ich weiß nicht mehr weiter, völlig deprimiert :(

  • Hallo ihr,


    nach einer langen Phase voller Hoffnung bin ich heute wieder sehr deprimiert: Luna humpelt wieder vorne.


    Zur kurzen Erklärung: Es began mit den Problemen im Februar, Luna humpelte einen Tag nach der Impfung und ich bin gleich zur Tierklinik. Dort wurde in beiden Ellenbogen eine Entzündung festgestellt. Zunächst Verdacht auf Ellenbogendysplasie. Dieses bestätigte sich jedoch nicht. Luna hat eine Autoimmunkrankheit die die Gelenke befällt, so dass diese sich entzünden. Nur sind ihre Knorpel an den Ellenbogen so angegriffen, dass sie auf jeden Fall Arthrose bekommen wird. Und sie ist erst 1 1/2 Jahre alt... Nun war der Plan: schonen, schonen, schonen und sie bekam Cortison. Ich schone sie nun seit Mitte Februar, die letzten Wochen durften wir nur kurz zum Lösen raus. Seit letzter Woche durften wir laut TÄ dieses langsam ausbauen, und ich habe unsere Runde langsam wieder ausgebaut, toben, spielen etc. gibt es natürlich weiterhin noch nicht. Allerdings waren wir gestern mit ihr am Kanal und sie war schwimmen (ihre Leidenschaft), und ich habe gedacht dass es gut für den Muskelaufbau ist. Nun war es vielleicht doch zu viel, obwohl wir uns nur mit einer Decke an den Kanal gelegt haben, sie schwimmen und buddeln war, und wir nicht noch zusätzlich spazieren waren... Und am Donnerstag und Freitag war ich auch das erste Mal nach langer Zeit wieder in der Hundeschule, allerdings haben wir nur die Unterordnungsübungen mitgemacht, Freilauf, toben etc. gab es nicht. Nun ja, sie humpelt wieder :( :


    Ich bin langsam echt fertig mit den Nerven. Ich wünsche mir sooo sehr dass wir wieder gemeinsam spazieren gehen können. Ich lasse sie so ungern alleine und nehme sie unter normalen Umständen überall hin mit, und jetzt muss ich immer überlegen was ich ihr zumuten kann und das schränkt auch mich stark ein (denn ich bleib dann oft lieber bei ihr Zuhause).


    Was meint ihr, sollte ich morgen noch mal zur Tierklinik? Ich habe große Angst dass die Entzündungen weiterhin da sind und den Knorpel noch weiter schaden. Und wenn ich dann noch mit ihr unsere Runden ausbaue, ist das vielleicht nicht das Beste?


    Das Cortison hat sie nicht gut vertragen, sie wurde sehr apathisch und hatte große Nebenwirkungen. Laut TÄ haben wir das vor einer Woche abgesetzt und nehmen nun wieder Metacam.


    Mein Plan war eigentlich folgender: Erst schonen, nun langsam Runden ausbauen, wenn Medis komplett abgesetzt sind (in 14 Tagen haben wir noch einen Termin in der Tierklinik), dann möchte ich Lunas Immunsystem homöopathisch stabilsieren und evtl. eine Blutegeltherapie beginnen. Die THP sagt allerdings wir können damit erst anfangen wenn alle Medis abgesetzt sind.


    Jetzt denke ich auch über eine Tierphysiotherapie nach. Allerdings hat Luna ja keine ED oder so, sondern ihre Gelenke sind entzündet und daher sind ihre Knorpel angegriffen. Wäre das trotzdem richtig? Noch hat sie ja keine Arthrose, vielleicht sollte man das lieber später machen? Was meint ihr? (Ist ja auch ziemlich kostspielig, und ich habe schon so viel Geld für TA usw ausgegeben. Aber wenn ihr meint dass das helfen würde, wäre das auf jeden Fall eine Option.)


    Ich bin richtig deprimiert. Besonders wenn ich so fitte, gesunde Hunde sehe, dann bin ich schon recht traurig. Wünsche mir doch auch dass meine junge Maus mal endlich wieder unbeschwert laufen kann... :( :

  • achherrje, so eine junge Maus, das ist hart.
    Also ich kann nur von der Humanseite ausgehen... man müsste zunächst die Entzündung in den Griff bekommen, was, wenn herkömmliches nicht vertragen wird (Cortison) durchaus einmal homöopathisch angepackt werden kann.
    Nicht nur zur Stabilisierung des Immunsystems, sondern auch zur Bekämpfung der Entzündung.
    Das Problem ist, das KANN nur ein guter Homöopath, den zu finden ist wahrscheinlich zunächst mal das grössere Problem.


    Parallel könnte man zum Knorpelaufbau bzw. dessen Stärkung Chondroitinpräparate geben, auch Spirulina wäre anzudenken... UND Bewegung. Ohne Bewegung nützen die besten Medis gg Arthrose nix.


    Prima wäre schwimmen in warmem Wasser....


    Wir drücken euch Daumen und Pfoten.... wenn ich mir vorstelle, deine Maus ist ja noch 2 Monate JÜNGER als meine Luna... *Kopfhoch!!!!*

  • Hey, hab das ja so am Rande mitbekommen. Echt zum verzweifeln.


    Wie sicher ist Diagnose? Mein Aufpasshund hatte auch wiederkehrende Gelenkprobleme und am Anfang hieß die Diagnose Knochenhautentzündung. Mittlerweile hat man bei ihm Anaplasmose festgestellt.


    Hast du Kontakt zu Lunas Geschwistern? Sind die alle fit?


    Unsere Hundetrainerin hat übrigens bei ihren eigenen Hunden sehr gute Erfahrungen mit der Blutegeltherapie gemacht.

  • Warst Du immer in einer Klinik oder hast Du Dir mal eine andere Meinung eingeholt?
    Also die Blutwerte, Röntgenbilder und was Du sonst noch alles hast und ab zu einer anderen Klinik?? :???:

  • Ich kann dir da erst mal keinen Rat geben, aber mich stimmt es schon etwas nachdenklich, das so kurz nach der Impfung eine Reaktion im Körper auftritt.


    Hast du dich mal über Impfschäden schlau gemacht?
    Autoimmunkrankheit gehören dazu.


    Wünsche deiner Fellnase alles Gute!


    LG Sabine

  • Bislang war ich nur in einer Tierklinik und fühlte mich dort ganz gut aufgehoben. Die TÄ ist sehr spezialisiert auf die Bereiche Chirurgie und Orthopädie. Bislang wurde Luna mehrfach geröngt, arthroskopiert (dabei wurde die Flüssigkeit und der Knorpel punktiert und das wurde eingeschickt) und Blut wurde auch untersucht (auf Rheuma, Anaplasmose, Borreliose etc.). Der Rhemawert war grenzwertig, der Rest war unauffällig. Bei der Punktierung kam heraus, dass Luna wohl eine Autoimmunkrankheit hat. Was ja auch ganz logisch scheint, denn das Humpeln fing direkt nach der Impfung an. Und im Oktober, direkt nach ihrer Kastration, hatte sie auch schon mal Probleme mit den Knochen, damals wurde das auf ihre Knochenhautentzündung geschoben, denn sie hatte diese damals schon mal mit 6 Monaten. Das war alles bei einer anderen TÄ und dieses Mal hatte ich eigentlich auch angenommen dass es ein "Knochenhautentzündungsschub" ist, doch die TÄ hatte erst mal den Verdacht auf Ellenbogendysplasie, da beide Ellenbogen betroffen sind und das ist ja eigentlich erst mal untypisch für andere Entzündungsarten. Die Arthroskopie hat dann ergeben dass die Gelenke an sich in Ordnung sind, es keine Absplitterungen oder so gibt. Allerdings sind sie sehr entzündet gewesen, so dass die Knorpel schon sehr weich sind und es als Folge auf jeden Fall eine Arthrose gibt.


    Die TÄ meinte, dass wir das mit Medikamenten gut in den Griff kriegen können. Sie sagt dass wir anschließend einfach einen "mittleren Weg" im Hinblick auf Belastungen gehen müssen und Luna im akuten Fall Medikamente bekommt. Und klar, einige Dinge, wie Sprünge, schnelle Stops und so sind natürlich tabu. An sich könnte man damit ja leben, wenn es denn Luna endich wieder gut gehen würde. Ich würde dann homöopathisch ihr Immunsystem stärken (bin schon wegen vorheriger Geschichten bei einer sehr guten Tierheilpraktikerin), sie viel schwimmen lassen (Muskelaufbau etc.) und sie evtl. nicht mehr impfen lassen bzw. dieses homöopathisch vorbereiten (das kann man wohl laut THP). Und im akuten Fall weiß man dann ja was es ist und kann direkt reagieren.


    Ich glaube ich fahre morgen noch mal in die Tierklinik und stelle Luna noch mal vor. Dann kann ich auch ggf. die Ergebnisse mitnehmen. Allerdings haben die alles auf dem PC, auch die Röntgenbilder. Würden die die dann ausdrucken? Meine THP möchte ohnehin alle Ergebnisse (Blutergebnisse) schriftlich haben. Kann das ein Problem sein?

  • Aus leidvoller Erfahrung kann ich nur raten, hol Dir dringend eine zweite oder auch dritte Meinung.
    Gerade wenn ein Hund so viele Probleme aufweist, dann würde ich auf jeden Fall weitere Ärzte fragen.


    Die Unterlagen auf CD ist sogar noch besser, weil man die einfach nur mitnehmen braucht, manchmal kostet die CD ein paar Euro, aber wohl nicht immer :???:

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