ich weiß nicht mehr weiter, völlig deprimiert :(

  • Danke für eure Tipps. Die Idee mit der CD ist ja super, da wäre ich nie drauf gekommen. Werde direkt mal nachfragen. Das mit dem Impfschaden habe ich auch schon vermutet, besonders wurde Luna gegen mehrere Sachen gleichzeitig geimpft (hat 2 Spritzen bekommen, eine gegen Tollwut, und dann noch Staupe, Zwingerhusten etc.). Hätte ich das mal nie gemacht und mich besser informiert, naja, später ist man immer schlauer. Falls es wirklich ein Impfschaden ist, kann man das feststellen und muss man danach (also für die Therapie etc.) noch was beachten? Und dann würde ich sie besser nicht mehr impfen oder? Allerdings fahren wir mit ihr mit dem Wohnmobil ins Ausland, da brauchen wir mindestens die Tollwutimpfung...

  • Ehrlich, nein gerade weil sie wohl diese Erkrankung hat sollte nicht mehr geimpft werden.
    Alle 3 Jahre die TW müssen wir auch impfen wegen Urlaub in Dänemark, ob das dann noch mal Auswirkungen hat kann ich dir leider nicht sagen.


    Außer die benötigte Impfung, wegen Urlaub, kommt in meine Hunde nichts mehr.


    Sprich die TÄ doch mal auf einen Impfschaden an. ;)


    Hoffe das deiner Fellnase geholfen werden kann! :gut:


    LG Sabine

  • Hallo,


    soviel ich weiß, kann man sehr wohl gleichzeitig mit der Schulmedizin auch homöpathisch behandeln. Gerade eine Impfausleitung wäre wohl sinnvoll... und die blutegel würde ich in Deinem Fall auch eher früher setzen als später.... :mute:


    Liebe Grüße
    Claudia

  • Hallo,
    Autoimmunerkrankungen können, sobald man sie einigermaßen im Griff hat, immer wieder mal aufflackern, in s. g. "Schüben" - das Immunsystem richtet sich ja gegen körpereigene Zellen bei solchen Erkrankungen und verschiedene Einflüsse - Streß, Impfung, andere Erkrankungen, Überlastung(physisch und psychisch) - können Auslöser eines neuen Schubes sein.


    Nun ist bei Luna grade erst das Cortison abgesetzt worden, eher als ursprünglich geplant, deshalb kann man davon ausgehen, dass die bisherige Aktivität von Lunas AI-Erkrankung noch gar nicht zur Ruhe gekommen war und nun wieder aufgeflackert ist.


    Buddeln ist für kranke Ellbogen absolutes Gift - das Schwimmen an sich dagegen gut, Ihr müßt Euch nur langsam herantasten. Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis sind manchmal ein wenig "launisch", was die Wassertemperaturen oder Behandlungen mit kühlenden, wärmenden Umschlägen angeht, auch da muss man sich ein wenig herantasten, manche Rheumahunde kommen mit Kälte/kaltem Wasser besser zurecht, andere brauchen "laue" Wassertemperaturen oder reagieren auf feuchtwarme Umschläge sehr gut.


    Die allopathische Behandlung von AI-Erkrankungen versucht, durch immunsuppressive (immunsystem-unterdrückende ) Medikamente (Cortison, Azathioprin) die überschießende Immunantwort zu unterdrücken und somit die Erkrankung und ihre Folgeschäden auszubremsen.


    Die Homöopathie dagegen, versucht, die Immunantwort zu regulieren, indem sie viel tiefergehender an der Ursache für das ganze Geschehen ansetzt - ganz, ganz wichtig ist, dass Du beim homöopathischen Ansatz auf einen erfahrenen Therapeuten zurückgreifst, da vieles, was im Netz zur homöopathischen Immunkur zu finden ist, sich darauf bezieht, das Immunsystem zu stärken - das wäre bei Luna nun völlig kontraindiziert, denn Lunas IS funktioniert ja schon viel zu übertrieben.


    Versuch jetzt, nicht zu verzweifeln. Ich persönlich würde jetzt zunächst einmal Ruhe in das Geschehen bringen wollen - und obwohl ich überzeugter Anhänger der klassischen Homöopathie bin, würde ich zunächst den allopathischen Weg gehen, um das noch akute Geschehen erst einmal in den Griff zu bekommen. Es gibt ausser Cortison noch andere immunsuppressive Medikamente, die auch keine Smarties sind, deren Anwendung aber über einen zeitlich begrenzten Zeitraum die AI-Erkrankung zunächst einmal in eine Ruhe-Phase bringen kann. Momentan scheint das entzündungshemmende Präparat ja offensichtlich nicht ausreichend zu sein. Wenn "Ruhe" im Geschehen ist, DANN kann man in aller Seelenruhe den homöopathischen Ansatz starten.


    Was ich zu bedenken geben möchte ist: auch Euer geplanter Urlaub kann je nach Empfindlichkeit eines Hundes Streß bedeuten, mit der Folge, einen aktiven Schub auszulösen. Nun ist Luna ja frisch TW-geimpft, wenn ich das richtig gelesen habe - aber in Zukunft würde ich solche Dinge sehr genau überdenken, weil jede Impfung einen neuen Schub auslösen kann, genau wie ungewohnte Umgebungen, Abläufe, etc. Inwieweit ein Urlaub für Luna eine Belastung sein könnte, kannst nur Du selbst am besten einschätzen.


    Ist denn die Autoimmunerkrankung mittlerweile etwas genauer eingegrenzt?


    Grundsätzlich profitieren alle AI-Patienten von einem möglichst streßarmen Umfeld, ausreichender körperlicher Ruhe, gleichzeitig einem angemessenen Bewegungs-Level und einer optimalen Ernährung.


    LG, Chris

  • Ich empfehle dir auch eine gute Homöopathin (Klassische Homöopathie, ganz wichtig) die eine Ausleitung macht.
    Wird sicher schwer zu finden sein, da ja jeder Honk heutzutage diese Ausbildung macht, aber vielleicht kannst du mal bei Bekannten nachfragen die Erfahrung damit haben.


    Das Impfen würde ich bei diesem Hund komplett sein lassen.
    Alles Gute für euch.

  • Hallo ihr,


    die Woche ist vergangen und Luna hat immer mal wieder kurz gehumpelt. Ich war deswegen auch noch mal beim Tierarzt in der Tierklinik, wo ich -glaube ich- auch schon ein wenig belächelt werde, so kommt es mir zumindestens vor. Die TÄ hat Lunas Gelenke überprüft, im rechten Ellenbogen ist weiterhin noch Flüssigkeit, aber es ist schon viel besser und Luna schreit auch nicht mehr vor Schmerzen auf wenn die TÄ ihre Beine "knickt". Die TÄ sagt ich brauche noch Geduld. Sie meint ich wäre ein sehr vorsichtiger Typ, deswegen sieht sie nicht die Gefahr dass ich Luna zu viel zumute. Ich soll auch gucken dass Luna noch "Hund sein darf" und das richtige Maß an Bewegung finden (was ich sehr schwer einzuschätzen finde). Sie meint auch dass ich Luna noch weiter Metacam geben soll, sie empfiehlt das sogar ein halbes (!!!) Jahr. Wenn Luna humpelt, dann soll ich zunächst erst mal "darüber weg" gucken und so tun als ob nichts wäre (in einem bestimmten Maß). Und langsam soll ich weiterhin die Belastung steigern und versuchen einen "mittleren Weg" zwischen Unterfordertung und Überforderung zu finden.


    Ich bin mir nicht so sicher ob ich Luna wirklich ein halbes Jahr weiter Metacam geben möchte und sollte. Daher habe ich am Freitag mit der Tierheilpraktikerin telefoniert (klassische Homöopathie, etc.). Sie sagt dass wir nun, wo das Cortison abgesetzt ist, mit der Ausleitung beginnen können. Außerdem möchten wir eine Darmsanierung und eine Blutegeltherapie machen. Für die Blutegeltherapie muss Luna aber mindestens drei Tage davor vom Metacam abgesetzt sein, da das Blut sonst zu dünn ist. Mein Plan ist nun folgender: Ich warte noch bis Ostern und solange bekommt Luna weiterhin Metacam. Dann am Dienstag nach Ostermontag beginnen wir mit der Darmsanierung und der Ausleitung. Und in der Woche dann zusätzlich mit der Blutegeltherapie. Leider geht das mit der Darmsanierung nicht eher da ich nächste Woche beruflich unterwegs bin und ich meine Eltern mit dem Essen total überfordern würde (sie passen auf Luna auf). Also müssen wir noch warten, denn eine Darmsanierung dauert 10 Tage...
    Aber danach gehts dann los und ich versuche dann auch das Metacam abzusetzen. Spricht was dagegen? Falls sie Schmerzen hat, kann ich es ihr doch immer noch geben...


    Dann überlege ich auch schon lange mir eine zweite Meinung einzuholen. Aber was spricht dafür? Lunas Diagnose ist nun mal eine Autoimmunkrankheit mit Entzündungen in den Ellenbogen. Da würde ein anderer TA wahrscheinlich auch keine besseren Tipps haben oder? Leider geht es in letzter Zeit bei mir auch ziemlich ans Geld (versteht es nicht falsch, wenn es hilft bezahle ich es gerne), aber ich weiß nicht ob eine zweite Meinung wirklich notwendig ist. Lieber versuche ich es jetzt mit Homöopathie und evtl auch Physiotherapie, oder?


    Ich habe die TÄ auch auf eine evtl. Physiotherapie angesprochen. Sie meint dass braucht Luna noch nicht, denn ihre Gelenke sind bewegungsfähig und Arthrosen etc. sind ja auch (noch) nicht vorhanden. Ich soll Luna lieber ganz oft schwimmen lassen.


    Ach, wenn ich doch mal wüsste was die richtige Entscheidung / der richtige Weg ist.
    Auf der einen Seite möchte ich auf keinen Fall was falsch machen, auf der anderen Seite weiß ich nicht ob ich wirklich nicht erst mal abwarten und es mit Homöopathie probieren soll...

  • Hallo Anne,


    ich würde mir eine 2. tierärzliche Meinung - auch was die Diagnose angeht - einholen. Eine naturheilkundliche Behandlung ist sicher gut, aber vorher sollte die Diagnose klipp und klar stehen. Blutegeltherapie und Darmsanierung sind auf alle Fälle prima.


    LG
    Alex

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