Züchter ohne Verband

  • Muß ich die Züchter und die Mutter des Wurfes denn erst kennenlernen, wenn der Wurf bereits da ist? Ich gehe diesen Sommer einen Züchter besuchen. Lerne diese Menschen und alle Hunde kennen. Wir schauen, ob es passt. Und wenn es passt, dann wird Jahre später ein Welpe aus dieser Zucht einziehen.
    Einen anderen Züchter, dessen Zucht mir gut gefällt, kenne ich jetzt schon.
    Nächstes Jahr lerne ich noch eine Züchterin kennen..


    All das ohne den Hintergedanken, sofort einen Welpen von dort zu nehmen..

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    Hi


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    • Das habe ich doch gar nicht gesagt :headbash:
      Klar kann man die Hunde kennenlernen, sollte man auch.
      Aber der Umfang, den buffel beschrieb, war mir ein wenig zu viel.
      Außerdem gibt es so viele Leute, die einfach nur vorbeikommen wollen, um einen schönen Tag bei Hunden zu verbringen, und nicht weil sie tatsächlich Interesse an den Hunden oder an der Zucht haben, es ist manchmal erschreckend.
      Ich bin da mittlerweile ein wenig vorsichtig und kann deswegen den VDH-Züchter, den buffel beschrieb, verstehen.


    • Ich sehe es auch so, daß es nicht unproblematisch ist neugeborene Welpen dirket zu besuchen!!! Eben wegen der Ansteckungsgefahr. Das haben wir ja auch nicht.
      Wir konnten die Welpen sehr oft besuchen d.h. nicht, daß die Hündin oder die Welpen andauernd von uns bedrängt etc. wurden. Wir waren einfach da. Haben beim Äpfelernten im Garten geholfen. Wir waren einfach mit da und die Hunde sind um uns herumgesprungen oder waren in einer ganz anderen Ecke des Gartens bzw. Hauses. Wir waren einfach nur da.



      Es ist richtig, daß man in so einem Fall, wenn dauernd Besuch da ist zu nichts anderem mehr kommt, wenn man sich diesem immer direkt widmen muss. Wir waren aber einfach nur da, haben die Hunde beobachtet und uns dann auch in einen Welpen verkuckt.


      Bezüglich des Gassi gehens; natürlich waren wir nicht alleine mit den Hunden der Vermehrers gassi. Sondern die Familie war mit dabei. Vielleicht hatte ich mich da falsch ausgedrückt.


      @ Murmelchen:
      Wir haben die Elterntiere schon vorab kennengelernt. Auch wir werden diesen Sommer wieder einige VDH Züchter besuchen gehen und auch andere. Da wir fürs kommende Jahr ein weiteres Familienmitglied suchen. Die Aussage, daß wir den Vermehrer vorher nicht kannten wollte ich darauf beziehen, daß hier nicht irgendwelche Nachbarschaftsympathien am laufen waren.
      Wir wussten ja vorab auch nicht, daß wir die Hunde in diesem Umfang kennen lernen werden.



      Allg. stelle ich mir die Frage, ob jeder VDH Züchter der seine Hündin decken möchte auch den Deckrüden wirklich gut kennen gelernt hat? Oder ob da mehr auf Papiere vertraut wird?! Und ich frage mich warum viele Welpen ohne ihren richtigen Vater aufwachsen und ob das wirklich gut ist?

    • Zitat

      Muß ich die Züchter und die Mutter des Wurfes denn erst kennenlernen, wenn der Wurf bereits da ist? Ich gehe diesen Sommer einen Züchter besuchen. Lerne diese Menschen und alle Hunde kennen. Wir schauen, ob es passt. Und wenn es passt, dann wird Jahre später ein Welpe aus dieser Zucht einziehen.
      Einen anderen Züchter, dessen Zucht mir gut gefällt, kenne ich jetzt schon.
      Nächstes Jahr lerne ich noch eine Züchterin kennen..


      All das ohne den Hintergedanken, sofort einen Welpen von dort zu nehmen..


      Ich gehe "meiner" Züchterin schon seit Jahren auf die Nerven :D Seit dem B-Wurf besuche ich sie und ihre Hunde regelmäßig, schau mir die Entwicklung der Tiere an und verfolge, was aus den Welpen wurde.
      Kaufen werde ich vermutlich aus dem nächstes Jahr anstehenden G-Wurf. Die Mutterhündin kenne ich seit sie 5 Wochen alt ist, ich kenne ihre Mutter und ihren Vater und auch den Deckrüden für den Wurf, habe ich kennen gelernt.


      Zitat

      Und ich frage mich warum viele Welpen ohne ihren richtigen Vater aufwachsen und ob das wirklich gut ist?


      Hm sorry, aber wenn man alle Welpen mit Vater aufwachsen lassen würde, wäre die Zucht sehr schnell am Ende. Denn ich kann nicht 5 Rüden zuhause sitzen haben, wenn ich züchten möchte - und ein Rüde für alle meine Würfe in der immer wieder gleichen Konstellation mit einer Wurfwiederholung nach der nächsten hat nichts mit sinnvoller Zucht zu tun.
      Oder der Deckrüde wird zum Wanderpokal: Er deckt Hündin A, bleibt dann bis zum Auszug der Welpen dort als "Papa". Geht zurück zum Besitzer, deckt später Hündin B, bleibt die Aufzucht über dort.... nicht praktikabel.

    • Zitat

      Ok, vielleicht kenn ich sowas net, weil bei meinen Rassen die Rüden im Sport geführt werden und man einen Hund mit dem man sich diese Arbeit macht nicht so schnell in andere Hände gibt, damit der dann die Lorbeern der Arbeit ernten kann :???:


      Sam Beit war z.B. auch auf Deckstation in Deutschland - bis nach Israel würde wohl sonst auch keiner zum Decken fahren.

    • Zitat


      Es war nicht möglich die Welpen öfter zu besuchen, Geschwistertiere kennen zu lernen, mit den Eltern vor der Belegung Gassi zu gehen, den Umgang des VDH Züchters mit seinen eigenen Hunden zu erfahren und das Wesen der Hunde in unterschiedlichen Situationen kennen zu lernen. Ebenso war auch der Deckrüde nicht anwesend. Und wir konnten diesen nicht wirklich erleben, sondern nur dem uns gesagten Glauben schenken oder nicht.
      Wir bleiben da einfach skeptisch. Wenn ein Züchter VDH zertifiziert ist heisst das für uns eben nicht, das dies unseren pers. Ansprüchen entgegenkommen muss. Aber ich denke genau in diesem Fall sollte der Vermehrer schon sehr gut ausgesucht sein.


      Ich hab viel telefoniert, besucht aber auch nicht so oft, und bei einer Züchterin mußte man sich vor Welpenkontakt sogar desinfizieren. Kann ich aber verstehen.


      Die Geschwister des entsprechenden Welpen kennenlernen? Wie kann man das denn verhindern?


      Der Deckrüde ist in den seltensten Fällen anwesend.

    • Ich bin ja bei meiner Züchterin quasi so reingerutscht, heißt die Welpen waren beim allerersten Besuch der Zucht schon knapp 4 Wochen alt - ich kannte vorher weder Mutterhündin noch hatte ich mich großartig über die Linien
      informiert, weil ich eben die ganze Zeit eine andere Zucht im Auge hatte.
      Dennoch konnte ich mir ein gutes Bild vom Wesen der Mutterhündin, der Tochter aus dem ersten Wurf und den Welpen an sich sowie den Ambitionen der Züchterin, den Ausbildungsstand ihrer eigenen Hunde und die Zuchtziele machen.
      Und durch viel Glück hatte ich sogar die Möglichkeit den Vater und dessen Halbbruder der Welpen kennen zu lernen und da können wir auch immer gerne vorbeischauen.

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