Echte Wölfe und blöde Fragen
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Hier ist noch der Link zu den HSH-Einsätzen in der Schweiz:
...um zu wissen, wo es Schutzhunde hat?Und wenn man nicht schon auf Info-Seiten zu den einzelnen Alpen herausfinden kann, mit was für Vieh die jeweilige Alp begangen wird, kann man hier zumindest Ansprechpartner für die einzelnen Alpen finden:
ALPORAMA - Schweizer Alpbetriebe Marketing Inventar - SAMIIch wandere selbst nicht und schon gar nicht fern der Heimat, weil da mit den Tieren einfach die Zeit für fehlt, aber ich finde die Schweizer Bemühungen, die touristischen Belange in den Herdenschutz zu integrieren, ziemlich vorbildlich und beschäftige mich allein deshalb damit. Hier in D gibts sowas nicht, es gibt weder einheitliche Beschilderungen, noch nachvollziehbare Daten, wo HSH im Einsatz sind. Und ja, hier in D haben viele Freizeitbürger bereits mit HSH hinterm Zaun ein Problem. Auch in dieser Variante gibt es genügend Leute, die solche Wege lieber umgehen würden, aber keine offizielle Informationsmöglichkeit darüber. Das ist alles noch sehr ausbaufähig. Da bräuchte es aber wieder mal Unterstützung von "oben" - und ich stelle selbst hier in dem Mini-Dorf fest, wie schwierig es ist, z. B. auf den Loipenplänen den Zusatz "An Loipe XY ist das Hundeverbot auf Loipen wegen des Einsatzes von HSH dringend zu beachten" hinzubekommen, wenn man das als "Pionier-Betrieb" als Erster angehen muss. Ich habe dabei noch Glück, weil ich von der Gemeinde und von regionalen Verbänden viel Unterstützung bekomme, aber anleiern müssen hier sowas die Tierhalter, die eigentlich grad anderes zu tun hätten.
Ich wüßte grad nicht, wie man das noch besser einsehbar machen könnte, als in der Schweiz?
LG, Chris
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Ich muss sagen ich freue mich für den Wolf nicht, wenn er hier wieder heimisch wird. Ich finde Deutschland ist für den Wolf einfach zu klein, zu dicht besiedelt und bebaut. Mir tut der Wolf hier eher Leid.
Lg
Sacco -
Ich finde Deutschland ist für den Wolf einfach zu klein, zu dicht besiedelt und bebaut.
Na das kommt ja etwas auf die Gegend an. Ich wohne im Schwarzwald und dicht besiedelt ist hier echt relativ.
In der Rheinebene ja, oben im Gebirge eher nicht. Und auch in der Oberlausitz wo ich jedes Jahr bin ist dicht bebaut eher relativ. ^^Dass der Wolf im Ruhrgebiet vielleicht nicht glücklich wird ist was anderes, hehe.
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Man kann den Wölfen leider keine Schildern aufstellen mit den Worten " Hier bitte nicht ansiedeln, hier ist zu wenig Platz/ zu dicht besiedelt/ zu dicht bebaut".
Er wird nicht nur in den , übertrieben gesagt, zwei Flecken von Deutschland bleiben die nicht dicht besiedelt und bebaut sind. Und somit gehört der Wolf, für mich, zum Wohle des Wolfes, nicht nach Deutschland.Die ganzen Weiden für die Kühe, Schafe, Ziegen, Pferde usw. gehören für mich mit zur Besiedelung. Wir waren ganz viel beruflich im ganzen Norden unterwegs. Und da gab es keinen Ort wo es, für mich, für den Wolf gepasst hätte.
Der Lebensraum von den ganzen Wald und Feldbewohnern wird immer viel kleiner.
LG
Sacco -
Angeblich wurden nun für Thüringen 1,50m hohe Zäune genehmigt und sie werden auch vom Land bezahlt (bei betroffenen Schäfern). Kam im Radio...
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Das Rosenthaler Rudel in Sachsen ist schon wieder über einen 1,20-E-Zaun plus Flatterband gegangen und hat Zackelschafe gerissen - sarkastischerweise eine alte Nutztierrasse, deren Bestand mit nur noch etwa 1500 Tieren weltweit wesentlich gefährdeter ist, als der der Wölfe.
Obacht, Rissbilder:
?type=3&theaterLG, Chris
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Angeblich wurden nun für Thüringen 1,50m hohe Zäune genehmigt und sie werden auch vom Land bezahlt (bei betroffenen Schäfern). Kam im Radio...
Ich schaffe es beim Schafsnetz stecken grad noch mit Mühe, die 1,10-er-Netze vom Gewicht her zu tragen (gut, ich bin auch nicht pumperlgesund), wenn ich die Fläche abgesteckt habe, hab ich erstmal keine Arme mehr - die 1,50-er dürften eine echte Herausforderung sein, auch dabei, sie überhaupt stabil aufzustellen. Das offiziell nicht bestätigte Rudel am TÜP dort hat ja nun in letzter Zeit auch ordentlich zugeschlagen. Ich bin ja der Meinung, dass die Schäfer dort mit HSH besser bedient wären, wer als Wolf mit dem Übern-Zaun-Springen schon Erfolg hatte, wird sich auch durch einen höheren, aber immer noch springbaren Zaun nur kurze Zeit abschrecken lassen.
LG, Chris
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Ich bin ja der Meinung, dass die Schäfer dort mit HSH besser bedient wären,
Soweit ich weiß hat der Schäfer dort HSH und 1,20m-Zäune.
Deswegen ist ja nun guter Rat so teuer und die Regierung hat erstaunlich spontan reagiert und die volle Kostendeckung für 1,50m-Zäune mit Stromabschluss zugesagt.
Ich vermute aber mal vorsichtig, dass das nur für "betroffene" Schäfer gilt. -
Mir tut der Wolf hier eher Leid.
Die Wölfe werden damit schon klarkommen - die sind ja nun ziemlich anpassungsfähig.
"Leid" tun sie mir mehr in dem Sinne, dass ohne weiträumige menschenarme Flächen die Konflikte einfach vorprogrammiert sind. Selbst wenn sie es wollten (wofür sie aber keinen Grund haben) könnten sie sich hier kaum von den Menschen fernhalten. Und die Konflikte, die dabei entstehen, werden irgendwann die Wölfe ausbaden müssen, wenn das Wolfsmanagement weiterhin so traumtänzerisch versagt.
Interessant - am TÜP Grafenwöhr war man ja zu dritt, nun scheint einer der Rüden weitergezogen zu sein, zum TÜP Hohenfels:
PM 38/17: Landesamt für Umwelt: Nachweis eines Wolfes auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels- Internetangebot - LfU BayernHier ist noch ein Artikel zu dem Riss vom Rosentaler Rudel, da werden die Zaunhöhen noch mal anders angegeben, immer noch hoch genug und eben mit Flatterband - ohne Rissbild
online.de/nachrichten/-rudel-hat-wieder-zugeschlagen-3766373.htmlZitatNoch im November hieß es in einer Pressemitteilung des Kontaktbüros „Wolfsregion Lausitz“: „Elektrozäune mit Flatterband wurden bislang in Sachsen noch nie von Wölfen überwunden.“ Der neue Vorfall in Schönau könnte daher Bewegung in die Diskussion bringen, wie Schafe künftig vor Wölfen geschützt werden können.
ZitatDie Rissgutacher des Landratsamtes, die sich den Fall vor Ort angesehen haben, schränken allerdings ein. Sie können nicht nachvollziehen, ob der Wolf wirklich über den Zaun gesprungen ist. „Es war nicht festzustellen, wie der Wolf die Sicherung überwunden hat. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Schafherde in Panik den Zaun selbst eingerissen hat“, sagt Sabine Rötschke vom Landratsamt
Die unmögliche Tatsache von Christian Morgenstern - Weil, so schliesst er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf......
LG, Chris
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Soweit ich weiß hat der Schäfer dort HSH
Das habe ich auch schon irgendwo gelesen - ist wie so oft die Frage, wie alt, wie erfahren und wieviele es sind. Der eine Schäfer hat ja mehrere Hundert Schafe, der bräuchte entsprechend viele Hunde bei so einem Wolfsdruck, wie er dort z. Zt. herrscht. Nur die kriegt man halt so schnell nicht an Land.
Die 1,50-er Zäune sind sehr teuer - ich kann mir lebhaft vorstellen, dass das nur eine Ausnahmeregelung ist. Aber immerhin ist es eine sehr rasche Reaktion von den Behörden. Das muss man auch mal erwähnen.
Ich bin aus Herdenschutzsicht sehr gespannt, wie es da weitergeht.
LG, Chris
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