Kastration beim Rüden. Zu welchem Zeitpunkt?
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weil er vill zuviel Hormone produziert und das Gesundheitlich auch nicht gut ist für dne Hund?
ZitatUnd das erkennt man daran, das der Hund alles besteigt und aufreitet? Für mich eher eine Sache der Erziehung. Mein Rüde würde auch, wenn er dürfte. Er darf nicht und stirbt auch nicht dran.
nein, das hab ich ja garnicht gesagt aber ein NICHT medizinischer grund wäre der Stressfaktor, und das war die frage die ich beantwortet habe, nichtm ehr nicht weniger.
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nein, das hab ich ja garnicht gesagt aber ein NICHT medizinischer grund wäre der Stressfaktor, und das war die frage die ich beantwortet habe, nichtm ehr nicht weniger.
Ein nicht medizinischer Grund ist für mich die Verhinderung von Nachwuchs, weil man es auf anderen Wege nicht bewerkstelligt bekommt. Oder das der Hund die Kurve durchs gesamte Dorf kratzt, weil auf der anderen Seite jemand läufig ist.Stess ist sehr wohl ein medizinischer Grund, denn Stress, wie wir alle wissen, ist alles andere als gut für die Gesundheit.
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Stellt sich nu die Frage, welcher Stress "besser" ist. Der Stress, wenn ein paar Wochen mal läufige Hündinnen unterwegs sind oder der lebenslange Hormon-Stress nach einer Kastration
Ist Kastration überhaupt Stress? Sind läufige Hündinnen, an die Hund nicht ran darf, positiver oder negativer Stress? Ist ja ein Unterschied. Im Rudel "darf" ja auch nicht jeder Rüde, wie er grad Lust hat. Da gibt's dann sonst nämlich Stress mit dem ranghöheren Rüden, was ja auch wieder Stress ist.
Also ich finde auf all diese Fragen keine wirklichen Antworten und so lass ich es einfach, wie die Natur es vorgesehen hat. Hund hat Bömmel, darf aber nicht immer ran, wo er gerne würde und sollte im Normalfall lernen können, damit umzugehen. -
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Stellt sich nu die Frage, welcher Stress "besser" ist. Der Stress, wenn ein paar Wochen mal läufige Hündinnen unterwegs sind oder der lebenslange Hormon-Stress nach einer Kastration
Ist Kastration überhaupt Stress? Sind läufige Hündinnen, an die Hund nicht ran darf, positiver oder negativer Stress? Ist ja ein Unterschied. Im Rudel "darf" ja auch nicht jeder Rüde, wie er grad Lust hat. Da gibt's dann sonst nämlich Stress mit dem ranghöheren Rüden, was ja auch wieder Stress ist.
Also ich finde auf all diese Fragen keine wirklichen Antworten und so lass ich es einfach, wie die Natur es vorgesehen hat. Hund hat Bömmel, darf aber nicht immer ran, wo er gerne würde und sollte im Normalfall lernen können, damit umzugehen. -
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Stellt sich nu die Frage, welcher Stress "besser" ist. Der Stress, wenn ein paar Wochen mal läufige Hündinnen unterwegs sind oder der lebenslange Hormon-Stress nach einer Kastration
Lebenslanger Hormonstress? Erklär mal bitte.
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Lebenslanger Hormonstress? Erklär mal bitte.
Ies duch doch mal in die gepostete Lektüre ein, da steht alles drin....vom Handy getippt
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Ies duch doch mal in die gepostete Lektüre ein, da steht alles drin....vom Handy getippt
Nur, dass das so nicht stimmt. Im Gegenteil. Ein Kastration des Rüdens führt oft zu einem niedrigeren Cortisolspiegel. Weiterhin führt bei dem Gentyp des kurzkettigen Serotonintransporters ein niedriger Testosteronspiegel zu weniger Aktivität der Amygdala, d.h. der Hund wird weniger reaktiv und entwickelt weniger schnell Ängste.
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Ein Kastration des Rüdens führt oft zu einem niedrigeren Cortisolspiegel.
Kennst du da die Pathophysiologie und kannst sie kurz posten?
Frage mich gerade, was das für eine Regulationsmechanismus ist....Hypothalamus-Hypophyse?(Ist eine ernst gemeinte Frage, interessiert mich wirklich)
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Klingt für mich nach:" Hilfe, mein Hund wird erwachsen" und "Huch, mein Hund ist ein Wesen mit eigener Sexualität".
Habe das oben zitierte Buch von G. Niepel, in dem sie ihre Studie auswertet, gelesen. Befragt wurden 1.010 Halter von kastrierten Hunden. Die dargestellten Ergebnisse stützen sich im Wesentlichen auf Einschätzungen von Frauen zwischen 30 und 50 Jahren. Ob der geringe Anteil von Männern (ca. 10 %) auf deren geringe Bereitschaft zur Teilnahme oder auf eine Kastrationsangst zurückzuführen ist, will ich an dieser Stelle mal offen lassen.
G. Niepel kommt u. a. zu dem Schluss, dass eine Kastration von Rüden aufgrund hormonell bedingter Verhaltensprobleme sinnvoll sein kann. Eine Verweichlichung des Rüden ist nicht zu befürchten:
"Die Befürchtung so mancher (in der Regel männlicher) Rüdenbesitzer, ihr Hund mutiere zum Weichei, wenn man ihn seiner Hoden beraubt, ist unbegründet." (S. 221).
Die Autorin ist übrigens keine geldgeile Tierärztin. War das jetzt eigentlich eine Tautologie?
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