Hund=Problem bei der Wohnungssuche?
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Wir wohnen zu zweit auf gut 100qm, würden ein Zimmer davon aber nicht brauchen
Das hängt ja auch von der Wohnsituation ab. Ich hab kürzlich meinen Job gewechselt, nun brauche ich wieder ein eigenes Büro. 2 Leute und wir brauchen mindestens 4 Zimmer. Auch ein Luxus, dass der Schreibtisch nicht neben dem Bett stehen muss und jeder seinen eigenen Arbeitsbereich hat, wo man die Tür schließen kann. In dem Job vorher brauchte ich kein Büro, das war auf der Arbeit.
Ich finde es wirklich etwas befremdlich, zu schreiben, nehmt das Minimum
Wer schreibt das denn?
Ja, dass man sich die größere Wohnung natürlich leisten können muss, ist klar (deswegen schrieb ich ja auch, "wenn es finanziell passt"). Aber wenn das nicht der Fall ist, erübrigt sich die Frage ja eh
Das mit dem Leisten können meine ich gar nicht. Ich finde schon, dass da noch anderes mitschwingt. Wie groß ist mein Fußabdruck, wie viel Zeit will ich mit Dinge räumen verbringen usw.
Aber wer hat schon den Luxus sich das auszusuchen...
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Das mit dem Leisten können meine ich gar nicht. Ich finde schon, dass da noch anderes mitschwingt.
Das kann ich für mich zumindest wirklich verneinen.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich bei den Fixkosten viel entspannter sein, wenn das nicht am oberen Rand meiner Spanne ist. Das lässt sich ja nicht ohne Glück, Geld und Aufwand wieder revidieren.
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Ich bin da egoistisch (und zwar ohne jegliches schlechte Gewissen) und mache mir keine Gedanken darüber wem wir theoretisch eine Wohnung „wegnehmen“ würden.
Wenn uns eine Wohnung gut gefällt, finanziell passt und wir sie bekommen, dann nehmen wir sie. Allein das ist schon wie ein kleiner Lottogewinn in Hamburg.
Allein der Gedanke zu sagen „oh, wie schön das wir die Wohnung bekommen würden, aber schauen sie doch lieber mal ob unter den anderen 59 Bewerbern eine Familie mit Kindern dabei ist“ ist abwegig (für mich).
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Mir ist natürlich bekannt, wie der Wohnungsmarkt ist. Ich habe nirgends geschrieben, dass jemand auf eine Wohnung verzichten soll, aus welchen Gründen auch immer. Single auf 30qm, sich fürs Minimum entscheiden - das habe ich nie geschrieben und kann es auch nicht aus meinem Post rauslesen. Ich rede von nem Mittelmaß, das macht sich in Diskussionen aber natürlich immer schlecht.
Mir ist schon klar, dass viele Menschen nicht die Wahl haben, was ihre Wohnung angeht, sondern sie meistens froh sind, überhaupt was zu haben. Gleichzeitig ist meine persönliche Meinung aber natürlich sehr stark auch von meiner Lebensrealität beeinflusst. Und da gibt es anteilsmäßig relativ wenige Leute, die aus der Not heraus eine (zu) große Wohnung nehmen mussten, dafür aber viele, die aus der Not heraus sehr beengt wohnen. Dass das nicht repräsentativ ist, weiß ich natürlich. Deshalb habe ich mich auch auf meine Region bezogen, was von gemischten Gefühlen geschrieben,…
Wer schreibt denn dass das von Dir kommt? Du wirfst jetzt irgendwie zwei Beiträge zusammen. In dem einem ging es um indirekten Druck seitens der Politik und im nächsten wird darauf Bezug genommen (lese ich so raus).
Ich habe in der Tat schon Konzepte gesehen in denen für 1-2Personen Haushalte 25qm - 50qm Wohnungen gebaut werden sollen.
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Es kommt halt auf die Gegend an, ob das eher Luxus ist.
Oh, nicht falsch verstehen - ich sehe es als totalen Luxus an.
Und das verrückte ist ja, dass ich mich eigentlich gerne verkleinern möchte - und ich am Ende aber mehr bezahle (bzw. daran scheitert es ja gerade, mit zwei Hunden überhaupt nichts bekomme) für 40m2 als jetzt.
Fühle mich jetzt schon scheiße, genau aus dem Grund, dass ich weiß, dass andere Menschen richtig beengt wohnen und ich im Grunde zu viel Platz habe.
Aber WG ist keine Option - was gibt es sonst für Möglichkeiten?
Du kannst deine Wohngegend nicht mit München vergleichen.
Deswegen zerdenke deine Vorfreude jetzt nicht.
Du hast einen Grund, dir eine neue Wohnung zu suchen, dir wurden mehrere Wohnungen angeboten.
Aus Sicht eines Hundehalters, der seinen Hund monatelang in den 3. Stock tragen musste, kann ich dir nur zum 1. Stock raten.
Und es ist da komplett egal, was 700km weiter südlich auf Wohnungsmarkt passiert - der Vermieter möchte dich und niemand anderen.
Freu' dich darüber und greif' zu, wenn es passt.
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anteilsmäßig relativ wenige Leute, die aus der Not heraus eine (zu) große Wohnung nehmen mussten
Na ja, Not würde ich das nun auch absolut nicht nennen
Vielleicht kennst Du deswegen so wenige.
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Wegen der Hunde, würde ich den ersten Stock klar bevorzugen, zumal eine Fusskrank ist. Und selbst wenn die Hunde jetzt locker in den zweiten Stock laufen können, kann sich das in ein paar Jahren ändern. Ich geh mal davon aus, das du nicht so schnell wieder umziehen möchtest.
Als ich 2018 zurück nach D gezogen bin, hab ich in ner 100m² Wohnung alleine gelebt , bzw. später mit Wilma. Von England aus war es nicht so einfach iene Wohnung zu finden, sonst hätte ich vermutlich eine andere Wohnung genommen. Weniger wegen Quadratmeter, mehr wegen Vermieter, vier-Jahres Vertrag... . Die Wohnung war so auch wenig für Familien geeignet, hatte nur zwei Zimmer.
Jetzt hab ich 140m² meist für mich alleine mit Wilma (momentan wohnt hier noch ne Amerikanerin) . Kleineres bezahlbares Haus mit Garten war für mich nicht zu finden. Theoretisch könnte ich oben regulär vermieten, wenn ich etwas umbauen würde. Aber dafür hab ich zu viel Angst mit den mietern Probleme zu bekommen und die dann nicht loszuwerden.
Schlechtes Gewissen hab ich nicht, andere haben mehrere Wohnungen , Häuser etc. . Ich lebe hier in meinem Haus und lass es nicht leerstehen , um irgendwann Gewinn zu machen. Hier gibt es auch genug Leerstand.
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Danke für die Rückmeldungen.
Ach, ich hätte sogar Ideen für den Platz, daran scheitert es nichtmal.
Und finanziell ist es natürlich ein ganz schöner Unterschied- es wäre aber realistisch möglich. Das es teurer wird als jetzt ist ohnehin klar.
Die größere Wohnung ist genau an meinem obersten gesetzten Limit. Aber es ist eben auch dekadent und ganz theoretisch brauche ich es nicht.
Wären die mehr Treppen nicht, würde ich sofort die andere Wohnung nehmen.
Finde es da auch gut, dass kein anderer Hund im Haus wohnt.
Mache mir da wahrscheinlich zu viele Gedanken.
Aber habe absoluten Horror vor doofen Treppenhausbegegnungen zum Einen, aber auch, wenn es mal zu Lärm durch Hund kommen sollte, dass es dann ggf. auf mich zurück fällt, obwohl es gar nicht meine sind.
Habe zum Glück bis Montag Bedenkzeit.
Es ist echt so eine Entscheidung für hoffentlich ganz ganz viele Jahre. Und Umzug ist ja immer nervig, anstrengend und teuer - habe total Angst die falsche Entscheidung zu treffen.
Ich will dir gerne noch meine Einschätzung, meine Fragen dazu, die dir vielleicht helfen, schreiben. Heute gehts nicht mehr, aber morgen.
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