Was haltet ihr von Maike Maja Nowak?

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    Aber dann sehe ich da keinen Vorteil, wenn der Hund 5m um mich sein muss, nur damit ich kein Kommando brauche.
    Wie machst du, dass dein Hund zu dir kommt z.B. während nem Spiel mit nem anderen Hund, dem anderen Hund wird es z.B. zu viel?


    auch wenn ich nicht gemeint war ...


    das Spiel abbrechen mit Abbruchkommando und sobald mein Hund mich anschaut, ihn ranholen

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    auch wenn ich nicht gemeint war ...


    das Spiel abbrechen mit Abbruchkommando und sobald mein Hund mich anschaut, ihn ranholen


    Also wird alles mit der Androhung einer Strafe abgebrochen? Da würde ich dem Hund lieber die Chance geben, ein mit Belohnungen aufgebautes Rückrufsignal zu befolgen.

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    Also wird alles mit der Androhung einer Strafe abgebrochen? Da würde ich dem Hund lieber die Chance geben, ein mit Belohnungen aufgebautes Rückrufsignal zu befolgen.


    und wie baust du es auf, wenn der Hund nicht auf den normalen Rückruf reagiert, weil er auf einem Erregungslevel ist, wo er es nicht mehr realisiert?

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    und wie baust du es auf, wenn der Hund nicht auf den normalen Rückruf reagiert, weil er auf einem Erregungslevel ist, wo er es nicht mehr realisiert?


    Dann würde ich die Belohnungen nochmal überprüfen und anpassen und gegebenenfalls ein Entspannungssignal dazwischen schalten.

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    Dann würde ich die Belohnungen nochmal überprüfen und anpassen und gegebenenfalls ein Entspannungssignal dazwischen schalten.


    es ging doch jetzt gerade um die Situation, den Hund abzurufen, weil es dem anderen Hund zu viel wird (bedeutet für mich, dass mein Hund sich da rein steigert)


    erst wenn ich ihn aus der Situation hole, kann ich dafür sorgen, dass er sich entspannt, oder? :???:


    ich komm gerade nicht ganz mit

  • dragonwog: da bin ich ganz bei dir. Ich habe lieber einen Hund, dem ich sagen kann was ich von ihm möchte, und der das dann in freudiger Erwartung einer positiven Konsequenz macht, als einen, der ständig darauf warten muss, dass er was falsch macht, auf ein Zeichen wartet, was ihm eine negative Konsequenz verspricht.
    Ich finde das deutlich fairer.


    und trotzdem habe ich auch ein Abbruchsignal, wenn der Hund das erwünschte nicht ausführt, und eine negative Konsequenz dafür. Nur kommt erst das positiv aufgebaute Signal, und nur wenn der Hund das nicht ausführt kommt eine andere Absicherung. Mein Hund muss also nicht ständig darauf warten, dass ein Abbruch kommt, sondern weiß, dass eine negative Konsequenz nur dann zu erwarten ist, wenn das Signal vorher ignoriert wurde.


    Damit läuft mein Hund in anderer Erwartungshaltung mit mir. Solange ich nämlich nichts sage ist alles super, wenn ich was sage, kann man sich ne Belohnung verdienen, und nur wenn ich schon was gesagt habe und keine Reaktion kam ist was negatives zu erwarten.

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    Dann würde ich die Belohnungen nochmal überprüfen und anpassen und gegebenenfalls ein Entspannungssignal dazwischen schalten.


    Ich greif zum altbewährten Welpenrückruf "komm-komm, in die Hände klatschen, andere Richtung gehen" und meine Hunde kommen :D


    Belohnung ist dann bei mir zu sein und sich einen Streichler abzuholen.


    Gaby und ihre schweren Jungs

  • Wenn du deinen Hund aus einer Hund- Hund Begegnung abrufen willst, weil sein Erregungsniveau zu hoch ist und der andere Hund beispielsweise gemobbt wird, und dieser auf das Rückrufsignal nicht reagiert (weil eben das Erregungsniveau zu hoch ist), dann gibst du das Entspannungssignal und wenn der Rückruf gut aufgebaut wurde, wird der Hund mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zurückkommen.

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    Ich finde, im normalen Umgang brauchst du nicht viel mehr gesprochenes.
    Gut, ich finde "Warte" und "Hier" noch hilfreich, aber nicht notwendig.


    Wenn du dann Richtung Dressur (UO, BH etc.) oder Sport gehst, brauchst du natürlich weitere Kommandos, aber das ist ja fern vom Alltag, darauf wollte ich hinaus.


    Wer's mag. Ich für meinen Teil mag auch im Alltag die Konversation mit meinen Hunden nicht auf ein "tu das nicht" beschränken - und nix anderes ist ja ein Abbruchtkommando, oder ein Zischlaut. Führt dazu, dass einem nur noch das Negative auffällt, und erinnert mich fatal an die Mütter, die an den Kindern nur herumkritteln.


    Hier und Halt lassen sich übrigens nicht beide durch ein Abbruchsignal ersetzen; es gehört ja bei beidem mehr dazu als nur das Verhalten abzubrechen. Und das "mehr" ist gegenseitig inkompatibel, lässt sich also nicht durch ein einziges Signal kontrollieren.

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    Wenn du deinen Hund aus einer Hund- Hund Begegnung abrufen willst, weil sein Erregungsniveau zu hoch ist und der andere Hund beispielsweise gemobbt wird, und dieser auf das Rückrufsignal nicht reagiert (weil eben das Erregungsniveau zu hoch ist), dann gibst du das Entspannungssignal und wenn der Rückruf gut aufgebaut wurde, wird der Hund mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit zurückkommen.


    und auf ein gut konditioniertes Entspannungssignal lässt der Hund dann vom anderen ab und wird ruhiger und somit abrufbar? :???:

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