Freund hat Probleme mit meinen beiden Hunden
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Hallo,
Ich hab mal wieder sorgen
diesmal betrifft es weniger die beiden, aber trotzdem hat es was mit dem Thema zu tun und vl hat ja der ein oder andere einen guten Tipp für mich??
Also es ist so. Ich hab damals mit 15 meinen ersten Freund kennen gelernt, wir waren 5 Jahre zusammen. Damals ist ja meine Mops Dame Molly bei uns eingezogen. Er ist eher der Katzen Typ. Vorraussetzung für einen Hund war damals, dass es eine ältere, kleine und ruhige Hündin sein sollte. Molly war perfekt, er liebte sie vom ersten Augenblick an.
Dann haben wir uns getrennt, dennoch hatten wir weiterhin sehr viel Kontakt, auch wegen Molly. Ich hatte zwischenzeitlich jemand anderes kennen gelernt.
Dann zogen Nepomuk und Diesel bei mir ein, nachdem Molly gestorben ist.
Anfang des Jahren hatte ich mich von meinem ex getrennt. Und mittlerweile sind mein damaliger Freund und ich wieder zusammen.
Nur hat er ein bissel Probleme mit Nepomuk und Diesel. Sie sind halt das komplette Gegenteil von Molly und dadurch, dass sie noch sehr Jung sind auch noch etwas stürmisch.
Mit Nepomuk hat er sich mittlerweile ganz gut angefreundet und Nepomuk liebt ihn auch sehr! Aber mit Diesel wird er einfach nicht warm, da er ihn komplett ignoriert und sehr auf mich bezogen ist.Dann ist das nächste Problem, dass wenn ich alleine mit beiden unterwegs bin, hören sie Super. Aber sobald er mit ist, wollen sie schon mal austesten wie weit sie gehen können. Ich denk mal, sie merken dann meine Unsicherheit. Da ist ständig Angst hab, irgendwas falsches zu sagen, so dass es zwischen uns wieder Streit gibt.
Naja und heute gab es auch wieder Streit! Wir waren am See und mein Freund spielte mit Nepomuk am Wasser und Diesel saß bei mir auf der Decke! Alles lief Super! Als plötzlich eine läufige Hündin unangeleint vorbei kam und bei Diesel die Hormone durch schossen! Er hat gewinselt und wollte sich lange nicht beruhigen. Nepomuk stieg dann auch mit ein und hat seine besagten 5 Minuten bekommen! Normaler weise macht er dann Platz bis er sich beruhig hat, klappt sonst immer ganz gut! Naja, mein Freund fing wieder an rum zu brüllen, wie nervig die Hunde doch sind und dass er am liebsten hätte, dass ich sie abgebe und Molly ja viel ruhiger war usw. Das machte die ganze Situation nicht besser!
Was ratet ihr mir, wie soll ich mich verhalten? Die zwei abgeben kommt nicht im traum in frage!!
Wie kann ich es den dreien einfacher machen miteinander klar zu kommen? Wart ihr vl schon mal in so einer Situation?
Viele Grüße
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- Vor einem Moment
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Das klingt in meinen Augen sehr frustrierend, v.a. für Dich . . . Hand aufs Herz: Denkst Du, dass sich die Einstellung Deines Freundes ggü. den Hunden und den evtl. folgenden (auch die kommen nicht gehorsam und ruhig auf die Welt) ändert oder eher nicht? Auf Dauer stelle ich mir das Leben, wenn er halt so ist, unbefriedigend für alle Seiten vor. Habt ihr mal ein ernstes Gespräch darüber geführt?
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Hallo! Also ich bin jetzt vielleicht nicht die beste Ratgeberin, da ich noch nie in so einer Situation war. Ich versuche dir trotzdem zu helfen
Also erstmal ist es super, dass du die Hunde nicht abgibst! Ich glaube auch nicht bzw. hoffe nicht, dass dein Freund das ernst gemeint hat: er hatte gerade einen Wutausbruch, da sagt man meist Dinge, die man im Grunde nicht so meint. Hunde, vor allem wenn sie jung sind, nerven schon hin und wieder - ich hab auch so ein Exemplar zu Hause. Sie sind halt noch recht verspielt und testen ihre Grenzen aus. Ich bin mir sicher, dass auch dein Hund Molly als Jungspund so war - was anderes zu denken, ist ein wenig naiv
Was ich dir raten würde: Lass dich bitte nicht so verunsichern! Vielleicht braucht dein Freund und deine Wuffis einfach nur Zeit, um sich aneinander zu gewöhnen. Ich würde dir aber auch ein ernsthaftes Gespräch mit deinem Freund empfehlen, wo du auch klarstellst, dass du die Hunde behältst.
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Zusammensetzen - in Ruhe drueber reden, was genau die Probleme sind - schauen, ob Ihr Kompromisse schliessen koennt.
Dass Du die Hunde nicht abgibst kann ich gut verstehen, wuerde ich auch nie machen. Aber einfach sagen "Pech gehabt, die Hunde waren vor Dir da" ist auch zu einfach. Manchmal hilft es, wenn jemand nur einfach mal sachllich schildern kann, was ihm nicht passt, und sich dabei ernst genommen fuehlt.
Das klingt ja jetzt nicht nach Riesenproblemen, wenn die Hunde ein bisschen winseln, weil eine Huendin vorbeilaeuft. An all dem laesst sich arbeiten, aber alle Beteiligten muessen halt offen sein, sich das anzuhoeren, was der andere zu sagen hat. Rumschreien ist auf jeden Fall kontraproduktiv und macht Alle ungluecklich. -
Das Einzige, was mir dazu einfallen würde ist, darüber mit Deinem Freund zu sprechen, vor allem, ihm auch zu sagen wie Du Dich dabei fühlst, wenn er so oder so reagiert und vielleicht einen Trainer miteinbeziehen. Also, dass Du, Dein Freund und die Hunde an den "Problemchen" mit dem Trainer gemeinsam arbeiten. Evtl bekommt Dein Freund dann einen anderen Blick auf die Dinge und weiß wie er sich verhalten oder damit umgehen soll, wenn das Fass für ihn fast überläuft und evtl bekommst Du dann auch wieder Selbstsicherheit im Umgang mit den Hunden, wenn Dein Freund dabei ist... Aber da steht halt dennoch ein DICKES Vielleicht. Weil in einen Menschen hineinsehen kann man nicht, schon gar nicht, wenn man den Menschen nichtmal kennt...Wenn Du sagst, dass Du unter keinen Umständen Deine Hunde weggibst (für mich nachvollziehbar), dann wird, wenn sich die Beziehung zwischen Deinem Freund und den Hunden nicht ändert, wohl früher oder später ein Bruch geschehen zwischen euch :/ Ist ja auch ständig Spannung da, das kann ich mir gut vorstellen und das ist nicht einfach.
Wünsche euch, dass ihr einen Weg gemeinsam findet, der Früchte trägt,
Grüße,
Frollein
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Oh Mann, seid ihr alle so nett oder bin ich so eine Zicke? Hätte mir mal ein Typ gesagt das er erwartet das ich meine Hunde abgebe- mit dem wäre ich die längste Zeit zusammen gewesen. Denn mich gibt´s nur mit Hund(en) oder gar nicht. Damit möchte ich dich, liebe TS, nicht negativ beeinflussen, aber für mich käme ein Zusammenleben mit einem Mann der keine Hunde mag nicht in Frage...
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Hallo,
Ich weiß so gut wie es dir gerade geht, denn genau die Situation hatte ich hier gerade auch. Für uns gab es leider kein Happy End.
Ich habe mich erst einmal hingesetzt und mir überlegt wo es Kompromisse geben muss von meiner Seite aus und wo er welche eingehen muss.
Er kam mit der Wildheit meiner Chaoten nicht klar.Wir haben offen drüber geredet aber leider kam er doch nicht damit klar und für ihn hätte es die nur weitergehen können wenn ich meinen Hund und Pepper abgegeben hätte.
An deiner Stelle würde ich mit ihm reden und klären in wie weit er mit den beiden wirklich leben kann.
Und dann musst du dir eben überlegen welche Konsequenzen du ziehen musst.Für mich gab es nur eine Entscheidung, aber das muss jeder selbst für sich wissen
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Hallo liebe TS,
ich verfolge deine "Geschichte" jetzt schon, seit Diesel bei dir eingezogen ist so ein bisschen nebenher und muss sagen: Hut ab, dass ihr das bisher alles so toll in den Griff bekommen habt!Zu dem "Problem" mit deinem Freund: Ich kann dich sehr gut verstehen und war ansatzsweiße in der selben Situation wie du es jetzt bist. Als ich meinen Freund kennen gelernt habe, war Maja auch gerade knapp 1 Jahr alt und durch ihre Krankheit etc. ein totaler Hibbelhund. Einfach ist auf jeden Fall definitiv anders.
Mein Lebensgefährte hatte vorher nie Tiere. Nichtmal einen Hamster.
Ich hatte nur das riesige Glück, das nicht nur mein Freund sondern auch seine komplette Familie, bei der wir (Maja & Ich) fast zwei Monate lang gewohnt haben, als wir auf Wohnungssuche hier in NRW waren, Maja vom ersten Augenblick an geliebt haben ohne Ende.
Ich hatte absolute Angst davor, dass Maja & mein Freund nicht miteinander klar kommen würden, weil sie so hibbelig ist und oft auch sehr zum Fiepen neigt etc. und was ist passiert?
Heute geht er sogar mit ihr alleine raus, wenn ich nicht da bin, kuschelt mit ihr, füttert sie und und und. Ein absoluter Traum.Aber ich bin ganz ehrlich, auch wenn das fies klingen mag: Wenn er mit Maja nicht zurecht gekommen wäre, wegen ihres Charakters und er hätte mir wirklich knallhart gesagt, ich solle doch den Hund abgeben, wäre von mir nur ein: "Tja, dann mach's gut." gekommen.
Mein Hund gehört zu mir. Uns gibt's nur zusammen, fertig. Das man sich keinen Hund in einer Beziehung anschafft, wenn eine Seite dies nicht möchte, ist klar. Aber mein Hund (und so auch deine Hunde) waren vor ihm da, also muss er damit zurecht kommen.
Klar kannst du schauen, dass du das Zusammenleben mit deinem Freund & deinen Hunden entspannt gestaltest und ich drücke dir alle Daumen, dass sie irgendwann miteinander klar kommen werden. Aber erzwingen kannst du leider nichts und unter Druck setzen würde ich mich an deiner Stelle schon mal gar nicht lassen. -
Ich wage jetzt einfach mal den Vergleich: Wäre ich eine alleinerziehende Mutter mit zwei kleinen Kindern, oder evtl schon mit Kindern, die sich in der Pubertät befinden und nicht leicht wären, was würde ich dann tun, wenn mein Freund nicht mit ihnen klar käme. Er hat mich mit ihnen kennen gelernt, evtl lieben gelernt und wenn man nichts voreinander verheimlicht hat, dann wusste er von Anfang an, auf was er sich evtl einlässt.
Ich bin da etwas im Zwiespalt. Hunde sind selbstverständlich keine Menschenkinder, aber die Bindung zu ihnen ähnelt sich. Ich würde meinen Freund nicht auf der Stelle in den Wind jagen, wenn er solch eine Äußerung macht wie (übertrieben): "Ich komm mit denen nicht klar, gib sie ab" (es wird, wie hier schon geschrieben, vieles gesagt, was im Endeffekt gar nicht so gemeint sein könnte), aber ich würde mir grob überlegen, ob so ein Mensch dann auch generell in mein Leben passt, falls sich diese Aussagen wiederholen oder verstärken. Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein und es werden immer auch größere "Problemchen" auf einen einprasseln....was würde mein (fiktiver) Freund dann erwarten, oder wie würde er den Problemen gegenüberstehen, wenn sie nun mal zu meinem Leben gehören. Das ist für mich eine "Grundsatz-Sache". Ja oder Nein. Man kann versuchen, aber nicht zaubern, leider...
Grüße,
Frollein
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Ich weiß nicht.
Wenn der Mensch schon bei solchen - sorry- Kleinigkeiten anfängt herum zu brüllen würde ich mich vermutlich fragen, ob seine Probleme mit den Hunden nicht eher als Spitze des Eisbergs zu betrachten sind. O_oDavon mal ab würde ich nicht verstehen mit welcher Berechtigung er sich denn so aufregt.
Es sind schließlich deine Hunde. Er hätte dir die Situation doch einfach überlassen und sich heraus halten können.Einen wirklichen Tipp habe ich nicht.
Aber ich hätte keine Lust mehr auf gemeinsame Aktionen mit ihm + Hunden.
Vielleicht könnt ihr ja einen Kompromiss finden, wenn die Hunde nicht immer mit dabei sind, sondern bei manchen Unternehmungen zuhause bleiben müssen, damit ihr gemeinsame Zeit ohne Hund habt? : / -
- Vor einem Moment
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