Charly - "Nur" Patenhund oder doch zum eigenen machen?

  • Der Vermieter hat NEIN gesagt.


    Begründung: Ein Hund ist lauter als Katzen, außerdem bleibt er nicht in der Wohnung (wie die Miezen), sondern muss regelmäßig das Treppenhaus durchqueren. Deshalb würden die anderen Mieter dadurch beeinträchtigt werden.
    HÄH? Wieso ist der Maßstab die Lautstärke von Katzen? Ein Kind ist auch lauter als Katzen und müsste regelmäßig das Treppenhaus durchqueren, würde dabei vielleicht schreien. Würden sie uns ein Kind auch verbieten??? Wir müssten mal spontan Drillinge bekommen, dann wüsste er, was laut ist. So ein bullshit. Habe ihm auch vorgeschlagen, den Hund mal kennen zu lernen. Hat er kein Interesse. Außerdem meinte er, wir hätten nicht genug Zeit für den Hund. Ähm ja. Das kann wohl nur einer beurteilen, nämlich wir selber.
    Mein Freund meint, der Vermieter kann vermutlich Hunde einfach nicht ausstehen. Außerdem meinte Herr Vermieter noch, wenn man mit Hunden erstmal anfängt, dann kommen immer mehr dazu. Häh? Ich persönlich glaube, dass die anderen im Haus vielleicht auch schon mal gefragt haben und er es nicht erlaubt hat und deswegen kann er es uns auch nicht erlauben. Das ist vermutlich sein Alptraum, ein Haus voller böser, lauter Hunde... Oh man. Wir wohnen hier sowas von ländlich, aber Hauptsache da liegt kein Haar im Treppenhaus. Bin so fertig. Soll er doch einfach sagen, dass er Hunde nicht leiden kann anstatt mir zu erzählen, ich hätte nicht genug Zeit für den Hund.


    Hab schon Rotz und Wasser geheult. Hat zufällig jemand ne Wohnung in Nürnberg / Fürth / Erlangen zu vermieten?
    Das Tierheim "reserviert" uns Charly nur noch bis Dienstag. Zum Kotzen alles.

  • Ohhh nein, wie schade! Dabei hab ich schon so fest damit gerechnet, dass es gut ausgeht. :verzweifelt:
    Gibts denn schon weitere Interessenten für Charly?

  • Das tut mir sehr leid für euch und Charly! :( : Ich drücke euch die Daumen, das ihr schnell eine passende Wohnung findet und Charly dann endlich bei euch einziehen darf! :smile:

  • Zuck, zuck umziehen....
    Das ist wirklich unglaublich schade für euch! Es tut mir so leid!
    Eine Wohnung habe ich gerade nicht in Nürnberg u.U. :-/
    Kopf hoch, wo ein Wille ist ist auch ein Weg.

  • Es macht halt nicht wirklich Sinn alles, das regt mich so auf. Einerseits sagt er, sie wollen keine Hunde im Haus. Andererseits sagt die Tochter des Vermieters, die im Erdgeschoss wohnt, in seinem Beisein, sie hätte ja auch so gerne einen Hund, aber das wäre ja nicht machbar, weil sie viel arbeitet. Und deshalb würde das bei uns auch nicht gehen. Das ist so verwirrend. Kann mich schlecht mit Sachen zufrieden geben oder abfinden, wenn ich sie nicht verstehe und mich irgendwie veräppelt fühle. Die Tochter sagt, sie hätte auch gerne einen, es geht bei ihr aber nicht wegen der Arbeit, und wenn wir abstimmen würden, würde sie DESHALB auch dagegen stimmen. ???
    Die, die in der Mitte wohnen, und Hunde total mögen, wurden gar nicht gefragt, ob sie sich "belästigt" fühlen würden.
    Ich weiß, dass die ganze Vermieter-Familie totale Katzenliebhaber sind und hatte daraus irgendwie abgeleitet, dass die generell Tiere mögen. Aber der "Chef" scheint mit Hunden nix anfangen zu können und deswegen wird irgendwas als Grund vorgeschoben und die Tochter ist quasi auch dagegen, weil sie auch keinen haben kann / darf. So ein Quark.
    Leider kann ich die auch nicht weiter nerven, weil der Vermieter nen Herzinfarkt hatte und grad erst aus der Reha wieder da ist (deshalb waren sie nicht erreichbar). Also darf man den nicht groß stressen.
    Weiß auch nicht, warum manche Leute Hunde als so problematisch ansehen. Leider glaube ich dem Vermieter total, was er mir erzählt hat, nämlich dass er von Bekannten viele Geschichten kennt, wo ein Hund in der Wohnung nur Randale gemacht hat. Das gibt es sicher nicht selten. Dass es aber auch auf die Erziehung ankommt und viele Leute sich da keinen Kopf machen, das sieht er nicht.
    Zum K...!!!

  • Vielleicht kannst du die Tochter mit ins Boot ziehen. Ihr das erklären, genauer nachfragen warum, wieso und weshalb. Wenn du ihr "anbietest" das sie auch mal mit Gassi darf oder anderweitig Kontakt zum Hund haben darf, vielleicht versteht sie es. Nimm sie doch mal mit zum Charly.
    Ich bin auf diesem Gebiet "Mieten und Vermieten und Diskusiionen, Verträge und so weiter" wohl eher unerfahren, hatte damit ja nicht wirklich etwas zu tun, aber wenn man mit Menschen redet... Ich habe für mich gemerkt, dass ich wesentlich leichter mit Dingen umgehen kann wenn ich sie verstehe, vielleicht liefert die Tochter die Erklärung?
    VIEL GLÜCK

  • Lol, die Tochter war noch mehr anti als ihr Vater. War voll "zickig". Sie meinte, das geht nunmal nicht, wenn man arbeitet. Im Gegensatz zu ihrem Vater, der ganz nett war und mit dem die Unterhaltung eigentlich angenehm war, war sie total genervt und aggro. Versteh ich nicht. Ich kann eigentlich gut mit Leuten reden, bin immer freundlich, höre auch aufmerksam zu. Aber diese Situation war mir völlig undurchschaubar. Tja.

  • Wegen Schäden in der Wohnung: Könntest du nicht damit argumentieren, dass ihr als Hundehalter eine Haftpflicht habt, die Mietschäden einschließt? Da hat er mehr Garantie, dass er sein Geld bekommt als bei ner Familie mit Kindern. Oder ne extra Kaution sozusagen für den Hund hinterlegen?
    Und aus Erfahrung weiß ich, dass Katzen viel mehr kaputt machen können als Hunde, weil die kann man nämlich meist nur so erziehen, dass sie in Anwesenheit nichts machen, aber ich glaube kaum eine Katze kümmert sich noch um Verbote, wenn sie alleine sind.
    Ich habe einen großen Hund und zwei Katzen. Der Hund bleibt alleine und zerstört gar nichts. Die Katzen klauen wie die Raben, zerfressen Pflanzen, zerreißen Papier etc.
    Außerdem kenne ich kaum einen Hund, der den gesamten Türrahmen zerkratzt hat, weil er da regelmäßig dranhängt mit den Krallen.

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