Dosierung bei Teufelskralle u Glucosamin? Wer hat Erfahrung
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Hallo, ich würde gerne mal eure Meinung zu folgender Sachlage hören:
Mein 11 Jahre alter Schäferhund (knapp 40kg) hatte vor ca. 1 Jahr einen Bandscheibenvorfall in Verbindung mit Arthrose. Darauf bekam er CAVA Flexivet zweimal tägl. insgesamt 1800mg Glucosaminhydrochlorid, was nicht gerade billig war.
Meine Tierärztin meinte ich könnte auch auf Präparate aus der Drogerie umsteigen, wäre günstiger und die Wirkung wäre so ziemlich die Gleiche. Leider bin ich nicht richtig auf die Dosierung eingegangen...Ich gebe jetzt Kapseln, morgens und abends jeweils 700mg Glucosaminsulfat und 80mg Chondroitinsulfat. Der Hund hat ca. 40kg. Hat jemand Erfahrungen mit Kapseln und der Dosierung?
Zusätzlich gebe ich noch Teufelskralle morgens und abends je 225mg, also insgesamt nichtmal 500mg. Ist dies zu wenig?
Bin um jeden Ratschlag dankbar :-)
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Hi
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Zitat
Meine Tierärztin meinte ich könnte auch auf Präparate aus der Drogerie umsteigen, wäre günstiger und die Wirkung wäre so ziemlich die Gleiche. Leider bin ich nicht richtig auf die Dosierung eingegangen...was die Teufelskralle-Produkte betrifft, ist festgestellt worden, das Teufelskralle nicht gleich Teufelskralle ist.
In 90 % der Teufelskralle- Pillen wurde der Wirkstoff mit Ethanol rausgefiltert.
Federführend sind daher die Studien der Uni Freiburg, die sich auf pflanzliche Drogen spezialisiert haben.Da heißt es:
Sehr gut angelegte klinische Studien haben die Wirksamkeit von wässrigem Extrakt, nicht aber von Ethanolextrakt aus der Teufelskralle belegt.
Zitat:
Wirksam gegen chronisch unspezifische Rücken- oder Nackenschmerzen sind der wässrige Extrakt (z.B. Doloteffin®) oder das Wurzelpulver (z.B. Harpadol®) mit mehr als 50 mg Harpagosid in der Tagesdosis.
Aber Achtung: Da die Wirkstoffmenge auf den Präparaten nicht deklariert ist, können weder Arzt noch Apotheker garantieren, dass (ausser den genannten) irgendein Präparat aus der Teufelskralle wirkt.http://www.uniklinik-freiburg.de/rec..._S10_Phyto.pdf
was die Dosierung beim Hund angeht, wird die Menge nach dem metabolischen Gewicht des Hundes berechnet.
siehe Link:
http://books.google.de/books?i…e&q=metabolisches&f=false -
Samojana hat Recht. Es gibt gewaltige Unterschiede bei Teufelskralle.
Eine THP hat gesagt, dass Teufelskralle in Kapselform für Hunde nicht geeignet sind, da die Kapseln nicht richtig aufgelöst werden können. Ob das stimmt, weiß ich nicht und Dago bekommt Teufelskralle in Pulverform von Lunderland -
Zitat
Eine THP hat gesagt, dass Teufelskralle in Kapselform für Hunde nicht geeignet sind, da die Kapseln nicht richtig aufgelöst werden können.das stimmt natürlich nicht, sonst dürften Hunde ab sofort kein Rimadyl und andere Schmerzmittel mehr bekommen.
Bei Teufelskralle ist der Anteil an "Harpagosid " der entscheidene Faktor. Ich würde deshalb nur auf Präparate zurückgreifen, deren Wirksamkeit bei Rücken- und Arthroseschmerzen nachgewiesen ist.
Und die bekommt man nur in der Apotheke. Doloteffin ist hier wirklich empfehlenswert. -
Dann besorg ich mir nachher noch doloteffin... danke für den tip. wie hoch soll ich es dosieren? für einen 40kg hund?
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Zitat
Dann besorg ich mir nachher noch doloteffin... danke für den tip. wie hoch soll ich es dosieren? für einen 40kg hund?
noch ein Link:
http://www.springerlink.com/content/tmlhn91j0b3p577e/zum Errechnen der Dosis hatte ich dir einen Link etwas weiter oben gesetzt.
Als Orientierungshilfe ein 30 kg Hund bekommt am Tag insgesamt 4-5 Tabletten auf zwei Gaben morgens und abends verteilt. Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren darf Teufelskralle aber nicht eingenommen
werden. Das sollte man wissen.
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