Gruslige Begegnungen mit Hund?

  • Ich hab noch eine Geschichte, die ist aber für mich nicht gruselig gewesen. Meine Mama ist vor vier Jahren gestorben. Sie war Tierärztin und hatte ihr Leben lang ein besonderes Händchen für Tiere. Vor circa einem Jahr hab ich von ihr geträumt. Ich hatte eine schlechte Woche und mir ging´s nicht gut. Mein Freund und ich hatten zu der Zeit ne große Krise, er ist vorübergehend ausgezogen. Ich hab geträumt, dass sie mich in meinem Schlafzimmer besucht und mit mir gesprochen hat. Sie meinte, sie wisse wie sehr sie mir fehle, aber ich sei nicht allein, sie wäre immer in meiner Nähe. Ich bin tränenüberströmt wach geworden. Wolfi stand in einer Ecke meines Zimmers, wedelte wie verrückt mit dem Schwanz und hat sich total gefreut...über eine augenscheinlich leere Zimmerecke. Für mich war klar, dass Mama da war und sich die kleine Töle mal anschauen wollte, die ich mir zugelegt habe. Oh man, mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich daran denke. Man mag zu solchen "Erscheinungen" stehen, wie man will. Ich weiß, was es für mich war und ich bin mir sicher, dass geliebte Menschen niemals ganz verschwinden.

  • Ja, ich.


    Das ist Amy. Amy ist ein 4 Jahre alter Mix aus Labrador und großem Münsterländer.


    Wenn Amys Familie in den Urlaub fährt, kommen die Großeltern, um Tiere, Haus und Garten zu hüten.


    Amy ist sehr faul, da sie leider viel zu Fett ist und stellt sich sturr, wenn die Runde länger als 15 Minuten dauern könnte. Da die Oma nicht mehr ganz fit ist, geht der Opa dann alleine mit Amy.


    Da es ihm nach mittlerweile einer Woche zu doof wurde, immer die selbe Runde mit Amy zu gehen, entschied er sich, sie einfach laufen zu lassen und ihr zu folgen.
    Amy lief also an der Leine voraus und führte ihn quer durch die Stadt bis auf unseren örtlichen Friedhof. Sie hatte scheinbar ein bestimmtes Ziel vor Augen, denn sie lief die Wege, die sehr verstrickt sind, ohne lang zu zögern ab.
    Als sie nun fast das Ende des Friedhofes erreicht hatten, hielt Amy an und setzte sich vor ein Grab. In diesem Grab lag eine enge Verwandte der Familie, mit der die Großeltern aber nicht viel zu tun haben und auch nicht wussten, wo auf dem Friedhof sie liegt.
    Jetzt weiß es zumindest der Opa und wird es wohl auch so schnell nicht wieder vergessen. :fear:

  • Ich kann von solchen Geschichten gar nicht genug kriegen!
    Brauche Nachschub bitte :gott:


    Eine Erfahrung zum Thema Intuition von Hunden:
    Unser verstorbener Bouvierrüde hat im Haus zuverlässig angeschlagen, auf dem Spaziergang war er rasseuntypisch eher selten jemandem gegenüber reserviert.
    Drei Mal ist Bosco jedoch auf jemanden mit tiefstem Bellen und Knurren zugeschlichen das ich je von ihm gehört hatte. Und das tagsüber! Immer waren es Männer, egal ob alleine oder in Begleitung einer Frau und/oder eines Hundes. Ich habe mich in den Situationen nie direkt bedroht gefühlt, aber ich glaube der Hund wird seine Gründe gehabt haben.


    Mit frisch gebackenen 6 Jahren bekam Bosco schlimme Schmerzen und die Tierklinik wurde unser zweites Zuhause. Bis heute weiß niemand was der Hund hatte, seine Entzündungswerte im Blut waren viel zu hoch. Er musste über Nacht in der Tierklinik bleiben als er seine Hinterbeine plötzlich nicht mehr bewegen konnte. In der Nacht starb er.
    Ich bin davon überzeugt, dass er mit dem Sterben gewartet hat bis er nicht mehr in unserer Nähe war. Wäre er zuhause gestorben hätte ich das glaube ich nicht verarbeiten können und so dämlich das auch klingt, ich glaube das hat Bosco auch gespürt.

  • na ich kann noch eine zum besten geben..allerdings ohne hundetier


    einmal also,ich war damals 16 und hatte die obere hausetage bei meinen eltern für mich allein..unterhalb von meinem schlafzimmer liegt das garagendach (wodrüber ich früher immer gern abgehauen bin :D )..naja an diesem abend hat meine freundin bei mir geschlafen und wie das halt so ist liegt man halt noch nachts n bissl wach und tuschelt über dies und das...bis wir auf einmal ein geräusch auf dem dach hörten..zuerst dachten wir,das da sicher nur ein apfel gefallen ist o.ä..aber dann wurde es deutlich,das dort wirklich langsame schritte auf dem dach zu hören waren und auf einmal sahen wir auch den schein einer taschenlampe,die manchmal ins zimmer blitzte..naja wir beide natürlich hektisch diskutiert,wer denn jetzt die ar..karte haben soll und nachsieht..natürlich fiel die wahl auf mich :fear: ...naja ich klopfenden herzens und mit zitternder freundin hinter mir ans fenster...aufgemacht,rausgeschaut und auf einmal kommt jemand hinter dem schornstein vorgeschossen...und wer wars..mein absolut dämlicher damaliger freund...ich war daraufhin so garstig auf ihn,das ich ihm zum einen fast eine geschossen hätte :curse:

  • Ich hätte noch was zum Thema tierische Intuition, wenn auch in diesem Fall der Hund nur indirekt beteiligt war.
    Wie manche hier ja wissen, habe ich seit vielen Jahren Rennmäuse und meine Viecher sind auch recht zahm, anhänglich und gut dressiert. Renner trommeln mit den Hinterbeinen, wenn sie einander vor Bedrohungen warnen wollen, und je nach Untergrund kann das ziemlich laut werden.
    Nun wissen meine Renner, dass sie das nachts schön zu lassen haben, weil ich sonst wach und ungnädig werde. Klar, wenn sie sich wirklich furchtbar erschrecken, sag ich nichts, aber bei Kleinigkeiten will ich gefälligst nicht geweckt werden.
    Als ich im Juli den Hund einer Freundin für drei Wochen zu Besuch hatte, waren die Renner auch ganz gelassen, die haben nämlich so gar keinen Respekt vor Hunden. In der zweiten oder dritten Nacht wurde ich plötzlich von lautem Getrommel wach, wie es nur ein Renner im aufgehängten Laufrad zustande bringt. Ansonsten hab ich nichts Ungewöhnliches gehört, mir also nichts dabei gedacht und wollte eigentlich weiterschlafen, als mir auf einmal auffiel: Der Hund ist weg. Also, völlig verpennt, Licht angeknipst, da kam der Hund aus dem Bad geschlichen, den (ekligen) Inhalt des Badezimmermülleimers in der Schnute. Hätte mich der Renner nicht wach gemacht, hätte der doofe Hund den ganzen Eimer leer räumen und den Inhalt futtern bzw. überall verteilen können, denn das Viech ist so leise geschlichen, dass ich nichts bemerkt habe. Gut, dass meine Mäuschen kleine Petzen sind. :lol:

  • Bianche
    Ich kann mir vorstellen wie sauer du warst :lachtot:


    Sunti
    Haha diese Hunde sind sind sehr leise,wenn sie etwas verheimlichen wollen :D.Ich habe mal bei einer Freundin übernachtet.Sie hatte Hamster und die haben uns 3x aufgeweckt,weil sie so "trampelten" :lol:

  • Als ich noch bei meinen Eltern wohnte, wohnte ich in dem Zimmer unterm Dach im ersten Stock, das in Richtung Eingangsbereich lag. Wenn mein damalige beste Freundin vorbei kam und mein Fenster offen stand rief sie nach mir anstatt zu klingeln, damit ich sie rein lasse.
    Es war im Sommer am Abend, hatte das Fenster geöffnet und saß am PC. Ich hörte sie meinen Namen rufen, wunderte mich noch, das sie vorbei kam obwohl wir nicht verabredet waren, aber vielleicht war was nicht in Ordnung. Ich stand auf und ging zum Fenster um ihr zu sagen, das ich sofort runter käme. Ich blickte aus dem Fenster doch dort war niemand weit und breit. Mir lief es eiskalt den Rücken runter, denn ich bin mir sicher ich hab es mir nicht nur eingebildet, ich habe ihre Stimme erkannt.
    Am nächsten Tag habe ich sie gefragt, ob am Vortag etwas besonderes war und sie sagte mir, das sie am Abend zuvor einen großen Streit gehabt hat und da es ihr danach nicht gut ging hat sie an mich gedacht ob sie nicht eventuelle zu mir rüber kommen sollte. Hat sie ja letztendlich nicht gemacht gehabt. Hatte da aber noch mal eine Gänsehaut.


    Die Geschichte ist nicht unheimlich, aber es geht um die Intuition von einem Hund.
    Als ich auf Wohnungssuche war habe ich Camu immer zu den Besichtigungen mit genomme, damit die Vermieter gleich wissen was für ein Hund mit einziehen würde.Bei den Besichtigungen war mein kleiner zwar wegen seiner Sehbehinderung vorsichtig aber nicht ängstlich, bis auf dieses eine mal. Hätte ich Camu nicht dabei gehabt, hätte ich diese Wohnung wohl genommen. Doch ich hatte ihn dabei und er lief durch die Wohnung wie ein geprügelter Hund. Leicht geduckt, Kopf hing gegen Boden, Ohren angelegt und Rute eingekniffen, so lief er durch die Wohnung. Irgendwas muss dort gewesen sein was in ihm dieses Unbehagen ausgelöst hat, ich weiß bis heute nicht was es war, aber ich wollte es nicht herraus finden und habe mich gegen die Wohnung entschieden, obwohl wie dringend eine Wohnung gebraucht hätte.

  • Ein paar Sachen kann ich auch dazu beitragen. Zum Teil ohne Hund.


    Als ich noch studiert habe und im Wohnheim gewohnt habe, bin ich irgendwann einmal mitten in der Nacht um 02:30 aus dem Schlaf hochgeschreckt, war hellwach und konnte auch nicht wieder einschlafen. Meines Erachtens gab es dafür keinen Anlass und ich konnte mir das nicht erklären. Morgens haben dann meine Eltern angerufen und gesagt, dass meine Oma in der Nacht gestorben ist, um genau 02:30. Ich denke, dass Sie sich in dem Moment einfach verabschiedet hat, weil im nachhinein herausgekommen ist, dass die gesamte Familie um 02:30 schlagartig hellwach war. Kalt den Rücken runter gelaufen ist es mir trotzdem.


    Als meine andere Oma gestorben ist, war für Sie die Trauerfeier in einer Kapelle auf dem Hamburger Friedhof. Die Andacht war vorbei, die Türen wurden geöffnet und in dem Moment faucht ein Windstoß durch die Kapelle und löscht alle Kerzen außer einer. Die wollte nicht aus gehen. Erst als mein Vater und seine beiden Brüder einer nach dem anderen hin sind und schlussendlich zeitgleich gepustet haben, ist die Kerze ausgegangen. Gruselig und das Ganze auch noch auf einem Friedhof.


    Als wir unsere Hündin, Ina, übernommen haben, war Sie schon ca. 8 Jahre alt. Auf einer der ersten Abend Runden wollten wir im Dämmerlicht an der Waldgrenze längs gehen, die 2 Minuten von der Wohnung entfernt war. Ina hat irgendwann angefangen einen Kamm zu stellen und sich richtig aufzuplustern. Als Sie dann auch noch angefangen hat, richtig tief und drohend zu knurren, und keinen Zentimeter mehr weiter zu bewegen war, haben meine Frau und ich schleunigst umgedreht und sind eine andere Route. Danach hat Sie nie wieder an der Stelle irgendwas angezeigt obwohl sie nahezu jeden Tag an der Stelle wieder vorbei ist.


    Ina hatten wir als aggressive Hündin gegen Artgenossen übernommen. Außer Golden Retrievern, die sie von Beginn abgöttisch geliebt hat, hatte Sie mit allen Hunden ihre Probleme. Meine Frau hatte als Jugendliche einen Golden Retriever, den Sie geliebt hat. Ina konnte von dem allen nichts wissen. Kann man das wirklich noch rational erklären?!


    Als Sam, unser Jungspund, ca. 1 Monat bei uns war, ist er Abends einmal wie von der Tarantel aufgesprungen als wir vorm Fernseher saßen. Hat einen Kamm gestellt, war zu 100% vom Körper angespannt,ganz kurz davor loszugehen und seine Augen kann man nicht richtig beschreiben. Die waren irisierend, ganz anders als sonst (warm,fragend, aufmerksam), und es lag eindeutig die Warnung darin, 'Komm nicht noch einen Schritt näher, sonst geht es gleich rund und es setzt was.' Er hat zwischen meiner Frau und mir in unseren Flur geschaut, wo eindeutig nichts zu sehen war. Wir haben ein offenes Wohnzimmer ohne Tür, so dass wir mit dem Rücken zum Flur auf der Couch sitzen. So etwas ist bisher kein zweites Mal passiert, aber wir hatten beide in der Situation ein eindeutig mulmiges Gefühl. Nach ein paar Minuten hat Sam sich dann auch wieder beruhigt.



    So, das soll es auch erstmal von mir gewesen sein. Ich persönlich glaube daran, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Hölle gibt, als das wir die mit rein rationalem Verstand erklären können. Aber es gibt einfach zu viele Sachen, die können nicht mal mehr irrational erklärt werden.

  • Im Gegensatz zu all meinen Freunden, musste ich immer um 22:30 Uhr wieder zu Hause sein. Als rebellischer Teenie lässt man sich das natürlich nicht gefallen...
    Ich kam also pünktlich nach Hause, ging in mein Zimmer, wartete eine halbe Stunde und habe das Fenster meines Kellerzimmers ausgehakt, um dadurch unbemerkt wieder nach draußen zu kommen.


    Als sich die Gruppe dann irgendwann auflöste, weil der Spaß dann mitten in der Nacht vorbei war, fragte mich mein bester Freund, ob er mich noch nach Hause bringen sollte. Ich habe es dankend abgelehnt und mich auf den Weg nach Hause gemacht.


    Auf halbem Weg flüsterte es aus dem Dunklen "Du wirst sterben", gefolgt von einem Geräusch, das klang, als würde jemand erwürgt werden... Ich habe mich bemüht, mich so normal wie möglich zu verhalten, doch mein Herz schlug mit einem Mal wie verrückt, ich hatte panische Angst. Ich ging so unauffällig weiter, wie ich konnte, mein Blick wanderte aber permanent durch die Gegend, nur getraut, hinter mich zu schauen, habe ich mich nicht.
    Dann sah ich im Schaufenster eines Küchenhänderls einen Vampir stehen, dessen Augen rot leuchteten. Mein Herz rutscht noch weiter in die Hose. Ein kurzes Stück weiter, als ich gerade um die Ecke bog, sah ich im Schaufenster eines Friseurladens eine weitere menschengroße Puppe... erst kurz vorher habe ich gesehen, dass dieser Scherenhände hatte.
    Da konnte ich nicht mehr, ich war kurz vor einem Nervenzusammenbruch und lief die restlichen 2 km um mein Leben, sprang kopfüber in mein Zimmer rein und hakte das Fenster wieder ein, schloss es und legte mich geschockt in mein Bett.


    Am nächsten Morgen hat meine Mutter mich geweckt, um mir mitzuteilen, dass sie jetzt schnell in den Laden müsste, um das Schaufenster für den Schaufensterwettbewerb von unserem Stadtfest zu dekorieren.
    Da wurde mir einiges klar... und die "Morddrohung" kam von irgendeinem Idioten, der besoffen auf dem Balkon stand...
    ich bin übrigens nie wieder nachts abgehauen. :D

  • @wiosna


    Ich glaub da hätte sich nicht mal jemand die Hände bei mir schmutzig machen müssen, damit mein Herz stehen bleibt.
    Das ist ja der reinste Horror, da hätte ich auch die blanke Panik bekommen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!