Züchter ohne Verband
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Ok, vielleicht kenn ich sowas net, weil bei meinen Rassen die Rüden im Sport geführt werden und man einen Hund mit dem man sich diese Arbeit macht nicht so schnell in andere Hände gibt, damit der dann die Lorbeern der Arbeit ernten kann
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Ja, das ist wahrscheinlich der Grund.
LG von Julie -
Ich habe mir jetzt diesen ganzen Thread durchgelesen und teile die Meinung, daß ein Hund einer für den Endhalter brauchbaren und hoffnungsvollen "Linie" abstammen sollte. Dazu gehören für mich ein wirklich verantwortungsvoller Mensch und zwei Hunde mit gutem Erbgut.
Eine Mitgliedschaft im VDH bzw. FCI gehören für mich aber nicht zwingend dazu.Wir haben unseren letzten Hund ganz bewusst bei einem " Vermehrer" gekauft, der das Erbgut seiner beiden Tiere aber nur 3 Generationen zurückverfolgen kann.
Natürlich haben wir uns auch für die anderen Vorfahren interessiert. Was uns aber auch sehr wichtig war ist der Charakter und das Wesen der Elterntiere gewesen UND das beide Elterntiere für die komplette Zeit bis zur Abgabe der Welpen vorort waren.
Bevor wir uns für einen Hund aus diesem Wurf entschieden haben, konnten wir mit den Elterntieren Gassigehen ( hier waren oft die Kinder der Familie oder die Katzen, Freunde, Geschwisterhunde etc. dabei.
( alles vom Vermehrer in die Wege geleitet )Wir waren bis zur Abgabe zwei bis dreimal die Woche zu Besuch und wir haben bis heute sehr viel Kontakt zu dieser Familie und gehen regelmäßig auf Besuch dort hin.
Wir haben die Tierärztlichen Untersuchungen beider Elterntiere ohne Worte einsehen können, die Welpen waren bei Abgabe mehrfach geimpft, auf Wunsch gechipt, entwurmt zweifach Untersucht.
Aber nicht beim Tierazt sondern vorort.
All das haben wir hautnah erlebt, denn wir waren dabei. Wir kannten diese "Vermehrer" vorher nicht!
Auf die Frage, warum er Hunde vermehrt gab es ein ganz klare Antwort.
Diese beiden Hunde und deren Vorfahren bringen die Eigenschaften mit sich, welche ich mir für diese Art von Hund vorstelle.
Wir konnten alles einsehen und auch bis heute können wir unangemeldet vorbeikommen und stets in Hof und Garten kommen.Egal wann wir bisher dort waren, es war immer alles wunderbar auch wenn wir mal nur beim Gassigehen vorbeigeschlendert sind und reingesehen haben. Es war aus unserer Sicht immer alles vorzüglich.
Wir haben die Elterntiere und Geschwister erleben können und das nicht nur einen Tag oder ein paar Stunden. Wir haben den Umgang des " Vermehrers" mit seinen Hunden erfahren. Und wir haben sämtliche Gesundheitszeugnisse eingesehen.Und genau DAS alles muss ein VDH Züchter bringen, damit ich mich für einen " Rassehund" entscheide.
Es mag sehr großes Glück für uns gewesen sein, daß wir nicht weiter als 50Km auseinander gewohnt haben. Doch beim VDH Züchter, ebenfalls um die Ecke war so etwas LEIDER nicht möglich.
Was mich pers. interessieren würde sind die VDH Standarts für Züchter also alles was nicht den Hund als solches betrifft. Kann man diese irgendwo nachlesen?
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Du musst dafür auf die Vereinsseite der jeweiligen Hunderasse, dort sind die Zuchtordnungen. Da sind auch Aufzuchtbedingungen etc. nachzulesen.
Z.B. (Achtung nur ein Beispiel): -
Zitat
Es mag sehr großes Glück für uns gewesen sein, daß wir nicht weiter als 50Km auseinander gewohnt haben. Doch beim VDH Züchter, ebenfalls um die Ecke war so etwas LEIDER nicht möglich.
WAS war da denn nicht möglich?
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Was ich letztens auf einer Züchterseite entdeckt habe und ich auch sehr wichtig zu erwähnen finde: Der Züchter hat natürlich geschrieben, dass er auf Gesundheitliche Ergebnisse Wert legt etc. Aber auch, dass die individuelle Gesundheit eines Welpen manchmal schlechter ausfallen könnte, wenn man Tiere in die Zucht nimmt, die z.b besonders typvoll sind oder hervorragende Arbeiter sind, dafür aber eben einen etwas schlechteren Grad an HD mitbringen oder evtl. Träger für einen Gendefekt sind.
Und das die Welpenkäufer bereit sein sollten, dieses Risiko auf sich zu nehmen, um den Fortbestand und die Stabilität der Rasse an sich zu gewährleisten. -
Zitat
WAS war da denn nicht möglich?
Es war nicht möglich die Welpen öfter zu besuchen, Geschwistertiere kennen zu lernen, mit den Eltern vor der Belegung Gassi zu gehen, den Umgang des VDH Züchters mit seinen eigenen Hunden zu erfahren und das Wesen der Hunde in unterschiedlichen Situationen kennen zu lernen. Ebenso war auch der Deckrüde nicht anwesend. Und wir konnten diesen nicht wirklich erleben, sondern nur dem uns gesagten Glauben schenken oder nicht.
Wir bleiben da einfach skeptisch. Wenn ein Züchter VDH zertifiziert ist heisst das für uns eben nicht, das dies unseren pers. Ansprüchen entgegenkommen muss. Aber ich denke genau in diesem Fall sollte der Vermehrer schon sehr gut ausgesucht sein.@ Jack Russel 35
Danke für das BSP. -
Zitat
International gesehen sind sogenannte Hybrid Zuchten auch in Deutschland immer mehr im kommen. Auch wenn die "Rasse" vom VdH nicht anerkannt wird wie z.b. Labradoddle oder Goldendoodle (wer denkt sich bitte die Namen aus? :D) kommt es sicherlich bald zur Internationalen Anerkennung. Das Problem an der Geschichte ist ja eher der Name. Bestimmungen sagen ja aus das Rassenamen nicht aus 2 anderen Rassenamen zusammen gesetzt werden dürfen usw. Aber in einigen Teilen der Erde wie Amerika und Australien sind das bereits anerkannte Rassen.
.Auch wenn das noch so oft wiederholt wird - NEIN, diese Mischlinge sind weder in den USA noch in Australien anerkannt. Zumindest nicht von den Verbänden, bei denen man von Anerkennung sprechen kann.
Einen eigenen Verband gründen und rumposaunen "Verband XY erkennt die an" kann man in jedem Land. Deshalb sind sie noch lange nicht von irgendeinem nennenswerten Verband anerkannt.
Und zu einer Internationalen Anerkennung braucht es etwas mehr als einen lächerlichen Namen und zig "F1-Generationen".
Der Name "Labradoodle" war ursprünglich ein Gag desjenigen, der der "Urheber" des Ganzen war. Da die entsprechende Blindenführhundschule einen Hund für einen allergiegeplagten Kunden suchte und unter den ihnen zangebotenen Grosspudeln (nicht jeder GP-Züchter ist bereit, seine Welpen einer Blindenführhundschule zu verkaufen) keiner dabei war, der für diesen speziellen Kunden "passte", kam er auf die Idee, eine Labbi-Hündin der eigenen Zucht von einem GP-Rüden decken zu lassen - in der Hoffnung, dass er dann vielleicht einen nach Allergietest passenden Welpen bekommen könnte. In dem Wurf war tatsächlich einer dabei .... soweit so gut sollte man meinen.
Dummerweise bekam besagte Blindenführhundschule aber ein ganz anderes Problem. Sie bekamen die restlichen Mischlingswelpen nicht los - obwohl sie eine lange Liste von Leuten hatten, die auf einen Blindenführhund warteten. Aber keiner wollte einen Mischling. Also "erfanden" die Leute von der Blindenführhundschule die Story von wegen "Labradoodle" blablabla. Und auf einmal rissen sich die Leute regelrecht um diese Welpen.Die Blindenführhundschule hat damit recht schnell wieder aufgehört - die Vermehrer und Hundehändler allerdings hatten eine neue "Rasse" ohne die dazugehörenden Zuchtverbände als Kontrollorgan im Hintergrund und mit einer schön schmalztriefenden Story dazu.
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@buffel
Es ist nicht unproblematisch neugeborene Welpen mit Menschen/Interessenten zusammenzubringen(Ansteckungsgefahr). Außerdem ist die Welpenaufzucht eine anstrengende Leistung der Mutterhündin, diese braucht viel Ruhe und Zuwendung durch ihren Menschen.
Insofern kann ich das Verhalten des Züchters verstehen.
Als wir unseren ersten Hund gekauft haben, waren wir kurz nach der Geburt beim Züchter und durften auch nur von ganz Weitem unsere Kleine anschauen.
Außerdem ist das ja auch immer eine organisatorische Frage, wenn man sagen wir 8 Welpen hat und alle Welpenkäufer plus mögliche Interessenten kommen jeden 2. Tag vorbei, da kommst Du ja zu nichts anderem mehr.
Wenn man dann noch arbeitet oder Kinder hat und auch noch andere Hunde, wie soll man das zeitlich denn meistern?
Ich finde das Verhalten des "Vermehrers" aufgrund dieser Punkte nicht so gut, gerade weil ich das Wohl der Welpen und der Mutterhündin im Auge haben.
Ich möchte z.B. auch nicht, dass fremde Leute mit meinen Hunden spazieren gehen, weil sie eventuell vlt. irgendwann einen Welpen haben wollen, sorry bei aller Liebe, dafür sind mir meine Hunde zu schade.
Die können sie gerne kennenlernen, ich erzähle ihnen alles, was sie wissen wollen und sollen, da müssen sie schon auf mich vertrauen. Ohne eine Vertrauensbasis auf beiden Seiten geht eh nichts. -
Ich habe meinen Chihuahua auch ohne Papiere von einem Hobbyzüchter gekauft und würde es jeder zeit wieder machen.
Wenn ich sehe was sich so alles Züchter mit Papiere schimpft... ne danke ich verzichte.
Wenn dein Gefühl gut ist, die Hunde vernünftig gehalten werden, nicht vernachlässigt sind etc, dann hör auf dein Herz. DU machst die schließlich Gedanken, und achtest auf die Umgebung. Das machen viele andere Käufer nicht.Es gibt schwarze Schafe, sicher das bestreite ich nicht. Aber ich persönlich möchte lieber einen gesunden Hund ohne Papiere, als einen kranken und überzüchteten Hund mit Papieren.
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