Gebärmutterentzündung
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Hallöchen Liebes Forum
Ich habe ein wenig angst vor der morgen anstehenden OP meiner Hündin Skippy.
Zur Vorgeschichte... Skippy ist 14 Jahre alt.
Wir wollten sie eigentlich schon sehr früh sterilisieren lassen aber meiner Mutter war es immer zu teuer
und da ich damals als Kind kaum mitspracherecht hatte wurde daraus nie was.
Das resultat war das Skippy mit 9 Jahren ihren ersten Gebärmuttertumor bekam der auch entfernt wurde.
Letztes Jahr bekam sie dann wieder einen und auch die OP hat sie gut verkraftet.
Vor 1,5 Jahren bekam sie einen Schlaganfall. Davon behielt sie nur eine leichte Kopfschiefhaltung zurück.
Nun wurde vor gut einem Monat eine offene Gebärmutterentzündung festgestellt.
Erst wollte der TA es mit Antibiotika und (Abteibungsspritzen) versuchen und es sah auch erst so aus
als ob diese Terapie anschlug doch nach absetzten des Antibiotikums wurde der Ausfluss wieder eitrig
Nun bleibt uns keine andere Wahl. Wir müssen sie sterilisieren lassen. Wir haben ein Blutbild machen lassen.
Skippys Werte sind prima wie bei einem jungen Hund und das Herz ist auch top fit.
Selbst die Nierenwerte sind super und das ist wohl ungewöhnlich da Hunde mit einer
Gebärmutterentzündung durch die Entzündung wohl oft Probleme mit den Nieren bekommen sollen.
Ich habe gelesen das Gebärmutterentzündungen dadurch entstehen das der Muttermund
sich bei der Läufigkeit öffnet und so Bakterien eindringen.
Wenn das stimmt muss Skippy die Gebärmutterentzündung schon seit Juni haben denn da war
sie das letzte mal Läufig und trotz dessen das die Entzündung schon so lange besteht (ohne das wir es bemerkten) sind ihre Werte so toll. Aber denn noch habe ich große Angst um meine süße Maus.
Was meint ihr? Packt Skippy die op? Oder stehen die Chancen eher schlecht da sie ja schon 14 ist?
Und was muss ich nach der OP beachten? Kann ich mit ihr Gassi gehen oder reisst die Wunde dann evt. auf?
Lg Tanja -
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Danach erstmal ruhig an der Leine laufen lassen,keine großen Runden.
Wenn sie ein gesundes Herz hat und die restlichen Werte gut,dann schaft sie das,keine Angst.
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Hallo Livia,
wenn es mein Hund wäre, würde ich es in solch einem Alter bei einer offenen Gebärmuttervereiterung evtl. länger mit Antibiotika versuchen.
Aber das kannst nur Du selbst entscheiden bei Deinem Hund.Wichtig ist bei einer OP eine sanfte Narkose. Ich würde fragen, ob die Praxis eine Inhalationsnarkose macht. Nicht jeder Tierarzt hat die Möglichkeit.
Wenn der Tierarzt diese Narkose nicht macht, würde ich eine andere Praxis suchen.Alles Gute
Bubuka -
Wir mussten unsere alte Dame auch mit fast 13 Jahren auch wegen einer Gebärmuttervereiterung operieren lassen. Wieder Erwarten hatte sie die ganze Prozedur ziemlich gut verkraftet und war - ihrem Alter entsprechend - relativ zügig wieder auf den Beinen.
Nur Mut! Wenn eure Mädchen noch so gut beieinander ist, dann schafft sie das ganz bestimmt!!!
Nach der OP es halt ruhig angehen lassen und Hund nicht springen lassen z.B. auf's Sofa rauf oder runter und draußen erstmal nur an der Leine - weil man weiß ja nie, je oller je doller und natürlich drauf achten, dass sie nicht an der OP-Wunde leckt! -
Bubuka
Das werde ich morgen fragen.
Hmm und wenn der TA die Möglichkeit mit der Inhalationsnarkose nicht hat?
Kann ich dann überhaupt noch zurück ziehen?
Weil morgen ist ja schon der OP-Termin.Skippy hat 3 Wochen lang die doppelten Menge an Antibiotikum bekommen die für ihr Gewicht normal ist!
Noch viel mehr kann man da glaube ich nicht versuchen.
Aber so eine Gebärmutterentzündung kommt doch oft nach der Läufigkeit wieder.
Eine Lösung auf Dauer wäre es ja nicht die Gebärmutter drin zu lassen. -
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Livia, wegen der Narkose würde ich gleich nachfragen.
Eine andere Narkose würde ich immer absagen, selbst 5 Min. vor der OP. -
http://www.shiba-pagode.de/info-narkoserisiko.html
http://tierarzt-schwelm.de/index.php?page=narkosearten
Hier kannst Du Dich informieren über die verschiedenen Narkosearten.
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Man soll die Alten echt nicht unterschätzen,unser erster Rüde hatte sich mit 15 Jahren einen doppelten Oberschenkelbruch zugezogen,da wurden dann Stifte in die Knochen gebracht usw. und er hat das ohne Probleme überstanden.
Ich würde allerdings eher zu einer Tierklinik gehen als einem normalen TA.
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Habe grade angerufen. Unser TA wird bei Skippy morgen eine Inhalationsnarkose machen.
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