Meinungen über Schutzdienst

  • Zitat


    Wenn ich mit meinem Opa ma nen Reitplatz nutzen will



    :lachtot:


    Sorry, aber ich hatte grad sowas von Kopfkino.... :lachtot:

  • wir hatten eine ähnliche krisensitzung letztens mit unseren anderen mitmietern.
    haben hier ein junges gör wohnen das bis heute nichts gemacht hat, dass gab stunk, die hausverwaltung wurde eingeschaltet.
    wenn man nicht 50€ mehr miete zahlen will im monat, dann muss man hier was tun, ob man jetzt 40std. die woche arbeitet oder nicht, es ist egal ob man kinder, hunde oder alte eltern hat.


    meine schwester dagegen hat arbeitswochen von 80std., ich glaub sie hatte in den letzten 3 jahren keine arbeitswoche unter 60 std., daher bezahlt sie alles. sei es handwerker oder oder.


    ich habs damals in der schule erlebt, abiball, abigag und zeitung bei der orga geholfen, die leute haben sich drüber mokiert wie teuer das alles doch ist, später wurde sich über das essen und den saal aufgeregt usw.
    bezahlen wollte keiner, arbeiten wollte keiner aber alles gemacht haben sollte man doch schon.
    es finden sich immer paar dumme die sich die arbeit aufhalsen und tun und machen und dafür nie einen dank bekommen.
    und wenn man dafür noch geld verlangt, dann ist eh ganz vorbei.
    des menschn natur ist nunmal am besten alles haben wollen und für umsonst.

  • Zuerst mal vorweg: Es geht hier nicht um mich oder was ich von einem Hundeplatz erwarte.
    Und nein, Bordy von dem, was du aufgezählt hast, ist gar nichts unzumutbar, zumindestens nicht für mich.
    Was ich eigentlich sagen wollte:
    Es wird gemeckert, dass nen Großteil der Mitglieder nicht aktiver dabei sind, nicht mithelfen, etc. sondern sozusagen alles fertig serviert haben wollen. Kann ich verstehen. Aber mal ehrlich: Wären bei 90 Mitgliedern wirklich alle aktiv, würde man sich a) jede Traininhsstunde auf den Füßen stehen und b) würde die Arbeit schnell gemacht, aber die, die dann geholfen haben, wollen dann weniger Beitrag zahlen etc...
    Egal wie man es dreht und wendet: Es sind weder die Aktiven, noch die Passiven, die an allem Schuld sind, sondern man braucht beide Parteien, damit es funktioniert.
    Und klar, man könnte jetzt sagen, die Aktiven gucken dann immer in die Röhre.
    Aber das tun alle Leute, die ehrenamtlich helfen doch irgendwie. Doch die haben sich dafür entschieden und das ist super. Wirklich, ich finde das klasse. Aber das kann und will nunmal nicht jeder Mensch.
    Und alles, was ich möchte, ist, dass auch Menschen, die nur als Geldgeber oder eben Passiver fungieren, ebenso respektiert werden für das, was sie tun wie auch die Aktiven.
    Aber wer als Aktiver allen Neuen, die mal reinschnuppern, dann vielleicht aus Zeitgründen mal 2 Wochen nicht da sind, oder keine Zeit haben bei der Vereinsversammlung, mit der Einstellung: "Will alles schon fertig haben, engagiert sich nicht und dem ist nur er selber wichtig" dann merkt man sowas als Neuer sehr schnell und ehrlich, dann hat man erst Recht keinen Bock dann noch 2 Zusätzliche Stunden mit denen abzuhängen, die sowas von einem denken.
    Man kann als Neuling nicht gleich 100% dabei sein, man muss das doch erst alles angucken etc.


    Und in einem IRJGV-Verein, indem ich seit 2 Jahren Mitglied bin, aber nicht zum Training gehe, haben die es so gelöst, das alle Vereinsmitglieder nen Jahresbeitrag zahlen und dann nur noch 2€ pro Trainingseinheit, und der Rest eben mehr. Allerdings haben die das Übungsstundensystem eher wie bei einer Hundeschule.


    Wie gesagt: Ich kann es voll verstehen, dass man von solchen Leuten, die alles auf dem Tablett serviert haben wollen, angepisst ist. Aber wenn man das jedem und allem, was sich nicht gleich total einfügt, unterstellt, dann werden die Aktiver niemals mehr, sondern immer weniger und so bleibt immer mehr Arbeit an ihnen hängen, der Frust erhöht sich und irgendwann kann der Verein dann dichtmachen.

  • Die Aktiven zahlen genauso viel wenn nicht sogar mehr wie die Passiven. Was ist also an den Passiven "Geldgeber"?
    Würden die nur ordentlich dafür bezahlen, dann würde keiner was sagen. Aber die wollen genauso wenig zahlen wie alle UND nix dafür machen... Und dann noch meckern und Ansprüche stellen.

  • Also wenn ich meinen reinen Sportverein hier nehme, dann sind die Konditionen so:


    passives Mitglied: 20 Euro
    aktives Mitglied 150 Euro, Arbeitsstunden und Küchendienst
    Gast: pro Training 5 Euro, Gäste sind zum Schluß dran, also Hetzen vor 23 Uhr nicht denkbar. Es müssen 10er Karten gekauft werden.
    Wofür soll ich da jetzt bitte einem passiven Mitglied dankbar sein? :???:


    LG
    das Schnauzermädel

  • Also ich weis ja nicht...



    Vielleicht bin ich ja auch nur in einem sehr priveligierten Verein..... aber so dolle is das bei uns mit den Arbeitseinsätzen nicht.


    Wir haben 2 Plätze, einer davon in etwa Fussballplatzgröße -> wird von der Stadt erledigt (mähen, Hecken schneiden usw...)


    Vereinsheim - ok einmal im Jahr die Terasse vom Unkraut befreien, oder jetzt (grad aktuell) neu verputzen (macht aber unser 2. Vorsitzender der hat ne Malerfirma). Saubermachen tun 3 Frauen von Mitgliedern und die bekommen Geld dafür.



    Und die restlichen Tätigkeiten haben eigentlich nix mit Arbeitseinsätzen im klassischen Sinn zu tun.


    Und da wir uns in 2 Gruppen aufgeteilt haben und eh nicht mehr in jeder Übungsstunde das komplette UO-Schema laufen, oder den kompletten SD durchexerzieren, sondern uns auf die "offenen" Baustellen konzentrieren ist das ganze auch zeitlich nicht so wild. Wobei wir uns aber fast täglich dort treffen.


    Ich muss zur Info aber hinzufügen, dass wir nur 15 Hunde haben. Was in unserer Region aber schon recht ordentlich ist.


    Also wenn es auch arschviel Probleme bei uns gibt (die vor allem aus den 2 "Gruppen" bestehen), die Probleme die Ihr habt (natürlich auch aufgrund der echt vielen Hunde).... kenn ich bei uns nicht. Wir sind aber, zugegebenermaßen auch tiefste hessische Provinz.


    Also wenn ich allein Schnauzermädels Kurse les: 150,- aktive, Gast pro Training 5,- uswusw...


    Wowwow und nochmals Wow! :/

  • Die Vereinsgeschichte mit Vor- und Nachteilen kenn' ich auch von anderen Sportarten und das ist wohl überall dasselbe. Ich finde auch: es gibt halt keine Heinzelmännchen und dessen muss man sich bewusst sein. Darüber hinaus waren bei uns zumindest diese Arbeitseinsätze auch noch meist ziemlich lustig. Aber wenn ich keine Zeit dazu habe - muss ich wenigstens zahlen. Sollte man im Gefühl haben in einem Verein.


    In dem Verein, in dem wir waren, als ich Jugendliche war, haben wir - allerdings nicht nur mit 15 Leuten - ein ganzes, grosses Haus (Skihütte, war aber so gross wie eine von diesen Pensionen in Skigebieten) in Arbeitseinsätzen gebaut - ohne Hilfe von aussen. Kommt halt auch drauf an, wer Mitglied ist und wie viele.


    Gut kochen könnte ich ja..... und weiss auch, wie man eine Schraube reindreht.... aber als Besitzerin einer weissen Fusshupe würd ich mich nicht mal auf so einen Platz trauen.... gibt's bei Euch solche? ... also ich meine: mit 2,7 kg Hund? Für SD natürlich nicht. Aber für Fährte/UO?

  • Ich sag mal so: In meinem ersten Verein waren so Minis gerne in Welpengruppe, Junghundgruppe und Gruppentraining gesehen, ebenso in Agi und Obi, BH-Training. Für Fährte gab es 2 Trainer, einer hätte sich gefreut, der andere hätte es als Zeitverschwendung angesehen.
    In meinem letzten Verein waren Minis generell gerne gesehen, wenn ernsthaft trainiert wurde. Da dann ganz egal für was und wo.
    Allerdings muß ich auch dazu sagen: Solche Minis kamen selten. Wenn mal einer da war, dann nicht oft und nicht lange, weil den meisten Besitzern solcher Hunde der Aufwand dann zu hoch ist, weil so ein kleiner Hund macht ja keine wirklichen Probleme. :roll: (Vorsicht Ironie!!!)
    Das waren aber beides keine "VPG-Plätze". Da lag der Schwerpunkt mehr auf grundsätzlichem Gehorsamstraining, Agi bzw. Obi waren deutlich besser frequentiert und VPG gab es "nur" für so ne Handvoll Leute.

  • Ich hab - glaub ich - das umgekehrte Problem, was man bei so einer wie mir vermuten würde. Ich finde nichts ernsthaftes.


    Bei uns wär's Fährte und Feinstoffsuche - alles in der Richtung. Das Ernsthafte - nur nicht Verbissene, das nervt mich - beim VPG fehlt mir bei der Fusshupenausbildung (wenn man Agility nicht machen kann) und ich weiss nicht so ganz genau, wohin und wurschtel so etwas authistisch vor mich hin. Der einzige (ausser mir), der meine ernst genommen hat, war der ZOS-Trainer, der auch viel als Helfer arbeitet und Suchhunde ausbildet - also auch wieder VPG. Daher hab ich meinen hohen Massstab - ich habe noch nie jemand kennen gelernt, der auch nur annähernd so gut mit Hunden umgehen kann. Von so einem kann man sich wahnsinnig viel abkucken. Und zwar an einem Tag mehr als von Wald-Wiesen-Trainern in Monaten. Leider ist der über 100 km weg von uns, so dass ich zu seinen regelmässigen Sportgruppen nicht gehen kann.


    Dabei liegt da noch einiges brach bei meinem Zwerg, was ich gerne fördern würde - eben Richtung Fährte, Feinstoffsuche - auch, wenn sie nie ein Bluthund wird. Aber sie arbeitet gut und gerne mit mir. Immer nur zu Seminaren/Schulen zu gehen, halte ich nicht für sinnvoll, weil gerade die Vereinsarbeit das Kontinuierliche mit sich bringt, was es braucht. Ich dachte da auch an mind. 2 x die Woche (und Arbeitseinsätze *schuft*)


    Also es geht mir nicht nur um Auslastung, auch nicht um Grundgehorsam (den hat sie) sondern um Förderung, weil ich es einfach toll finde, was alles aus meinem Zwerg rauskommt, und wie sie arbeiten kann, wenn man es richtig anstellt, auch wenn wir nie auch nur nen Apfel gewinnen werden, weil ich die Ambition nicht habe. Aber als Ersthundebesitzerin brauche ich Hilfe, Ideen, Vergleiche und viel Übung.


    Was ich allerdings auch nicht so mag, ist die "Dressur" bei UO.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!