Erziehungsmethoden
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Hm, besonders geprägt hat mich eigentlich das Training und Arbeiten mit Meideverhalten ...
nämlich dass ich so was niemals wieder einem Hund antun werde, denn das war einfach nur schrecklich.
Ansonsten setze ich auf positiven Aufbau, Verstärkung über Lob und Verringerung des Verhaltens über Änderung der Umstände bzw. Ignorieren. Nur manchmal tendiere ich doch noch zum Nein oder einer Korrektur, das wird aber immer weniger nötig und kommt eigentlich erst vor, wenn er das ganze schon verinnerlicht hat, aber grade mal nicht so will.
Den Aufbau versaue ich mir nicht mehr damit, den Hund zu verunsichern.
Und da wir gerade wunderbar voran kommen zeigt mir, dass ich mit diesem Mittelweg wohl richtig liege.
Müsste ich mir ein Verfahren aussuchen wäre das wohl auch Cumcane. -
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Bauchgefühl ist alles!
Damit bin ich immer am Besten gefahren.
ZitatWir arbeiten auch "freundlich". Wenn er's übertreibt gibt's auch mal ne Ansage aber es wird keine Gewalt eingesetzt.
Wer seinen Hund liebt, erzieht ihn nicht mit Gewalt.Wie definiert ihr denn Gewalt? Ich glaube, was für den einen Gewalt ist, kann für den anderen noch ziemlich normal/angemessen sein.
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Super - danke für den Hinweis. Wie erfährt man von den Seminaren?
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Gewalt ist für mich Schlagen, Hauen, Treten usw. Nen Klapps finde ich auch nicht ok.
Am Halsband wegführen finde ich keine gewalt, solange man den Hund nicht erwürgt.
Wegschubsen geht auch solange es nicht so doll ist das der Hund 10 Meter weiter fliegt oder gar hinfällt. -
Zitat
Gewalt ist für mich Schlagen, Hauen, Treten usw. Nen Klapps finde ich auch nicht ok.
Am Halsband wegführen finde ich keine gewalt, solange man den Hund nicht erwürgt.
Wegschubsen geht auch solange es nicht so doll ist das der Hund 10 Meter weiter fliegt oder gar hinfällt.Zu was zählst du "Sich über den Hund beugen und fixieren" wenn er nicht das mach was man gerade gesagt hat? :)
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Zitat
Zu was zählst du "Sich über den Hund beugen und fixieren" wenn er nicht das mach was man gerade gesagt hat? :)
Ich zähle das zu "hör mal Freundchen, lass den Mist sein" und danach ist die Welt wieder okay.
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Hallo,
also für mich gibt es nur eine einzige Methode die zu 100% garantierten erfolg bringt. Nämlich seinen Hund vernachlässigen, unterdrücken, gewälttätig werden und ihn misshandeln. Dann ist es nur eine Frage der Zeit bis der Hund die gewünschte Reaktion hervorbringt und seinem Herrchen die "Levieten" ließt.
--- natürlich NICHT!!!! ---
Jetzt im Ernst: ich finde mit diesen ganzen Erziehungsmethoden ist es schon fast wie mit Religionen. Der eine glaubt hierdran und schört darauf, der andere wiederum nicht. Ich denke es kommt darauf zu welcher "Religion" du und dein Hund gehörst und mit der ihr am besten Leben könnt. Es schadet nie, sich mit anderen Sachen auseinander zusetzen und diese anderen "Religionen" kennen zu lernen, genausowenig wie es schaden kann ein bisschen YoGa zu machen obwohl man Katholik ist - so in der Art.
Liebe, Zuneigung, Bedürfnisse erkennen und drauf Eingehen und Zusammenleben und Arbeiten : ist glaub ich das einzige was alle miteinander gemein haben. Einfach die Liebe zum Hund. Alles andere wirst du für dich selber feststellen müssen :)
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Zitat
Super - danke für den Hinweis. Wie erfährt man von den Seminaren?
Schreib mal die an: http://dogitright.de/ :)
lg, Pudel
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Zitat
Hallo an alle,
Ich habe mich in letzter Zeit mit verschiedensten Erziehungsmethoden auseinander gesetzt und einige Bücher gelesen. Einfach nur aus Neugierde. bei der Vielfalt von unterschiedlichsten Konzepten, sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. :löl:
Mich würde interessieren, ob ihr nach einem bestimmten Konzept arbeitet? oder welches euch besonders beeindruckt/ beeinflusst hat.
Sicher haben die meisten hier eigene Konzepte, aber so eine Aufreihung mit vielen verschiedenen Methoden, wäre schon Interessant.
Also: welche Methode wendet ihr an, vielleicht mit kurzer Beschreibung, warum und was hat euch besonders überzeugt?
Das ganze sollte ohne Wertung bleiben, einfach nur Informierenich finde, dass dein Frage viel zu pauschal ist. Dann wirste auch nur pauschale Antworten bekommen.
1. FRage: Was für einen Hund hast du? Welche Rasse, welche Eigenschaften?
2. Frage: Was sind deine bevorzugten Aktivitäten?
3. Woran habt ihr beide Freude?Sorge in erster Linie dafür, dass DU dafür sorgst, dass DU mehr "Punkte" am Tag machst als dein Hund:
Dein Hund kommt an, du streichelst ihn: Punkt für den Hund. Dein Hund schaut dich an, du schaust zurück: Punkt für den Hund. Ignorierst du sein Verhalten: jeweils ein Punkt für dich.
Dein Hund führt ein Kommando prompt aus: Punkt für dich.Viel Bewegung für das Tier, Aufgaben (nicht zu viele, nicht zu wenig).
und ihr werdet wahrscheinlich beide glücklich (vorausgesetzt, du hast dir einen Hund ausgesucht, der auch zu dir passt)
Ansonsten gibt es für konkrete Situationen am beste konkrete Fragen und dann konkrete Antworten. Leute, die nach bestimmten Erziehungsmethoden fragen, sind schon auf dem falschen WEg, da sie sich von vornherein in ihrem Denken einengen.
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meine Methode ist, keine Methode zu haben/zu verfolgen!
Ich höre mir alles gerne an, lese mir einiges durch. Kann aus manchen Sachen vllt etwas mitnehmen, bei anderen weiß ich, dass ich sie nicht anwenden werde!
Ich versuche zu meinem Hund ehrlich und fair zu sein, lasse ihn selbst Dinge erarbeiten, setze ihm auch Grenzen (was ganz verschieden abläuft - vom wegdrehen meinerseits bis zum wegschicken oder Spielabbruch) naja und ich versuche auch einfach mit ihm Spaß zu haben!
Ich will nicht nach einem Prinzip mit meinem Hund arbeiten. Ich finde das ist eine komische Vorstellung. Warum darf ich nicht selber lernen, was ich machen muss? Warum muss ich mir als Mensch etwas "aufquatschen" lassen? Und warum muss ich da dann auch dran glauben?
nenenenen... das will ich nicht -
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