Collie Besitzer wo seid ihr?

  • Aber ich glaube mein Collie ist kaputt. Alles was ihr hier schreibt trifft echt gut auf den Spitz zu, aber der Collie macht das gar nicht xD

    Tröste dich, meiner ist auch kaputt. Hier sorgt der "Minicollie" für Pfotenaction. Haben die Leute im Auslaufgebiet doch recht. Ich wurde vom Züchter übers Ohr gehauen und mir wurde ein Minicollie angedreht.

  • Fin hats schon auch gern mit den Pfoten. Aber der bedient da eher ein weiteres Ami-Klischee mit: "Erst draufhauen, dann gucken, was es war..."
    Von vorsichtig und so, ist da eher nicht wirklich was zu merken :lol:
    Ich sags ja immer wieder... für all diese schlechten Angewohnheiten kann er einfach nichts :pfeif:


    Geordy dockt manchmal mit der Pfote an. Hat dann was von Händchenhalten und ist eher der Situation geschuldet (Angst haben, aber nicht unter den Pullover dürfen).

  • Danke euch allen für eure Berichte und Gedanken dazu :bindafür:


    Ethan darf mit einen Hund aus der Umgebung keinen Kontakt mehr haben, weil es heißt er dominiert mit den Pfoten, Hunde dürften so was nicht, schlechtes Sozialverhalten, total unerzogen. Da kann man tausendmal sagen das Collies Pfötler sind.

    Unglaublich :roll: Wie kommen die Leute auf diese Idee? :ka: Aber gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin, mit den skurrilen Meinungen über dieses Verhalten.



    Ich hab gestern auch mal meine Trainerin dazu befragt. Die hat sich erstmal kaputt gelacht :lachtot: Sie kennt Leela ja persönlich und meinte, wenn man Leela sagen würde "Du, bei dem "Pföteln" denken die Leute, Du würdest sie unterdrücken und die Weltherrschaft an Dich reißen wollen!", Leela wäre entsetzt und würde mit "Oh. Mein. Gott. Ich wusste nicht, dass das das bedeutet :shocked: Ich tue es selbstverständlich nie wieder!" antworten :D :lachtot: (mit dem Tonfall meiner Trainerin ist es noch witziger als aufgeschrieben ;) )


    Sie sagt auch, es gibt einfach Pfotenhunde und Nicht-Pfotenhunde, Nasenhunde und Nicht-Nasenhunde usw...
    Leela ist erst ihr zweiter Collie im Training, deshalb kann sie zum "typisch Collie" nichts sagen, aber sie erlebt es auch viel bei den kurznasigen Hunderassen, dass die mehr mit den Pfoten agieren (klar, wo keine Nase ist, kann nicht viel mit der Nase gemacht werden), aber auch andere Rassen und Mischlinge kennt sie als Pfotenhunde.
    Sie sagt auch, es kann auch schlicht erlernt sein: Wenn der Welpe die Erfahrung macht, mit der Schnauze kann ich viel erreichen (z.B. etwas öffnen), dann wird er es vermerkt zeigen. Ebenso, wenn er lernt, mit den Pfoten zu agieren lohnt sich, dann wird er dieses Verhalten vermehrt zeigen.


    Sie sieht es ganz eindeutig als Spiel- und freundliches Begrüßungsverhalten :herzen1:


    Interessant war, dass sie sich auch die Frage gestellt hat, woher der Gedanke dieser Person kommt, dass ein Welpe Menschen unterdrücken wollen würde :???: "Unterdrückung" könnte ja auch ein persönliches Thema sein. Weil da muss schon viel dahinter stecken, um dieses Thema auf einen (fremden) Welpen zu projezieren. @corrier hatte ja den gleichen Gedanken.



    Ich werde mal versuchen, dass bei der nächsten Gelegenheit (wenn Leela wieder mal unterstellt wird, sie würde die Weltherrschaft an sich reißen :lachtot: ) mal ansprechen und nachfragen :D

  • Hi,


    mal ne Frage an die Kurzhaar-Besitzer. Wie sieht es bei euren Hunden mit einer gewissen Standorttreue aus? Also wenn ihr irgendwo sitzt/liegt - baden, zelten, campen, etc.... - bleiben die dann da oder gehen die eher stromern? Gerade bei Gelegenheiten, wo ihr vielleicht öfters seit.


    Hintergrund der Frage ist meine Arbeit. Ich arbeite in einem kleinen Pferdestall und bis jetzt konnte der Zwerg frei rum laufen weil er eben da blieb. Nachdem er jetzt zweimal beim Nachbarn am Garten war, das ist ein kleines Stück die Straße hoch, hat sich das jetzt natürlich erledigt. Gestern und heute wurde aus dem armen Collie ein "Kettenhund", sprich 10 m Schlepp am Geschirr, und es ist grausam - zumindest aus Lokis Sicht. Da liegt ein Häufchen Elend bei mir rum. :verzweifelt:


    Dass der in dem Alter jetzt natürlich auf Entdeckungstour geht, ist klar und verständlich, solange bleibt er halt an der Leine, wird er sich daran gewöhnen. Aber kann ich die Hoffnung haben, dass er erwachsen wieder frei laufen kann?


    Momentan besteht der "Trainingsplan" daraus, dass ich ihm immer mal wieder was Leckeres zu werfe während er halt da so sinnlos rum liegt/steht/sitzt. Vorausgesetzt er nimmt mal wieder Leckerlies, momentan ist er zu bemitleidenswert um was zu nehmen. :roll:


    Lg catsanddog

  • Ich hab drüber nachgedacht, weil ich keine wirklich vergleichbare Situation hier habe.


    Ich setze mal voraus, dass Du höchstwahrscheinlich den Hauptaugenmerk bei der Arbeit hast und eigentlich auch nicht wirklich Zeit für den Hund. Der läuft nur so nebenher da rum, ja?
    Das ist dann also keine Qualitätszeit für den Hund und weil er das schon kennt, weiß er das auch ganz genau.
    Wahrscheinlich gibt es keine sichtbaren Grenzen im Sinne eines auch nur niedrigen, vollständigen Zauns?


    Nun, da würden beide Collies und Geordy, der Kurze, ganz sicher eher als Fin, stromern gehen und sich ihre Zeit halt vertreiben. Die wüßten ja genau wo ich bin und da ich eh keine Zeit für sie habe und das immer so ist, wüßten sie das halt zu nutzen.


    Gäbe es eine sichtbare Grenze würden beide Collies die akzeptieren, auch wenn es nur ein Zäunchen wäre.
    Wäre es Qualitätszeit würden beide Collies sich auch nicht entfernen.
    Aber standortreu nur weil wir da öfter sind oder so.... nee... beide nicht und der Kurze wäre zuerst auf wandelnden Pfoten. Der würde halt öfter mal gucken kommen, ob ich noch da bin, aber das ist auch schon alles.


    Wenn Loki gerade keine Leckerchen nimmt... bist Du sicher, dass keine läufige Hündin mit zum Problem beiträgt?

  • Perfekt zusammen gefasst. =)


    Natürlich liegt mein Augenmerk auf der Arbeit, ich habe es bis dato immer so gemacht, dass es halt mal was Leckeres gab oder wir ganz kurz mal gespielt haben aber wenn er nicht da ist, geht das halt nicht. Wenn viel los ist, würde er auch da bleiben denn dann ist es lustig und interessant. Ich bin - weil ich ja was anderes machen muss - langweilig. Verräterhund. :lol:


    Er nimmt schon Leckerlies, nur halt an der Schlepp momentan nicht. Sonst immer, läufige Hündin schließe ich aus, vor allem weil die einzige Hündin im sehr, sehr weiten Umkreis die Hofhündin bei uns ist und die ist definitiv nicht läufig.


    Hm, das macht jetzt nicht viel Hoffnung. :verzweifelt: Also bleibt das Getier erstmal an der Leine und ich fütter ihm meine Gegenwart schön. Vielleicht bleibt er dann irgendwann da wenn er kapiert, dass es bei mir schön ist.


    Lg catsanddog

  • Hmmm schwierig. Also solange sie irgendwo relativ unbekannt sind bleiben sie immer in Sichtweite. Auf der anderen Seite wird bei Langeweile auch gern jeglicher Reiz wahrgenommen, sei es ein Blickkontakt hier und da, der als Einladung gesehen wird (besonders von Livi), oder wenn andere Hunde in Sichtweite kommen wäre Nova vermutlich erst mal weg |) Sonst hängt er mir am Rockzipfel und ist auch immer in dem Zimmer wo ich bin, kommt da aber noch anderes Interessantes dazu wüsste ich nicht ob das klappt.
    Im Zweifel würde ich wohl Deckentraining machen =)

  • Irgendwie hatte ich diese Antworten so erwartet. :lol:


    Ich werde das Ganze jetzt zweigleisig fahren. Während ich arbeite, wird er an der Leine bleiben - nur Decke find ich etwas doof, so hat er noch etwas Bewegungsfreiheit und kann Blödsinn machen.


    Und parallel werden wir die unsichtbaren Grenzen einüben. Also rum laufen und korrigieren wenn er irgendwo hin will, wo er nicht hin soll und Party feiern wenn er von selbst stoppt.


    Das Ganze über mehrere Monate - und die Pubertät :ugly: - und nächstes Jahr oder so sehen wir mal weiter.


    Ich weiß, dass das keine Garantie ist aber ich möchte irgendetwas machen und ihn nicht ewig an die "Kette" legen müssen.


    Lg catsanddog

  • Ich werfe nochmal ein paar Fotos von der Zuckerfee rein =) Immer wieder interessant, was für unterschiedliche Collietypen es gibt, finde ich!


    Dramatischer Blick in die untergehende Sonne:


    Strahlefrau


    Fokus leider nicht am Hund :headbash:


    Fellwurst von oben:


    Nochmal die Trulla vor der untergehenden Sonne:

  • Ich hab da noch wieder eine ganze Weile drüber nachgedacht ;) Ich weiß nicht so genau, wie ich das machen würde.


    Bei meinen beiden ist es z.B. so, dass die sich auf dem HuPla nie weit entfernen, auch dann nicht, wenn man da grad Kaffee trinkt oder Arbeitsdienst macht. Das liegt an ihrer Erwartungshaltung, dass auf dem HuPla normalerweise ja immer Spaß angesagt ist. Das wäre also sicher recht einfach zu bewerkstelligen, indem Du in Deiner Freizeit da noch Hundearbeit machst.
    Aber ich bin nicht sicher, ob ich für regelmäßige und häufige Arbeitszeiten so eine Erwartungshaltung für die Hunde wollen würde. Eigentlich wohl eher nicht.


    Also hätte man eher so eine Situation, wie ich buddele im nicht eingezäunten Vorgarten rum und Hund soll bitte da bleiben. Das mache ich mit Fin manchmal. Der legt sich dann meistens da hin und ist ganz zufrieden, mir zuzugucken und die Straße im Auge zu haben. Aber wenn Nachbars Hündin vorbei kommt, sagt er der schon Hallo. Nicht das Problem, weil der Vorgarten ist klein und ich bekomme das mit. Aber wenn ich das nicht sehen könnte, würde ich ihn nicht mitnehmen. Und Geordys Radar ist deutlich größer, der würde dann auch die Hündin an der nächsten Straßenecke interessant finden und nicht lange zögern ohne Ansprache. Das leiste ich mir nicht, wenn mein Hauptaugenmerk auf dem Unkraut liegt.


    Ich glaub, Du hast einen ganz guten Job vor. Berichte mal weiter, find ich spannend :smile:

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