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Mein Hund ist auch ein Hund. Und ebenso weiß ich, dass ich ein Mensch bin.
Mein Hund ist aus einem völlig egoistischen Grund bei mir: weil ich ihn wollte. Und wenn ich die Verantwortung über ein Lebewesen trage, dann sorge ich dafür so gut ich kann.
Ich zeige meinem Hund, was er machen soll. Er muss dafür nicht wissen, was ich nicht wünsche; das steht gar nicht zur Debatte.Hunde sind Säugetiere. Stichwort Konditionierung.
Warum sich nicht so verhalten, was Hund mehr Spaß bringen dürfte? Statt Angst?
Wollt ihr aussagen, der Hund würde lieber angezischt werden, als ein Lob zu erhalten? Sie möchten lieber angerempelt werden, statt gestreichelt?
Hunde sind Opportunisten.Jeder so wie er kann. Blaschke-Berthold.
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Ich habe schon eniges von MMN gelernt. Ihre Methode wirkt sehr sanft auf die Hunde ein. Eine Bekannte die ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen habe, wir haben uns beim Aldi zufällig getroffen haben, hatte mich darauf angesprochen, dass ihr Hund (ein Mischling) im Auto so sehr quietscht (seit 4 Jahren) und sich auch nach Stunden nicht beruhigen kann. Maja hatte mir mal gesagt "nur in der Ruhe liegt die Kraft". Ich habe mich danach mit meiner Bekannten gertoffen. Schon bei der Begrüßung war sie total genervt, weil ihre Hündin den ganzen Weg bis zu mir (Wegstrecke ca 15 Minuten) nur gepfietzt/gejault hat. Auch der kleinen sah man an, dass sie nicht gerade Stressfrei ist.
Nach unserem Kaffeklatsch verabschiedeten wir uns mit dem Beigeschmack... "schön war der Tag", aber wenn sie daran denke, wieder mit der Nervensäge nach hause zu fahren, ist der schöne Tag bald wieder vergessen.
Habe dann meine Jacke ausgezogen, sie auf den Boden gelegt und die kleine darauf plaziert und zwar so lange bis sie sich entspannt hin legte. Ohne Kommandos. Danach stieg sie ein und fuhr mit ihr nach hause. Die kleine hat nicht mehr gefiebt/gejammert.Von diesem Tag an hat sie dieses geübt und jetzt hält sie die Klappe und schläft sogar ein.
Ich bin kein Hundepsychologe um zu sehen wie Veränderungen eintreten können, wenn man es in kurzer Zeit fertigbringt, seinen Hund seine Entspannung wieder schenkt.
Wer unbedingt seinem Hund Leckerchen in den Rachen werfen muss, der soll es doch machen, ich finde es sind schon gute Tips dabei die man umsetzen kann. Die Frau ist klasse.Warum soll man einem Dobermann der Tag täglich total aufgedreht durch die Welt stolpert, seine natürliche Ruhe nicht wieder schenken, um danach ein ausgeglichener Dobi hat mit dem man dann auch arbeiten kann.
Erst chillen, dann drillen. -
Ich glaube man muss es hier dann mal gut sein lassen. Entweder man hat verstanden worum es den Kritikern geht oder eben nicht.
Die Nachteile dieser Trainingsmethoden von Frau Nowak sind nun oft genug niedergeschrieben worden. Ich suche mir von einem Trainer nicht die guten Seiten und Ansätze raus, wenn diese Person auch Methoden anwendet die ich für falsch halte. Wenn der Trainer mit Dingen aufwartet die ich nicht gutheiße, nicht gutheißen kann, dann disqualifiziert sich dieser einfach für mich und ich kann dann leider nicht wirklich was von dem annehmen. Ist eben so. Wenn das bei diversen Leuten anders ist, ist`s nicht schlimm. Dadurch werden Trainer und ihre Trainingsmethoden aber nicht besser. -
Zitat
Warum sich nicht so verhalten, was Hund mehr Spaß bringen dürfte? Statt Angst?
Wollt ihr aussagen, der Hund würde lieber angezischt werden, als ein Lob zu erhalten? Sie möchten lieber angerempelt werden, statt gestreichelt?so wahr
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Zitat
Maja Nowak arbeitet nicht mit psychischem Druck, die verhätschelt nur nicht! Sie sieht den Hund als das an was er ist, "Ein Hund", kein Mensch!
Stimmt... sie versucht den Hund nicht zu vermenschlichen. Aber was noch viel schlimmer ist: Sie versucht sich selbst als Hund zu sehen...
Genauso gut könnte sie die Arme über die Massen ausbreiten und rufen:
"Ich bin ein rosa Blatt Papier!"
Und aufgrund ihrer Stellung würde die Menge monoton wiederholen:
"Ich bin ein rosa Blatt Papier! Ich bin ein rosa Blatt Papier!"
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Zitat
Traurig ist, einen Hund zu vermenschlichen!
stimme ich dir zu, das sollte man nicht tun
Klar hat ein Hund Bedürfnisse, die sollten auch befriedigt werden.
wieder, sehe ich genau so!
Nur Probleme, wie mein Hund kläfft andere Hunde an, mein Hund pisst den Garten voll, mein Hund bellt wenn es klingelt etc. sind Probleme, die der Halter damit hat.
Ja Probleme die der Halter damit hat, an denen man sicherlich arbeiten kann. Aber wenn man sie einfach nur unterdrückt, dann sind es Probleme die "der Hund damit hat". Finde ich nicht ganz fair
Vielleicht bellt der Hund andere Hunde an, weil er sie nun mal einfach "nicht ab kann!" Soll ja vorkommen, ist im wirklichen leben, auch nicht anders, da zickt sich xy mit xy an und gut ist.. Wird keiner von sterben! Nur nem Hund "Unsicherheit" zu unterstellen weil er bellt, halte ich für ein wenig übertrieben.
Ich gebe dir Recht, dass man einen Rüpel am besten noch in der Puberät der sich ganz groß aufführt korrigieren darf/sollte. Das muss er halt LERNEN, dass dieses Verhalten nicht richtig ist. Ich habe hier einen Hund sitzen der in manchen Situationen aus Unsicherheit bellt, beste Lösung: ihm Sicherheit vermitteln und schwups wird er ruhiger. Zum Beispiel: Kleine Kinder sind toll, die geben mir Käse/Streicheleinheiten/etc.. Kleine Kinder rennen und hüpfen kreischend rum: Hund bellt weil er mit der Situation überfordert ist. Meist noch gähnen oder sonstige Stressanzeichen. Ein souveräner, sicherer Hund würde vermutlich einfach relaxed bleiben. Das macht der Hund also nicht aus "ey die kann ich nicht ab" sondern aus "ohje was machen die denn da, bleib bloß da drüben und lass mich hier in Ruhe". Überforderung, Unsicherheit.
Maja Nowak arbeitet nicht mit psychischem Druck, die verhätschelt nur nicht! Sie sieht den Hund als das an was er ist, "Ein Hund", kein Mensch!
Kennst du das youtube Video, in dem sie diese Angsthündin aus der Serie mit Leckerein dazu bringt etwas zu machen? Wenn ein Hund panisch ist und "Hund" sein darf, dann dürfte er ganz hündisch nach vorne gehen und sich die Gefahr vom Leib halten, nicht? Das geht in unserer MENSCHLICHEN Gesellschaft nicht: Hund sollte lernen: Menschen sind NICHT böse zu mir. Wie er das lernt ist vom Individuum abhängig.
Ein Lebewesen natürlich, aber mit völlig anderen Bedürfnissen als wir sie haben!Damit locken Hundetrainer, mit Vermenschlichung, mit wie lass ich vorher, mit wie stell ich meinen Hund sanft ruhig etc. Es gibt einfach zuviele davon und nicht alle haben nen Plan oder sind seriös.
Ich denke ein Hund darf auch Verbote erfahren und sollte Grenzen kennen, man muss nicht alles immer über positive Verstärkung aufbauen. Aber ich finde den Weg ein Verhalten zu korrigieren und dann das erwünschte Verhalten, das der Hund vielleicht anbieten POSITIV zu verstärken ziemlich sinnvoll.
Ich frage lieber nicht wie du deinen Hund ruhig stellst
Ich mag an Frau Nowak, dass sie nicht weichgespült ist!
Amen. -
Zitat
Unser Chow Chow sass manchmal stundenlang vor dem Karnickelkäfig meines Opas und bellte die Tiere an!. War der jetzt auch unsicher, der hat gekläfft, weil die ihm auf den Keks gingen und ich bin mir sicher auch ein wenig aus Spaß, er liebte es wenn die sich erschrocken haben.. war einfach so...
Du gibst ja schon seit deiner Anmeldung eine etwas andere Sicht der Dinge preis, aber das ist jetzt nicht dein Ernst? Du findest es toll das ein Hund Beutetiere stundenlang ankläfft, weil er es liebt das sie sich erschrecken und siehst keinen Handlungsbedarf?
Mein verstorbener Hovawart hat unheimlich gern Kleinhunde gejagt. Wie fändest dus wenn so jemand auf deine Möpse trifft?ZitatIch habe schon eniges von MMN gelernt. Ihre Methode wirkt sehr sanft auf die Hunde ein.
Was an Psychoterror sanft sein soll, erschliesst sich mir nicht. Diese Dame verunsichert und bricht Hunde. Nur weil sie das nicht mit nem Knüppel tut, ist das lang noch keine sanfte Methode.
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Hey
ZitatUnd wenn der Hund sich irgendwann berechtigterweise zur Wehr setzt und nicht mehr kuscht wird er abgegeben weil er aggressiv und unberechenbar ist.
Oh, Gaby, das ist so traurig.
Oder so wie bei den geglaubten vererbten Rudelstellungen von Barbara Ertel, da wird der Hund gleich eingeschläfert, da die große Hundekennerin von ihm gebissen wurde.
Aber alles zum Wohle des Hundes
Wie Dumm müssen manche Menschen denn noch werden?
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Zitat
Unser Chow Chow sass manchmal stundenlang vor dem Karnickelkäfig meines Opas und bellte die Tiere an!. War der jetzt auch unsicher, der hat gekläfft, weil die ihm auf den Keks gingen und ich bin mir sicher auch ein wenig aus Spaß, er liebte es wenn die sich erschrocken haben.. war einfach so...
Wenn du nicht verstehst, dass es unterschiedliche Arten von Bellen gibt, dann tuts mir irgendwie Leid...
ZitatUnd wenn der Hund sich irgendwann berechtigterweise zur Wehr setzt und nicht mehr kuscht wird er abgegeben weil er aggressiv und unberechenbar ist.
Wenn mensch es soweit kommen lässt, meist werden die Hunde ja mit einem Maulkorb kampfunfähig gemacht, damit Monster Mensch ungehindert attackieren kann.
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@ Lenmana
Standhaft bleiben und nicht beirren lassen. Viele in diesem Forum haben scheinbar im Laufe der Zeit ihre Fähigkeit zur differenzierung verloren und sehen fast nur noch schwarz oder weiß. Aber vorallem sehen sie ihre eigene Meinung, die selbstverständlich die Korrekte ist, da sie ja von 100 Leuten geteilt wird .. Nuancen aus Trainermethoden für sich zu nutzen kommt selbstverständlich nicht in Frage, sobald der Trainer erstmal "verpöhnt" ist.. *seufts*Schmunzel..
Ich halte es wie gehabt: aus allen Trainern/Methoden nehme ich mir das für meine Hunde, was ich glaube, ihnen gut tut (nicht wissen..sondern glaube/vermute/interpretiere)
[/quote]Danke
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