Hundeschule Canis - Statement online

  • Zitat

    Zumindest wenn man der Aussage des deutschen Tierschutzbüros glaubt, stimmt das leider nicht..

    Die Polizeidienststelle sagte etwas anderes und sah eindeutig einen Tatbestand erfüllt.


    Warten wir mal ab, was dabei herum kommt.

  • Das ist schon eine amüsante Sache unsere Rechtslage...


    Ich erinnere mich an ein Urteil, dort wurde ein Mann (der seine Frau getötet habe) nicht belangt, obwohl er in einem Selbstgespräch (wurde abgehört) beim Autofahren die Tat gestand.
    Hätte er das nun nicht sich selbst erzählt, sondern einer anderen Person, dann wäre das ein gültiger Beweis.
    Auch, wenn er es in einem Gebet dem lieben Gott erzählt hätte :) <- kein Scherz.


    Witzig ist unsere Welt.

  • Zitat

    Das ist schon eine amüsante Sache unsere Rechtslage...


    Ich erinnere mich an ein Urteil, dort wurde ein Mann (der seine Frau getötet habe) nicht belangt, obwohl er in einem Selbstgespräch (wurde abgehört) beim Autofahren die Tat gestand.
    Hätte er das nun nicht sich selbst erzählt, sondern einer anderen Person, dann wäre das ein gültiger Beweis.
    Auch, wenn er es in einem Gebet dem lieben Gott erzählt hätte :) <- kein Scherz.


    Witzig ist unsere Welt.


    Das ist doch allgemein bekannt. Wenn man unwissentlich abgehört wird, zählt das nicht als Beweismaterial. Ist manchmal doof, muss man aber mit leben.

  • Zitat


    Das ist doch allgemein bekannt. Wenn man unwissentlich abgehört wird, zählt das nicht als Beweismaterial. Ist manchmal doof, muss man aber mit leben.


    Naja, aber wäre er abgehört worden während er das mit "Gott besprochen hat", so hätte das schon ganz anders ausgesehen ;) Ich fand die Antwort des Richters niedlich (auf die Aussage, dass Gott nicht antworten könne), dass Gott eben manchen Menschen doch antwortet :p

  • Zitat

    Ich kenne auch 2.. und keiner der beiden hat eine Website.... ;)


    Ich muss mich mal hierauf beziehen.


    Ganz ehrlich gefragt: Was bringt das? Wem bringt das was?
    Der normale Hundehalter der Probleme mit seinem Hund hat wird diese, laut euch ja so tollen, Hundetrainer also nur mit enorm viel Glück finden können.
    Ja, damit ist allen natürlich geholfen...
    Also, wo ist der Sinn wenn man abseits der Medien arbeitet? Und mit Medien meine ich nun in erster Linie das Internet, dort suchen heutzutage ja nun viele Menschen ihre Trainer/Klempner/whatever.


    Zum Rest: Ich bin selbst kein Fan von Wattebausch, über das Video bilde ich mir keine feste Meinung denn man sieht zuwenig.
    Ich hoffe einfach das danach noch deutlich mehr am Hund (Alternativverhalten) und vor allem an der sichtlich überforderten Halterin gearbeitet wurde.


    Viele von euch sind der Meinung das man mit Management weit kommt, ja... Wenn ihr bereit seit euer Leben komplett auf den Kopf zu stellen, okay.
    Aber so sehr ich meinen Hund liebe, macht er Probleme muss ich die lösen. Und in meinem Leben ginge das nicht mit Management á la: Maulkorb drauf und den armen Hund möglichst von allem fernhalten.
    Wir leben an der Hauptstraße, die Bushaltestelle ist direkt neben der Einfahrt, da laufen viele Leute lang. Dazu kommen unsere Kunden und die Lieferanten.
    Wie soll ich einen menschenagressiven (aus welchen Gründen auch immer) Hund da fernhalten, und zwar so das nie was passieren kann? Im Keller halten?
    Nein, da gibt es nur 2 Möglichkeiten: Abgabe, was ich als egoistischer Mensch nicht wollen würde, und eben dran arbeiten. Mit allen Mitteln.
    Ich würde jeden Trainer aufsuchen der Hilfe verspricht. Nun, jeden den ich allein finden kann. Die Zauberer ohne Webseite würde ich wohl nur finden wenn ich hier einen großen Hilferuf ins Forum stellen würde.

  • Hier mal was zur Tierquälerei nach §17 im §18 des TierSchG


    "Neben der ungerechtfertigten Tiertötung ahndet § 17 auch die schwere Tierquälerei, d.h. wenn einem Tier erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt bzw. das Wohlbefinden des Tieres massiv beeinträchtigt wird. Die Beurteilung hängt jeweils vom Einzelfall ab (Schmerz- und Leidensfähigkeit eines Tieres, Umstände für die Leidzufügung u.a.).

    Eine quälerische Misshandlung im Sinne von § 17 Nr. 2b TierSchG liegt vor, wenn der Täter einem Tier länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt. Sofern die quälerische Misshandlung nicht vorsätzlich begangen wurde, kommt eine fahrlässig begangene Ordnungswidrigkeit gemäß § 18 Abs. 1 Nr. 1 TierSchG in Betracht."


    Quelle: http://www.tierschutzakademie.de/825.html



    "Beurteilung hängt vom Einzelfall ab" - heißt für mich also jenachdem an wen man gerät und wie dieser es Einschätzt wird geahndet oder nicht..
    Bisher hat der Hund ja nicht nachweisliche Schäden davon getragen. Da das Video schon älter sein soll wird man dies auch nicht nachweisen können. Ich rede jetzt von physischen Schäden. Platzwunde, Bruch oder ähnliches.
    Wo fängt also Schmerz und Leid an.. Und wer kann das einfach so beurteilen...

  • Zitat

    Viele von euch sind der Meinung das man mit Management weit kommt, ja... Wenn ihr bereit seit euer Leben komplett auf den Kopf zu stellen, okay


    Management, Kompromisse und Training - wenn dann noch die Lebensumstände passen, dann ist das durchaus eine gute Lösung die dauerhaft durch ein entspanntes Leben ohne Unfälle führt. Nicht nur der Hund lernt, sondern auch du als Halter. Das funktioniert aber auch ohne dem Hund sinnlos eine zu brettern. Was in dem Video zu sehen ist, rechtfertigt nicht die Prügel mit dem Napf.


    Wer das nicht möchte, oder einfach nicht leisten kann, der ist mit Sicherheit besser beraten den Hund abzugeben, Egoismus hin oder her. Man muß aber sein Leben nicht komplett auf den Kopf stellen und somit an Lebensqualität verlieren.

  • In dem anderen Thread hab ich ja geschrieben, dass ich auch an die DOGS geschrieben habe. Heute kam Rückmeldung. Die Redaktion will erstmal persönlich mit Michael Grewe sprechen und in der nächsten Ausgabe (2/2013) soll das Thema angesprochen werden.


    Hatte eigentlich nicht so schnell mit einer Antwort gerechnet und finde es gut, dass die das nicht totschweigen wollen :gut:

  • Zitat

    In dem anderen Thread hab ich ja geschrieben, dass ich auch an die DOGS geschrieben habe. Heute kam Rückmeldung. Die Redaktion will erstmal persönlich mit Michael Grewe sprechen und in der nächsten Ausgabe (2/2013) soll das Thema angesprochen werden.


    Hatte eigentlich nicht so schnell mit einer Antwort gerechnet und finde es gut, dass die das nicht totschweigen wollen :gut:


    hab die antwort auch gerade erhalten und war überrascht über die schnelle reaktion. ich denke aber NICHT das sie sich von grewe trennen.

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