Zeigt doch mal her Eure Pferde/Ponys oder RB Teil 2
- PocoLoco
- Geschlossen
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Bei uns ist es momentan auch arschkalt. Den Pferden scheint es nichts aus zu machen und sie sind ziemlich knackig unterwegs.
Wir waren gestern bei -14°C ausreiten und ohne meinen langen "Leder"Mantel wäre ich wohl erbärmlich erfroren. Dafür hat der Galopp durch den Tiefschnee umso mehr Spaß gemacht.
Möchte euch noch ein Foto meines hübschen Kerls zeigen, welches gestern entstanden ist. -
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Hi
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Bei uns dürfen die Pferde seit vorgestern auf die gefrorenen Sommerkoppeln - die sind vielleicht glücklich und fetzen rum was die Hufe hergeben oder genießen es in der Sonne zu dösen. Schnee haben wir ja leider hier in Hessen keinen.
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Hab ein paar Fotos und würde euch um eine Beurteilung und konstruktive Kritik bittenSorry, aber das Tierchen bohrt sich voll in den Boden/auf die Vorhand ... bitte den Kopf nicht so tief lassen, sondern mehr in normaler Arbeitshaltung locker vorwärts traben lassen.
Dann sind auch Deine Taktprobleme ganz schnell vorüber. -
Unter Vorbehalt, weil man bei Bildern immer nur Momentaufnahmen hat und das täuschen kann:
Schön ist, dass das Pferd sich streckt und nicht den Unterhals anspannt. Das ist eine wichtige Basis.
Meiner Meinung nach geht aber der Spannungsbogen verloren, der Rücken schwingt nicht, weil das Tempo zu niedrig ist, daher kommen auch deine Taktfehler. Auf dem einen Bild sieht das Pferd verdreht wie eine Nudel aus, Hüfte nach innen geknickt, Schulter noch nicht wieder vorne muss vor die Hüfte ausweichen, was kontraproduktiv ist, wenn man gesunderhaltend longieren will.Das Video hätte ich aber gerne gesehen, weil die Bilder alle in einer ähnlichen Trabphase aufgenommen sind und eben nur Standbilder sind.
Generell sind für den Takt tatsächlich Stangen gut, wenn die Abstände exakt passen.
Übergänge sind super, um den Pöppes in Arbeit zu bringen und die Hinterhand unter den Körper zu schieben.
Gut wäre auch Arbeit auf der langen Graden in der Halle, also nicht im Kreis longieren, sondern lange grade Strecken mit einbauen (auch sehr gesund für Frauchens Kondition). -
Sorry, aber das Tierchen bohrt sich voll in den Boden/auf die Vorhand ... bitte den Kopf nicht so tief lassen, sondern mehr in normaler Arbeitshaltung locker vorwärts traben lassen.Dann sind auch Deine Taktprobleme ganz schnell vorüber.
Der Ton hat meiner Meinung nach in diesem Thread nichts verloren. Das geht auch anders. Zumal ich so absolute Aussagen basierend auf Fotos sehr unseriös finde.
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Was ist da jetzt so schlimm dran ?
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@Munchkin1
Ganz herzlichen Dank für deine ausführliche und tolle Antwort!Was aktuell etwas schwierig ist, ist dass ich selber longiere und filme, damit bin ich überfordert. Sobald ich filme, läuft sie mieser (was auch klar ist, da sie noch nicht so weit ist).
Aber der Rücken schwingt so oder so zu wenig, wenn wir so longieren. Besser wird es, wenn ich sie nach Babette Teschen (aber als Hilfestellung näher bei ihr und zum Teil mit begrenzenden Gassen) longiere und sie korrekt gestellt ist. Dann sieht das Ganze schon besser aus.
Wenn ich sie an der langen Longe einfach im Trab vorwärts schicke (wie auf dem Foto) kommt sie mir mit dem Kopf tatsächlich zu tief. Zum einen bin ich froh, weil zu Beginn hatte sie ja den Rücken durch gedrückt, Unterhals angespannt, Kopf hoch und stackste dahin, aber so ein Trüffelschwein ist auch nicht mein Ziel
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Der Ton hat meiner Meinung nach in diesem Thread nichts verloren. Das geht auch anders. Zumal ich so absolute Aussagen basierend auf Fotos sehr unseriös finde.
Alles gut, ich habe ja um Kritik gebeten
Es ist tatsächlich nicht mein Ziel, ihren Kopf so weit unten zu haben (siehe oben). -
Dann fragen wir mal anders - du sagst Takt sei ein Thema bei euch. Arbeitet ihr nach der Skala der Ausbildung?
Dort steht der Takt als absolute Basis, noch weit vor der Losgelassenheit und Anlehnung.
Also übertragen würde das bedeuten, dass das Pferd erst mal sauber und taktrein läuft. Ob es dabei Giraffe spielt oder Trüffelschweinchen, spielt erst mal keine Rolle, denn das Pferd nutzt den Hals als Balancestange.
Meiner Erfahrung nach kommen Pferde automatisch eher hoch, wenn das Tempo angezogen wird und tief, wenn es langsamer geht. Zudem verleitet langsame Gangart zum schlurfen und das wiederum zum stolpern und schwupp, haben wir unser Hauptproblem wieder.Ich weiß jetzt natürlich nichts über dein Pferd, über euer Niveau über eure Arbeitsweise.
Ich kann dir ja mal erzählen, was ich mit meinen Jungs machen würde:
Zuerst mal wäre bei mir viel Arbeit für einen lockeren Rücken drin - Cavaletti, Stangen, Höhenunterschiede, niedrige In-Outs, also alles, was dazu führt, dass die Muskeln arbeiten müssen.
Zwischenschritt wäre dann Arbeit mit Trabstangen auf verschiedenen Höhen und möglichst auf der langen Graden, um die Aufmerksamkeit auf die Beine zu lenken.
Zusätzlich würde ich an der Longe mit Tempiwechseln, Zirkel verkleinern und vergrößern, Übergängen arbeiten, um die Beine zu sortieren, den Hintern in Arbeit zu bringen und das Schlurfen abzustellenden.
Nebeneffekt: der „normale“ ruhige Arbeitstrab wird angenehmer, weil weniger anstrengend.Tunnel nehme ich gerne, aber später, eher als Hilfe zwischen geradegerichtet und gebogen. Wäre mir bei diesem Pferd noch zu früh, weil sie auf den Bildern ja erst mal in sich eine Führungslinie finden muss, die darf auch ruhig gebogen sein, aber eben EINE Linie und nicht Vorhand und Hinterhand getrennt. Vlt wären Pylonen da erst mal geeigneter als Hilfsmittel, Orientierung ohne Führung.
Kannst du das Handy denn auf der Bande fixieren? So drehe ich oft Mailos Trainingsvideos, sonst habe ich nur die verwackelten Versuche meines Sohnes
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Super ausführliche, sachliche und informative Antwort, herzlichen Dank @Munchkin1
So soll es sein, es ist herrlich wenn man informatives Feedback bekommt
Ja, wir arbeiten nach der Skala.
Ich habe sie erst seit einem guten Jahr nun und sie ist schon älter mit diversen Problemen.Der Takt ist schon viel besser geworden und manchmal kommt eine Verschiebung vor, ist aber nicht das Hauptthema, denke ich, da es die allermeiste Zeit (zum Glück) schon sehr gut geworden ist (nur auf dem Foto fiel mir eine Verschiebung auf). Insgesamt sind wir da aber auf einer guten Basis, wenngleich noch nicht perfekt.
Lockerer Rücken ist eher das Hauptthema. Danke für deine vielen Anregungen. Die sind sehr hilfreich und geben gute Denk Anstöße.
Was meinst du denn mit „Höhenunterschiede“ vor „niedrige in-outs“ bzw. worauf beziehst du da die Höhenunterschiede?Auch das mit der Bande ist eine gute Idee! Es ist mir gerade leicht peinlich, dass ich auf sowas nicht selbst gekommen bin
Am Wochenende teste ich das gleich mal, da bin ich meistens alleine in der Halle und kann mich austoben mit Stangen, Gedöns und Handy
Hachja, viele deiner genannten Punkte setzen wir tatsächlich ja schon um, aber bei manchen Themen habe ich das Gefühl, dass wir wohl nie bei „so richtig gut“ ankommen werden.
Klar, bei einem nicht perfekt gebauten Pferd zwischen 15 und 18 Jahren, das jahrelang mies geritten wurde, darf man auch keine Wunder erwarten, aber zumindest kann man sie anstrebenMan will ja, dass sie lange beschwerdefrei und gesund bleiben...daher nochmal Danke für den Austausch hier!
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