Schnauzer in braun und gescheckt
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Hab gerade das hier entdeckt
http://www.deine-tierwelt.de/k…hnauzer-welpen-a73816841/
und bin ganz erstaunt das es Schnauzer in braun (sieht ja schon süss aus) und gescheckt gibt. Das die Farbe nicht FCI anerkannt ist, ist schon klar aber sind die reinrassig? Ich denke mal die Farbe kommt von den Amerikanern. Kommen solche Farben da häufiger vor? Bringen diese Farbverpaarungen Probleme mit sich?
Ich suche keinen Hund, es interessiert mich nur.
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Hab ich gefunden:
http://parti-schnauzer.npage.d…er_beim_akc_92180891.html
Dass die Farben Probleme mit sich bringen kann ich mir nicht vorstellen. Das ist denke ich wie bei den Pudeln. Die sind bei uns so weit ich weiß auch nur einfarbig anerkannt.
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Tja, das ist alles eine sehr gut Frage...
Es gab mal Schecken in D, in den 20er und 30er Jahren hatte die Gräfin Kanitz Scheckenzwerge, der Klub hat sie aber nicht anerkannt. Es wurde kein Bedarf für eine neue Farbe und die Konkurrenz zum Foxterrier gesehen. So blieb es bei diesen Hunden, in D wurden sie nicht mehr gezüchtet.
Manchmal fallen aber Hunde mit Weißanteil, aus denen sich eine Scheckenzucht aufbauen lassen könnte. Dagegen spricht der enge Genpool, der durch die dann entstehende Inzucht noch enger würde. Das würde definitiv Gesundheitsprobleme bringen, die allerdings nicht mit der Farbe an zusammenhängen würden.Bei den jetzt in den USA verbreiteten Schecken und "Fantasiefarben" beteuern zwar alle Züchter, dass das durch Reinzucht entstanden sei, aber wenn man sich die Hunde genau ansieht, dann sieht man bei vielen, dass das nicht stimmt. Wobei man dazu wissen muss, dass die amerikanischen Zuchtvereine eher "Regstrierstellen" sind. Man meldet einen Wurf mit den tatsächlichen oder eben auch vorgeblichen Eltern und bekommt die Papiere. Die Kontrolle geht gegen null. Man kann z.B. auch von D aus Papiere vor z.B. American Pitbull Terrier bekommen. Da sieht man dann, wie vergleichsweise einfach das geht.
In den USA finden sich auch Riesen in schwarz-silber oder weiß.Problematisch sind halt beim Schnauzer nicht die Farben an sich, sondern die geringe Anzahl Hunde und der hohe Verwandtschaftsgrad. Das ist zu wenig "Ausgangsmaterial" für neue Farben. Es st schon schwer genug die bestehenden Farben gesund zu erhalten.
LG
das Schnauzermädel -
grusel, sind die knuffig!! Aber hier ist es wohl auch wie mit den braun-weißen Pudeln, bei denen muss man sich auch nur die Gesichter anschauen um zu wissen dass sind keine richtigen Pudel. Wird zwar immer von allen Verneint aber wäre ja nicht gut fürs Geschäft... Das bei denen dann die Linien so sehr eng gezogen sind ist dann für diese Population auch nicht schön. Man muss sich nur fragen wie kann ein Zufall in der Vererbung, und so wird es von den Züchtern der Bunten genannt, sich von heute auf Morgen so etablieren und festigen? Wäre das so einfach würde es diese Farben doch schon ewig geben.
Edit: bei den Püs sind Harlekin und Black und Tan inzwischen anerkannt.
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Die sind ja wirklich zuckersüß.
Das Scheckenphänomen gab es ja auch bei den Biewer-Yorkies, die angeblich auch auf einmal da waren und gibt es deutsche Spitze nicht mittlerweile auch in gescheckt
Es gibt ja noch einige Rassen ohne Weißanteil, mal sehen was da noch so kommt -
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Ich könnt ja auch kreischend im Kreis laufen wenn ich nen "Pandaschäferhund" sehe oder nen Bräunling
Grad die Pandafarbe ( Tri) ist so genial
Wenn due US-Züchter mir glaubhaft beweisen könnten wie die Linienführung ist, hät ich sogar mit dem Gedanken gespielt da in meinem nächsten "Urlaub" mal vorbei zu fahren ( nur gucken und quatschen, nur Farbe als Kaufargument is mir zuwenig) aber et wirkt alles recht dubios
Wie das mit den Schauzis ausschaut keine Ahnung aber Sonderfarben scheinen stark im kommen die letzten Jahre
Chis in Merle, Labbis in blau( Oô ) ... Normal kann jeder
Bei ner riesigen Population mag das ja angehen das die janze Nummer machbar ist aber bei den Bartträgern... Sooo viele gibbet davon ja nicht -
Danke euch.
Mal sehen wie sich das in den nächsten Jahren entwickelt.
Wenn, in hoffendlich vielen Jahren, Quintus mal nicht mehr ist, könnte ein Zwergschnauzer duchaus in die nähere Wahl kommen.
Die braunen finde ich superschön aber wenn ich duch den engeren Genpol dann eventuell so eine Dauerbaustelle (wie Quintus eine ist) habe ist das auch nicht wirklich eine Option.
Und die klassisch pfeffer-salz farbenen gefallen mir auch sehr gut.Mal schauen, hat ja noch ein paar Jahre Zeit.
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Mhhh, wie sag ich das jetzt vorsichtig genug formuliert...
Die Gründer des hier in D betreuenden Vereins waren mal durchaus angesehen Züchter im entsprechenden VDH-Verein. Wobei sie es eben nicht mehr sind und das aus den üblichen Gründen, die mein Vertrauen in einen Züchter eben nicht stärken. Insgesamt sind es viel zu weng Leute für eine sinnvolle Zucht.
Geworben wird durchaus mit Logos, die nicht zutreffend sind.
Und interessant ist immer das, was Käufer bringt. Vor dem Import (notfalls auch kupierter Schecken und sonstiger "Neufarben" war das Projekt (Mittel-)Schnauzer schwarz-silber angesagt, schließlich ist das bei den Zwergen eine gefragte Farbe. Also wurden entsprechend gefärbte Mittelschläge und übergroße Zwerge gesucht... Jetzt sind die Schecken hip.Zwerge sind keine verbreitete Rasse, der PSK hat die meisten Welpen, der Rest sind nur Randerscheinungen. Es fallen pro Jahr etwa 1000 Welpen. Die verteilen sich auf schwarz, "gewürzt", schwarz-silber und weiß. Statistisch also 250 Welpen pro Farbe, was aber nicht hinkommt, die Farben verteilen sich nicht gleichmäßig. Wenn man nun bedenkt, dass die Farben rein gezüchtet werden, dann sieht man dass es eh unglaublich schwer ist. Aus 100 bis gut 300 Welpen im Jahr ist schon eine riesige Aufgabe vernünftig weiterzuzüchten. Weiß ist extrem selten, schwarz-silber ist das beliebteste. Daraus eine neue Farbe gesund zu schaffen ist im Prinzip unmöglich.
Und die ach so reinrassigen Importe sind zum großen Teil gruselig, da seht man die eingekreuzten Terrier und Dackel meilenweit.Zum großen Teil sind das Fellbüsche mit Terrierkopf und geschnittener Schnauzersilhouette. Aber aus fast jedem Mix einen Schnauzer schneiden, das kann ich nun auch, wenn nur genug Haar da ist.
LG
das Schnauzermädel -
Ist halt bei den (zahlenmäßig) kleinen Rassen ein Riesenproblem.
Als Quintus in Planung war habe ich noch geglaubt das es eine gute Idee ist eine seltene Rasse zu nehmen. Ich dachte die sind gesünder weil nicht auf Masse vermehrt, ohne Extreme ect. Daran das ein zu enger Genpol auch zu Problemen führen kann habe ich nicht gedacht und mich damals auch nicht näher damit beschäftigt.
Quintus ist ein ausgesprochenes Montagsmodell (PRA, Allergien.......................die Liste ist lang), woran auch immer das jetzt liegt.
Auch wenn die entgültige Entscheidung hoffendlich noch Jahre Zeit hat denke ich schon manchmal daran was für ein Hund der Nachfolger sein könnte.
In der näheren Wahl liegt u.a. der Borderterrier und der Zwergschnauzer.Wobei ich die "Neufarben" beim Zwergschnauzer zwar sehr schön finde aber natürlich auch die Problematik sehe. Dadurch fallen sie egendlich schon wieder aus dem Raster.
Wie ist es denn um die Gesundheit der pfeffer-salz farbenen und schwarz-silbernen Zwergschnauzer bestellt? Aufgrund dessen was du geschrieben hast gibts da vermutlich Probleme aufgrund der recht engen Linien. Kannst du mir da näheres zu sagen?
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Weil es nie eine Moderasse war und die meisten Züchter auch ohne viele Regelungen auf dem Boden geblieben sind, sind die Zwerge sehr gesund.
Eine Augenuntersuchung sollte gemacht worden sein, ein Test auf PL wäre auch gut, auch wenn der Bewegungsapparat der Rasse sehr gesund ist.
In der Literatur wird eine Häufung beim Lebershunt angegeben, dramatisch verbreitet st es nicht. Aber nachfragen, ob in der Verwandtschaft was war, lohnt sich sicher.
Dann, damit kenne ich mich aber nun gar nicht aus, gibt es wohl ein Problem mit einer ererbten Muskelschwäche, der Myotonia Congenita. Und nun scheiden sich die Geister. Die ganze Geschichte geht wohl auf einen bestimmten, amerikanischen Rüden zurück. In den USA wird empfohlen jeden Zwerg vor der Zucht zu untersuchen, es gibt dafür einen Gentest. In D empfiehlt es der Verein lediglich für die Pfeffies.
Und weil ich keine Ahnung habe, würde ich mich dringend weitergehend informieren. Für einen Pfeffie sollte die Untersuchung vorhanden sein, ob andere in D betroffen sein könnten, keine Ahnung. Auch beim Schwarz-silber würde ich da genau nachfragen, weil der aus den Pfeffies entstanden ist. Als wirklich kompetent und auch eher Freund eines offenen Wortes empfinde ich Ingrid Ulrich, da würde ich z.B. Kontakt aufnehmen: http://www.black-beatles.de/in…ew=contact&id=2&Itemid=59 Für einen Welpenkauf arg weit weg, aber eine patente Frau mit viel Wissen. Auch gut zum Löchern: Rita Hoppe, http://www.psk-schnauzer.de , die findest du garantiert in der OG Kamp-Lintfort, bei einem Kaffee wird sie gut beraten. Sie züchtet zur Zeit nicht selbst, und es gibt nichts, was sie nicht weiß.
Ansonsten haben die Schwarz-silbernen das "Problem", dass de Farbe manchmal schnell verblasst, also das schwarz grau wird. Das ist aber rein optisch, gesundheitlich hat das keine Nachteile.
Also vom gesundheitlichen Querschnitt spricht für mich nichts gegen einen Zwerg.LG
das Schnauzermädel -
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