Border Collie Quatsch Thread♥

  • Vielen Dank für eure netten Antworten und Berichte.

    So ähnlich sieht es bei uns auch aus. Radfahren und Joggen neben den normalen Gassigängen und zusätzlich machen wir noch Agility und wollen jetzt mit dem Longieren anfangen. Apportieren muss ich mich mal reinlesen, das wäre vielleicht auch was für uns. Stöckchen und Bälle werden jedenfalls zuverlässig gesucht und gebracht. :lol: Geht das auch zuhause oder braucht man mehr Platz?

    Hier ist der Alltag und auch der Hund sehr entspannt. Ich hatte halt nur die Befürchtung, dass wir einen eher untypischen Vertreter erwischt haben und wir uns dann übernehmen. Zumal wir ja einen erwachsenen Hund bekommen und die verrückte Junghundephase übersprungen haben. Aber ihr macht mir Mut :nicken:

    Donna63 Das könnte unsere Dame sein. So süß :herzen1:

  • Mein Rüde macht Obedience und IGP, der wäre mit einem bisschen Bespaßung nicht zufrieden, sondern braucht die Regelmäßigen, systematischen Trainingseinheiten . Er macht ohne keinen Scheiß oder ähnliches, aber ich merke einfach dass er dann ziemlich schnell unzufrieden und ein bisschen nörgelig wird.
    Ich habe aber von Anfang an gesagt dass ich ihm, sollte ich merken dass er die Arbeit an Schafen braucht, diese irgendwie ermöglichen werde. Da er aber im Alltag ein sehr entspannter geselle ist und bei Zufallsbegegnungen keinerlei Interesse an Vieh zeigt, lasse ich dieses Thema einfach ruhen.

  • Hallo zusammen,

    Darf ich bei Euch mitschreiben? Hier wohnt nämlich auch eine Border Collie Dame.

    Ich bin weder sehr aktiv im Forum (jedenfalls nicht beim Schreiben, ich lese mehr) und auch kein Moderator.

    Aber in diesem Thread darf jeder mitschreiben. Man muss auch keinen Border besitzen. ;)
    Auch Menschen anderer Rassen können doch Fragen stellen oder Erlebnisse /Eindrücke schildern.


    Ganz entspannt.

  • Ich empfinde jetzt meine Hündin auch nicht als extremst anspruchsvoll. Sie ist aus einer Showzucht. Vater recht typischer Show BC mit viel Fell, eher gemütlicher unterwegs. Er trailt gerne 1-2x/ Woche, ansonsten lange Spaziergänge . Die Mutter hat Arbeitslinieneinschlag (ich glaub ihre Grossmutter war AL), und die möchte definitiv was tun. Sie macht Hoopers und Obedience, ab und zu noch Jöring. Also ja, mit der richtigen Züchterwahl kann man sehr viel beeinflussen.

    Meine Looney war als Junghund sehr anstrengend für mich. Extremst reizoffen, kam selber gar nicht gut runter. Noch kein will to work vorhanden, da alles Andere sie so sehr getriggert hat. Der ein oder andere Fehler, den ich logischerweise gemacht habe, hat das noch verstärkt. Lange hatten wir Mühe mit dem empfindlichen Magen, das hat sich aber gelegt. Sonst aber war sie sehr problemlos.

    Ich behaupte jetzt mal, wenn man sich den richtigen Züchter für den Hund aussucht und die Weichen im Welpen- und Junghundealter gut stellt, hat man später einen kooperativen Hund. Wichtig ist m.M.n., gerade im Junghundealter, Verhalten, welches man später nicht möchte, sofort zu realisieren und entsprechend damit umzugehen.

    Zwei Schwestern von Looney, die eine mehr, die andere mittlwerweile nicht mehr so arg, haben/hatten ein riesen Problem mit Autos. Und Kinderwägen, Fahrräder, Traktoren, ..... Alles was sich schnell bewegt wird gehütet, leider haben die einen Besitzer das erst viiel zu spät realisiert. Das kann dann natürlich extrem nervenaufreibend sein.

    Kann sein, dass Looney den Hang dazu viel weniger hat, wir hatten z.B. diesbezüglich nie ein Thema. Bei solchen Reizen habe ich aber schon im Welpenalter bewusst auf viel Ruhe geachtet, Hundi hingesetzt und beobachten (nicht glotzen^^) lassen.

  • Meine Looney war als Junghund sehr anstrengend für mich. Extremst reizoffen, kam selber gar nicht gut runter. Noch kein will to work vorhanden, da alles Andere sie so sehr getriggert hat. Der ein oder andere Fehler, den ich logischerweise gemacht habe, hat das noch verstärkt. Lange hatten wir Mühe mit dem empfindlichen Magen, das hat sich aber gelegt. Sonst aber war sie sehr problemlos.

    Möglicherweise lag das sogar an den Magenproblemen. Ich kann bei Megan einen Zusammenhang zwischen den Magen-Darmproblemen und ihrer Reizempfindlichkeit feststellen. Ist der Darm beruhigt, reagiert sie weniger gereizt draußen, bedingt sich natürlich auch in die andere Richtung. Bei ihr liegt aber der Ursprung sicherlich an den Magen-Darmproblemen, die sie von Welpenbeinen an hatte und mitbrachte und die auch die Geschwister teilweise haben

  • Ich rufe Cherubina : sie züchtet wunderschöne und alltagstaugliche BC, und sie macht das so liebevoll, dass ich mich an deiner Stelle bei Fragen an sie wenden würde.

    Danke für die Blumen :ops:


    Ich würde es ja anders formulieren: Ich habe eine wunderschöne und alltagstauglich BC Hündin und habe versucht das mit ihrer Nachzucht in die nächste Generation zu tragen. Noch sind die Kleinen knappe 5 Monate alt. Mal sehen ob mein Plan aufgeht, aber bisher sieht es ganz gut aus.


    Unter den Showlinien-Züchtern gibt es tatsächlich inzwischen nicht wenige, die ihre Hunde als total entspannte Familienhunde ohne Arbeitswillen anpreisen. Ich hatte hier eine zum Beispiel eine Interessentin (Rentnerin, hatte noch nie nen Hund, will nen BC nur wegen der Optik), die auf meine Frage, was sie denn später mit dem Hund mal machen will, ob eine bestimmte Hundesportart oder sonstige Beschäftigung vorschwebt, antwortete sie mache ja Sport, nämlich Yoga und ansonsten könnte man ganz toll an den Rheinwiesen spazieren, da gäbe es auch so viele andere Hunde.

    Ich habe ihr geduldig erklärt, dass für mich ein glücklicher BC in aller Regel eine Aufgabe braucht und habe ihr einige Beispiele genannt. Darauf war sie eingeschnappt, meinte es könne ja nicht sein, dass ich so tue als sei sie nicht geeignet für so einen Hund und überhaupt, hätte ihr eine andere Züchterin gesagt, das ihre Hunde sowas nicht brauchen und bestimmt sehr zufrieden bei ihr wären...

    Irgendwie war ich sehr froh, dass für sie nur braun-weiß oder dreifarbig in Frage kam |)


    Kurz:

    Aus meiner Sicht kann ein Border aus Showlinie schon der richtige tolle Begleiter werden, auch ohne Schafe, aber eben auch mit einem Gefühl für die Rasse und ihre Bedürfnisse.

    Sumi arbeitet sehr gerne und geht in der Flächensuche bei der Rettungshundearbeit und auch in der Unterordnung völlig auf. Sie will gefordert werden. Schafe hütet sie, weil ich es ihr sage. Das wäre hier die Arbeit, auf die sie selbst wohl gut verzichten könnte.

    Mir war es auch in der Auswahl des Rüden wichtig eben keinen Fellberg mit Sofahundcharakter zu wählen, sondern einen Hund zu züchten, der gerne und mit Elan mit dem Menschen zusammenarbeitet und das auch braucht. Also nicht nur schön und alltagstauglich, sondern mit guten Arbeitseigenschaften und "will-to-please".


    Aber auch die Showborder lassen sich recht leicht zum Junkie machen und meine Wellpenkäufer habe ich alle auf das Thema sensibilisiert. Gassi gehen und dabei 50 Mal den Ball werfen macht zwar eine lange Zunge und die Muskeln müde, aber es macht halt auch "blöd im Kopf" und wird dem Hund in keiner Weise gerecht.



    Schau dir die Züchten gut an, unterhalte dich mit den Züchtern, lerne die Elterntiere kennen, schau dir an was die bisherige Nachzucht so macht...

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