Welpen-Austausch

  • Zitat

    Hm ok, das klingt schon plausibel. Mich hat nur das Schmatzen irgendwie irritiert, weil man ja so ließt das sei Beschwichtigung. Der Rest vom Körper sah aber so gar nicht nach Beschwichtigung aus...Hat er in ähnlichen Situationen auch schon mal gemacht. Oft hängt er dann als nächstes im Hosenbein oder so xD Aber das Bellen hat mich tatsächlich erst mal zusammenzucken lassen :ugly: das war neu.


    Für mich liest sich das Schmatzen wie eine Übersprungshandlung.

    • Neu

    Hi


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    • Dann lass das Schmatzen eine gewisse Unsicherheit gewesen sein, was er machen soll (hin und her gerissen). Smilla denkt da nicht drüber nach, die motzt sofort :hust:


    • Ich glaube, dass dein Hund einfach nur gebellt hat, weil er weiter am Türrahmen kauen wollte.
      Das ist doch verständlich, oder?


      Du hast also zwei Möglichkeiten:


      Entweder du "diskutierst" mit deinem Hund über die Notwendigkeit des Kauens an einem Türrahmen, machst dir dabei natürlich auch noch zigtausend Gedanken, WARUM er jetzt ausgerechnet an diesem Türrahmen kauen will,


      oder


      du lässt es einfach nicht zu zu dass er dieses Ding annagt, machst dir keine Gedanken darüber warum er das jetzt macht, und setzt ein klares NEIN.


      Ich komme tatsächlich um den Verdacht nicht herum, dass manche unter den Welpenbesitzer es ordendlich übertreiben.
      Alles wird hinterfragt, alles muss so und so sein, wenn es dann mal nicht so ist, dann ist das Drama perfekt.
      Mensch, ihr habt Hundebabys!!! Die funktionieren noch nicht so wie ihrs erwartet! Die machen auch mal Quatsch (genauso wie Menschenkinder, ich spreche aus Erfahrung, übrings auch!)
      Macht euch doch mal locker, genießt die Welpenzeit und habt Spaß mit den Dergels.


      (Falls ich jetzt das am allermeisten gehasste Forumsmitglied bin, dann kann ich damit leben |) )

    • Klar hat ihm das was Sicherheit genommen. Er wollte es schließlich gerne tun und hat dann Frust gehabt. Den kompensiert ein Hund natürlich irgendwie vor allem, wenn er dabei ist das zu lernen.


      Idealerweise schaut man bei den Signalen immer auf den ganzen Hund. Übersprung und bisschen Frust wären jedenfalls meiner Meinung nach sehr plausibel wenn ein Verbot durchgesetzt wird.

    • Danke für eure Einschätzungen. Ich hätte es auch als Frust eingestuft, war mir aber nun nicht mehr so sicher, da mir ja auch schon öfter hier gesagt wurde ich interpretier zu viel in ihn hinein.


      Ich versteh nur nicht in wie fern ich jetzt mit ihm diskutiert hab? Was hätte ich denn anders machen sollen? :???:

    • Ich wüsste nicht, was. Einfach machen. Es gibt Dinge, damit muss ein Hund auch lernen klarzukommen. Sie gehören zum Leben dazu. Und wenn man sich da nicht zu sehr verkopft finde ich immer, haben die meisten Menschen ein sehr gutes Gespür dafür, was zu tun ist und was der Hund eigentlich meint.

    • "Ich wüsste nicht, was. Einfach machen. Es gibt Dinge, damit muss ein Hund auch lernen klarzukommen. Sie gehören zum Leben dazu. Und wenn man sich da nicht zu sehr verkopft finde ich immer, haben die meisten Menschen ein sehr gutes Gespür dafür, was zu tun ist und was der Hund eigentlich meint."


      :gut: :gut: :gut:


      Klasse ausgedrückt und genau das was ich eigentlich sagen wollte!

    • Zitat


      Einen Welpen an der Schlepp zu "führen"..., hmm, ich weiß nicht.
      Ich würde, wenn ich so gar kein Vertrauen in meinen Welpen hätte, wohl eher auf einen Freilauf auf uneingezäunten Freiflächen verzichten bevor ich riskiere, dass er mir vollgas in die Schlepp brettert.


      Eine Schleppleine kommt idR nur an ein gut sitzendes Geschirr, das im Brustbereich anständig ausgemessen ist. Zumindest im Jagdgebrauch. Glaube, bei Mantrailing ist es ähnlich.
      Allerdings war die Schleppleine weniger gedacht, weil ich denke, dass mein Welpe abhaut. Darum geht es eigentlich weniger. Bin da nicht so ängstlich, der läuft eigentlich überall offline. Das war noch bei allen Hunden so, ich bin kein Fan von Leinen. Hab da eher das Problem, dass ich mich zu Leinenspaziergängen zwingen muss, Leinenführigkeit muss er auch kennen. Dafür gibts dann extra Spaziergänge.
      Beim Schleppleinentraining geht es weniger darum, den Hund einzuschränken. Das ist mehr dazu gedacht, den Hund noch zum Üben von Kommandos etwas kontrollieren zu können. Beim Abruf beispielsweise ein zartes Zupfen, das den Hund in die richtige Richtung lockt. Die Schlepp kommt sozusagen nur für gezieltes Training dran, das beschränkt sich ja nur auf wenige Minuten.
      Zumindest kenne ich das Schleppleinentraining so (z.B. bei manchen Hunden in der ersten Zeit, wenn sie anfangen totes Wild zu apportieren).



      Mejin, du musst es ja nicht so machen wir irgendwer hier im Forum. Mach es so, wie du es gut findest. Ich lasse ihn z.B. einfach deshalb nicht so oft und gerne zu anderen Hunden, weil ich nicht will, dass er später zu jedem Hund zieht. Er lernt so eben, dass andere Hunde da sein können, ohne dass man deshalb zwangsläufig auch hin muss. Oft ist es so, dass später eben bei jedem Hund hingezogen wird, wenn man den Hund zu oft hingelassen hat, weil das dann einfach selbstverständlich ist. Der Hund lernt so ja, dass er idR zu jedem Hund darf, der ihm begegnet und fordert das ja oft auch ein. Das will ich eben nicht.
      Ganz davon ab finde ich solche Situationen auch gut, um Frustrationstoleranz und Impulskontrolle zu üben: Der Hund lernt, dass er nicht immer haben kann, was er möchte (in dem Fall zu dem anderen Hund zum Spielen, denn das ist sicherlich der Impuls, der bei den meisten Welpen aufkommt).
      Für mich sind das Dinge, die mir wichtig sind. Es gibt aber auch Leute, denen sind andere Dinge wichtiger. Je nach dem, wie schwer du das gewichtest, kannst du die Situation ja handhaben! :smile:
      Vielleicht wäre ja so ein Mittelmaß gut, wenn du sonst kaum Hundekontakte hast. Dass du deinen Hund z.B. nicht zu JEDEM Hund lässt, sondern nur zu jedem zweiten? Und bevor er zum Spielen darf, kannst du ihn absitzen lassen und auf dein Kommando kann er loslaufen zum Spielen. Dadurch lernt er ja auch, dass er nicht SOFORT haben kann, was er möchte, sondern erst, nachdem er etwas getan hat und von dir das ok kommt. Wäre vielleicht ein Kompromiss?


      Edit: Ich glaube nicht, dass Nebula da irgendwas "nicht richtig" fand oder irgendein perfektes Verhalten erwartet hat von ihrem Hundebaby oder ähnliches. Ich glaube, sie wollte einfach nur wissen, wie die Körpersprache in dem Moment einzuschätzen ist.
      Wenn ich hier lese, dass z.B. eine Spielaufforderung nicht erkannt wird, sondern vielleicht sogar ein Drohen vermutet wird, finde ich es nur gut, dass gefragt wird. Scheinbar ist die Körpersprache von Hunden für Ersthundehalter nicht immer so gut lesbar. Das man das verstehen möchte, finde ich eigentlich eher positiv. Das hat ja nichts damit zu tun, dass man das Verhalten seines Welpen kritisiert. :???:

    • canchie,da du mich zitierst, mein "Hmmm..." bezüglich der Schleppleine war nicht auf dich bezogen!
      Sondern auf:
      "Heute haben wir ne kleine Runde gemacht - und ein wenig Toben auf der Wiese - mit der neuen 10 Meter-Schleppleine... sie rannte dann auch rum und leider einmal soweit, dass ich 'STOP' rief - sie 'zack' in der Leine hing und geheult hat - tat ihr wohl weh... :(
      War nicht fix genug im langsam ausbremsen... "


      Ich meine, dass ein Hund, bzw. sogar ein Welpe, mit dem Kommando *Stop* erstmal gar nichts anfangen kann.
      Wenn der Dergel dann auch noch an der Schlepp ist, dann tut er sich doch nur unnötig weh...
      Warum also die Schlepp? Vielleicht wäre es sinnvoller an einer gescheiten Leinenführigkeit zu arbeiten (ich bin auch kein Fan von der Leine, aber was manchmal sein muss muss eben sein), und den Dergel eben da rennen zu lassen wo der Radius eingeschränkt ist. So kann man doch den Rückruf wirklich entspannt üben.


      Mit Jagdhunden habe ich keine Erfahrung.
      Aber so wie OskiBoski mittlerweile die Krähen fixiert, und drauf losgeht, habe ich die Vermutung, dass das für uns dann doch ein Thema wird.
      Bisher lässt er sich mit einem *Komm* und einem wegrennenden Frauchen und einer begeistert mitrennenden Yuma noch ablenken, aber ich glaube, lange wird das nicht mehr so sein.
      Das bedeutet tatsächlich *Arbeit* für mich... =)
      Aber ich bin mir sicher, mein Hund und ich, wir packen das gemeinsam.


      Allen einen schönen Abend,


      N.


    • Würde sagen das er mit dir gemeckert hat ... macht kira manchmal auch bei so ne Situation jetzt nicht mit ner Tür aber halt wenn ich dinge blockiere wo sie nicht ran soll.

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