bereit bist, den Großteil deiner Freizeit (und die wird nicht mehr, umso älter du wirst
) damit zu verbringen, deinen Hund zu beschäftigen, obwohl du vielleicht lieber mit deinem Freund ein gemütliches DVD-Wochenende vergammeln oder weggehen würdest. Und ob du meinst, dass du da 15 Jahre lang Lust drauf haben wirst.
Sei ehrlich zu dir selbst und bedenke, dass Tierliebe auch bedeuten kann, zu warten, bis man sie in vollem Maße ausleben kann
Und was ich auch raten würde: Biete dich doch z.B. für die Osterferien als Urlaubsbetreuung an oder suche dir einen Gassihund und prüfe, ob der Schuh des Hundehalters dir überhaupt passt.
Wenn du dich noch weiter informieren willst, wirst du hier sicher jede Menge Anregungen bekommen.
Liebe Grüße
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