Hundeschule Canis - Statement online

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    b) lebenslang Leinen/MK-Zwang, weil der Hund nicht kontrollierbar ist, keine Besuche mehr, bei Kindern immerzu 150%ig aufpassen, Freunde, Soziales Leben fällt weg, selber Angst vor dem Hund, Schadensforderungen etc. oder c)



    So ausarten muss das ja nicht......


    Leinen- und Maulkorbzwang ist z.B. für Listenhunde in Berlin Pflicht. Find ich nicht schön, aber bei richtiger Gewöhnung ist ein Maulkorb eine ganz normale Sache, genauso wie das Tragen eines Halsbandes.


    Auslauf kann ich dem Hund einfach an einer langen Leine bei übersichtlichen menschenleeren Flächen geben oder einen auf einem umfriedeten Grundstück.


    Ob Kinder oder Erwachsener, natürlich muss aufgepasst und gesichert werden (einfach in Gegenden laufen, wo es nicht so belebt ist, wo man die Übersicht hat und wo man ausweichen kann).


    Soziales Leben kann ich auch haben, dazu muss ich nicht zu Hause Besuch haben (wo hier jetzt auch die Frage aufkommt: vielleicht lässt der Hund ja bekannte Personen in´s Haus)?


    Welche Angst vor dem Hund? (kommt wieder eine Frage auf: hat diese Frau Angst vor ihrem eigenen Hund?)


    Wenn man spätestens nach dem ersten Biss den Hund draußen keinen Maulkorb tragen lässt, hab ich für jegliche weitere Vorfälle und deren finanzielle Folgen keinerlei Verständniss mehr.

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    Mal angenommen, ich würde gerne eine Hundetrainer-Ausbildung machen, wo kann ich denn überhaupt noch hingehen? Sind die alle doof? Haben die alle keine Ahnung? So lange ich noch andere Möglichkeiten sehe, würde ich es mir auch verbitten, dass jemand meinem Hund die Schüssel in's Gesicht knallt, aber ich bin mir ehrlich nicht sicher, ob das einer der fleißigen Schreiber besser/anders hinbekommen hätte. Das müsste man mir auch erstmal beweisen.


    Ich kenne viele Leute, die in diesem Bereich jenseits der Medien richtige gute Arbeit leisten.

  • Ich habe eben erst von dem Video gelesen und habe nach dem ersten Schlag mit der Schüssel abgebrochen, weil es mir weh getan hat, so etwas zu sehen. Der Hund war extrem unsicher und verängstigt, hat die Nähe von der Frau (Besitzerin?!) gesucht und bekommt kurz darauf eine mit ner Schüssel, was geht denn da ab???? Das soll eine Methode sein, Aggressionen abzubauen, das ist ein Witz, oder?
    Sowas gehört doch angezeigt?!?! Ich weiß jetzt nicht, inwiefern hier schon diskutiert wurde, aber wie kann es sein, dass sich solche Leute "Hundetrainer" nennen? Habe von der Schule bisher nichts gehört, aber wenn das die üblichen Trainingsmethoden sind, dann weiß ich auch nicht...
    Ich bin geschockt...

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    Ich kenne viele Leute, die in diesem Bereich jenseits der Medien richtige gute Arbeit leisten.


    Die würden mich schon mal interessieren. Hast Du da ein paar Webseiten für mich?

  • an dieser Sache sind eine Anwältin für Tierrecht dran und Dogs Guard - die Beleidigungen und wirklichen Drohungen die hier gegen Herrn Grewe ausgesprochen wurden, sind genauso zu verurteilen.


    Das es mit dem Auftauchen dieses Videos für Herrn Grewe arg eng aussehn dürfte stelle ich mal als Gegeben hin, denn wer mit solchen Mitteln arbeitet - egal aus welchen Grund, hat für mich keine Berechtigung mehr als angesehener Trainer zu arbeiten.


    Was aber nirgends hervor geht, ist doch die Tatsache, warum dieser Hund so agiert hat. War es Ausbildung, falsche Erziehung oder einfach kein Vetrauen in seinen Menschen?


    Zu dem Statement sag ich jetzt nichts - ich mag mich nicht mit anderen auf eine Stufe stellen, ich sage nur bei mir wäre es unmöglich geworden - ich hätte diese Tortour an meinem Hund nicht zugelassen und mir einen anderen Trainer gesucht.


    Dieser Hund war alles andere als sicher, hat Schutz bei seinem Frauchen gesucht und dieser wurde ihm verwehrt.


    Inwieweit mit einem Hund zu arbeiten ist, der wirklich in Beschädigungsabsicht nach vorn geht, entzieht sich meinem Wissen, nur dieser Hund ging ja nicht wirklich nach vorn und ich gehe davon aus, dass es vielen anderen Hunden genauso gehen würde. Wäre dieser Hund ohne Leine gwesen, hätte er das Weite gesucht.

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    Ich kenne viele Leute, die in diesem Bereich jenseits der Medien richtige gute Arbeit leisten.


    Ich kenne auch 2.. und keiner der beiden hat eine Website.... ;)

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    Also wenn der Hund draßen fremde Personen bei Annäherung angreift, dann müsste man nicht mal trainieren, da reichen schon Managmentmaßnahmen aus. Und das ist für mich kein Grund den Hund einzuschläfern.


    Das meinst Du nicht ernst, oder? Damit dann bei nächster Gelegenheit wieder eine "Hund-beißt-Mensch-Sau" durch´s Dorf hätte getrieben werden können?
    Managementmaßnahmen? Du meinst Maulkorb und Leine zur Sicherung? Die nehmen leider nicht die Aggression und auch ein Hund mit MK, der nach vorne schießt, kann verletzen. Von dem Leid, dass der Halter dieses Hundes hat, weil er ständig mit Anfeindungen leben muss a la "So ein Hund gehört eingeschläfert" müsste man in diesem Zusammenhang dann auch mal sprechen.
    Auch, wenn es für Dich kein Grund ist, "so" einen Hund einzuschläfern, wird das die ein oder andere Behörde anders gesehen haben.
    Davon ab: Wer weiß denn schon, womit und wie dieser Hund schon trainiert wurde? Welche Maßnahmen/ Trainingsmethoden wurden vorher ergriffen? Was hat nicht geholfen? Was hat geholfen? Dies weiß -außer den Betroffenen- wohl keiner.


    LG Kerstin

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    Wie soll man also sagen, diese oder jene Gewaltfreie Methode hätte auch funktioniert?


    Weil vielleicht Einige hier auch mit Hunden arbeiten und durch die Praxis wissen das Kloppe nicht noetig ist?

  • Ich bin ja generell eher Wattebauschwerfer und passe mit Canis von daher eh nicht zusammen, wenn ich das mal so ausdruecken darf. Nach einem Seminar hatte ich auch mal einen kleineren Maildisput mit Herrn Grewe. Da hat er sich im Anschluss kulant gezeigt. Ich wollt nur mal sagen, ich hab den Herrn durchaus schon mal getroffen und mir meine Meinung gebildet.


    Nun, schoen dass ich das Statement lesen konnte, obwohl ich immer noch keinen Facebookaccount habe. Mich hat der Inhalt auch so gar nicht ueberrascht. Das Woertchen "Totschlagargument" schoss mir auch gleich durch den Kopf.


    Was ich aber definitiv nicht weiss, ist, was ich taete, wenn ich mal einen Hund haette, wie im Statement beschrieben. Ja, meine erste Anlaufstelle waere sicher eine andere, wo ich mehr Vertrauen habe und eher auf einer Wellenlaenge schwimme. Aber auch da ist klar, dass man in so einem Fall Tacheles reden muss, ein ordentliches Programm muss her, mit Wischiwaschi ist es nicht getan.
    Und kaeme ich wider Erwarten an einen Punkt, wo zur Debatte stehen sollte: Programm a la Video oder einschlaefern... Ich weiss nicht, wie ich mich entscheiden koennte. Ich wuesste auch nicht, wie lange ich ein Management mit so einem Hund aushalten koennte.


    Was ich aber ganz sicher weiss, ist, dass man eine solch brisante Geschichte, nicht als Uebungsobjekt fuer Auszubildende Trainer hernehmen darf. Das finde ich dem Hund gegenueber absolut unfair. Wenn man genau _so_ meint arbeiten zu muessen, dann muss das absolut sauber passieren, ohne dass sich dort Fehler durch Auszubildende einschleichen koennen.

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