Gassi im Dunkeln....
-
-
Bei uns hat sich ein unverbindlicher Gassitreff etabliert, zu dem drei bis fünf Hunde gehören. Im Dunkeln sind alle mit unterschiedlich farbigen Leuchties ausgerüstet. Sehr hübsch, wenn so ein buntes Rudel Irrlichter durch Feld und Wald geistert - und sehr übersichtlich. (Die unterdurchschnittlich beleuchteten Dunkel-Jogger sind meist ganz neidisch - die sieht man nämlich im Unterschied zu unseren Hunden nicht schon von weitem kommen!)
Das Ganze hat sich übrigens auch deshalb so ergeben, weil ein paar der anderen Mädels die schönen Strecken nicht unbedingt alleine im Dunkeln gehen wollten...
-
- Vor einem Moment
- Neu
-
-
Wir gehen nachts nur auf beleuchtenden Strassen. Angie hat einen starken Jagdtrieb, da ist es mir lieber wenn ich sehe was um uns rum passiert und vor allen Dingen wenn die Maus angeleint ist.In der Dämmerung und im Dunklen hat sie ausserden einen erhöhten Drang mich zu beschützen. Da wird erstmal jeder misstraurisch beäugt der uns entgegenkommt. Freilaufen möcht ich Sie da nicht lassen. Tagsüber ist das mittlerweile alles kein Problem mehr
-
Zitat
Was macht ihr euch denn eigentlich alle solche Sorgen? Tagsüber ist die Gefahr viel größer. Es steht doch kein verrückter mitten in der nacht auf dem Feld in der Hoffnung es kommt jemand vorbei. Gut in den Wald würde ich auch nicht wegen Wildschweinen und sonstigem getier.
So seh ich das auch!
Niemand wird im Dunklen bei Temperaturen um null Grad herum am Maisfeld stehen und auf ein potentielles Opfer warten - wohlweislich geh ich immer zu unterschiedlichen Zeiten los und manchmal auch gar nicht - dann ist mein Mann mit Diego unterwegs und läuft woanders oder Diego hatte am Nachmittag schon seine große Runde und muss jetzt nur noch mal kurz Pipi. Gut, wenn jemand wartet, bis ich weit genug weg bin von der befahrenen Straße und mich dann gezielt verfolgt, habe ich so wie keine Chance, wobei ich da immer auf den Hund hoffe. Aber sonst hab ich nicht wirklich Angst abends im Dunklen.
Als ich noch regelmäßig abends Inliner gelaufen bin - auch über diese ländlichen Wirtschaftswege durch Felder und Wiesen hindurch, war's gruseliger. Da bin ich nämlich im Sommer wirklich fast jeden Abend um die gleiche Zeit los und die gleiche Runde gefahren. Und nachdem ich da die eine oder andere unangenehme Begegnung hatte (wobei man auf Inlinern ja auch seeeehr hilflos ist), habe ich das Skaten fast ganz eingestellt oder bin nur noch am WE tagsüber gefahren.
-
Ohje ich bin zu schissig :loser: hab wohl zu viele Filmchen gesehen...
Ich glaube ich werde Baily so ein Leuchthalsband und mir etwas einpacken das mir Sicherheit gibt :barb:
und einfach mal abends rausgehen... -
Im Dunkeln machen wir auch nicht unsere lange Runde, die lege ich nach Möglichkeit in eine helle oder zumindest dämmrige Tageszeit.
Das Hundi trägt meistens ein reflektierendes Halsband und ist zudem angeleint, sie hat aber seit gestern auch wieder ein tolles Blinketeil fürs Halsband oder Geschirr, finde ich praktisch, wenn man doch mal anderen Fußgängern begegnet.
Ich selber habe im Dunkeln ne Taschenlampe dabei, damit ich die Häufchen wiederfinde. Denke allerdings über den Kauf einer Stirnlampe nach, weil ich mit Leine halten, Lampe halten, Beutel abreißen und Häufchen sammeln irgendwie überfordert bin. Die Taschenlampe habe ich aber auch meistens aus.
Angst habe ich glücklicherweise nicht, bin auch aufm Dorf groß geworden und hab son "Heile-Welt-Denken"... ist zwar nicht sehr realistisch und vielleicht auch naiv, macht mir das Leben aber irgendwie auch einfacher.edit: Habe mein Geschriebenes grad nochmal überflogen, das klingt etwas wirr... Die kleinen Runden im Dunkeln mache ich also nicht aus Angst, sondern eher, weil ich das Hundi im Dunkeln nicht offline laufen lassen mag. Da sie so schissig ist, weiß ich nie, wie sie auf Geräusche o.ä. reagiert und habe Sorge, dass sie in nem Schreckmoment mal abhaut.
-
-
Mausi bekommt im Dunkeln ihr Leuchthalsband an und ich bewaffne mich mit einer Taschenlampe...Wir gehen abends immer über die Feldwege und Wiesen; Mausi bleibt allerdings an der Leine, da hier recht viel Wild und zeitweise auch die Hunde von den Bauernhöfen unterwegs sind. Unseren großen Spaziergang machen wir auch meistens mittags- da kann sie dann flitzen und toben, wie sie möchte.
-
Ausstattung Emma: Leuchtehalsband
Ausstattung Frauchen: Taschenlampe, Meterleine (nachdem neulich mal nen Radfahrer über nen unbeleuchteten Hund mit Flexi geflogen ist... :/ ) und warm eingepackt!
Gassigegend: Naja es gibt neben den Bahnschienen nen Weg hinter nen Möbelfabrik und die haben da so tolle Bewegungsmelder
oder auch mal in Nachbars Garten...
weite Schutzmaßnahmen sind nicht erforderlich, weil ich ja nen Wachhund habe
LG
-
Ich denke halt immer es kommt auf die Gegend an. Ich wohne in so nen 600 Seelen Dörfchen. Ringsrum nur Wald und Felder. Ganz ehrlich da habe ich sogar tagsüber Schiss alleine in den Wald zu gehen. Es knackt immer irgendwo. Die Ruhe ist zwar herrlich aber nogo. Zum Glück gibt es überschaubare Felder und da kann man gut gehen. Seitdem Santi Ende Juli so arg zugerichtet wurde von 2 Hunden bin ich sowieso sehr ängstlich geworden. Alleine nur überschaubar. Mit Männe geht es auch in den Wald. Wenn es dunkel ist geht es gar nicht mehr vom Hof runter. Damit kann Santi sehr gut leben und ich auch. Ich kann alle verstehen die es im dunkeln nicht mögen zu laufen.
LG -
Moin,
die lustigen Lichtspiele, wenn man im dunkeln mit einer größeren Hundetruppe unterwegs ist, wo jeder Hund verschieden beleuchtet ist, fand ich auch immer klasse.
Wie ein außer Kontrolle geratener Laternenumzug.
Eine Schissersituation hatte ich morgens alleine im Wald mit Hund auch schon. Mir hat meine Fantasie echt einen fiesen Streich gespielt.
Im Spätwinter (ganz früher Frühling) morgens um kurz nach 6 Uhr. Ich mit Taschenlampe bewaffnet durch unser altes Hundeauslaufgebiet (in einem Wäldchen gelegen). Dann raschelte es mal im Gebüsch, dann knackte mal irgendwo ein Ast, ein "schuhuhuhu" von irgendso´nem Vogelvieh...
Ich dreh mich um und schau in eine Nebelwole. Ich hätte mir vor Angst fast in die Hose gemacht. Das war aber mein eigener Atemhauch...
Dann fing Leja an zu knurren und zu bellen und aus dem Nichts tauchte ein dunkles Wesen auf.
Nach dem ersten Schreck und dem aufsammeln meiner Taschenlampe stellte ich fest - das was nur ein Hund.
(dieser Hund wohnt samt seiner Menschen direkt an der Auslaufzone und ist oft alleine in dem Wald unterwegs)Vielleicht hätte ich früher nicht so viele Bücher von Stefen King lesen sollen - dieser Spaziergang hat mich einige Monate meines Lebens gekostet...
-
Ich wohne in der Stadt und gehe abends nur noch mit Leine an der beleuchteten Straße. Die wenigen male, wo ich mit Sancho ohne Leine im dunklen Park war hat er jedes mal Leute gestellt. Ihm ist das wohl nicht so geheuer. Er geht auch oft abends einfach nicht mehr so gern Gassi. Ich glaub, er hat Schiss...sonst ist er nämlich eig ziemlich agil.
-
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!