Abbruchsignal konditionieren
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Dein Hund kennt die Zusammenhänge von Autos und Gefahr? Von Jägern und Gefahr? Wie hast du das geschafft?!
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Manu, ich muss gestehen, dass ich mir die gleich Frage wie Scottishborders bezüglich der konditionierten Strafe auch gestellt habe.... Hier: http://www.clicker.de/include.…=forumsthread&threadid=43 wird ja z.B. die konditionierung beschrieben und dort steht, dass man nicht warten soll, bis der Hund etwas verbotenes tut, sondern eben dann die Konditionierung beginnen soll wenn er entspannt ist. Damit tue ich mich auch echt schwer und ich habe mich auch gefragt ob der Hund mich dann nicht für unberechenbar halten könnte, weil er ja für "nichts" bestraft wurde...
oder versteh ich das falsch?
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Mir erschließt sich dieser ständige Vergleich mit der Kindererziehung nicht. Und das nicht, weil man Hunde und Kinder nicht vergleichen kann, ich finde Hunde und (kleine) Kinder kann man sehr gut vergleichen.
Und ja, es gibt Mütter, die ihre Kinder lediglich mit einem "Nein!" abspeisen. Aber das ist ja weder klug noch pädagogisch sinnvoll. Ich bin gelernte Erzieherin und habe in ganz unterschiedlichen Bereichen gearbeitet. Und ich habe folgendes in meiner Ausbildung gelernt und später erfolgreich angewand:
Sehr kleine Kinder brauchen nach dem Nein eine Alternative (und wenn ich mir eh ne Alternative ausdenken muss, dann kann ich mir das "Nein" auch sparen)
Je älter die Kinder werden, desto weniger brauchen sie von mir angeregte Alternativen und desto mehr brauchen sie Erklärungen. Und wenn ich (verständlich!!!) erkläre, warum ein Verhalten ungünstig ist, dann kann ich mir das "Nein!" ebenfalls sparen.
Mein Problem am "Nein!" ist, dass es eine unangenehme Konsequenz erfordert, falls es nicht befolgt wird. Bei Kindern bin ich gelegentlich bereit negative Strafe anzuwenden, positive Strafe würde ich bei Kindern noch viel weniger verwenden als bei Tieren.
EDIT: Ratzratz, wenn Du auf den "Bomper" anspielst, der soll, soweit ich weiß, so konditioniert werden, dass der Hund nicht merkt, dass das Wurfgeschoss vom Menschen kam. Allerdings will ich auch nicht, dass meine Hunde in einer noch unberechenbareren Umwelt leben als es eh schon der Fall ist, daher habe ich es nie trainiert
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ganz ehrlich?
ich würde es niemals so konditionieren, wie in dem Link beschriebenWarum?
Genau, der Hund bekommt eine drüber, ohne etwas zu tun
er entspannt nimmer so schnell, da der unberechenbare Mensch ja was tun könnteIch habe es anders begonnen, mit Futter ;-)
ich zitiere mich mal einfach selbst
ZitatMeine erste Lektion bekam ich, als die Trainerin meinen Hunden in der Wohnung Leckerlies hin hielt und mich bat, ihnen zu verbieten, diese zu nehmen
Leider waren sie zu lecker, so dass es mir nicht wirklich gelangt.
Somit wurde die Idee geboren, das Verbot (früher "Nein") mit nem neuen Befehl neu aufzubauen. Bei uns wurde es das "Scht", da es immer gleich klingt, egal wie emotional der Mensch drauf ist.
Gut, wie man nen Verbot konditioniert, muss an dieser Stelle vermutlich nicht erklären, da bekannt sein sollte, dass man den Hund da weg holt und nicht zum Erfolg kommen lässt. Bzw. beim Fixxieren leicht anstupst, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Dieses wurde dann auch klar erklärt, warum man es neu aufbauen sollte, eben nie durchgehen lassen sollte, ...
Festzustellen war auch bei dieser Übung, dass Luna eine sehr niedrige Frustrationstoleranz hat, wo ich unbedingt dran arbeiten sollte.Anschließend ging es mit beiden Hunden nach draußen.
Eigentlich war ich es gewohnt, nur mit einem Hund zu arbeiten, aber die Erklärung, dass ich ja auch sonst meist beide Hunde dabei habe, wenn ich raus gehe, schien mir dann doch schlüssig.
Wie immer, wenn ich abgelenkt bin, egal ob durch quatschen oder telefonieren, achten meine Hunde auch weniger auf mich, was vermutlich einige kennen.
So kamen wir dann dazu, dass das nächste angesprochene Thema die Leinenführigkeit war.
Hier für hab ich Kira laufen lassen, da sie nicht an der Leine zieht.Eine der Auszubildenden nahm mir Luna ab und ging mit ihr den Weg am Feld rauf/runter/links/rechts etc. Wenn Luna unaufmerksam war, wurde das "Scht" genannt und die Richtung gewechselt. Dies fand an der langen Leine statt, so dass sie die Wahl hatte, zu folgen.
War dies nicht der Fall, wurde die Leine einen Augenblick stramm, so dass Luna merkte, es gibt nur die Möglichkeit zu folgen.
Während ich dies also nun beobachtete, wurde mir alles von der Trainerin genau erklärt, dass wir mit der Übung halt hinbekommen, dass Luna mehr auf mich achtet.
Anschließend nahm ich meinen Hund selbst und wurde von der Auszubildenden begleitet, die mich korrigierte, wenn och bei der Übung falsch handelte, was mir sehr half.
Es wurde etwas zur unpersönlichen Leinenführung erklärt und dazu, dem Hund wenig Input zu geben.
Ich habe entspannt zu sein und dahin zu laufen, wohin ich möchte. Der Hund soll lernen, mir zu folgen, ohne dass ich ihn durch Körpersprache und Worte volltexte, da er viele unabsichtlich gesendete Informationen garnicht benötigt. -
Mh.. Manu, also ist dein "Scht" nicht wirklich negativ aufgebaut - also nicht mit Meideverhalten, oder doch? Das es funktioniert, sieht man ja schön am Video, auf der ersten Seite.
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doch, wie geschrieben, ich habe sie mit dem Finger angestupst, wenn sie nicht reagiert und das Futter weiter fixxiert hat
beim Leine laufen ist sie halt in die Leine gelaufen, wenn sie nicht reagiert hat
alles positive Strafe
aber halt angekündigt und nicht plötzlich wie in dem eingestellten Link -
Zitat
Somit wurde die Idee geboren, das Verbot (früher "Nein") mit nem neuen Befehl neu aufzubauen. Bei uns wurde es das "Scht", da es immer gleich klingt, egal wie emotional der Mensch drauf ist.
Gut, wie man nen Verbot konditioniert, muss an dieser Stelle vermutlich nicht erklären, da bekannt sein sollte, dass man den Hund da weg holt und nicht zum Erfolg kommen lässt. Bzw. beim Fixieren leicht anstupst, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.Genauso handhabe ich das auch. Allerdings gibt es bei uns als Abbruch den Trillerpfiff.
Der Triller ist ein eindeutiges Signal ("Nein"), der Hund reagiert sehr genial darauf. Ist natürlich Geschmackssache aber ich würde immer wieder mit der Pfeife arbeiten. Doppelpfiff beudetet "hier" (kann nach dem Abbruch kommen) und einfacher Pfiff beudetet "halt".
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Zitat
Genauso handhabe ich das auch. Allerdings gibt es bei uns als Abbruch den Trillerpfiff.
Der Triller ist ein eindeutiges Signal ("Nein"), der Hund reagiert sehr genial darauf. Ist natürlich Geschmackssache aber ich würde immer wieder mit der Pfeife arbeiten. Doppelpfiff beudetet "hier" (kann nach dem Abbruch kommen) und einfacher Pfiff beudetet "halt".
da ich meist keine Pfeife dabei hab ... bin ein schusseliger Menschmusste es bei uns ohne konditioniert werden
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Ja, das meinte ich auch! Wusste nur nicht wirklich wie ausdrücken
Das wäre auch ein Weg, den ich gehen würde.
Maya, die ja schon eher eine unsichere Hündin ist, würde die Methode beim eingestellten Link glaube ich, total aus der Bahn werfen.Ich glaube wir werden es erstmal mit dem Halt/Stopp-Kommando versuchen. Und dann das Abbruchsignal weiter, bzw. eher neu aufbauen. Wir haben momentan so viel zu tun, so viel zu üben und zu lernen, da müssen wir eins nach dem anderen machen.
Mit der Pfeife arbeiten wir auch - und ist wirklich blöd, ich vergesse sie viel zu häufig. Oder habe ich die Pfeife dabei - fehlen mir die Superleckerlis. Ein Teufelskreis
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Ich habe die ganze Tuterei ohne ein einziges Leckerli aufgebaut
Wir haben alles an der Schleppleine erarbeitet... zuerst mit 5 Meter, dann 10 Meter dann 20 Meter. Zuerst mittags und dann in der Dämmerung wenn hier die Wildautobahn losgeht...
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