Hybriden bzw Puggle?!
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Pferdezüchter können ihre Mißerfolge tatsächlich unauffällig in die Pfanne kloppen und tun das auch.
Dabei fällt mir auch immer zuerst der Arabohaflinger-Hype der siebziger Jahre ein, der ja, wegen eines arabischen Haflinger-Vorfahren, noch eine gewisse Logik hatte. Einen großen Teil der "Produkte" gab's dann bald zum Kilopreis, und ich hab in der Reitschule auch einige in rascher Folge erlebt: Haflingerkörper auf zu leichten Beinen mit zu steilen Fesseln, Ponys die aussahen wie Haflinger, aber so zappelig waren, daß man sie kaum handhaben konnte. Besonders schön war der Wallach mit der Bulligkeit eines schlechten Haflingers und der Nervosität eines schlechten Arabers. Steile, kurze Araberkruppe hinter Ponybauch kam auch nett...und so weiter, und so weiter.
Die sind alle sehr viel fixer zum Metzger gegangen als vergleichbare Araber oder Haflinger, und zehn Jahre später war von dem grandiosen Zuchtversuch nur noch sehr wenig die Rede. Sicher hat es da irgendwo auch "gelungene" Tiere gegeben - aber dafür ist enorm viel "Abfall" via Billigverkauf und Schlachthof verschwunden.
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Mal eine Frage am Rande, weil ich mich zu wenig auskenne in dem Bereich: die F1-Generation der Puggles etc. müsste es doch schon ne Weile geben, werden die denn inzwischen auch untereinander verpaart? Dann kann man ja die Eigenschaften herausselektieren, wenn man passende Elterntiere wählt und dann könnte man diese Mischlinge auch irgendwann mal als Rasse etablieren, nach vielen Generationen, sofern es sich als wirklich sinnvolle Mischung herausstellt.
Wenn man mit den F1, F2 etc. mit Zuchtziel weiter züchtet, könnte ich darin noch einen Sinn erkennen. Wenn das aber nicht gemacht wird, sondern einfach nur 2 Rassen gemixt, dann nicht.
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Zitat
Nun, wenn man das so sieht...
Ich würde mir bei solch einem Wunsch - Reitbegleithund - von vornherein eine Rasse aussuchen, die lauffreudig ist und nicht zu Gelenkproblemen neigt.
Das schont den Geldbeutel und der Hund muß mit seinen Hüftschmerzen nicht zu Hause sitzen.
Gaby und ihre schweren Jungs
Na ja, meine Nichte ist 14. Es ist ihr erster eigener Hund, ihre Mutter hatte immer schon Hunde und bildet selbst Reitbegleithunde aus.
Wie gesagt, war ihr Traum ein Mops ... und in letzter Sekunde ist sie dann umgeschwengt auf einen Puggle. Wie gesagt, wenn er am Pferd mitlaufen kann, ist es prima. Falls nicht ... das hätte ein Mops evtl. auch nicht gekonnt.
Ich glaube, dass sich meine Nichte aber dennoch an ihrem Hund erfreuen wird. -
hab mir jetzt nicht alle seiten durchgelesen, falls es noch nicht verlinkt wurde
http://www.tasso.net/Tierschutz/Umfrage/Hybride -
Zitat
Na ja, meine Nichte ist 14. Es ist ihr erster eigener Hund, ihre Mutter hatte immer schon Hunde und bildet selbst Reitbegleithunde aus.
Wie gesagt, war ihr Traum ein Mops ... und in letzter Sekunde ist sie dann umgeschwengt auf einen Puggle. Wie gesagt, wenn er am Pferd mitlaufen kann, ist es prima. Falls nicht ... das hätte ein Mops evtl. auch nicht gekonnt.
Ich glaube, dass sich meine Nichte aber dennoch an ihrem Hund erfreuen wird.Um so unverständlicher für mich, dem Wunsch der Tochter nachzugeben.
Mit dieser Erfahrung, hätte ich der Mutter aber etwas mehr Wissen über die Problematik des Bewegungsapparates, gerade des Mopses, zugetraut.
Gaby und ihre schweren Jungs
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Ich glaube, dass sich meine Nichte aber dennoch an ihrem Hund erfreuen wird.Das sind immer so Argumente, die eine sachliche Diskussion schwer machen.
Es ist doch klar, jeder liebt seinen Hund, egal ob Mix, Rasse, Hybrid, Straße, Ausland, Inland, Männlein, Weiblein, spätestens wenn der Hund im Haus ist, ist er Familienmitglied und einfach nur süß.
Trotzdem ist es meiner Meinung nach wichtig, grundsätzliche Diskussionen führen zu können, ohne dass nun immer Argumente wie: jeder Hund kann krank werden, jeder Hund ist eine Wundertüte etc.pp. kommen.
Es geht nicht um den einzelnen Hund als Individuum, jeder ist wundervoll.
Aber die Fragestellung, ob einzelne Erscheinungen, sei es im TS, sei es im Hundezuchtwesen, sei es beim Hybridhundhype, so gut sind muss erlaubt sein.Und vor allem würde ich mir wünschen:
Dass sich der einzelne Gedanken macht wen oder was er unterstützen möchte und eine bewusste Entscheidung trifft
wie sie dann auch ausfallen mag.Und das ist keine Diskussion über die jeweils einzelnen Hunde oder ob man sich an seinem Hund erfreut.
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Zitat
Uiui..große Töne spucken. Wer hat gesagt, dass man kranke Hunde verpaart ? Es gibt durchaus auch genug Züchter die das eben genau das machen, den Genpool erweitern mit gesunden Hunden.
Welche Rassen man kreuzt ist in dem Fall ja mal dahin gestellt.
In der Pferdzucht ist es völlig normal das man Rassen kreuzt um die Rasse an sich zu verbessern.
Siehe Warmblutrassen. Mir wäre nicht bekannt, dass es hier rassebedingte Erkrankungen gibt.
Nur bei Rassen wo weniger Fremdblut einfließt gibt es diese durchaus und das ist auch völlig logisch.
Der VDH zB. lässt nur Reinzucht zu. Wie willst Du da also langfristig den Genpool erweitern.
Sorry, Genetik ist ein sehr komplexen Thema und Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ein VDH- Züchter ein Genetik-Experte ist, oder was !?
Hier im Forum wird vor allem nur nachgeplappert. Ich bin überzeugt, dass 80 % die sich immer auf dieses Thema stürzen nur das nachtexten was XY mal dazu geschrieben hat.
Daher kann ich viele Beiträge hier nicht wirklich ernst nehmen.
Was qualifiziert Dich als Genexperte ?Darauf wurde ja schon zur Genüge eingegangen...
Mich qualifiziert gar nichts zum Genexperten, das habe ich ja auch nie gesagt. Man lernt allerdings während der dreijährigen Vorbereitung auf die Biologie-Abiklausur mit dem Thema Genetik und Vererbungslehre, zahlreichen Stunden im Labor und Versuchsreihen mit DNA zumindest, dass es so, wie es sich die TS hier vorstellt, schlichtweg nicht funktioniert.
Aussagen wie "der Jagdtrieb gleich sich durch den Mops aus" oder "ich habe keinen reinrassigen Beagle genommen, weil der zu viel Jagdtrieb hat und der Mix nicht" sind schlichtweg Humbuk. Auch wenn die TS jetzt leugnet, das jemals gesagt zu haben - irgendwo auf den ersten Seiten steht es deutlich geschrieben.
Nenn mir doch mal ein klar definiertes Zuchtziel für den Puggle, welches auch realisierbar ist.
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Um so unverständlicher für mich, dem Wunsch der Tochter nachzugeben.
Mit dieser Erfahrung, hätte ich der Mutter aber etwas mehr Wissen über die Problematik des Bewegungsapparates, gerade des Mopses, zugetraut.
Gaby und ihre schweren Jungs
Meinungen gehen einfach auseinander. Und Geschmäcker auch. Der Mops hat eine weitaus höhere Lebenserwartung als der Großteil aller anderen Hunde. So schlimm kann es also nicht sein mit seiner Gesundheit, sonst müsste man Möpse weitaus früher einschläfern.
Und jeder Mischling aus dem TH wirft dieselbe Problematik auf, da weiß man oft nämlich gar nicht, was tatsächlich drin ist.Ich finde die Entscheidung für einen Puggle daher nicht unvernünftig. Jedenfalls nicht unvernünftiger als die meisten anderen Rassen, die auch auf die eine oder andere Art zu gesundheitlichen Problemen neigen.
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Darauf wurde ja schon zur Genüge eingegangen...
Mich qualifiziert gar nichts zum Genexperten, das habe ich ja auch nie gesagt. Man lernt allerdings während der dreijährigen Vorbereitung auf die Biologie-Abiklausur mit dem Thema Genetik und Vererbungslehre, zahlreichen Stunden im Labor und Versuchsreihen mit DNA zumindest, dass es so, wie es sich die TS hier vorstellt, schlichtweg nicht funktioniert.
Aussagen wie "der Jagdtrieb gleich sich durch den Mops aus" oder "ich habe keinen reinrassigen Beagle genommen, weil der zu viel Jagdtrieb hat und der Mix nicht" sind schlichtweg Humbuk. Auch wenn die TS jetzt leugnet, das jemals gesagt zu haben - irgendwo auf den ersten Seiten steht es deutlich geschrieben.
Nenn mir doch mal ein klar definiertes Zuchtziel für den Puggle, welches auch realisierbar ist.
Ich dachte Du meintest meinen Beitrag. Ich finde den Mops alleine schon eine Kuriosität....
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*ironie on*
Ich hab auch einen Designerdog
Und ich ärger mich immer wieder aufs Neue, dass ich sie schon kastriert bekommen habe...so oft, wie ich zu hören bekomme, "Mei ist die süß. Was ist denn das für eine Rasse?", hätte ich mit 5 Würfen von ihr bestimmt steinreich werden können.
Sperrier oder Teritz klingt doch gut als Rasse oder?*ironie off*
Ich hab eigentlich kein Problem damit, wenn jemand meint, er muss eine neue Rasse züchten, aber dann soll das doch auch bitte Sinn machen. Wie man auf die Idee kommt ausgerechnet Beagle und Mops zu kreuzen oder überall eine Prise Pudel einzustreuen, leuchtet mir nicht ein.
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