Hund=Problem bei der Wohnungssuche?
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Ich denke für mich immer in der Kategorie finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit. Wenn die kleinere Wohnung weniger kostet, wäre das für mich wahrscheinlich das entscheidende Merkmal
Ja, finanzielle Sicherheit ist mir auch absolut wichtig!!
Und ja - der Kostenunterschied ist sogar relativ groß.
Habe einfach irgendwie Sorge den Hunden damit "Unrecht" zu tun mit den Treppen.
Wahrscheinlich Quatsch.
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Umzug ist halt immer Risiko (ob man was Passendes findet), Kosten und kräftiger Arbeitsaufwand.
Wenn die andere Wohnung auch okay wäre, würde ich dann lieber die nehmen, die für mich nicht am oberen Preislimit liegt. Sonst hätte ich Sorge, dann doch (obwohl ich mich sonst eigentlich nicht verändern will) genau wegen des Mietpreises wieder umziehen zu müssen. Und wenn der Hund eh getragen werden muss - weiß nicht, ob mich dann ein Stockwerk mehr so stören würde. (Aber kommt natürlich auch sehr auf das Gewicht des Hundes an.)
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Und wenn der Hund eh getragen werden muss - weiß nicht, ob mich dann ein Stockwerk mehr so stören würde. (Aber kommt natürlich auch sehr auf das Gewicht des Hundes an.)
Bisher muss ich sie nicht tragen. Also wohne im Moment im ersten Stock und Lotta würde es als persönliche Beleidigung ansehen, wenn ich sie tragen würde. (Sie wiegt 11 kg, also kein Problem).
Aber ich bin mir einfach nicht sicher, wie gut es für sie auf Dauer ist.
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Aber ich bin mir einfach nicht sicher, wie gut es für sie auf Dauer ist.
Ah okay - sorry, dann habe ich es falsch verstanden. Wie viel Treppenlaufen okay ist (insbesondere wenn der Hund Probleme mit dem Bewegungsapparat hat) ist ja wirklich ein Bereich, bei dem es ganz viele unterschiedliche Meinungen gibt. Ich kann verstehen, dass du dann beim extra-Stockwerkt zuckst.
(Ich persönlich fände (auch im Blick auf den Hund, nicht nur im Bezug aufs Tragen) das zusätzliche Stockwerk nicht dramatisch - aber ja: Hunde und Treppen...)
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Ich denke für mich immer in der Kategorie finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit. Wenn die kleinere Wohnung weniger kostet, wäre das für mich wahrscheinlich das entscheidende Merkmal
Ja, finanzielle Sicherheit ist mir auch absolut wichtig!!
Und ja - der Kostenunterschied ist sogar relativ groß.
Habe einfach irgendwie Sorge den Hunden damit "Unrecht" zu tun mit den Treppen.
Wahrscheinlich Quatsch.
Grundsätzlich, bei gesundem Hund mit funktionalem Körperbau ab einer gewissen Beinhöhe sind Treppen kein Problem. Mein erster Hund war knapp kniehoch, ein Pudel- oder Schnauzermix, so lang wie hoch. Der hatte Zeit seines Lebens, auch mit 14,5 Jahren kurz vor seinem Tod, keine Problem mit 38 Stufen (2. Stock, 5 Treppen).
Ein Dackel wäre für so eine Wohnsituation nicht geeignet (gut, den könnte man natürlich tragen), ein Mastiff wäre spätestens im Krankheitsfall ein Problem - 40kg oder mehr trägt man nicht so leicht treppauf und -ab.
Bei 2 Hunden wird es erst problematisch, wenn beide getragen werden müssten. Da kann man aber vorausschauend daran arbeiten, dass einer verläßlich unten bleibt, während Hund 2 die erste Treppe getragen wird und dann Hund 2 oben verläßlich bleibt, während Hund 1 geholt wird usw.
Oder man schaut, dass man so eine Tragehilfe / Hunderucksack einführt und 1 Hund auf dem Rücken und der andere vor der Brust hochgetragen werden kann.
Gibt ja viele Möglichkeiten.
Und zum Thema große Wohnung:
Mein Haus ist definitiv viel zu groß für mich allein, dennoch schätze ich die Großzügigkeit.
Ich weiß aber auch, dass ich mich schnell umgewöhnen könnte, wenn sich etwas machbares auftun würde.
Zimmeranzahl: Ich bin der Meinung, man sollte nach Möglichkeit 1 Zimmer mehr haben, als Menschen drin wohnen. So hat man immer die Möglichkeit, sich auch mal aus dem Weg zu gehen.
Hat man die Möglichkeit, zuhause zu arbeiten, ist für 1 Person eine 3-Zi-Kü-Bad garnicht schlecht, dann kann man 1 SZ, 1WZ und ein Arbeits-/Gästezimmer haben.
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Höhere Heizkosten, mehr Putzaufwand, Stromverbrauch, höhere Miete...
Ja, dass man sich die größere Wohnung natürlich leisten können muss, ist klar (deswegen schrieb ich ja auch, "wenn es finanziell passt"). Aber wenn das nicht der Fall ist, erübrigt sich die Frage ja eh. Und bezüglich Putzaufwand geht es mir wie Vriff, ich finde es viel nerviger, in einer kleinen Wohnung für jedes Saugen erst endlos Sachen hin und her zu räumen, als eine große aber dafür freie Fläche zu bearbeiten.
Ich find dieses „immer größer“ in den (gefühlt) letzten Jahren echt ein bisschen seltsam. Ja, es ist schön, viel Platz zu haben. Gleichzeitig sehe ich da im Umfeld aber auch viele 90qm (oder noch größer) Wohnungen, die an Singles oder Pärchen vermietet sind, während 4-köpfige Familien in die Röhre gucken und nicht mehr wissen, wohin mit sich. Ist bei uns in der Region kein Einzelfall und hinterlässt bei mir definitiv gemischte Gefühle.
Hmm, ich sehe es (als kinderloser Single) tatsächlich eher mit gemischten Gefühlen, wenn einem immer häufiger (auch von Seiten der Politik) ein schlechtes Gewissen gemacht wird, wenn man halt auch als alleinstehender Mensch sein Leben nicht auf 30 m² verbringen möchte. Denn das ist nun weiß Gott nicht die Ursache der derzeitigen Wohnungsnot.
Zumal der Platzbedarf auch einfach so individuell ist, dass man nicht sagen kann, Fläche x pro Person ist ausreichend und alles darüber pure Verschwendung.
Denn wenn man rein danach geht, was man wirklich braucht, da reicht auch ein Bett im Gemeinschaftsschlafraum mit Klo und Dusche auf dem Gang. Dekandenter Luxus ist es am Ende auch mit ein paar m² weniger.
Also klar, wenn man den Platz eh nicht braucht/will und auch eine vergleichbare kleinere Wohnung findet (oft genug scheitert es ja schon daran), muss nun keine große Wohnung "blockieren". Aber wenn "ist eigentlich ein bisschen groß" alles ist, was gegen eine ansonsten passende Wohnung spricht, würde ich da keine Sekunde überlegen, ob ich die Wohnung nehme oder nicht.
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Würde ich alleine wohnen, würden mir 50qm völlig ausreichen (vermutlich weniger). Aber würde ich alleine auf der Suche sein nach eine Wohnung innerhalb meines Budgets, wo x Hunde erlaubt sind, würde ich nehmen, was ich kriegen kann. Ist ja nicht so, wenn man hier querliest, als hätte man da breite Auswahl und würde sich nur so -weil man's kann- für die Großraumwohnung entscheiden statt der zig zu Verfügung stehenden
alternativen kleinen Wohnungen (die es so nicht gibt).
Wir wohnen zu zweit auf gut 100qm, würden ein Zimmer davon aber nicht brauchen. Ist unser Haus. Im Obergeschoss lebt eine Familie mit 3 Kindern bei uns zur Miete.
Ich finde es wirklich etwas befremdlich, zu schreiben, nehmt das Minimum.
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ich wohne alleine auf rd 65qm und habe einen Flur, der den Wohnraum vom Eingang trennt, eine separate Küche aber ohne Tür zum Wohnbereich, großes Bad und Dachterasse. Sind 2 ZKB. Reicht für mich als single mit Kleinhund völlig, aber jetzt kommt ein 'aber': ich arbeite im Homeoffice, überwiegend, also zu 99% uns würde mir daher mehr Fläche (drittes Zimmer!) wünschen. Es kommt m.E. daher auch immer auf Lebensumstände und Grundriss an.
Es wohnen sonst nur Eigentümer im Haus (6 Parteien), ich hätte auch gekauft aber meine Vermieterin ist gestorben und hatte schon ein Testament gemacht, den Verkauf an mich hat sie nicht mehr abwickeln können. Ich wurde sozusagen mit geerbt und habe seitdem Angst, hier ausziehen zu müssen.
Ich würde immer gewerbliche Vermieter bevorzugen mittlerweile.
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nur weil man eine riesige Wohnung irgendwie voll kriegen würde, heißt das ja nicht, dass man sie unbedingt nehmen muss
Sehr häufig (und bspw auch in meinem Fall) ist die Gefahr zum Stichtag gar keine Wohnung zu finden ja so groß, dass man solche Abwägungen leider nicht wirklich treffen kann.
Ich bspw lebe alleine in einer in meinen Augen zu großen Wohnung, in der auch ein Paar oder sogar ein Paar mit einem Kind (je nach Flexibilität) gut leben könnte. Mir persönlich würde 2/3 der Wohnungsgröße auch locker reichen. Aber 1) wäre ne kleinere Wohnung in den meisten Fällen hier gar nicht wirklich billiger (es sei denn natürlich, sie wäre wirklich enorm klein) und 2) und wichtiger wie gesagt: man riskiert es einfach nicht, eine schöne bezahlbare Wohnung abzusagen und am Ende die ersten Monate in ner neuen Stadt im Hostel zu schlafen, weil man jemand anderem den Vortritt leisten möchte.
Der Wohnungsmarkt ist echt abgefuckt. Wohnraum als Investitionsmöglichkeit, je länger ich lebe desto ekliger finde ich es.
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Mir ist natürlich bekannt, wie der Wohnungsmarkt ist. Ich habe nirgends geschrieben, dass jemand auf eine Wohnung verzichten soll, aus welchen Gründen auch immer. Single auf 30qm, sich fürs Minimum entscheiden - das habe ich nie geschrieben und kann es auch nicht aus meinem Post rauslesen. Ich rede von nem Mittelmaß, das macht sich in Diskussionen aber natürlich immer schlecht.
Mir ist schon klar, dass viele Menschen nicht die Wahl haben, was ihre Wohnung angeht, sondern sie meistens froh sind, überhaupt was zu haben. Gleichzeitig ist meine persönliche Meinung aber natürlich sehr stark auch von meiner Lebensrealität beeinflusst. Und da gibt es anteilsmäßig relativ wenige Leute, die aus der Not heraus eine (zu) große Wohnung nehmen mussten, dafür aber viele, die aus der Not heraus sehr beengt wohnen. Dass das nicht repräsentativ ist, weiß ich natürlich. Deshalb habe ich mich auch auf meine Region bezogen, was von gemischten Gefühlen geschrieben,…
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