Saarloos Wolfhund als erster Hund - aber mit VIEL Vorbildung
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Wenn man sich damit abfinden kann, dass es rassetypisches Verhalten ist, so wie Frank ja auch schreibt, dann ist das ok.Doch, das ist für mich ok. Ich war heute Abend mit meinem Freund eine größere Abendrunde laufen. Heute mal mit Hundehalter-Blick. Wir sind erst 1 km durch den Ort und keiner Menschenseele begegnet, danach dann mehrere Kilometer erst an einer Heuwiese entlang neben einem Bach, dann mündete das in den Wald und dann wieder ne Heuwiese wo der Bach breiter wird und recht flach bleibt. Ich kam richtig ins schwärmen was für ne tolle Gegend wir hier haben. Irgendwann auf dem Rückweg kamen uns 2 Frauen entgegen mit einem Mini-Mischling. Das waren, neben einem Pferd und einer Ziege die einzigen sichtbaren Lebewesen und das entspricht dem durchschnittlichen Spatziergangbild. Ob es ein Hund wird der wie Nimueh der auch mal auf Fremde zustürmt oder ein reservierter oder ängstlicher Hund wird das lass ich auf mich zukommen aber es wäre ok.
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Auch hier wieder die Frage: Ist das im Moment okay, weil Du Dir so dringend ausgerechnet einen Hund dieser Rasse wünscht oder ist das wirklich die nächsten 10-15 Jahre kein Problem, wenn das Alltag und Realität ist?
LG von Julie -
Bei meinem Wolfhund ist der einzelne Mensch der einem alleine auf einem Weg entgegen kommt und einen die ganze Zeit beobachtet das größte Problem. Viele Menschen in der Stadt sind nicht so schlimm, weil die meisten den Hund nicht grossartig beachten
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Auch hier wieder die Frage: Ist das im Moment okay, weil Du Dir so dringend ausgerechnet einen Hund dieser Rasse wünscht oder ist das wirklich die nächsten 10-15 Jahre kein Problem, wenn das Alltag und Realität ist?
LG von JulieDie Frage lässt sich einfach beantworten ...
Es ist deshalb "kein Problem" weil man sich auf einen Hund einer solchen Rasse festgelegt hat und keinen Millimeter davon abweichen will.
Ich habe einmal in meinem Leben versucht, einen Hund wieder zu mir zu holen, der in Panik vor einem Menschen davongelaufen ist, den Hund in über 100 m Entfernung gesehen hat. Das waren richtig üble 45 min.
Mir reicht das - so was muss ich mir nicht noch einmal geben.Und wenn ich das so lese, kann einem das mit einem SWH auch passieren.
Der Unterschied war ... Bei der Hündin könnte man dagegen antrainieren. Ihr Verhalten war nicht "rassebedingt" und damit genetisch verankert.
Eva
Allein die Tatsache, dass Du extremes Angstverhalten mit Panikattacken und Spezialausbildungen wie Abseilung aus einem Heli in einen Topf wirfst von wegen Trainierbarkeit zeigt, wie wenig Ahnung Du hast und wie realitätsfern Du mit deinem "ich will so einen Hund und deshalb ist alles rosarote Wolke für mich"-Blick doch tatsächlich bist.Kein Mensch, der auch nur halbwegs klar bei Verstand ist, würde auf die Idee kommen, einem Hund, der extremes Angstverhalten und Panikattacken zeigt, eine Ausbildung in einer Hundestaffel zuzumuten. Denn was dort von den Hunden gefordert wird, geht weit über Alltagsgeschehen raus.
Begegnungen mit fremden Menschen gehören aber zum Alltag eines jeden Hundes, der nicht ausschließlich auf einem abgeriegelten Grundstück lebt.
Sich von einem Heli abseilen lassen, trainiert man von vorn herein nur mit Hunden die über ein stabiles Nervenkostüm verfügen.
Ein Hund, der schon so wenig umwelttauglich wie das, was hier so von SWH Haltern geschrieben wurde - das ist eine völlig andere Baustelle. Dazu braucht es Menschen, die zumindest selbst psychisch stabil sind und dem Hund Halt
vermitteln können.
Deinen ganzen Postings nach zu urteilen, machst Du auf mich nicht den Eindruck, ein solcher Mensch zu sein. Völlig unabhängig von Borderline oder sonst was.Was in deinen Postings zumindest bei mir ankommt ist die trotzige Reaktion eines Kindes von wegen "Ich will aber und ich werde auch, egal was ihr sagt".
Wenn du nur selbst die Erfahrung machen müsstest, dass eine heiße Herdplatte weh tut, wenn man da drauf fasst, wäre das ja kein Problem.
Aber so ist zumindest ein unschuldiges weiteres Lebewesen davon betroffen - der Hund.Evtl. Auch noch Partner, Freunde usw.
Und die Umwelt mit der dein zukünftiger Hund sich ggf. auseinandersetzen muss.
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1 Kilometer durch den menschenleeren Ort? Das wäre für einen meiner Hunde schon zu viel. Dem reichen die ganze 200 Meter, die wir zum Wald zurück legen, schon voll und ganz aus. Ich arbeite mit ihm da seit drei Jahren dran, er tickt nicht mehr aus, dennoch bleibt es für ihn Stress. Und wir wohnen nu wirklich auf dem Dorf....
Ein einziger Mensch mit Hund? Je nach Tagesform wäre damit für meinen Hund und mich der Rest der Woche gelaufen.So mal einfach trainierbar? Mitnichten! Und nicht zu vergleichen mit Rettungshunden oder Polizeipferden in der Ausbildung, die die charakterlichen Voraussetzungen und die Nervenstärke dafür schon mitbringen.
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Was ich so grundsätzlich nicht verstehen kann:
Wie kann man etwas so unbedingt haben wollen, wenn man es noch nie selbst in Natura, in echt und in Action gesehen/erlebt hat?
Liebe Eva, bevor du dich da so festbeißt und irgendwelche To Do Listen erstellst, schau dir die Hunde doch erst mal in echt bei einem (besser mehreren) Züchtern an, und erlebe sie.
Und das ist jetzt völlig wertfrei hinsichtlich Wolfhund gemeint, das ist eher grundsätzlich gemeint. -
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OT, aber das muss ich in dem Zusammenhang einfach loswerden. Eltern bekommen bei der Pränataluntersuchung die Diagnose, dass ihr Kind das Downsyndrom hat und dürften sogar abtreiben. Manch einer tut es, viele tuen es nicht. Warum werden einerseits wunderbare Menschen noch vor ihrer Geburt getötet, anderer Menschen Eltern stellen sich der Aufgabe und stellen sich der Herausforderung um nachher mit einem Kind belohnt zu werden das auf so viele andere Arten das Leben bereichert? Warum?öhm, der Vergleich ist echt daneben. ohne worte.
Ich habe übrigens sowohl Hund als auch Kind und glaube mir, das sind zwei ganz ganz ganz verschiedene Dinge. Das nur am Rande.
Wenn du dein Leben unbedngt mit einem Wolfhund bereichern willst - bitteschön. Viel spaß! Für den Hund wird es wohl eher keine Bereicherung sein (das problem des täglichen Alleinebleibens wird ja weiterhin schön ignoriert!)
Die gründliche Sozialisierung ist ja kein Thema in einer menschenleeren schönen Landschaft.Wie kann man so realitätsfern sein? Du kennst nicht einen Wolfhund live und in Farbe....
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Ich habe mal eine Frage, rein aus Interesse.
Wenn man so einen Hund in einen Zwinger sperrt und dieser wirklich nicht alleine bleiben kann, ist dann nicht die Gefahr gegeben das er sich selbst verletzt? Bei einem Ausbruchsversuch z.B.? Selbst wenn man den Zwinger so sicher wie möglich gestaltet bleibt doch immer noch ein Restrisiko, oder?
Noch dazu würde mich interessieren, ob es überhaupt sinnvoll ist einen Hund einzusperren der nicht alleine bleiben kann, steigert man damit nicht das Problem? -
Die Anschaffung des heute gewünschten Hundes soll erst in etwa fünf Jahren über die Bühne gehen.
Was Eve jetzt tut ist aus meiner Sicht eine vorsichtige, spielerische Annäherung.
Da darf man auch Extreme durchspielen und wenig realitätsnah sein.
Wer noch keinen "Katastrophenhund" gehabt hat, kann sich sowieso nicht vorstellen wie eine verwüstete Wohnung
oder ein zerschlissenes Auto aussehen können.
Auch Bilder helfen da nicht viel, weil der persönliche Bezug fehlt.
Ihr könnt jetzt predigen soviel ihr wollt, niemand weiß wie der Wunsch und das Vorhaben von heute in einigen Jahren aussehen.
Ich rate was vielfach schon erwähnt wurde, Besitzer dieser Hunde aufsuchen, ihren Alltag anschauen/mit ihnen leben, Züchter kontaktieren, viel lesen...Friederike
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öhm, der Vergleich ist echt daneben. ohne worte.
Das wollte ich auch schreiben.
Es ist ja nicht so, dass der Hund stirbt, wenn du ihn nicht nimmst - so wie es mit dem Kind wäre. Da entscheidest du zwischen Leben und Tod.
Und natürlich kann das das Leben bereichern, wenn man dieses Kind in sein Leben lässt - andererseits sind auch schon Menschen daran zerbrochen und mussten ihre Kinder abgeben, weil sie es nicht geschafft haben.Es gibt immer zwei Seiten.
Und du hast die Wahl. Du musst dir dieses Lebewesen nicht "antun". Ich kann und will dir den SWH nicht ausreden, aber hier wird ja ziemlich klar eher davon abgeraten. Natürlich kennt dich niemand persönlich, aber du hast hier Vieles über dich erzählt und anhand dessen was du schreibst, versucht man dir auch zu helfen.Ich glaube, dir würde ein Hund wirklich gut tun. Aber er sollte zu dir und deinen Bedürfnissen passen. Und wenn du nicht gewährleisten kannst, dass der Hund nicht alleine bleiben muss, würde ich dir vorschlagen, deine Rassewahl wirklich nochmal zu überdenken. Du hast ja noch Zeit, das sagst du selber. Dann tu das, was dir geraten wurde: Triff dich mit Züchtern und Haltern dieser Rasse, schau dir die Tiere in Echt an! Ich finde die Überlegung sich zwei Hunde anzuschaffen auch gar nicht schlecht. Denk mal darüber nach, vielleicht würde das ja auch was erleichtern (für das Alleine-bleiben).
Ansonsten schau auch mal nach rechts und links. Wenn du auch nur einen Funken Zweifel hast, ob du dich damit nicht vielleicht wirklich übernimmst - such dir eine andere schöne Rasse, die vielleicht besser zu dir passt, dich aber optisch ebenso anspricht.
Weißt du, der Hundewunsch war auch in mir lange verankert, aber dein Leben ist danach nicht mehr wie vorher. Ich weiß, ich hab dir das schon zwei Mal geschrieben und andere User hier auch. Aber denk mal richtig darüber nach, bitte. Ich habe das mehr auf die leichte Schulter genommen... "Wir hatten ja schließlich schonmal 'nen Hund..." Aber es ist jetzt alles anders. Und egal, wie oft man mir das vorher gesagt hat, ich konnte und wollte es nicht so richtig wahrhaben. Ich habe es mir schön geredet (wie es bei dir auch rüberkommt...sorry) und mir nur die positiven Aspekte vor Augen gehalten.
Wie in deinem Beispiel. Ich war spazieren mit meinem Mann, wir kamen an nichtmal einer Hand voll Leuten vorbei, alles war toll, schönes Wetter usw. Man denkt "Ach wie schön wäre es jetzt mit einem Hund dabei." Fakt ist: Es ist schön mit einem Hund. Aber dass man ihn rund um die Uhr hat, man erstmal (wenn er Welpe ist) sein halbes bis komplettes Leben nach ihm richtet - das wird einem erst klar, wenn man ihn da sitzen hat. Zumindest war es bei mir so. Kann vielleicht auch am Alter liegen, ich weiß es nicht.Ich möchte dir nur sagen: Leg bitte die rosa Brille ab. Die Probleme sind nicht so einfach zu lösen, wie du dir das vielleicht vorstellst.
Ich hab auch zig Bücher gelesen über die Rasse (und es ist "nur" ein Labrador). Und doch ist alles anders und viele der Ratschläge funktionieren hier überhaupt nicht und man muss die Probleme anderweitig lösen. Ich tausche mich hier viel aus, eben weil ich noch nie einen Welpen hatte und alles neu für mich ist.Ich stelle es mir noch schwieriger vor, wenn ich jetzt auch noch eine Rasse hätte, von der man weiß, dass sie noch ursprünglicher ist und manche Probleme schon vorprogrammiert sind.
(Wie schon öfter gesagt: Ich hab keine Ahnung vom SWH. Ich schreibe nur anhand dessen was ich hier so lese und dazu meine Meinung)
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