Gruslige Begegnungen mit Hund?
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ich hab da noch eine merkwürdige Geschichte über die Intuition des Hundes.
Meine Großeltern haben zwei Hunde, 11 jahre alten Straßenmix Muchtar und eine 6 jahre alte deutsche Schäferhündin Nica.
Vor ca. 6 Monaten hatte mein Opa starke Schmerzen in der Brust verspürt. So wie er ist, ist er nicht gleich zum Arzt und wollte erstmal abwarten.
Naja Nica war seitdem er die Schmerzen hatte völlig verstört und unruhig.
Sie lief ständig um ihn her, winselte, beschwichtige und wollte nicht von seiner Seite weichen.
Wir hatten alle irgendwie im Gefühl, dass mit ihm was nicht stimmte.
Jedenfalls ging er zwei Tage später zum Arzt, Diagnose Herzinfarkt und wurde sofort in die Klinik verwiesen.
Seitdem mein Opa weg war, lag Nica am Tor und wartete auf ihr Herrchen.
Mein Opa ging öfters alleine weg, aber so merkwürdig verhielt sie sich nur als es ihm richtig schlecht ging.
Sie baute in der Zeit wo er nicht da war stark ab, aß nur das Nötigste und war für nichts zu motivieren.
Sie blieb nur am Tor liegend und wollte nicht da weg. Nachts jaulte sie.
Meine Oma war wegen ihr auch noch verzweifelt, da Nica wirklich litt.
Naja sie war mit ihr bei einigen Tierärzten, aber die konnten ihr auch nicht wirklich helfen, da Nica körperlich total gesund war.
Als es meinem Opa langsam im Krankenhaus besser ging, ging es auch Nica ein wenig besser und sie nahm mehr Futter zu sich.
Mein Opa blieb insgesamt einen Monat in der Klinik, bis er nach Hause entlassen werden konnte.
Nica hat den gesamten Monat wartend am Tor gewacht.
Als er heimkam war Nica einfach nur an dem Tag ein Strahlekind und hatte sich wahnsinnig über ihr wiederkommendes Herrchen gefreut.
Seitdem frisst und benimmt sie sich wieder normal und ist wieder voller Lebensfreude.Es ist schon etwas merkwürdig das Hunde spüren können wie gut und wie schlecht es ihren Besitzern geht und mit ihnen leiden.
Ich bin mir eigentlich sicher, dass wenn die Geschichte nicht gut ausgegangen wär, Nica es nicht geschafft hätte.
Es zeigt mir aber auch, wie toll die Bindung zwischen meinem Opa und Nica ist.Ich hätte noch eine Geschichte mit unserem Straßenmix Muchtar, aber an der Geschichte ist nichts wirklich unheimliches dran.
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@jUli&Nero:
Also ich würde die zweite geschichte trotzdem gerne hören/lesen -
Woah Gänsehaut. Ihr könnt doch nicht so einen Thread aufmachen, wo die Tage wieder kürzer werden..
Pepper sieht oft Geister. Es beunruhigt mich, wenn dies bei mir zu Hause geschieht. Sie wird stocksteif und fixiert eine bestimmte Stelle. Nicht aggressiv (Gott sei Dank, sonst müsste ich wohl ausziehen :D) aber hochkonzentriert. Für mich waren die Ecken immer leer.
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Mal was ohne Hund, aber evtl passendes:
Wir waren diese Pfingsten bei Freunden weit weg und nachts bekomme ich auf einmal furchtbare Bauchschmerzen, so dass wir morgens anderthalb Tage früher als geplant nach Hause aufbrechen. Daheim angekommen, ist das Bauchweh unerwartet und plötzlich weg, aber meine 20 jährige Graupapageidame Julie sitzt aufgeplustert auf der Stange, hat offensichtlich Schmerzen und spuckt von Zeit zu Zeit Schleim. Was tun? Pfingstsonntag! Ich schaffe es, um 21 Uhr einen Termin bei einem vogelkundigen Tierarzt zu bekommen.
Der sieht, dass es dem Vogel schlecht geht, verzichtet deshalb auf aufwändige stressige Diagnostik und spritzt Baytril, einen Multivitamin/Aminososäuremix und verabreicht Bariumsulfat.
Eine genaue Diagnose ist nicht möglich. Kropfentzündung? Trauma? Vergiftung?
Julie geht es zunehmend schlechter. Daheim fällt sie um 11 Uhr von der Stange. Ich halte sie lange auf dem Arm und und um 0:41 stirbt sie .
Ich hätte nie gedacht, dass der Tod eines Vogels einen so umhauen kann. Aber ich hatte sie ab 9 Wochen bei mir, trotz Partner war sie mir immer eng verbunden und 20 Jahre sind eine lange Zeit und zudem eine Zeit, in der sich in meinem Leben viel verändert hat....
Soweit so traurig. Jetzt kommt das Gruselige: In der nächsten Nacht schrecke ich durch Telefonklingeln geweckt auf und schaue natürlich spontan auf den Wecker: 0:41,..exakt 24 h 0 Minuten nach Julies Tod. Die Polizei mit einem Reptiliennotfall. Aber die Uhrzeit war schon gruselig und seit vielen Jahren hat das Telefon nicht nachts geklingelt.
Das "Nachspiel" ist für euch sicher nicht so gruselig, aber für mich irgendwie schon: Julies Vertrauen in mich war lebenslang grenzenlos. Ich konnte alles mit ihr machen, jede nötige Zwangsmassnahme, ohne je gebissen zu werden und sie hat trotz arteigenem Partner immer ein ganz spezielles Verhältnis zu mir gepflegt. Natürlich durfte Ihr Partner nicht alleine beliben. Und so zog bald Cora ein. Ein elternaufgezogener Vogel, der seine bisherigen drei Lebensjahre ohne engeren Menschenkontakt im Schwarm in einer Gartenvoliere verbracht hatte. Ein scheues Tier also, nicht zahm und ganz anders als Julie. Für mich war das gut so und ich habe auch keinen aktiven Kontakt zu dem Vogel gesucht. Der sollte sich ja auch mit dem verwitwetzen Charly zusammenraufen. Das für mich nun durchaus etwas unheimliche: Schon nach wenigen Wochen fühlte sich Cora extrem zu mir hingezogen. Ich kann heute alles mit ihr machen, jede nötige Zwangsmassnahme druchführen, ohne dass sie mich beisst, kreischt ode rauch nur Angst zeigt. Und dass bei einem bisher fast wild lebenden dreijährigern Vogel! Sie überschüttet mich mit den gleichen kleinen Zärtlichkeiten wie Julie (und nicht alle GPs machen das auf die gleiche Art und Weise) und benimmt isch überhaut unheimlich identisch wie ihre Vorgängerin. Und das obwohl Graupapageien doch sehr unterschiedliche individuelle Charaktere sein können und die Grundvoraussetzungen bei den beiden Vogeldamen unterschiedlicher nicht sein könnten. Man ist fast Versucht an Reinkarnation zu glauben....in so einem Gruseklthread darf ich sowas ja mal sagen.
Viele Grüße
Ingo
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Was mir noch einfällt
wir hatten am Wochenende so einen Gruselfilm geschaut wo es um Geisterfotografien ging.
Am Abendspaziergang haben wir Fotos gemacht.. alle Fotos waren wie im Film ziemlich verschwommen, also das Gesicht konnten wir nicht sehen und hatten so eine bedrückende Atmosphäre :geist:
das war schon ziemlich unheimlich.die Geschichte ist so ca. 7 Jahre her.
Unser Straßenmix Muchtar war da 4 Jahre alt.
Naja aufgrund vieler privaten unglücklichen Schicksalsschläge auf einmal, konnten meine Großeltern den Kleinen damals nicht mehr wirklich gerecht werden und beschlossen für ihn eine liebevolle Familie zu suchen.
Es fand sich dann auch eine hundeerfahrene Familie mit zwei Kindern ( Muchtar "Mucci" wie wir ihn nennen liebt Kinder) die ihn gerne nehmen wollten.
Schweren Herzens gaben sie ihn damals ab.
Meine Großeltern bereuten irgendwo die Entscheidung, fanden aber dass diese das Beste für ihn war.
Nach drei Wochen, wo Muchtar nicht mehr da war, machte mein Opa eines morgens die Haustür auf und konnte seinen Augen kaum glauben was er sah.
Mucci stand schwanzwedelnd davor.
Erschrocken und unglaublich berührt rief er auch meine Oma heraus, die ihren Augen ebenfalls nicht glauben konnte.
Jedenfalls versprachen sie ihm, das sie sich niemals mehr von ihm trennen würden und sagten der anderen Familie über Muchtars Aufenthalt Bescheid.
Die Familie meinte, dass er sich bei der nächstmöglichen Gelegenheit losgerissen hat und weggerannt ist.
Was man dazu noch sagen sollte, ist das die Familie ca. 300 km von meinen Großeltern entfernt lebt. -
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Uns ist sowas auch schonmal passiert,
Nala und ich sind an einen verregneten Tag durch den Wald gestiefelt und es war so wie immer wir laufen auf den Weg, Nala war am schnüffeln wie immer und ich schaute zu Ihr zurück und sagte weiter, dann drehte ich mich wieder um und sah ein älteren Mann aus dem Wald raus kommen, die Jacke total dreckig kaputt... der Mann sah sehr gruselig aus.
Nala kam auf mein "weiter" angeflitzt und sah den Mann und fing böse anzubellen und zu knurren.
Ich *schissbuxe*bin sofort los gerannt und wollte nur noch aus den Wald raus, Nala kam mir sofort nach gerannt.
Danach bin ich erstmal ein paar wochen nicht mehr im Wald gewesen -
Auch weniger gruselig als tolle Intuition eines Hundes:
Mein Trainer hatte vor einigen Jahren bei uns in der HuSchu einen Herzinfarkt. Er war mit seinem Rüden im Wald, als er auf einmal nur mehr rauschen hörte und es in seiner Brust stach. Er wollte sich setzten und der Hund sollte sich neben ihn setzen. Man muss dazu sagen, dass mein Trainer sehr konsequent ist und will, dass der Hund dass dann auch macht, was nie ein Problem war, der Hund steht top im Gehorsam. Auf sein "Sitz" ging er allerdings immer weiter von ihm weg (Richtung Vereinshaus, außerhalb des Waldes), Trainer ihm also wieder nach - Hund sprang weiter. Dieses Spiel trieb der liebe Rüde, bis sie aus dem Wald raus aufm Parkplatz waren, dort sackte mein Trainer zusammen und der Hund begann zu bellen. Er wurde dann noch reanimiert und vom Notarzt abgeholt. Ohne den Hund, hätte ihn so schnell keiner gefunden.
Die Aussage meines Trainers dazu: "Er hat mir das Leben gerettet, aus diesem Grund werde ich ihm das schönste Leben, das nur Hundemöglich ist, ermöglichen."
Der Rüde ist mittlerweile im 13. Lebensjahr :) -
Ich hätte auch einige Geschichten die meine Familie und ich so erlebt haben, allerdings leider alle ohne Hund, möchte sie trotzdem jemand hören?
Eine nicht gruslige, eher traurig-schöne:
Der ehemalige Hund meiner Mutter, ein Deutscher Schäferhund-Bernermix Rüde Jayco litt zuletzt an einem nicht mehr operablen, offenem Tumor am Ellenbogen. Als es soweit war das meine Mutter ihn erlösen lassen wollte, ließ sie die Tierärztin zu uns ins Haus kommen. Ich muss dazu sagen, Jayco war der erste Hund bei dem sie dabei war. Jayco hatte zu ihr stets ein ganz besonders enge Bindung und wir haben ihr gut zugeredet das es für ihn das schönste Geschenk wäre wenn sie bei seinem Tod dabei wäre.
Bevor die TÄ ins Haus kam ist Jayco zu jedem von uns hingegangen, hat sich streicheln und beschmusen lassen. Sogar von mir obwohl ich keine besondere Bindung zu ihm hatte. Bei meiner Mutter hielt er sich jedoch am längsten auf, wedelte mit der Rute und ließ sich beschmusen.Als die TÄ dann kam, legte Jayco sich sofort ruhig auf den Boden, schaute sich nach meiner Mutter um (die neben ihm hocken musste, er wollte nicht das sie wegging) und ließ die TÄ an sich ran obwohl er das bei Fremden keineswegs mit sich machen lassen würde, ohne dabei zumindest unruhig zu werden. Er blieb bis zuletzt ganz ruhig. Danach, als die TÄ aus dem Haus war durfte sich dann auch meine Nikki nochmal verabschieden, die ihn gar nicht so aufgedreht wie sonst von oben bis unten abschnüffelte und ebenfalls ganz ruhig war.
Auch die TÄ meinte noch so etwas hätte sie noch nie erlebt. -
Geschichten, Geschichten bitte :) Ob mit oder ohne Hund! :)
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Zitat
Auch weniger gruselig als tolle Intuition eines Hundes:
Mein Trainer hatte vor einigen Jahren bei uns in der HuSchu einen Herzinfarkt. Er war mit seinem Rüden im Wald, als er auf einmal nur mehr rauschen hörte und es in seiner Brust stach. Er wollte sich setzten und der Hund sollte sich neben ihn setzen. Man muss dazu sagen, dass mein Trainer sehr konsequent ist und will, dass der Hund dass dann auch macht, was nie ein Problem war, der Hund steht top im Gehorsam. Auf sein "Sitz" ging er allerdings immer weiter von ihm weg (Richtung Vereinshaus, außerhalb des Waldes), Trainer ihm also wieder nach - Hund sprang weiter. Dieses Spiel trieb der liebe Rüde, bis sie aus dem Wald raus aufm Parkplatz waren, dort sackte mein Trainer zusammen und der Hund begann zu bellen. Er wurde dann noch reanimiert und vom Notarzt abgeholt. Ohne den Hund, hätte ihn so schnell keiner gefunden.
Die Aussage meines Trainers dazu: "Er hat mir das Leben gerettet, aus diesem Grund werde ich ihm das schönste Leben, das nur Hundemöglich ist, ermöglichen."
Der Rüde ist mittlerweile im 13. Lebensjahr :)Ohh.. da geht mir richtig das Herz auf.. :)
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