Ich weiß nicht was ich tun soll- sie hat mammatumore :(

  • Das Tierheim ist eine private Organisation und wird eben nicht wie andererch de maln Sta at gefördert. Die müssen (was ich auch verstehen kann) auf jeden Cent achten. Für diese ich schätze mal 1500€ können sie vielen vielleicht mehr helfen.
    Spenden ist in der Region ein heikles Thema (hohe Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit etc.) die Bereitschaft ist da einfach nicht vorhanden.
    Dass sie das vorher nicht bemerkt haben wundert mich auch und macht mich auch ein wenig böse/ traurig , aber ich kann es nicht ändern. Jetzt liegt sie in meinem Wohnzimmer und schläft :)


    Ich glaube ich werde ihr diese zwei OPs nicht zumuten. Mit ihrer Epilepsie ist nicht zu saßen.Lieber mache ich ihr die Zeit bei mir jetzt so schön und erträglich wie möglich, als dass ich ihr das antue, um dann zu erfahren dass es nichts gebracht hat oder sie Anfälle bekommt.
    Natürlich hab ich dann ein schlechtes Gewissen, weil ich mir denke was wäre wenn...aber ich will ihr so viel Leiden wie möglich ersparen. Also um nochmal klar zu stellen, mir geht es wirklich nicht nur ums Geld sondern auch um die Psyche meines Hundes.
    Natürlich freue ich mich, wenn ihr mir weiter mit Rat und Tat zur Seite steht.

  • Man ist manchmal erstaunt, wie gross die Spendenbereitschaft ist, aber mach es so, wie es für Dich gut ist.
    2 OPs bei Epilepsie, die Gefahr ist auch nicht zu unterschätzen.
    Alles Gute für Deine Maus.

  • Zitat

    Ich glaube ich werde ihr diese zwei OPs nicht zumuten. Mit ihrer Epilepsie ist nicht zu saßen.


    Epilepsie ist ja nicht gleich Epilepie.


    Und ich denke, wenn ein Arzt der Meinung ist, die Operation (JEDE Operation birgt ein Risiko) wäre ok, dann würde ich meinem Hund diese Chance auch geben. Noch dazu, wenn er erst ca. 8 Jahre alt wäre. Gegebenenfalls könnte man ja die Meinung eines zweiten Arztes einholen.


    Mit dem Gedanken, dass ich meinem Hund Lebenszeit genommen habe, weil es mich emotional belastet und auch finanziell, würde ich nicht leben können.

  • mein Rüde war auch Epileptiker. Die TK hat ihm vor der OP Luminal als Injektion gegeben. So konnte er problemlos operiert werden. Ich hatte damals auch Angst vor der Narkose, deshalb kann ich Dich in der Beziehung verstehen. Aber warum einem Tier Schmerzen zumuten, wenn man ihm mit einer OP helfen kann?


    LG
    Elke

  • Hallo,
    ich hab heute nochmal mit dem TH telefoniert. Und es gibt einigermaßen gute Nachrichten. Der Leiter des TH hat zu gesagt, dass er einen bekannten TA um Hilfe bittet. Allerdings weiß ich nicht, ob sie die OP übernehmen. Ich hoffe es, weil nur dann besteht eine Chance auf Heilung, andererseits würde ich wenn es nicht klappt einen Heilpraktiker zu Rate ziehen. Hat denn jemand Erfahrungen mit alternativen Heilmethoden?

  • Zitat

    Hallo,
    ich hab heute nochmal mit dem TH telefoniert. Und es gibt einigermaßen gute Nachrichten. Der Leiter des TH hat zu gesagt, dass er einen bekannten TA um Hilfe bittet. Allerdings weiß ich nicht, ob sie die OP übernehmen. Ich hoffe es, weil nur dann besteht eine Chance auf Heilung, andererseits würde ich wenn es nicht klappt einen Heilpraktiker zu Rate ziehen. Hat denn jemand Erfahrungen mit alternativen Heilmethoden?


    Angeblich geht es Dir ja nicht ums Geld, sondern um das Wohl des Hundes.


    Aber jetzt schreibst Du, dass nur dann eine Chance auf Heilung besteht, wenn das Tierheim die OP übernimmt.
    Übernehm die OP doch selbst und vereinbare mit dem Tierarzt eine Ratenzahlung.


    Was soll der Heilpraktiker bewirken? Und denkst Du, der kostet nichts?


    Tut mir leid, ich verstehe es nicht. Es gibt eine Lösung - nämlich die OP - und Du nimmst sie nur wahr, wenn das Tierheim bezahlt.
    Wenn dem so ist, gib die Hündin lieber dorthin zurück.

  • @ Chuna: An eine Heilung glaub ich da auch ganz sicher nicht, dafür bin ich zu sehr Wissenschaftler.
    Aber ich hoffe darauf, dass evtl. das Wachstum eingedämmt werden kann und die Schmerzen lange ausbleiben. Außerdem könnte es auch eine Möglichkeit sein ihr Epilepsieleiden einzudämmen.

  • Also ich bin diesem Forum beigetreten um mir helfen zu lassen und mir Tipps zu holen und nich um mich beschimpfen zu lassen!
    Ich glaube kaum, dass sich gerade einer mehr Gedanken darüber macht als ich. Meine Gedanken drehen sich nur noch um das Thema und eine bestmögliche Lösung.


    Nur weil das TH vielleicht einen anderen billigeren TA findet heißt das nicht, dass sie auch die Kosten übernehmen. Eine Ratenzahlung wird mir keiner gewähren, da ich Studentin bin und kein eigenes Einkommen habe. Selbst wenn das TH die Kosten übernehmen würde, weiß ich nicht ob ich ihr das wirklich zumuten möchte. Die Heilungschancen sind u.U. nicht besonders hoch, da sich in den letzten Tagen wirklich viele neue Tumore gebildet haben. Und nur um mein Egoismus zu befriedigen und zu sagen "Ich hab alles versucht" werde ich meinem Hund das nicht antun.


    Luzi ist nach nicht mal einer Woche unser Einundalles, ich werde sie ganz sicher nicht zurück geben und sie ihrem Schicksal überlassen. Sie musste in ihrem Leben schon einiges erleben, was man ihr auch ansieht (Da sie ein Fundhund ist kann man nur vermuten). Nichts wird mich dazu bewegen sie wieder abzugeben.


    Ich hab einfach schreckliche Angst die falsche Entscheidung zu treffen, das ist alles!

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